Netherlands_The_Hague_International_Criminal_CourtDas Urteil aus dem ISTGH (Internationaler Strafgerichtshof) (-2 BvF 3/11 -2 BvR 2670/11 -2 BvE 9/11) Den Haag vom 03.02.2012 bestätigt die Zuständigkeit des Deutschen Reichs und nicht die Zuständigkeit der “Bundesrepublik Deutschland.

Das Urteil aus dem ISTGH (Internationaler Strafgerichtshof) Den Haag vom 03.02.2012 bestätigt die Zuständigkeit des Deutschen Reichs und nicht die Zuständigkeit der “Bundesrepublik Deutschland“ mit ihrer Finanzagentur GmbH, (HRB 51411), wobei die vermeintlichen “BRD–Ämter”, Behörden, Dienststellen, “Gerichte” und Verwaltungen u.a . bei dnb.com mit eigenen Umsatzsteuernummern gelistet sind. Urteil des BverfGE vom 25.07.2012 (-2 BvF 3/11 -2 BvR 2670/11 -2 BvE 9/11): Nach Offenkundigkeit dürfen Gesetze von nicht staatlichen BRD Ausnahme– und Sondergerichten (vgl. § 15 GVG) die auf altem Reichsgesetze fußen und somit gegen das gültige Besatzungsrecht, gegen die Völker – und Menschenrechte verstoßen, überhaupt keine legitime Anwendung finden.

Durch Verfassungswidrigkeit des Wahlgesetzes ist seit 1956 kein verfassungsgebenden Gesetzgeber am Werk. Damit sind alle BRD-Forderungen eine private Forderung. Verstehen Sie das bitte! Alle BRD-Forderungen (Steuern jeglicher Art, GEZ-Gebühren usw. usf. sind private Forderungen, haben also keinerlei hoheitsrechtliche Rechtsgrundlage und müssen demnach auch nicht bezahlt werden.
=>Setzen Sie das um, wenn Sie künftig etwas kaufen. Egal wo, ob Apotheke, Autohaus, Frisör, Bäcker, Fleischer, Getränkemarkt oder Supermarkt:
=>Bezahlen Sie nur noch die Ware oder Dienstleistung aber nicht mehr die Steuern, die auf diesen lasten.
=>Eine Finanzierung von Kriegsgebaren über Kontopfändungen, Zahlungen wegen Ordnungswidrigkeiten, Strafbefehlen, Grundbesitzabgaben, Zwangsvollstreckungen, Steuerabgaben, Abgabe der eidesstattlichen Versicherung, Zwangsversteigerungen erfüllt den Straftatbestand des Betruges, des Landes- und Hochverrats, des Menschen- und Völkerrechtsbruchs und somit auch der offenkundigen Volksverhetzung.
Das Urteil aus dem ISTGH Den Haag vom 03.02.2012 bestätigt die Zuständigkeit des Deutschen Reichs und nicht die Zuständigkeit der “Bundesrepublik Deutschland“ mit ihrer Finanzagentur GmbH. Ganz besonders wichtig sind die §§ 46 und 47 der HLKO: § 46: Das Privateigentum darf nicht eingezogen werden. § 47: Die Plünderung ist ausdrücklich untersagt. Damit war und ist jede Pfändung, jede Steuer, jede Zwangsabgabe seit mehr als 90 Jahren ein Verstoß gegen das Völkerrecht.

Wir raten daher abermals: Verlangen Sie die Gelder zurück, die Ihnen unrechtmäßig geraubt worden sind!

Es ist sehr erfreulich, dass es im hiesigen Land immer mehr Leute gibt, die sich nicht länger von der rechtswidrigen Bürokratie beeindrucken lassen. Entschlossen und alles andere als obrigkeitshörig setzen sich mehr und mehr aufgewachte Menschen gegen Willkür, Abzocke, Lügen und Widerrechtlichkeiten zur Wehr.
Das folgende Video ist nicht nur höchst informativ, sondern auch interessant und mitten aus dem Leben.Es handelt von Menschen, die sich erfolgreich gegen bereits Aufgezähltes zur Wehr gesetzt haben.Sie werden in diesem Zusammenschnitt das Abblitzen von sogenannten Gerichtsvollziehern erleben können…
– behauptete “Richter”, die gar nicht erst eine Verhandlung eröffnet bekommen…
– Polizeischeinbeamte, denen nur noch “gute Weiterfahrt” zu wünschen übrig bleibt und vieles mehr.
Mehr als ein halbes Jahrhundert wurde der Bevölkerung vorgelogen, dass es sich bei dem hiesigen Land um einen Rechtsstaat handeln würde.Ebenso lange glaubten die Menschen, dass im hiesigen Land vieles mit rechten Dingen zugehen würde. Sie werden erstaunt sein, was hierzulande alles nicht mit rechten Dingen zugeht.Sie werden erstaunt hören und sehen, wie sich angebliche “Richter” und sogenannte “Gerichtsvollzieher” bis auf die Knochen blamieren – ebenso sonstige Hofnarren der Staatssimulation Deutschland.

 

https://www.mzw-widerstand.com/gerichtsurteil-internationaler-strafgerichtshof/

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Führer­schein und einer Fahrerlaubnis? | refrago refrago.de Wenn Du direkt zum Artikel willst Link oder auf das Bild drücken. Quelle: http://www.refrago.de/Worin_besteht_der_Unterschied_zwischen_einem_Fuehrerschein_und_einer_Fahrerlaubnis.frage788.html

via Worin besteht der Unterschied zwischen einem Führer­schein und einer Fahrerlaubnis? | refrago — meinfreundhawey.com

9/11-Referenzen im US-Animationsfilm Pets

Der Animationsfilm The Secret Life of Pets der kalifornischen Produktionsgesellschaft Illumination Entertainment, der seit kurzem auch in deutschen Kinos läuft, weist Referenzen auf die Anschläge vom 11. September 2001 auf, die in der Filmkritik bisher unbeachtet geblieben sind.

Das One World Trade Center
Die Bildwelt des überwiegend im New Yorker Stadtteil Manhattan spielenden Animationsfilms enthält vielfach das neu errichtete One World Trade Center. Füllt es im Filmplakat das Bildzentrum, ist es in den Straßenszenen vielfach im Hintergrund zu sehen.

Filmplakat
Eines der Werbeplakate zeigt die Protagonisten des Films vor einer Manhattan-Skyline. Das neue One World TradeCenter (ehemals Freedom Tower) im Hintergrund überragt deutlich die vielen anderen Hochhäuser, die − nach Höhe geordnet − wie zum Gruppenbild arangiert erscheinen. Ein Glanzlicht im oberen Drittel seiner spiegelnden Fassade bildet den hellsten Punkt des Bildes. Die Protagonisten im Vordergrund scheinen − bis auf die fette graue Katze Chloe − das neue imposante Gebäude mit dem hell glänzenden Stern zu betrachten.


Werbeplakat zum Film. Quelle: filmposter-archiv.de

Größere Abbildung des Plakates: hier 

Trailer 3
Der auf YouTube veröffentlichte Trailer 3 enthält eine Szene (1:53—1:56 Min), in der die Spitzdame Gidget auf dem Rücken des Habichts Tiberius über Manhattan reitet. In der zweiten Einstellung fliegt der Habicht auf das One World Trade Center zu, geht unvermittelt in den Sturzflug, wobei Passagier Gidget die bisherige Flugrichtung beibehält und wie eine Rakete auf das Gebäude zuzurasen scheint. Kurz bevor sie das Gebäude erreicht, fällt sie herunter und wird vom Habicht wieder aufgefangen.

Das in dieser Szene abgebildete One World Trade Center weist einen Unterschied zum realen Gebäude auf: Die vier rechteckigen ‚Lüftungssgitter‘ am oberen Ende formen die Zahlen 9 und 11. Der Zuschauer − eingenommen von Gidgets vermeintlich dramatischem Absturz − dürfte diese 9/11-Anspielung in den meisten Fällen nicht bewusst wahrnehmen.


Gidget reitet auf dem Rücken von Tiberius. Standbild aus Trailer 3, 1:54 Min. Quelle: YouTube 

Die Anschläge
Die einzelnen Anschläge (Pentagon, Nord- und Südturm) sowie der Absturz der vierten entführten Passagiermaschine werden im Film auf eine subtile und unterschwellige Weise repräsentiert. Dabei verkörpert das Umstoßen eines Einrichtungsgegenstandes in Katies Appartment durch Duke und Max jeweils den Einschlag eines Flugzeuges in ein Gebäude.

Zunächst stößt Duke eine neongelbe Vase um, was Max auf die Idee bringt, das Appartment zu verwüsten, um den ungeliebten Konkurrenten loszuwerden. Er stößt deshalb seinerseits zunächst eine Vase und ein Tischchen um.

Die folgende Bilderanalyse zeigt auf, wie in einzelnen Szenen des Trickfilms markante Bildelemente und Kenndaten (Einschlagszeitpunkte und Opferzahlen) aus der Berichterstattung über die Anschläge kombiniert werden. Während auf der Handlungs-Oberfläche vergleichsweise Harmloses geschieht, wird unterschwellig das Geschehen vom 11. September 2001 transportiert.

Erster Einschlag − Pentagon

„American-Airlines-Flug 77 wurde zwischen 8:51 und 8:54 entführt. Das Flugzeug traf das Pentagon bei Washington, D.C. um 9:37 Uhr und schlug eine Bresche durch drei Gebäudeteile der Westseite. Das explodierte Flugbenzin löste einen Großbrand aus. Dadurch stürzte die betroffene Fassade gegen 10:10 Uhr ein.“ (Wikipedia, „Terroranschläge am 11. September 2001„)


Sturz der ersten Vase. Trailer 1:02 Min. Quelle: FilmSelect


Pentagon-förmige Scherbe
Die Filmszene, in der Duke die neongelbe Vase umstößt, besteht aus zwei Einstellungen. Die erste Einstellung zeigt den Sturz der Vase und einen erschreckt wegspringenden Max. Hier lassen sich drei regelmäßige Pentagonformen ausmachen.

Da ist zunächst eine große Scherbe im Zentrum des Scherbenhaufens in Form eines auf der Spitze stehenden Pentagons (Abbildung links).

Außerdem deutet eine Schattenkontur im linken Drittel des Bildes durch den spezifischen Pentagonwinkel ein weiteres, auf der Basis stehendes Pentagon an (Abbildung rechts).

Schließlich lässt sich in der rechten Bildhälfte ein drittes Pentagon, ausgehend von der markanten Türunterkante, die den spezifischen Pentagonwinkel (108 Grad) zur Waagerechten bildet, konstruieren (Abbildung unten).


Pentagon-förmiger Schatten

 


Pentagon-förmiger Bodenbereich
Das Schatten-Pentagon (grün) lässt sich – im Zusammenhang mit weiteren Bildelementen – als geografische Karte des Pentagon-Gebäudes mit seiner Umgebung lesen.

Die markantesten Objekte in der Umgebung des Pentagon-Gebäudes sind der Potomac-Fluss im Nordwesten und ein als Navi Annex bezeichnetes, ehemaliges Kaufhaus-Gebäude mit acht Flügeln im Südosten. Die Karte rechts zeigt dieses Gebäude (links unten) im Zustand des Jahres 1945 mit sieben Flügeln. Später wurde ein weiterer Flügel, halb so hoch wie die übrigen sieben, hinzugefügt (siehe Foto unten).

In der Filmszene repräsentiert das Muster der Teppichkante dieses markante Gebäude. Auch hier ist der achte ‚Flügel‘ kleiner ausgeführt.

Das im Jahre 2013 abgerissene Navy Annex-Gebäude weist − auf der Karte − mit seiner Hauptachse auf die Seite des Pentagon, in die am 11. September 2001 das Linienflugzeug eingeschlagen ist.


l.: Schatten-Pentagon und Achter-Struktur im Teppich, r.: Karte Potomac, Pentagon, Navy Annex-Gebäude (Stand 1945). Quelle: Wikimedia.org


Navy Annex-Gebäude mit acht Flügeln (Stand 2009).
Quelle: vicsocotra.com

Einschlags-Zeitpunkt
Im Animationsfilm Pets wird der Einschlagszeitpunkt des Fluges AA77 ins Pentagon-Gebäude − 9:37 Uhr − durch eine Margaritenblüte als Ziffernblatt und zwei markante Punkte, die die Ausrichtung der beiden Zeiger angeben, dargestellt.


9:37 Uhr – Einschlag des Passagierflugzeugs ins Pentagon
Das Zerbrechen eines Kruges − hier einer Vase − wird in der Bibel verschiedentlich in einen Zusammenhang mit der Vernichtung von Menschen gesetzt:

Jeremia, Kap. 13: „12 Und [nun] sage dieses Wort zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jeder Krug wird mit Wein gefüllt. Und wenn sie zu dir sagen: Wissen wir nicht sehr wohl, dass jeder Krug mit Wein gefüllt wird? – 13 dann sage ihnen: So spricht der Herr: Siehe, ich werde alle Bewohner dieses Landes und die Könige, die auf dem Thron Davids sitzen, und die Priester und die Propheten und alle Bewohner von Jerusalem mit Trunkenheit erfüllen. 14 Undich werde sie zerschmettern,

einen am anderen, die Väter zusammen mit den Kindern, spricht der Herr. Ich werde kein Mitleid haben noch [sie] schonen, noch mich erbarmen, dass ich sie nicht verderbe.“ (Elberfelder Bibel)

Prediger, Kap. 12: „1 Gedenke an deinen Schöpfer in deiner Jugend, ehe denn die bösen Tage kommen und die Jahre herzutreten, da du wirst sagen: Sie gefallen mir nicht; 2 ehe denn die Sonne und das Licht, Mond und Sterne finster werden und Wolken wieder kommen nach dem Regen; 3 zur Zeit, wenn die Hüter im Hause zittern, und sich krümmen die Starken, und müßig stehen die Müller, weil ihrer so wenig geworden sind, und finster werden, die durch die Fenster sehen, 4 und die Türen an der Gasse geschlossen werden, daß die Stimme der Mühle leise wird, und man erwacht, wenn der Vogel singt, und gedämpft sind alle Töchter des Gesangs; 5 wenn man auch vor Höhen sich fürchtet und sich scheut auf dem Wege; wenn der Mandelbaum blüht, und die Heuschrecke beladen wird, und alle Lust vergeht (denn der Mensch fährt hin, da er ewig bleibt, und die Klageleute gehen umher auf der Gasse); 6 ehe denn der silberne Strick wegkomme, und die goldene Schale zerbreche, und der Eimer zerfalle an der Quelle, und das Rad zerbrochen werde am Born. 7 Denn der Staub muß wieder zu der Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.“ (Luther-Bibel 1912, zit.n. Bibel-online.net)

Auch die jüdische Tradition kennt einen solchen Zusammenhang, wie Erich Bischoff in seinem Buch Die Kabbalah erläutert: „Das Zerbrechen eines Kruges unmittelbar nach Eintritt des Todes […] sowie andere volkstümliche Totengebräuche sind wohl von dem Untergedanken geleitet, der Seele des Toten die Gemeinschaft mit den Lebenden aufzukündigen und ihre Wiederkehr als unerwünscht zu bezeichnen.“ (Leipzig 1923, S. 43)

Fünf ikonische Frames

Vom Einschlag des Flugzeugs in den Westflügel des Pentagon-Gebäudes wurden zunächst keine Bilddokumente veröffentlicht. Am 7. März 2002 wurden schließlich fünf Bilder einer Überwachungskamera herausgegeben, die vom Verteidigunsministerium als echt bezeichnet wurden (vgl. Serendipity.li). Die Bilder zeigen die Fassade des Pentagon und eine Explosion, aber kein Flugzeug.


Bilder der Pentagon-Überwachungskamera.
Quelle: PilotsFor911Truth.org
Im Mai 2006 veröffentlichte das Verteidigungsministerium ein Video, das die fünf bereits bekannten und weitere Bilder der Überwachungskamera zeigt, sowie ein weiteres Video mit Bildern einer zweiten Überwachungskamera (vgl. BBC News, 16 May 2006Sott.net, 17 May 2006). Das zweite Video zeigt, wie etwas in das Pentagon einschlägt (Link zu den Videos).

Da die fünf Einzelbilder („frames“) jahrelang die einzig verfügbaren Bilddokumente des Einschlags ins Pentagon waren und vielfach in den Massenmedien gezeigt wurden, nahmen sie ikonischen Charakter an.

Der Animationsfilm zitiert die Bildikone, wobei er ihre Bestandteile leicht abwandelt:

Die fünf Frames werden durch fünf gerahmte Schranktüren im Hintergrund repräsentiert.

Die Bildelemente der Frames finden sich spiegelverkehrt angeordnet wieder:

Aus den drei neonorangenen Pilonen werden neongelbe, zerbrochene Kegelformen.
Die zwei dunklen Flecken auf metallischem Rechteck am Kopf der linken Säule tauchen als Bedienelemente des Herds links hinter Max im Hintergrund auf.
Die rechte Säule mit Schranke wird zur rechteckigen Blumenvase mit optisch verbundenem, schräg nach oben weisendem roten Buchrücken.
Der Feuerball der Explosion befindet sich dort, wo im Zeichentrickbild der Herd steht. Der Herdbereich ist durch das über dem Herd hängende Kochgeschirr und die Abzugshaube deutlich ausgewiesen.


Vergleich der Bildelemente: Gespiegeltes Foto des Pentagoneinschlags und Szene aus dem Pets-Trailer

Die Opfer des Pentagon-Anschlags
Insgesamt kamen bei dem Anschlag auf das Pentagon 184 Menschen ums Leben. Die offizielle Statistik unterscheidet zwischen Militärangehörigen (125 Mitarbeitern des Verteidigungsministeriums) und zivilen Opfern (53 Passagieren und 6 Besatzungsmitgliedern des American-Airline-Fluges 77). In Gedenken an die Opfer wurde an der Westseite des Pentagon, der Seite des Einschlags der Maschine, das Pentagon Memorial errichtet. Es besteht aus einem Feld mit besonders geformten Sitzbänken, die jeweils einem der Opfer gewidmet sind, und wurde am 11. September 2008 eingeweiht.


Quelle: Reuters

Die zivilen Opfer

Die 59 zivilen Opfer des Pentagon-Anschlags werden im Trickfilm durch drei Gesten des Hundes Max dargestellt.
Die Margaritenblüte, die in der vorangegangenen Einstellung die Uhrzeit des Einschlags angegeben hatte, fungiert auch hier wieder als Ziffernblatt. Diesmal allerdings gibt sie keine Uhrzeiten, sondern die Anzahl der zivilen Todesopfer an.

Max tippt die Blüte dreimal mit seiner linken Pfote an: Zunächst berührt er sie in 11-Uhr-Position, was die Zahl 11 aufruft. Dann tippt er sie zweimal von hinten an, und zwar dort, wo sich bei einem Ziffernblatt die Ziffer 12 befände. Die Rückseite der Blüte dient hier als ein zweites Ziffernblatt, das in Fortsetzung der Vorderseite (0—12 Uhr) die Stunden 13 bis 24 angibt. So repräsentiert das zweimalige Berühren der rückwärtigen 12-Uhr-Position zweimal die Zahl 24.
Als Summe der drei direkt hintereinander folgenden Gesten ergibt sich:

11 + 24 + 24 = 59 − die Anzahl der Passagiere und Besatzungsmitglieder des Fluges AA77.


1. Antippen: 11-Uhr-Position

2. Antippen: von hinten, 12-Uhr-Position

3. Antippen: von hinten, 12-Uhr-Position

Zweiter Einschlag − Nordturm
Der Nordturm der Twin Towers stürzte um 10:28 Uhr (102 Minuten nach dem Einschlag) ein, nachdem er um 8:46 Uhr von dem Flug American Airline 11 getroffen worden war. (vgl. Wikipedia, „Terroranschläge am 11. September 2001„).

Max stößt eine rechteckige blaue Glasvase vom Couchtisch, die den Nordturm repräsentiert. Die Einsturzzeit des Nordturms − 10:28 Uhr − ist in seinem Gesicht abzulesen. Der Winkel des Minutenzeigers entspricht der markanten Mittelsenkrechten, die die weiß-braune Fellzeichnung auf seiner Stirn bildet. Der Winkel des Stundenzeigers ergibt sich durch eine gedachte Linie zwischen Ziffernblatt-Mittelpunkt und einem weißen Kreuz auf rotem Grund auf der Rückseite eines Buches, das sich optisch unmittelbar hinter Max‘ Kopf befindet. Das Ziffernblatt einer Uhr heißt im Englischen clock face, wodurch sich für den englischsprachigen Betrachter der Originalfassung eine sprachliche Korrespondenz zum Gesicht des Hundes (dog face) ergibt.

 Sturz der blauen Vase. Trailer 1:12 Min. Quelle: YouTube

Dritter Einschlag − Südturm
Der Südturm stürzte als erster der beiden Tower um 9:59 Uhr ein, nachdem er um 9:03 Uhr (also nach dem Einschlag im Nordturm) von Flug United Airlines 175 getroffen worden war. (vgl. Wikipedia, „Terroranschläge am 11. September 2001„).

Im Film repräsentiert das Tischchen am Fenster den Südturm. Max kippt das Tischchen zunächst ein wenig an, bevor er es umstößt, sodass ein spitzer Winkel zwischen dem Möbelstück mit seinen extrem langen und schmalen Beinen und der Senkrechten entsteht. Dieser Winkel korrespondiert mit dem spitzen Winkel zwischen Minutenzeiger und der Senkrechten in der Ziffernblatt-Darstellung der Uhrzeit 9:59 Uhr.
In der Trickfilm-Version des Südturm-Geschehens wird zusätzlich der Einschlagzeitpunkt des Flugzeugs repräsentiert. Diesen Einschlag konnten die US-Amerikaner − im Gegensatz zu dem des Nordturms − live im Fernsehen verfolgen. Dass die gedachte Linie des Minutenzeigers durch einen Bilderrahmen verläuft, erscheint da passend.


Max, im Begriff das Tischchen umzuwerfen. Trailer „Trashing the Apartment“, 1:07 Min. Quelle: YouTube

Absturz bei Shanksville
„Der United-Airlines-Flug 93 (kurz Flug UA 93, UA93) wurde am 11. September 2001 als eine der vier Maschinen, die für die Anschläge in New York und Washington, D.C. benutzt wurden, entführt und stürzte aufgrund einer Revolte der Passagiere in der Nähe von Shanksville, Pennsylvania ab. Dabei starben alle 44 Menschen an Bord. […] Um 10:03 Uhr oder kurz danach stürzte die Maschine nahe Shanksville, Pennsylvania auf das Gelände einer verlassenen Kohlengrube. Dabei kamen alle 44 Personen an Bord (33 Passagiere, sieben Besatzungsmitglieder und vier Entführer) ums Leben. Von einigen Quellen wird die Zahl der Opfer mit 45 angegeben, da eine Passagierin, die 38-jährige Lauren Grandcolas, im dritten Monat schwanger war. Das ungeborene Baby wird dabei als das 45. Opfer an Bord von UA-93 betrachtet.“ (Wikipedia, „United-Airlines-Flug 93„)
„Einige Passagiere dieses Fluges erfuhren bei Bordanrufen von den Anschlägen auf das WTC und versuchten ab 9:57, in das Cockpit vorzudringen und die Entführer zu überwältigen. Daraufhin lenkte deren Pilot das Flugzeug um 10:03 Uhr zu Boden.“ (Wikipedia, „Terroranschläge am 11. September 2001„)

Nachdem Max einige weitere Gegenstände in Katies Appartment heruntergeworfen hat, befürchtet er, dass Duke nun auf ihn losgehen wird. Schließlich hat er angekündigt, dass er beabsichtige, Duke die Schuld für das verwüstete Appartment in die Schuhe zu schieben. Um das zu verhindern, führt Max ihm vor Augen, wie er vor Katie das unschuldige geschlagene Opfer mimen würde. Dazu steigt er auf die Rückenlehne des Sofas und spielt mit vollem Körpereinsatz seine Rolle vor, wobei er schließlich das Gleichgewicht verliert und von der Lehne stürzt.
Die Handlung des Trickfilms hat mit dem Geschehen um den Flug UA93 die Elemente Zweikampf (dort zwischen Passagieren und Entführern), verhinderter Angriff(die Maschine sollte das Weiße Haus oder das Kapitol treffen) und finaler Absturz gemeinsam. Der während Max‘ theatralischer Vorführung an der Zimmerdecke zu sehende Ventilator bildet mit zweien seiner Flügel (!) den Winkel, den die Uhrzeiger zur Absturzzeit 10:03 Uhr bilden.


Max mimt das Opfer. Trailer „Trashing the Apartment“, 1:01 Min. Quelle: YouTube

In der darauffolgenden Einstellung zerrt Max am Anschlusskabel eines Fernsehers, sodass dieser in bedrohliche Schieflage gerät und abzustürzen droht. Hier bilden die Flächen des Bildschirmrahmens die Zeigerwinkel der Absturz-Uhrzeit ab. An den Steinreihen der Mauer, auf die die „Zeiger“ deuten, lassen sich Stunden- und Minutenangabe abzählen.


Max droht, den Fernseher herunterzustürzen. Trailer „Trashing the Apartment“, 1:03 Min. Quelle: YouTube

Max fordert Duke mit dem Kommando „Sitz!“ auf, ihm zu gehorchen (andernfalls werde der den Fernseher abstürzen lassen). Auch die Passagiere der entführten Maschine wurden von den Entführern (mehrfach) aufgefordert, auf ihren Plätzen sitzenzubleiben (vgl. Wikipedia, „United-Airlines-Flug 93„).

Die große, kohlenschwarz gerahmte Mattscheibe auf anthrazitfarbener Konsole korrespondiert mit der Absturzstelle des Flugzeugs − dem Gelände einer Kohlengrube.
Obwohl der Fernseher ausgeschaltet ist (vom Absturz bei Shanksville existieren keine ikonischen Bilder), ist die Mattscheibe doch keineswegs leer. Vielmehr formt der Schatten der Fensterfront auf der spiegelnden Fläche die Zahl 45, was der Anzahl der Todesopfer entspricht. Die graue Rechteckfläche wird so zum Grabstein.


Bildschirm mit Opferzahl 45. (Kontrast und Helligkeit vergrößert)

Als 45. Opfer des Absturzes wird das ungeborene Baby einer Passagierin gezählt (vgl. Wikipedia, „United-Airlines-Flug 93„). Der dunkle Punkt im Zentrum des „Bauches“ der Zahl 5 könnte einen Foetus repräsentieren.

[Wird fortgesetzt.]

Fazit
In seiner Filmkritik auf Vox.com benennt Alex Abad-Santos das problematische Verhältnis von Mensch und Tier in der saturierten westlichen Wohlstandsgesellschaft als Thema des Films (vgl. The Secret Life of Pets is messy, mean, and a lot of fun. Vox.com, 8. July 2016). Er beklagt das Fehlen einer Todesszene: „To wit: A pivotal death scene is just dropped and forgotten.“ Dabei übersieht er die unterschwellige Präsenz des mehrtausendfachen Todes der Opfer der 9/11-Anschläge, die den Film durchzieht.

Der Charakter der Haustiere spiegelt den ihrer Besitzer. Ist die subliminale Präsenz von 9/11 als Hinweis auf jemanden zu verstehen, der die Einwohner Manhattans als seine Haustiere betrachtet?  

 

 

Quelle: http://pets.pytalhost.de

Über diese Fläche hin aber ziehen die großen Kulturen ihre majestätischen Wellenkreise. Sie tauchen plötzlich auf, verbreiten sich in prachtvollen Linien, glätten sich, verschwinden und der Spiegel der Flut liegt wieder einsam und schlafend da. – Oswald Spengler

Am 11. März 2011 kam es in Folge eines Erdbebens im Osten Japans zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi mit anschließender Kernschmelze in 3 Blöcken des Kraftwerks. Angela Merkel, die 1994, als Umweltministerin unter Helmut Kohl noch einen Satz wie diesen zum Besten gab: „Die Kernkraft ist eine saubere, verantwortbare Energie und auch für die Zukunft wichtig“, und noch 2010, wenige Monate vor Fukushima, eine Laufzeit-Verlängerung der deutschen AKWs beschloss und verteidigte („Unsere Energieversorgung wird damit die effizienteste und umweltverträglichste weltweit!“), vollzog nach Fukushima eine Kehrtwende um 180 Grad und beschloss den Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft bis zum Jahre 2022, neben der Steigerung des Anteils an erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 80 % (bzw. auf 60 % des Gesamtenergieverbrauchs) bis zum Jahr 2050 bei gleichzeitiger Senkung des Ausstoßes an Treibhausgasen um 80 bis 95 % (Referenz: 1990).

Wenngleich der Ausstieg aus der Atomkraft – eine der größten Geißeln der Menschheit – durchaus zu begrüßen ist, muss die Machbarkeit, Sinnhaftigkeit und die Kosten-Nutzen-Rechnung dieses gigantischen Vorhabens von Experten unterschiedlicher Metiers im akademischen Diskurs beurteilt und herausgearbeitet werden. Möchte man zumindest meinen, denn genau das geschah nämlich im Vorfeld nicht. Anders als John F. Kennedys Zielvorgabe im Jahre 1961, innerhalb desselben Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder zurück zu bringen, handelt es sich bei der Energiewende nicht um ein nationales Prestigeprojekt, das hermetisch abgeriegelt von Otto Normalverbraucher, von Spezialisten ausgetüftelt und ausgeführt wird, sondern um eine fundamentale Transformation der Energieversorgung eines Staates, die, anders als die (inflationsbereinigt) rund 300-400 Dollar pro amerikanischen Kopf Gesamtkosten (!) für den ersten bemannten Flug zum Mond, den deutschen Steuerzahler zwischen – je nach Berechnung – 4.000€ und 40.000€ pro Kopf bis zum Jahr 2050 kosten wird und die Zukunft des Landes und seiner Menschen maßgeblich beeinflusst. Anstatt eine Arbeitsgruppe von Spezialisten auf allen (!) notwendigen Gebieten einzuberufen und für zumindest ein Jahr einen groben Plan für die Energiewende ausarbeiten zu lassen, anstatt sich mit den Energiebetreibern, d.h. Leuten aus der Praxis, auf einen Tisch zu setzen und die Übergangsphase durchzuexerzieren, anstatt sich zuvor mit ihrer eigenen Partei abzusprechen, wurde ganz Deutschland vor vollendete Tatsachen gestellt und damit ein gigantisches „Jahrhundertexperiment“ in Gang gesetzt, das an Dilettantismus alles Dagewesene in den Schatten stellt.

 

Es ist allein der klugen Improvisationskunst der Energiebetreiber zu verdanken, dass, nachdem Merkel alle Pläne und Konzepte selbiger über Nacht kippte, Deutschland bisher von flächendeckenden Black Outs verschont blieb. Die Probleme, die sich aber die letzten Jahre auftaten, lassen sich trotz gütiger Hofberichterstattung der Medien nicht mehr zudecken. Weil massenhaft Speichermöglichkeiten fehlen (die es auch in mittelbarer Zukunft nicht geben wird), um die Stromspitzen abzudecken (Solarpanele produzieren bei Sonne, Windräder nur bei Wind), mussten Gas- und Kohlekraftwerke als Puffer einspringen (= mehr CO2-Ausstoß). Weil dieses ständige Hoch- und Herunterfahren dieser Kraftwerke, zusammen mit temporären Strom-Dumping-Preisen während sonniger und windiger Tage zu einer hohen Nichtauslastung der Kraftwerke führt, werden diese unrentabel und geraten in finanzielle Schwierigkeiten und zwar nicht nur im Inland, sondern auch im europäischen Ausland, wo überschüssiger Strom abgeladen wird. Diese müssen dann – so wie ihre unrentablen Konkurrenten aus der grünen Spate zuvor – mit Subventionsgeldern des Steuerzahlers am Leben erhalten werden. Das ist der Weg in die planwirtschaftliche Verschwendung und das Abwürgen jeglichen Innovationsdrucks. Beides schlägt sich bereits jetzt auf die Kosten des deutschen Stromverbrauchers nieder, welche 2015 ein neues Rekordniveau erreichten. Für Michael Fuchs (CDU) droht die Energiewende ein „finanzielles Desaster zu werden“, Prof. Justus Haucap, Chef der Monopolkommission, sieht einen „Kosten-Tsunami“ auf Deutschland zurollen und für den ehemaligen Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement sind die Kosten „völlig aus den Fugen geraten“.

Neben der Kostenlawine für den Steuerzahler, die den sozialpolitischen Begriff der „Energiearmut“ einem breiteren Publikum bekannt machte, befürchtet man außerdem eine weitere De-Industrialisierung Deutschlands durch das Abwandern energieintensiver Unternehmen. Wolfgang Clement brachte es dann auch auf den Punkt: „Die politische Blauäugigkeit, die in dieses Desaster führte, ist atemberaubend.“ Aber haben wir es hier überhaupt mit politischer Blauäugigkeit zu tun? Wäre es reiner Populismus, dann wohl eine der verantwortungslosesten Formen des Wählerfangs, die auf politische Ebene überhaupt denkbar sind. Welche Motive Merkel geritten haben, können wir hier nur andeuten, aber kaum erhellen. Die Beantwortung der Eingangsfrage dieses Artikels werden wir uns aber zu gegebener Zeit widmen. Zuerst aber analysieren wir Merkels Verhalten während der griechischen Finanzkrise.

Wenn ein ökonomisch starkes Land für viele Jahre lang Exportmeister in Europa ist und dieses Land unter seinen Konditionen einen starken Euro über alle anderen schwächeren Länder stülpt, dann weiß jeder Ökonom, der die ersten drei Semester seines Fachs absolviert hat, dass jemand diesen Exportüberschuss finanzieren muss, d.h. dass die schwachen Länder dieses ökonomische Ungleichgewicht nicht überleben werden. Merkel hatte nun seit ihrem Amtsantritt 2005 folgende Möglichkeiten um diesen Missstand zu beheben:

a) Sie erhöht die Löhne (Mindestlöhne) der Deutschen signifikant, die ohnehin bereits durch das Lohndumping des Kabinetts Schröder zum europäischen Schlusslicht (!) Europas avancierten und nach wie vor Export ohne Gegenleistung (siehe „Target2“) erarbeiten. Höhere Löhne wären ein Korrektiv zur fehlenden nationalen Währungspolitik in einem Wirtschaftsraum mit Einheitswährung, der die Peripherie-Länder wieder konkurrenzfähig machen könnte (zwar zu Lasten der Konkurrenzfähigkeit der EU zum Nicht-EU-Ausland. Es würde aber den Währungsraum stabil halten) und der deutsche Steuerzahler hätte mehr konsumieren und sich an seiner Leistung ein Stück mehr erfreuen können.

b) Sie weicht den Euro auf und sorgt so dafür, dass die Exportrate der Peripherieländer (allen voran Griechenland und Portugal) steigt und so deren Leistungsbilanzdefizit gemindert wird. Auch diese Option würde zwar zu Lasten der Konkurrenzfähigkeit der EU zum Ausland laufen, aber zumindest den Währungsraum zusammenhalten.

c) Die schwachen Länder bleiben in der EU, steigen aber aus der Währungsunion aus, um ihre Währung souverän an ihre Marktwirtschaft anpassen (abwerten) zu können.

d) Deutschland steigt mit den starken Ländern aus der Währungsunion aus und lässt die ökonomisch schwachen Länder den Euro abwerten

e) Die EU wird zu einer Transferunion umgebaut. Schwache Länder sanieren sich auf Kosten der starken Länder, sodass es über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu einer Angleichung und Integration kommt.

Welche der nun genannten Optionen wurde von Angela Merkel gewählt? Keine – oder besser: Eine Kombination aller Nachteile der aufgelisteten Möglichkeiten ohne ihren Vorteilen. Schon während ihrer Amtszeit gingen das deutsche Lohndumping und die Verarmung der deutschen Bevölkerung munter weiter – nicht nur auf Kosten der deutschen Bevölkerung, sondern eben auch auf Kosten der Peripherieländer der EU. Obendrein war es einzig und allein Deutschland, das auf einer steinharten Währung beharrte und so die Misere weiter verschlimmerte. Dass die PIGS-Staaten (Portugal, Italien, Griechenland, Spanien) über kurz oder lang in Schwierigkeiten kommen mussten, wussten sogenannte Verschwörungstheoretiker, Neurechte, etc. – sprich Menschen mit ökonomischen Hausverstand, die sich nicht auf die Hofberichterstattung der etablierten Medien verlassen – schon Jahre zuvor. Schließlich kam es wie es kommen musste. Griechenland kam als erstes Land der PIGS in ernste Schwierigkeiten (und wird nicht das letzte sein), aber wie reagierte Merkel darauf? Weder nahm sie den Druck von Griechenland durch eine Lohnerhöhung der arbeitenden Deutschen, noch weichte sie den Euro auf oder warf Griechenland aus der Währungsunion. Auch die Implementierung einer Transferunion wurde von ihr strikt abgelehnt. Stattdessen überwies sie ein milliardenschweres Rettungspaket nach dem anderen auf Kosten des deutschen Steuerzahlers in ein schwarzes Loch – wohlwissend, dass diese Milliarden nicht nur wirkungslos verpuffen würden, sondern obendrein auch niemals zurückbezahlt werden können. Als all das, wie erwartet, keinerlei Effekte zeitigte, hetzte sie dem, sich mittlerweile radikalisierenden Land, die EU-Troika und den von den USA kontrollierten Internationalen Währungsfond auf den Hals. Selbst wenn man es theoretisch durchspielt, gäbe es keine Möglichkeit, wie man Griechenland, Deutschland und der EU mehr Schaden zufügen könnte, als durch Merkels Reaktion – keine!

Was hat das aber nun alles mit der Eingangsfrage zu tun? Gemach!

Im Jahr 2012 begannen die Medien in einer international orchestrierten Kampagne Russland im Allgemeinen und Wladimir Putin im Speziellen sukzessive als westliches Feindbild aufzubauen. Während europäische/amerikanische Verbündete wie Saudi Arabien weiter Köpfe, Hände und andere Körperteile abhacken und Menschen foltern durften, und eingesetzte Marionettenregime ihre Bevölkerung terrorisierten, konzentrierte man sich zuerst massiv auf den juristischen Umgang mit der umstrittenen Frauen-Band Pussy-Riot, die bereits zuvor Bekanntheit erlangte durch ihre Gruppensex-Orgien auf öffentlichen Plätzen, urinieren in Kirchen oder ihren Youtube-Filmchen, wie jenen, in dem sich eines der Bandmitglieder ein gefrorenes Huhn mitten in einem russischen Supermarkt in die Vagina einführte – also alles Dinge, die sowohl bei uns, wie auch in Saudi Arabien erlaubt sind.

Sauber zerpflückte man Putins autoritären Führungsstil über fast 2 Jahre hinweg und vermischte ihn, wie gewohnt, mit den üblichen Nazi-Vergleichen. Der aufmerksame Beobachter kannte derartige Vorgehensweisen bereits aus der konzertierten Berichterstattung gegen diesen oder jenen Präsidenten eines Landes, kurz bevor die Amerikaner dort entweder putschten oder alles in Grund und Boden bombten. Es war kaum ein Geheimnis, dass hier mehr dahintersteckte als der Umgang mit einer feministischen Rockband, während „the land of the free“ weiter Menschen ohne Gerichtsverhandlung im Ausland verrotten ließ und mit europäischer Unterstützung ein Land nach dem anderen destabilisierte oder im genozidalen Ausmaß in die Steinzeit bombardierte. Merkel trug diese aggressive Respektlosigkeit gegenüber Russland wie kein anderer Staatschef der europäischen Union mit und ruinierte damit, vollkommen ohne gewichtigen Anlass, die guten Beziehung zu einem der rohstoffreichsten Länder der Welt. Wie erwartet, offenbarten sich die Motive für diese Hetze – selbstverständlich aus purem Zufall, während der olympischen Winterspiele in Sotschi, als die ganze Welt die Augen auf Russland und Präsident Putin richtete – in der Ukraine. Demonstranten gegen das EU-Assoziierungsabkommen (die sich dann als Demonstranten gegen die Korruption der Regierung entpuppten, während das EU-Assoziierungsabkommen als Nato-Assoziierungsabkommen entlarvt wurde), wurden von demokratischen, prowestlichen Freiheitskämpfern (die sich dann als perfekt organisierte, bestens bewaffnete Neonazis entpuppten) infiltriert, um einen Diktator und Tyrannen (der sich dann als demokratisch gewählter Präsident entpuppte) zu stürzen. Scharfschützen, die sowohl auf Demonstranten wie auch auf Polizisten schossen, feuerten die Stimmung an und führten schließlich zum Sturz von Präsident Wiktor Janukowytsch. Putin roch den Braten und tat das Einzige, das jeder Präsident tun würde, der seinem Land noch irgendeine Zukunft, abseits der feindlichen Vereinnahmungen durch die Nato, bieten will: Er sicherte sich den geopolitisch wichtigen Militärstützpunkt (einer der wenigen russischen Stützpunkt im Ausland; US-Stützpunkte im Ausland: ca. 1000) auf der Krim, für den Zugang zum Schwarzen Meer. Selbst weniger bornierte Transatlantiker, wie der kürzlich zum österreichischen Präsidenten gewählte Alexander Van der Bellen, nahmen das im Medium „Die Presse“ zur Kenntnis: „Russland wäre vom Schwarzen Meer de facto abgeschnitten gewesen. Und die russischen Häfen sind nun einmal auf der Krim. Dass Putin dem zuschaut, konnte kein ernsthaft realpolitisch denkender Mensch erwarten. Abgesehen davon, dass die Krim eigentlich immer russisch war.“

Diese Aktion war das Wenige das Putin für sein Land tun konnte, nachdem er die letzten Jahre hilflos zusehen musste, wie die Nato Russland einkreiste und die Installation von Raketenabwehrsystemen in Polen und Tschechien plante, die zweifelsfrei gegen Russland gerichtet gewesen wären, was auch dem letzten Naivling klar wurde, nachdem die Bedrohung durch den Iran nach Einigung neutralisiert wurde, aber die USA ihre Pläne dennoch wahr machten und Abwehrsysteme 2015 in Rumänien installierten, mit einem weiteren Raketenschild in Polen ab 2018 (Hauptquartier für den Aufbau des europäischen NATO-Raketenabwehrprogramms European Phased Adaptive Approach ist übrigens in Ramstein in Deutschland, von wo aus auch die amerikanischen Drohnenkriege geplant und gesteuert werden). Merkel hat die gesamte russophobe Stimmung von Beginn bis heute massiv mitgetragen und mit einer Aggressivität Öl ins Feuer gegossen, die sie von allen europäischen Staatschefs abhob. Auch die Sanktionen gegen Russland wurden von ihr auf Kosten der deutschen Wirtschaft und des deutschen Steuerzahlers mit durchgepeitscht, sodass wir heute an einem Punkt stehen, an dem sich Russland ernsthaft überlegen muss, wie es sich aus den Fangarmen der Nato befreien kann und dabei gezwungen ist alle (!) Optionen durchzuspielen. Merkel hat also den Gedanken an Krieg auf europäischem Boden salonfähig gemacht.

2015 sendete Merkel, unterstützt mit aufwendig produzierten steuergeldfinanzierten Werbefilmen der BAMF in verschiedenen Sprachen einen Willkommensgruß in die Welt und setzte so eine Migrationsbewegung gigantischen Ausmaßes in Gang. Millionen Migranten (und Flüchtlinge), von denen zwei Drittel kaum lesen und schreiben können und weitere 20 Prozent keinen Abschluss haben, der über Hauptschul-Niveau hinausgeht, wanderten in die Sozialsysteme Deutschlands ein, wo ein Großteil auch bleiben wird – zumindest so lange bis die Sozialsysteme durch Überlastung bersten. Für den Rest wird weiteres Lohndumping betrieben werden, um sie überhaupt in den Arbeitsmarkt integrieren zu können, wo sie dann mit schlecht ausgebildeten Deutschen um 1€-Jobs konkurrieren dürfen. Neben der Energiewende, der griechischen Finanzkrise und der Sanktionen gegen Russland auf Kosten der deutschen Wirtschaft ist das die nächste Bombe, die über kurz oder lang Deutschlands Bonität nachhaltig zerstören und die deutsche Bevölkerung verarmen lassen wird.

Man muss darüber hinaus weder Historiker, noch Experte für Massenpsychologie sein, um zu ahnen, dass ein Heer an Arbeitslosen ohne Perspektive spätestens dann, wenn die durch Staatsgelder maskierte Wirtschaftskrise wieder ihr hässliches Haupt erhebt und der Staat aus finanzieller Not heraus die Alimentierung zurückfahren muss, nicht mehr ruhig gehalten werden kann. Die Sinnsuche wird sich dann in einer Ideologie oder Religion erschöpfen und Zweitere hat ja der Großteil der Migranten bereits im Gepäck über die Grenze mitgenommen. Spätestens wenn man berücksichtigt, dass bei gleichbleibender Einwanderung im Jahr 2020 die Alterskohorte der 20-35-jährigen erstmalig eine muslimische Mehrheit stellen wird, kann man sich das neue Selbstbewusstsein ausmalen, mit dem der Islam dann hierzulande auftreten wird. Bereits 2014 stellte eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin fest, dass 55% (!) der in Westeuropa lebenden Muslime fundamentalistisch eingestellt sind. 79% (!) meinen, dass man Juden nicht trauen kann, 69% (!) lehnen Homosexuelle ab, 73% (!) stellen göttliche Gesetze über staatliche und 60% (!) fordern eine Rückkehr zu den Wurzeln des Islam. Wer angesichts dieser Zahlen und einem Heer vollkommen Unausgebildeter noch politisch korrekt „differenzieren“ und Kulturrelativismus betreiben will, sollte schleunigst einen Nervenarzt konsultieren.

Angela Merkel hat Deutschland also mit ihrer dilettantisch initiierten Energiewende, der katastrophal gemanagten Griechenland-Krise und ihrem Willkommensruf in aller Herren Länder nicht nur finanziell ruiniert, sie hat außerdem mit ihrer russophoben Hetze im Chor mit amerikanischen Hardlinern das Land näher an einen neuerlichen (möglicherweisen nuklearen) Krieg gebracht als jeder andere Politiker seit Ende des zweiten Weltkriegs und sie hat Deutschland nachhaltig kulturell zerstört und den Boden für Bürgerkriege fruchtbar gemacht. Dennoch will sie vor ihrem Abgang noch einen letzten Coup landen, der Deutschland endgültig als Staat zersetzen wird: TTIP. Ein euphemistisch sogenanntes „Freihandelsabkommen“, das nicht nur ganz Europa den Konzernen verkauft, sondern auch nachweislich keinen einzigen Vorteil für deutsche oder europäische Staatsbürger bereithält. Stattdessen bedeutet TTIP weiteres Lohndumping, Zersetzung aller deutschen und europäischen Qualitäts-, Tierschutz- und Naturschutzstandards, Vernichtung des europäischen Bauernstandes und Aufweichung und Zerstörung aller sozialer Errungenschaften. Alles für das Imperium, wie schon die Überantwortung Griechenlands an den IWF, die Zerstörung der Beziehung zwischen Deutschland und Russland (um die Synergieeffekte durch Verschmelzung von deutscher Technologie mit russischen Rohstoffen zu verhindern) und die Migranten-Krise samt TTIP um Europa zum schwachen Vasall und Spielball der Geldinteressen der US-Elite zu machen.

Warum aber sollte man diese mutwillige Zerstörung Deutschlands tolerieren oder gar respektieren?

Jeder Missionar kann auf seinem Lebensweg zu einem Punkt kommen, an dem weitere Missionierung zwecklos ist und er muss diese kognitive Dissonanz einer Lösung zuführen. Der Missionar Daniel Everett beispielsweise versuchte sieben Jahre lang erfolglos die Pirahã-Indiander zum christlichen Glauben zu bekehren. Die Stammesgenossen konnten aber mit seinen Erzählungen über Jesus nicht das Geringste anfangen, da sie eine Geschichte fernab der Gegenwart über einen Mann, den noch niemand gesehen hat und den sie jetzt auch nicht treffen können, als vollkommen absurd empfanden. Everett begriff im Laufe seiner Missionarstätigkeit dass er hier eine Horde von Menschen vorfindet, die so glücklich und zufrieden ist, wie er das noch nie zuvor bei irgendeinem Christen im Westen kennenlernen durfte. Er verlor seinen Glauben, wurde Atheist und kehrte in die USA zurück. Anders erging es dem Missionar Verrier Elwin, der im Stamm der Muria die „friedlichsten Menschen der Erde“ vorfand. In ihnen selbst fand er das Walten Gottes vor und legte deshalb seinen Talar ab.

Auch ich legte im Jahr 2013 meinen missionarischen Eifer mit der Veröffentlichung meines Buches „Ein Buch für Keinen“ ab und brach auf zu neuen Ufern. Doch seinen vermeintlich besiegten Dämonen begegnet man im Leben immer zwei Mal und so wurde dieser Eifer im Zuge der Migranten-Krise erneut entfacht. Wenn ich mir aber die Umfragewerte einer Frau ansehe, die einen ganzen Kontinent mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln ins Verderben stürzt. Wenn ich sehe, dass die Partei, die diese Frau repräsentiert, in Umfragen bei sage und schreibe 33% Zustimmung an erster Stelle liegt und wenn ich berücksichtige, dass es sowohl bei der SPD, als auch bei den Grünen in den wesentlichen Punkten keine gravierenden Diskrepanzen gibt, dann stehen derzeit ca. 2/3 aller Wähler (mit FDP mehr als 70%) des Landes nach wie vor hinter dem eingeschlagenen Weg der Selbstzerstörung.

Wer bin ich, um hier dagegenzureden? Wer bin ich, ein Volk zu verurteilen, dass beschlossen hat von der Bühne der Weltgeschichte abzutreten? Ein Volk, dass dem Freudschen Todestrieb frönt, der „metaphysischen Hinwendung zum Tode“ wie Spengler eine Zivilisation charakterisierte oder der unbewussten Sehnsucht nach dem Nichts, um der „Last des Seins“ zu entrinnen, wie Ulrich Horstmann es formulierte. Hier ist der Punkt gekommen, wo man loslassen muss – nicht aus Trotz und nicht aus Resignation – sondern aus der Akzeptanz heraus, dass sich subjektive Welten nicht notwendigerweise synchronisieren lassen und dem Urvertrauen, dass alles, was auch kommen mag, letztendlich seine Richtigkeit hat. Kulturen kommen und gehen und die Deutschen haben entschieden ihren systemnotwendigen Untergang nicht abzuwarten, sondern ihn nach Kräften zu katalysieren. Das ist legitim und die letzte wahrhaft freie und ehrliche Entscheidung, die einer Schicksalsgemeinschaft in diesen Zeiten zu treffen vergönnt ist. Und wenn ich die Augen schließe und meine egozentrischen Anflüge hintanstelle. Wenn ich innerlich ruhig werde und geistig in den ewigen Fluss von Werden und Vergehen eintauche, dann blitzt in mir für Bruchteile einer Sekunde die Ahnung auf, dass es gut ist und dass jedes Volk seine Zeit hat.

Quelle: https://www.fischundfleisch.com

flat earth - united-nations-flag_flat-earth-model

Die Erde ist flach!

DIE ERDE IST FLACH! Das ist kein Scherz. Was ich damit sagen möchte: die Erde ist aller Voraussicht nach KEINE KUGEL.
Ich habe gestern ein kleines „Experiment“ gemacht und mal vom Konstanzer Hafen aus flach über den Bodensee nach Bregenz geschaut. Und jetzt dürft Ihr raten ;-): Bregenz war KOMPLETT zu sehen. Sogar die Masten der Segelboote im Bregenzer Hafen. Auf die Entfernung habe ich die natürlich mit meinem 20 x 60 Fernglas (20-fache Vergrößerung) nicht mehr einzeln gesehen, sondern als Konglomerat. Jedenfalls sind sie aber kein Stück „hinter dem Horizont“ verschwunden. Ich stand ca. 2 m oberhalb der Wasseroberfläche. Meine Augen befanden sich also maximal 4 m oberhalb des Wassers.

Zunächst ein Hinweis: Weitere Artikel zur flachen Erde gibt es im „Flache Erde-Blog„.

Sehen wir uns mal an, was die vermutlich größte Lügnerorganisation der Welt namens NASA sagt (die angeblich auf dem Mond waren und massgeblich mit verantwortlich für das Klimamärchen sind): Unter „Distance to the Horizon“ http://www-spof.gsfc.nasa.gov/stargaze/Shorizon.htm finden wir dort folgendes: Eine ganz tolle Formel, mit deren Hilfe man berechnen kann, wie weit man „flach über das Wasser“ sehen kann, wenn man eine Sichthöhe von 2 m hat: Distanz bis zum Horizont in km = Wurzel aus Sichthöhe (in km) x 112,88 km. Mit dieser Formel kommt man dann auf eine angebliche Horizontlinie, die bei der Sicht über Wasser (oder einer anderen völlig flachen Ebene) bei GERADE EINMAL 5 km liegt (exakt 5,05 km). Zur Klarstellung: alles was „hinter“, also UNTERHALB dieser Horizontlinie, liegt (der Horizont „fällt“ angeblich „ab“, da die Erde ja angeblich in jeder möglichen Richtung gekrümmt ist), kann nicht nur schlecht, sondern ÜBERHAUPT nicht mehr gesehen werden, es sei denn, es wäre selber wieder so hoch, dass wenigstens ein Teil von ihm über die Linie des sichtbaren Horizontes ragt. Bei 4 m Höhe ergäben sich entsprechend maximal 7,14 km.

Nun sollten wir uns also fragen, weshalb Hatice und ich dann gestern MEHR ALS 45 km weit relativ niedere Gebäude von deren Grund aus am Rand des Sees sehen konnten: http://www.luftlinie.org/Konstanz/bregenz
Dieser Wert ist eventuell sogar noch „zu kurz“, weil ich mir fast sicher bin, dass die „ball earthers“ (im Englischen gibt es das Schimpfwort „flat earthers“ für Menschen, die „wissenschaftliche Beweise“ leugnen oder auf andere Weise „von gestern“ sind) die angebliche Erdkrümmung mit einberechnet haben.
Die Antwort auf meine Frage, weshalb man über den Bodensee völlig problemlos mehr als 45 km weit entfernte und nicht besonders hohe Objekte am Ostufer des Sees ebenso wie die Uferlinie selber sehen kann, obwohl Bregenz aufgrund der angeblichen Erdkrrümmung angeblich 166!! m „tiefer“ als Konstanz liegt (dies wird sogar auf einer aufwendig gemachten Tafel im Stadtgarten Konstanz „offiziell“ behauptet), ist:
Weil nur hoch wissenschaftlich gebildete NASA-Mitarbeiter und Astronauten die Erdkrümmung sehen können.

Normale „flat earthers“ sehen hingegen die Erde so, wie sie nun mal ist: abgesehen von ihren teilweise nicht unerheblichen Erhebungen als flache „Scheibe“ (Wie scheiben-, also kreisförmig die Erde genau ist, müsste man jetzt mal eruieren. Aber keine Angst: Ihr fallt NICHT am Rand herunter. Für diese Sichtweise gibt es auch eine sehr schlüssige Erklärung):

Flat earth

Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Flat_Earth#/media/File:Flat_earth.png

Beim Modell der flachen Erde ist die Erde ringsum von einem Eiswall umgeben, der auf der angeblich globusförmigen Erde als „Antarktis“ bezeichnet wird…

Wenn ich Euch jetzt neugierig gemacht habe, empfehle ich Euch wärmstens diese Website: http://www.atlanteanconspiracy.com

Dort werden in mehreren sehr gut gemachten Videos dann auch viele der Fragen jedenfalls theoretisch beantwortet, die Euch jetzt vermutlich durch den Kopf schwirren – hoffentlich jedenfalls😉.
(Achtung! In sehr vielen dieser Videos ist ein massiver Logikfehler enthalten. Laut dieser Videos lässt sich die behauptete Erddrehung angeblich damit widerlegen, dass Flugzeuge auch auf quer zur Erddrehung liegenden Landebahnen problemlos landen können und bei Nord-Süd-Kursen die Erddrehung nicht durch diagonale Kurse kompensieren müssen – sowie weitere nicht zutreffende angeblich „nicht wegzudiskutierende“ Widerlegungen in Verbindung mit Flugzeugen. Diese sind aber seitens des Autors dieser Videos ausgemachter Blödsinn. Während sich die behauptete Kugelform der Erde als solche durch Beobachtungen wie die hier von mir geschilderten sehr leicht widerlegen lässt, ist das mit der behaupteten Erddrehung schon wesentlich schwieriger. Gegebenenfalls werde ich dazu mal einen eigenen Artikel schreiben. Bis dahin heißt es wie bei allem: selber denken😉. Der Autor war meiner Argumentation leider nicht mal ansatzweise zugänglich, sondern hat mich sofort aus dem von ihm geleiteten Forum eliminiert. Das bedeutet natürlich jetzt nicht, dass die Erde kugelförmig wäre, sondern nur, dass der Autor leider ebenso pseudo-wissenschaftlich vorgeht, wie er das den „ball earthers“ unterstellt).

Übrigens: nachdem wir jetzt die gaaaanz tolle, hoch offizielle Formel zur Ermittlung der Sichtweite „bis zum Horizont“ kennen, kann jeder von Euch, der in der Nähe eines Sees lebt, der mindestens 5,05 km lang (oder gerne auch breit) ist, meine Beobachtung kinderleicht selber überprüfen: wenn Ihr von einem Ufer aus am anderen Ufer sehr niedrige Objekte, z. B. Schilf, kleine Büsche oder auch die Uferlinie selber sehen könnt (über eine Entfernung von 5 km kann man das mit jedem Fernglas problemlos erkennen), dann wisst Ihr ziemlich sicher, dass Ihr leider, leider kein NASA-Mitarbeiter seid, noch vermutlich je einer werden könnt.

„Flat Earthers“ und Menschen, die selber denken und nachforschen, stellen die dort mit Sicherheit nicht ein…
GRINS.

Ich zeige Euch hier noch ein Foto, das Hatice vom Konstanzer Hafen aus aufgenommen hat – durch einen Klick auf das Bild könnt Ihr es vergrößern.

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Am linken Bildrand erkennt man die Schlosskirche Friedrichshafen.

Hier ein weiteres Bild der Schlosskirche Friedrichshafen, aufgenommen vom Hafen Konstanz aus am 19.07.2015 mit einem 1m-Teleobjektiv (500 mm Spiegel-Teleobjektiv plus 2-fach Telekonverter). Aufgrund des „crop factors“ der Kamera würde dieses Objektiv an einer Kleinbildkamera einem Teleobjektiv mit 2m Brennweite entsprechen. Leider war es an diesem Tag sehr dunstig, so dass wir Bregenz nicht ebenfalls von Konstanz aus aufnehmen konnten. Durch Anklicken lässt sich auch dieses Bild vergrößern.

schlosskircheklein

Das nächste Bild bringt den endgültigen Beweis, dass die Schlosskirche in voller Höhe vom Ufer des Stadtgartens beim Hafen Konstanz aus zu sehen ist. Kein Stückchen ist „abgeschnitten“, wie es zu erwarten wäre, wenn die Kirche aufgrund einer eventuell vorhandenen Krümmung auch nur teilweise „unter den Horizont sinken“ würde. Dieses Bild wurde am 18.08.2015 gegen 17:30 Uhr aufgenommen. Wie man sehen kann, war der Himmel komplett bewölkt. Auf der Hinfahrt regnete es leicht und auf der Rückfahrt stark. Eine eventuelle „Luftspiegelung“ als Ursache der vollständigen Sichtbarkeit ist also allein aufgrund der Wetterbedingungen bereits ausgeschlossen.
Öffnet bitte das große Bild durch Anklicken des Übersichtsbildes und schaut Euch sehr genau die Strukturen an, von denen ich eine mit einem roten Pfeil markiert habe. Diese Strukturen sind, wie auf dem nächsten Bild sehr deutlich zu erkennen, Nadelbäume vor der Kirche, die wir bis auf den Grund sehen können. Weiterhin ist deutlich die graue Uferpromenade vor der Schlosskirche zu erkennen.

schlosskircheklein1

Zum Vergleich ein Luftbild der Schlosskirche aus dem Internet. Auch dieses Bild lässt sich durch Anklicken vergrößern. Sehr deutlich sind die Nadelbäume vor der Kirche zu erkennen.

schlosskirche FH luftbildklein

Quelle dieses Bildes: Bitte hier klicken…
Die Entfernung zwischen Konstanz und der Schlosskirche Friedrichshafen beträgt ca. 21 km Luftlinie.

„Eigentlich“ hätte aber der Horizont bereits nach 5 km „alles verschlucken“ sollen. Und argumentiert jetzt bitte nicht, dass die Kirchtürme ja 55 m hoch seien.

ERSTENS würde der Erdboden bei einer tatsächlich runden Erde laut NASA-Formel nach 21 km bereits ca. 35 m „unter den Horizont fallen“ (sogar 51 m unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Bodensee nicht am Äquator, sondern auf 47.6° nördlicher Breite liegt, auf der der „Erdradius“ – streng genommen selbstverständlich der Radius des durch diesen Breitengrad definierten Kreissegments – mit nur noch angeblichen 4.296 km bereits wesentlich geringer als am Äquator wäre, wenn es denn einen Äquator auf einer Erdkugel gäbe – Erläuterung unten unter „Update III“; für die Kugelerde-Großkreis-Fanatiker habe ich dort ebenfalls einen entsprechenden Hinweis), so dass von den Kirchtürmen nur ca. MAXIMAL das obere Drittel (oder so gut wie nichts mehr bei Berücksichtigung des Breitengrades) zu sehen sein dürfte.
Die Fotografie vom 18.08.2015 zeigt aus meiner Sicht noch etwas sehr Interessantes und Schönes: bei genauer Betrachtung erkennen wir, dass die Rümpfe der drei Segelboote – teilweise – „abgeschnitten“ zu sein scheinen. Dieser Effekt führt bei den Kugelerde-Gläubigen regelmässig zu Freudenausbrüchen, gilt dies doch als „Beweis“ dafür, dass die Erde angeblich eine Kugel sei. Es gibt unzählige Videos im Internet, die genau diesen Effekt zeigen und dann mit Sprüchen wie „Flache Erde Ade“ und dergleichen triumphieren. Gleichzeitig ist aber auf meiner Aufnahme eine merkwürdige „weiße Welle“ zu sehen, die ganz eindeutig ALLEIN für das OPTISCHE Verschwinden der Bootsrümpfe UND dafür verantwortlich ist, dass OPTISCH ein kleiner Teil der Kaimauer vor der Schlosskirche „abgeschnitten“ SCHEINT.
Ganz offensichtlich gibt es bestimmte Licht- und Wetterbedingungen, unter denen diese rein optischen Effekte auftreten (vermutlich spiegelt die Wasseroberfläche das Licht auf eine Weise, dass auf die große Entfernung dann Bootsrümpfe und ähnliches nicht mehr zu sehen sind), die zu der rein OPTISCHEN TÄUSCHUNG eines „Verschwindens“ oder „Abschneidens“ von Bootsrümpfen und ähnlichem führen.
Die Schlosskirche selber befindet sich außer- und oberhalb des Wassers und wird daher – bis auf einen kleinen Teil der Kaimauer – nicht von diesem rein optischen Phänomen betroffen.
Da sich die Schlosskirche in einem von jedermann nachprüfbaren, definierten Abstand vom Stadtgarten Konstanz, von dem aus die Aufnahme gemacht wurde, befindet und hier nur ein mininmaler, angesichts der 35 m, die „abgeschnitten“ sein müsssten, ohnehin vollständig zu vernachlässigender Teil der Kaimauer OPTISCH DURCH die „weiße Welle“ abgeschnitten wurde, kann diese Aufnahme gleichzeitig als Falsifizierung des – falschen – Arguments gelten, dass „verschwindende“ oder „abgeschnittene“ Bootsrümpfe die Kugelerde „beweisen“ würden.

Zweitens ist auf ALLEN Fotografien, die Hatice und ich aufgenommen haben, sehr deutlich zu sehen, dass man die Türme in VOLLER HÖHE einschließlich der davor stehenden wesentlich niedrigeren Bäume und der Uferlinie sieht.
Irgendwie will das mit der runden Erde am Bodensee nicht so hinhauen…
Über die 4-fache Entfernung (5 km), die laut NASA angeblich möglich sein soll, war es uns mehrfach problemlos möglich, die Schlosskirche Friedrichshafen in voller Höhe zu sehen und fotografisch zu dokumentieren. Wenn die Erde eine Kugel wäre, müsste sie unter diesen Voraussetzungen SECHZEHNMAL so groß sein, wie behauptet wird (Erklärung dazu unten unter Update III).

Ich warte jetzt „eigentlich“ drauf, dass mir jemand eine Theorie vorlegt, derzufolge der Bodensee „wissenschafltich bewiesen“ eine ziemlich gewaltige Ausnahme von der allgemein üblichen und – laut NASA – überall gleichermassen sichtbaren Erdkrümmung macht. Aber wohlgemerkt NUR der See als solcher. Die Erde „darunter“ und daneben und vorne und hinten ist selbstverständlich gekrümmt. Oder wer möchte gerne ein „Flat Earther“ sein?

Ich!

Übrigens: es gibt Panorama-Aufnahmen vom Mount Everest aus dem Jahre 1989. Damals war die Erde auch schon flach😉.

Hier weitere interessante Beobachtungen, die gar nicht so recht zum Kugelerde-Modell passen wollen: http://n8waechter.info/2016/07/nordsee-juli-2016-fotos-fragen-und-die-erkenntnis-hier-stimmt-was-nicht/

Das bekannte „Flache Erde“-Magazin „Mallorca Zeitung“ (die natürlich tatsächlich mit „Flacher Erde“ rein gar nichts zu tun hat), zeigt dieses interessante Bild, bei dem jemand aus „rund“ 200 km Entfernung und aus 400 m Höhe die Serra de Tramunata in Mallorca fotografiert hat, die laut Wikipedia eine MAXIMALE Höhe von 1.445 m über Meeresspiegel aufweist.
Ich höre meine „Kugelerde“-Fans, deren extrem ausgefeilte Argumentation ich inzwischen zur Genüge kenne, schon jubeln: Aus 400 m Höhe ist doch wohl klar, dass man das sehen kann.
Wirklich?
Rechnen wir kurz nach: Da ich keine Lust mehr habe, immer wieder Formeln nur deshalb herzuleiten, weil jemand „eine bessere kennt“, nehme ich jetzt einfach die aus Wikipedia. Dort ist genau für diesen Fall, dass BEIDE Objekt über der Wasserlinie liegen, diese Formel hergeleitet, die sogar schon die angebliche „terrestrische Refraktion“ – siehe weiter unten unter Update IV – berücksichtigt: s = 3,9 x (√h1 + √h2)
Für diese Formel sind alle Angaben in Metern einzugeben und als Resultat werden km erhalten. Nachdem eine kurze Überprüfung bei luftlinie.org zeigt, dass exakt 200 km ein sehr guter Wert für den horizontalen Abstand beider Objekte ist, können wir nun mit der Betrachtung fortfahren. Die Entfernung, bei der man die Serra de Tramunata überhaupt nicht mehr sähe, würde 226,25 km betragen. Jubel bei den „Kugel-Erdern“.
Wirklich?
Nun brauchen wir doch wieder ein klein wenig Mathematik ;-):
Schritt 1:
s = 3,9 x (√h1 + √h2) ist gleichbedeutend mit:
Schritt 2:
s = 3,9 x √h1 + 3,9 x √ h2
Schritt 3:
(s – 3,9 x √h1) = 3,9 x √h2
Durch Quadrierung auf beiden Seiten erhalten wir:
Schritt 4:
(s – 3,9 x √h1)2 = 15,21 x h2
Die Auflösung der binomischen Formel ersparen wir uns, weil der Bandwurm sonst zu lang wird…
Schritt 5: h2 = (s – 3,9 x √h1)2 / 15,21

Damit ergibt sich h2 bei einer Entfernung von 200 km und einer Beobachterhöhe h1 von 400 m zu ca. 979 m. Das ist die Höhe, die NICHT MEHR sichtbar WÄRE. Dadurch bleiben von der Gipfelhöhe der Serra de Tramunata 466 m übrig. Nun sehen wir aber auf dem Bild deutlich den GESAMTEN Gebirgszug, der auch, wie deutlich zu erkennen, WESENTLICH niedrigere Gipfel enthält.
Ach ja, halt! NATÜRLICH ist das eine LUFTSPIEGELUNG. Ja, was denn sonst? Am, Zitat, „frühen Montagmorgen“, gell? Wie man auf dem Bild sieht, wurde das ja bei gleissendem Sonnenschein, also optimalen Bedingungen für eine Luftspiegelung, aufgenommen😉.

Unter diesem link sehen wir die Spitze des El Teide (Teneriffa), von El Costillo, Fuerteventura, aus aufgenommen: https://www.facebook.com/Arcatindaya/posts/1058721534178562?pnref=story Nach Aussage einer Bewohnerin von El Costillo, die mir den link sandte, gibt es dort maximal dreigeschossige Häuser. Die Luftlinie, über die dieses Foto aufgenommen wurde, beträgt mindestens 250 km. Die „Kugelerde“ müsste auf diese Entfernung 4,9 km „abfallen“. Der El Teide ist aber laut Wikipedia nur 3.718 m hoch.

Derselbe Fotograf hat noch ein anderes Bild aufgenommen: Gran Canaria, nach Aussage derselben Fuerteventuar-Bewohnerin, auch von El Costillo aus fotografiert.

Noch ein interessantes Video, das deutlich zeigt, dass der Horizont der Erde eine gerade Linie ist: https://www.youtube.com/watch?v=ZMceuZ6NoIM

Und noch ein Bild, das die Kugelerde-These sehr deutlich in Frage stellt: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=795116297280779&set=gm.191618424513958&type=3 Nach Auskunft der Fotografin wurde der Mount McKinley aus einer Entfernung von 200 Meilen (ca. 322 km) fotografiert. Ich kann das nicht überprüfen, halte das Foto aber dennoch für interessant genug, es hier zu veröffentlichen.

Update: Wusst ich´s doch! Es gibt bereits eine erste Theorie, die meine Beobachtungen außerordentlich schlüssig erklärt und beweist, dass die Erde nur rund sein kann. Mensch, da hätte ich aber auch mal selber drauf kommen können: Die Erde ist selbstverständlich rund, aber dank einer LUFTSPIEGELUNG konnte ich alles ganz wunderbar sehen. Klar! Am 17.05.2015, bei ca. 22° C Aussentemperatur gegen 17 Uhr abends (okay, okay, in Wahrheit war es erst 16 Uhr wegen der Sommerzeit) und herrlich bayerischem weiß-blau bewölktem Himmel (huch: der Bodensee liegt ja gar nicht in Bayern😉 – muss wohl an der Luftspiegelung liegen  (mich hat allerdings ein aufmerksamer Leser darauf hingewiesen, dass ein kleiner Teil des Sees von Nonnenhorn bis Lindau-Zech noch innerhalb Bayerns liegt) – UND darüber hinaus genügend Wind, dass der Bodensee von sehr vielen Segelbooten bevölkert war (Voraussetzung für eine Luftspiegelung ist u. a. Windstille; Segelboote siehe das abgebildeten obere Foto mit der kleiner abgebildeten Schlosskirche), gibt es ausgerechnet über ganz Bregenz eine Luftspiegelung (wie viele solcher Luftspiegelungen haben wir in unseren Breitengraden noch mal im Schnitt pro Jahr? Und wo genau tauchen die immer auf?), die mir die Illusion vermittelt, dass Bregenz genau da wäre, wo es nun mal ist. Und deshalb konnte ich Bregenz auch nur mit dem Fernglas sehen. Das ist ja auch bei Luftspiegelungen immer so, gell? Bei jeder Fata Morgana sieht man ja immer die Stadt da, wo sie gerade ist UND man braucht unbedingt ein Fernglas, um sie zu sehen. Deshalb wissen die Menschen, wenn sie die Fata Morgana einer Oase sehen, auch ganz genau, dass da wirklich eine ist und freuen sich schon auf das kühle Nass. Deshalb wird eine Fata Morgana dann ja auch als Sinnestäuschung bezeichnet.

Darüber hinaus war die Luftspiegelung selbstverständlich nicht nur über Bregenz, sondern auch und erst recht über Friedrichshafen, also ca. um ein viertel des ganzen Bodensees präsent.

Wir waren übrigens inzwischen insgesamt dreimal an ganz unterschiedlichen Tagen in Konstanz am Bodensee. Bei unseren letzten beiden Besuchen konnten wir wegen starken DUNSTES Bregenz nicht sehen. Wir haben aber jedes einzelne Mal die Schlosskirche in Friedrichshafen entdeckt. Wenn mir jetzt noch jemand erklärt, dass es IMMER dann, wenn ich zum Bodensee fahre, eine Luftspiegelung gibt, die mich auch bei starkem Dunst diese Kirche inklusive des Dunstes sehen lässt, glaube ich dieser These der Luftspiegelung vielleicht irgendwann…

Update II: Meine Beobachtung entwickelt sich langsam zum Jahrmarkt der Abstrusitäten. Nach der Luftspiegelung wird es jetzt noch besser: Ich konnte Bregenz über eine Entfernung von mehr als 45 km sehen, weil das LICHT RELATIVISTISCH GEBEUGT WIRD. Ja HAMMER.
Ich tue es ja nicht gerne, aber in diesem Fall kontaktieren wir doch einfach mal Wikipedia. Dort lesen wir folgendes, wenn wir „Lichtkrümmung“ eingeben: „Die Shapiro-Verzögerung, benannt nach Irwin I. Shapiro, lässt die Ausbreitung von Licht in der Nähe einer großen Masse für einen weit entfernten Beobachter langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit erscheinen. Dies steht im Einklang mit der Allgemeinen Relativitätstheorie.
Der Gravitationslinseneffekt, bei dem Licht durch Gravitation abgelenkt wird, lässt sich mit der Shapiro-Verzögerung erklären. Dabei ergibt sich die Ablenkung ähnlich wie bei der Brechung von Licht an Linsen aus Glas, aus einer lokalen Änderung der Ausbreitungsgeschwindigkeit.“

UND, GANZ WICHTIG: „Am Sonnenrand ist phi = 10^{-6} woraus sich als Brechungsindex n = 1,000002 ergibt. Der Effekt ist also im Vergleich zur gewöhnlichen optischen Brechung sehr klein. Dementsprechend klein ist auch der Winkel der Lichtablenkung im Gravitationsfeld.“

Halten wir also fest: die angeblich RIESIGE Masse der Sonne (angeblich 1,99 Quadrilliarden Tonnen oder 332.946 Erdmassen laut Wikipedia) bricht das Licht angeblich auf eine Weise, dass es sich in der SECHSTEN Stelle nach dem Komma auswirken soll, aber der Bodensee, als winziger Teil von nur einer Erdmasse (sehr gerne aber auch die eine Erdmasse als ganzes), bricht das Licht dermassen, dass ich plötzlich 166 m „um die Kurve“ sehen kann. Ganz abgesehen davon, dass eine Entfernung von 45 km ganz sicher nicht dem Kriterium „weit entfernter Beobachter“ entspricht, bei der eine wie auch immer geartete „Verlangsamung“ der Lichtgeschwindigkeit auch nur ansatzweise ins Gewicht fallen würde. Bei einer Lichtgeschwindigkeit von 300.000 km/s müssten unsere Sinnesorgane – Auge und Gehirn – schon wahrhaft übermenschliche Leistungen vollbringen, um auch nur entfernt an den Effekt einer möglichen Lichtkrümmung denken zu können.

Ich muss allerdings an dieser Stelle endlich mal ein Geheimnis presisgeben: Das Fernglas, das ich verwendet habe, ist ein ganz spezielles: Es erzeugt nicht nur an jeder beliebigen Stelle, bei jedem beliebigen Wetter und zu jeder Tages- und Nachtzeit spontane Luftspiegelungen. Es hat auch einen hoch effizienten relativistischen Lichtbeuger eingebaut, den ich ständig weiter entwickle. Leute, passt auf: bald bin ich so weit, dass ich das Licht 360° beugen kann. Das Patent werde ich dann an die NSA verkaufen. DANN geht´s aber los! Die können Euch ÜBERALL beobachten. Um jede noch so kleine Ecke schauen.

Update III: Immer wenn ich denke, es kann nicht noch absurder werden, werde ich vom Leben eines Besseren belehrt. Vor kurzem kam folgendes „Argument“: Weil die Erde rund ist und weil jeder weiß, dass man auf dieser runden Erde sehr weit sehen kann, kann die von der NASA verwendete Formel nur falsch sein. Das ist mal richtig genial. Nach Karl Popper muss eine Theorie einer Falsifizierung widerstehen, wenn sie sich als richtig erweisen soll. Hier wird nun aber mit der Theorie als „Beweis“ argumentiert, um das zu falsifizieren, also die Formel, was die Theorie (der runden Erde) im Zusammenhang mit für jeden leicht nachvollziehbaren Beobachtungen sofort falsifiziert.

Mir zeigt das allerdings, dass teilweise wohl einfach noch erweiterter Erklärungsbedarf besteht. Also machen wir uns auf, die von der NASA verwendete Formel, die übrigens nichts weiter als Mathematik der 9. Klasse Gymnasium verwendet, ganz sauber herzuleiten.

horizon

Wie wir sehen können, klärt die auch von der NASA verwendete Formel die Frage, wie weit man in Abhängigkeit von der Höhe seiner Augen oberhalb der Erdoberfläche auf einer kugelförmigen Erde sehen kann. Diese Frage lässt sich geometrisch lösen, indem eine TANGENTE vom höchsten Punkt des Beobachters (Augenhöhe) an den Kreis angelegt wird. Alles jenseits der Tangente kann nicht mehr gesehen werden, weil es aufgrund der Kugel – oder hier vereinfacht Kreisform als Schnitt durch eine Kugel  – UNTERHALB der Linie liegt, an der sich für das Auge/Gehirn der Horizont darstellt, an dem also sozusagen der Himmel mit der Erde (oder dem Wasser) optisch verschmilzt.
Wie wir sehen, ist der einzige und wesentliche Parameter der gesamten Formel der RADIUS des Kreises oder, in unserem Fall, der Erde. Die Linie „d“ ist die Distanz bis zum Horizont, die wir wissen möchten. Sie beeinflusst also das Ergebnis überhaupt nicht, da sie der GESUCHTE Parameter ist. Die Höhe „h“ beeinflusst selbstverständlich das Ergebnis, aber sie ist VORGEGEBEN und somit variabel. Damit bleibt „r“ als einziger relevanter Parameter übrig.
Wie wir weiter sehen, bildet die Linie „r“ am Punkt der Horizontlinie mit der Linie „d“ einen rechten Winkel. Das ist übrigens unabhängig von der Höhe „h“ immer so, da das Wort „Tangente“ mit der Winkelfunktion „Tangens“ nicht zufällig verwandt ist. Die Winkelfunktionnen sind im rechtwinkligen Dreieck gültig; gleichzeitig handelt es sich bei diesen aber um Kreisfunktionen. Siehe z. B. https://de.wikipedia.org/wiki/Tangens_und_Kotangens

Wie allgemein bekannt ist, lässt sich für rechtwinklige Dreiecke der Satz des Pythagoras anwenden (c2 = a2 + b2). Die Strecke, die sich aus „r + h“ bildet, ist die Hypotenuse, c, des rechtwinkligen Dreiecks.
Diese Formel ist also nichts weiter als die mathematische Umsetzung der geometrischen Gegebenheiten einer kugelförmigen Erde, so sie denn so aussähe.

Damit gilt: (r + h)2 = r2 + d2.

Wir wenden die 1. Binomische Formel an und erhalten:
SCHRITT 1: r2 + 2rh + h2 = r2 + d2

Wir subtrahieren auf beiden Seiten r2 und erhalten:
SCHRITT 2: 2rh + h2 = d2

Wir klammern auf der linken Seite h aus und erhalten:
SCHRITT 3: h(2r + h) = d2

Nun ergibt sich allerdings ein Problem, denn diese Formel lässt sich nicht weiter „auflösen“. Allerdings lässt sie sich unter Akzeptanz einer naheliegenden Annahme so vereinfachen, dass sie lösbar wird und näherungsweise richtige Ergebnisse liefert: das rote „h“ innerhalb der Klammer ist im Vergleich zu 2r so klein (r repräsentiert ja den Radius der angeblichen Erdkugel), dass es vernachlässigbar wird und damit einfach weggelassen werden kann. Bekanntermassen wird der Erdradius, um den es sich in unserem Fall bei „r“ handelt, mit im Mittel 6.371 km angegeben: https://de.wikipedia.org/wiki/Erdradius
2r, also der Durchmesser der angeblichen Erdkugel, würde dann 12.742 km betragen.
Selbst wenn ein Beobachter auf 100 km aufstiege, wäre der Fehler, der sich durch Weglassen des roten „h“ ergibt, also immer noch kleiner 1% (100 / (100 + 12.742) = 0,78%).

Unter dieser Annahme, also unter Weglassen des roten „h“ in der Klammer, erhalten wir dann folglich:

SCHRITT 4: h x 2r = d2

Unter „Wurzelziehen“ ergibt sich dann:

SCHRITT 5: d = √h x √2r

Wir setzen für „r“ den oben angegebenen angeblichen Erdradius von 6.371 km ein und erhalten:

SCHRITT 6: d = √(2 x 6.371km) x √h = 112,88 km x √h (km).

Auf genau dieselbe Formel kommt auch die NASA in dem weiter oben angegebenen link:

Laut NASA: D = 112,88 km x √h (km)

Und wenn wir in diese Formel eine Augenhöhe von 2 m einsetzen (was für den Durchschnittsmenschen sogar noch zu viel ist), kommen wir auf eine „Entfernung bis zum Horizont“, jenseits derer dann alles „unter die Horizontlinie“ fält, von gerade einmal 5,05 km.

Dieser Wert ist aber aus einem anderen Grund noch viel zu optimistisch: bekanntlich leben wir in Deutschland nördlich des 47. Breitengrades. Der Breitengrad für den Bodensee wird mit 47,6° nördlicher Breite angegeben.
Unter https://de.wikipedia.org/wiki/Geographische_Breite finden wir die Abhängigkeit der Abnahme des Radius des Kreissegments einer Kugel von dessen „geographischer Breite“:

rB = r x cos B, wobei:

rB: Radius des Breitengrades

r: Radius am Äquator (0° Breite)

B: Breitengrad

Daraus ergibt sich für 47,6° nördlicher Breite ein Radius des Kreissegments von nur noch 4.296 km (0,67 x 6.371 km).

Wenn wir diesen Radius nun in die obige Formel, SCHRITT 6, einsetzen, kommen wir sogar nur noch auf eine „Sichtweite bis zum Horizont“ von 4,15 km.

An dieser Stelle ein ernst gemeinter Hinweis an die Kugelerde-Großlreis-Fanatiker: ich kenne selbstverständlich die – angesichts der Größer der angeblichen Erdkugel völlig absurde – Argumentation, dass man auf einer Kugel, da die Erdanziehungskraft einen angeblich immer zum Erdmittelpunkt ziehe, immer nur entlang eines „Großkreises“ schauen müsse, könne oder solle. Eventuell ist aber jemandem von Euch aufgefallen, dass ich hier NICHT über das Kugelerde-Unfug-Modell schreibe, sondern bewusst provoziere in der Hoffnung, dass mal jemand WIRKLICH nach-denkt (anstatt längst bekannte Modelle einfach nur wiederzukäuen und in ihrer angeblichen Absolutheit und Unantastbarkeit immer wieder mental zu bestätigen) oder, besser, eigene Forschungen anstellt. Mehr sage ich dazu jetzt nicht😉. SELBER DENKEN ist gefragt. Nur so viel: Wer mich DESHALB anschreibt und glaubt, über diesen Punkt mit mir diskutieren zu wollen, dessen email-Adresse wird SOFORT gesperrt.

Um nun abzuschätzen, was es bedeutet, wenn wir statt der 5 km – nehmen wir ruhig zugunsten des Kugelerde-Modells diesen Wert😉 – mehr als 45 km weit „flach und geradeaus“ sehen können, sehen wir uns nochmals SCHRITT 5 der Formel an:

SCHRITT 5: d = √h x √2r

Dies lässt sich bekanntlich auch schreiben als:

SCHRITT 7: d = √h x √2 x √r

Nun können wir in diese Formel problemlos einen Faktor einführen, der ein Vielfaches des „Erdradius“ repräsentiert. Über diesen Faktor muss selbstverständlich ebenfalls die Wurzel gezogen werden, da über r die Wurzel gezogen wird. Die Wurzel aus z. B. 4r (wobei 4 unserem Faktor entspricht) lässt sich aber wiederum schreiben als √4 x √r:

SCHRITT 8: d = √h x √2 x √r x √F6371km

wobei

F6371km: das Vielfache oder auch einen Bruchteil des „Erdradius“ angibt. Bei einem Vielfachen von „1“ ändert sich selbstverständich nichts, da √1 = 1.

r: der „Erdradius“ von 6.371 km ist.

Aus der Formel aus Schritt 8 lässt sich folgendes sehr einfach entnehmen: Wenn der „Erdradius“ VIERMAL so groß wird, können wir nur ZWEIMAL so weit sehen.

Oder anders ausgedrückt: Wenn die Erde eine Kugel wäre und wir NEUNMAL so weit sehen können (Konstanz Bregenz = 46 km = > 9 x 5,05 km) wie wir es könnten, wenn der „Erdradius“ 6.371 km betragen würde, dann müsste die Erde EINUNDACHTZIG MAL so groß sein, wie sie es angeblich – ALS KUGEL – ist.

Auf so einer Erde würde ich gerne leben. Denn auf dieser Erde wäre für ALLE wesentlich mehr als genug Platz vorhanden und es hätte bis heute vermutlich keinen einzigen Krieg geben müssen…

Wir sehen hier auch die leider unauflösbare Bredouille des Kugelmodells: die ENTFERNUNGEN in und zwischen einzelnen Ländern sind längst – seit Hunderten bis Tausenden von Jahren – bekannt und nicht mehr veränderlich; jedenfalls nicht wesentlich. Also KANN die angebliche Erdkugel nicht größer sein als von ihr behauptet wird. Da sie aber nicht größer sein kann, ist die einzige verbleibende Schlussfolgerung aus den hier dargestellten Beobachtungen, dass es sich bei der Erde nicht um eine Kugel handelt, sie also wohl flach sein muss. Die Theorie der Kugelerde widersteht NICHT selbst der einfachsten Falsifizierung nach Karl Popper. Punkt.

 

Update IV: Schon wieder was gelernt ;-): TERRESTRISCHE Refraktion. Wurde vom altehrwürdigen Carl Friedrich Gauß (vor allem berühmt als Mathematiker) untersucht und gemessen. Jetzt weiß ich auch, was jene meinten, die behaupteten, ich hätte Bregenz wegen einer „Lichtbrechung“ sehen können und da das nun mal so sei, müsse die Formel (siehe Update III) falsch sein… Was sagt denn die „terrestrische Refraktion“? Über eine Entfernung von 10 km beträgt der Höhenfehler ca. 1 m!!!. Im Klartext: Objekte, die 10 km entfernt sind, wirken 1 m! höher (wenn das denn alles so stimmt…). Das wiederum bedeutet aber nichts anderes, als dass ein Objekt zunächst ÜBERHAUPT über eine gewissen Entfernung sichtbar sein muss, damit sich die terrestrische Refraktion auswirken kann (hieran hätte übrigens Carl Gauß sofort sehen können, dass die Erde wohl keine Kugel ist; er war neben seiner Profession als Mathematiker auch Astronom). Der Höhenfehler nimmt anscheinend quadratisch mit der Entfernung zu. Bei 46 km beträgt er dann demzufolge ca. 21,16 Meter. Glauben wir das einfach mal😉. Dummerweise soll aber Bregenz mindestens 166 m „tiefer“ liegen als Konstanz (dies ist übrigens auch auf einem Schild im dortigen Stadtgarten zu lesen, auf dem dann gleichzeitig behauptet wird, dass man DESHALB Bregenz von Konstanz aus niemals sehen könne). Was da 21 m im Hinblick z. B. auf die Yachten im Hafen und die Uferlinie ausmachen sollen, wird wohl für immer das Geheimnis derjenigen bleiben, die behauptet haben, die Formel müsse falsch sein, da man selbstverständlich Bregenz von Konstanz aus aufgrund einer Lichtbrechung sehen könne. Wo der Wunsch der Vater des Gedankens ist, hilft einfach sonst nichts mehr😉. Jedenfalls hören wissenschaftliche Logik und Erkenntnis dort wohl ganz einfach auf…
Siehe auch meine eigenen Beobachtungen zur angeblichen „terrestrischen Refraktion“ hier...

Angesichts der bisher vorgebrachten „Gegenargumente“ bin ich sprachlos.

Wer solche Berater und Diskussionspartner hat, braucht keine Feinde mehr.

Hat jemand noch mehr ähnlich geniale Theorien?

Dann bitte her damit!

Übrigens: Falls sich jemand über die sehr hohe Zugriffszahl dieses Artikels wundert: Die ist (im wesentlichen) das Resultat eines DDoS-Angriffs vom 07.07.2015, bei dem ausschließlich dieser Artikel im Sekundentakt ca. 40.000 mal aufgerufen wurde. Irgend jemandem ist dieser Artikel wohl ziemlich sauer aufgestossen. Da er dadurch auf meiner Startseite unter „Blog – Meistgelesen“ wohl uneinholbar vom absolut letzten auf den ersten Platz katapulitert wurde, sage ich: HERZLICHEN DANK für diesen Angriff!
Mal als kleiner Denkanstoss an die Angreifer: Bleibt einfach locker. So gut wie immer erreicht man durch Druck das genaue Gegenteil des Beabsichtigten. Ich hätte mich ganz sicher nicht hingesetzt und so oft auf diesen Artikel geklickt, nur um ihn auf Platz 1 zu bringen…
Die über 40.000 hinaus gehenden Zugriffszahlen sind aber echte Zugriffe, worüber ich mich sehr freue…

Die Pokemon Go Zombie Generation

Veröffentlicht: Juli 24, 2016 in Uncategorized

pok

 

 

Die Zombie-Apokalypse der Pokémon-Rattenfänger beginnt

von Mike Adams

Inzwischen hat wohl jeder von Pokémon Go gehört, dem neuen
»Hybrid-Reality«- App-Spiel für Smartphones, das die realen
geografischen Standortdaten mit virtuellen Monstern überlagert,
die die User einsammel muss, um Punkte zu bekommen.

Was Sie vielleicht noch nicht wissen, ist, dass das Spiel ursprünglich
von CIA-finanzierten Software-Entwicklern erfunden wurde, um
damit alle Handykameras der hirntoten Bevölkerung zu etwas zu
bringen, das ich »unnötige Massenüberwachung« nenne und
zwar in jedem Gebiet, von dem CIA oder NSA gerade Videodokumente brauchen. Im Grunde ist es also eine Spionage-App der CIA, die
vorgibt, ein Spiel zu sein.

Um mithilfe sorgloser Bürger zu spionieren, setzen die Strippenzieher
einfach ein virtuelles Monster in jede gewünschte Location, die sie
überwachen möchten  und Herden völlig hirntoter apokalyptischer
Zombie-Menschen laufen unverzüglich genau dort zusammen und
richten ihre Handykameras auf die virtuellen »Monster«, um
virtuelle »Punkte« zu sammeln.

Während dieses Massenauflaufs werden die Aufnahmen einzelner
ausgewählter Spielerkameras zusammen mit den präzisen GPS-
Koordinaten in Echtzeit an die CIA übertragen. Je mehr Menschen
die CIA am entsprechenden Ort versammeln möchte, desto höher
ist der Punktewert des Monsters. Die hier abgebildeten Fotos
beweisen: Taucht ein viele wertvolle Punkte versprechendes
Monster auf, eilen Horden von Pokémon-Spielern mit Fahrrädern,
Taxis, Autos und sogar zu Fuß an den Schauplatz, richten ihre
Kameras auf das wertvolle Ziel und übertragen die Aufnahmen
in Echtzeit an die CIA.

Faktisch ist Pokémon Go ein Hilfsmittel der CIA, um eine gehorsame
Bevölkerung fügsamer Zombie-Menschen zu unfreiwilligen Sammlern
justiziabler Spionagedaten zu machen. Pokémon Go ist das Spiel,
das willfährige, gelangweilte Menschen in hocheffektive Inlandsspione verwandelt, die unwissentlich für den Polizeistaat arbeiten. Schauen
Sie sich diese Szenen einer Pokémon-Go-Location an, an der viele
Punkte versprechende Monster aufgetaucht waren. Umgehend waren
ganze Horden stumpfsinniger Menschen zusammengelaufen.

Heute erscheint diese virtuelle Welt nur auf dem
Smartphone  bald wird sie auf Kontaktlinsen übertragen

Bislang müssen die Pokémon-Go-Zombies die virtuelle Einblendung
des Spiels auf ihren Handheld-Displays betrachten. Deshalb fallen
sie von Klippen, spazieren mitten in den fahrenden Verkehr und
bringen sich im wahrsten Sinn des Wortes um, während sie
stumpfsinnig aufs Pokémon-Display starren  in der Hoffnung,
irgendein Fantasiemonster zu fangen.

Im kalifornischen Encinitas stürzten zwei Männer von einer Klippe,
während sie Pokémon Go spielten, und fielen in der realen Welt
mehr als 20 Meter in die Tiefe, wo es für ihre unglaubliche
Dummheit keinerlei Punkte zu gewinnen gab.

In einem nächsten Schritt wird die erweiterte Realität an
Google-Glass-ähnliche Vorrichtungen direkt über den Augen
übertragen werden. Diese durchsichtigen Visiere werden die
Monster quasi direkt in die reale Welt, wie sie die Spieler
vor sich sehen, einbetten.

Dadurch müssen die Gamer nicht mehr aufs Smartphone
starren. Stattdessen werden wir sie wie durchgeknallte
Cracksüchtige stumpfsinnig herumlaufen sehen, während
sie verzweifelt etwas erhaschen wollen, das es in Wirklichkeit
gar nicht gibt.

Und der finale Schritt wird in Kontaktlinsen für die erweiterte
Realität bestehen: Auf den Innenseiten von Kontaktlinsen
werden Full-Motion-HD-Grafiken abgespielt werden und die
Illusion vorgeben, dass die Pokémon-Monster tatsächlich in
der Echtwelt umherspazieren. An diesem Punkt wird die
Trennung der Pokémon-Go-Spieler von der Wirklichkeit
vollständig sein, und sie werden gänzlich von der Lust
und Laune der Spiele-Meister (sprich: der Dungeon Masters)
abhängig sein  denn die entscheiden, welche Bilder, Menschen,
Fahrzeuge und Ereignisse in die virtuelle Welt, die die Gamer
als reale Welt erleben, eingespeist werden.

Pokémon Go zeigt, dass die Gedankenmanipulation in
der erweiterten Realität technologisch und sozial möglich ist

Sie haben es wohl schon vermutet: Dies ist nicht nur eine massive Spionagemaschinerie, sondern ein totalitäres System zur Gedankenmanipulation, das irgendwann die Macht haben wird,
alles, was eine Person sieht, hört und erfährt, zu kontrollieren.

Kontaktlinsen für die erweiterte Realität, in Kombination mit am
Kopf getragenen Kameras und Ohrstöpseln, können »nicht
gewünschte« Bilder oder Textbotschaften (alles, was die
Regierung vor Ihnen geheim halten möchte) zensieren:
Texte, die Sie nicht lesen sollen, werden manipuliert und
mit von der Regierung abgesegneter Werbung und Botschaften
zur sozialen Kontrolle überlagert, die auf Gebäudefassaden,
Straßen oder sogar am Himmel erscheinen; über den Köpfen
von Personen, die die Regierung für »gefährlich« hält, taucht
der Schriftzug »WANTED« auf, usw. Die Möglichkeiten der
absoluten Gedankenkontrolle sind grenzenlos.

Wenn solche Technologien verwirklicht werden, werden sie
den totalen Untergang der menschlichen Freiheit und die
nahezu unaufhaltsame Vorherrschaft der technokratischen
Elite heraufbeschwören.

Eine Antwort auf all dies sind kleine Elektromagnetische-Puls-
(EMP)-Waffen, die alle elektronischen Geräte in der Nähe
verbrutzeln und die Menschen in die Realität zurückkatapultieren,
indem sie Stromkreise unterbrechen, die  kontrolliert von den
herrschenden Technologie-Liberalisten  ihre virtuellen Welten
(geistigen Gefängnisse) aufrechtgehalten haben. Wenn sich
nichts ändert, könnte die Zukunft der Menschen ähnlich
gespenstisch aussehen wie echte Zombies. Was, wenn
all die Leute, die glauben, »auf der Suche nach Monstern«
zu sein, selbst zu Monstern werden?

Quelle: KOPP-VERLAG

Die GEZ, neuderings ja „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“, entwickelt sich zum immer größeren Ärgernis für immer mehr Menschen. Ich werde hier das altbekannte Kürzel „GEZ“ für „Gebühren-Einzugs-Zentrale“ beibehalten, denn genau das ist die GEZ in Wahrheit nach wie vor, wie wir noch sehen werden: schlicht nur ein Inkasso-Unternehmen im Auftrag der so genannten „Landesrundfunkanstalten“.

Es gibt unzählige Blogs gegen die GEZ, aber die meisten beschäftigen sich damit, wie auf der Ebene des so genannten „Staatsrechts“, also der so genannten Gesetze, gegen die GEZ vorgeganen werden kann oder eigentlich vorgegangen werden müsste. Dass die GEZ als nicht rechtsfähige juristische Person SELBER angebliche Bescheide und sogar „vollstreckbare Titel“ erstellt, aus denen dann tatsächlich auch massenweise vollstreckt wird, ist etwas, das ausser der so genannten Justiz wohl niemand versteht. Da die Justiz aber immer offensichtlicher nichts gegen dieses für immer mehr Menschen offensichtliche Unrecht unternimmt, stellt sich die Frage, ob die Ebene des „Staatsrechts“ überhaupt die Ebene ist, auf der es sich lohnt, der GEZ Paroli zu bieten. Ich biete im folgenden einen Ansatz an, der auf die Ebene des Privat- oder Handelsrechts wechselt. Wie wir noch sehen werden, ist dies die Ebene, auf der die GEZ ohnehin von Anfang an arbeitet…

Beschäftigen wir uns eingangs noch etwas ausführlicher mit der GEZ. In ihrem Geschäftsbericht 2013 lässt sich auf Seite 20 folgendes lesen (Ihr findet den Geschäftsbericht auf der Website der GEZ folgendermassen: gebt im Suchfenster oben rechts einfach „mahn“ ein. Dann erscheint eine Liste mit Suchergebnissen, die auch die Geschäftsberichte auflisten): „Die Anzahl der erstellten Mahnmaßnahmen ist im Zeitraum Januar bis Dezember 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt erneut angestiegen, und zwar um 3,6 %. Von Januar bis Dezember 2013 wurden rund 14,9 Mio. Mahnmaßnahmen erstellt (2012: 14,4 Mio.). Ein Anstieg der Mahnmaßnahmen ist hauptsächlich bei der Mahnstufe „Erinnerung“ (rund 9,2 %) zu verzeichnen. Auch die Mahnstufe „Mahnung“ mit einem Zuwachs von rund 2,2 % und die Bescheide (rund 1,3 %) sowie die Vollstreckungsersuchen (rund 0,4 %) zeigen steigende Werte. Hingegen ist bei der Mahnstufe „2. Mahnung“ ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum festzustellen (rund 3,2 %).“

Wichtig scheinen mir hier vor allem 2 Zahlen: 14,9 Mio. Mahnmassnahmen wurden 2013 erstellt und die Vollstreckungsersuchen sind um 0,4% angestiegen. Bei geschätzten 40 Mio. Haushalten in Deutschland scheint mir 14,9 Mio. „Mahnmassnahmen“ bereits eine ganz ordentliche Zahl zu sein, die mehr als deutlich zeigt, dass ein Großteil der Menschen wohl schlicht keine Lust hat – warum auch immer – die GEZ-Gebühren zu zahlen.

Hierbei ergibt sich nun allerdings das Kardinalproblem: da die „Landesrundfunkanstalten“, die ALLESAMT als „Anstalt des öffentlichen Rechts“ firmieren, für sich in Anspruch nehmen, OHNE Gerichtsverfahren einen vollstreckbaren Titel selber zu erstellen (so genannte Selbst-Titulierung) und diese selbst erstellten Titel von den Vollstreckungsgerichten anscheinend auch problemlos akzeptiert werden, kommt der Gerichtsvollzieher anscheinend – laut GEZ – immer häufiger bis in deutsche Haushalte hinein.

Dies alles wird auch noch fleißig von der bundesdeutschen Justiz unterstützt, was sich z. B. daran ablesen lässt, dass die GEZ auf ihrer Website stolz Gerichts-Urteile veröffentlicht, die den Beitrag für „rechtmässig“ erklären. Die TATSÄCHLICH relevanten Rechtsfragen werden dabei allerdings, warum auch immer, bis jetzt überhaupt nicht berührt.

Der GEZ-Beitrag ist von a bis z rechtswidrig. Warum?

Ganz einfach: Sehen wir uns doch einmal den so genannten „Rundfunkstaatsvertrag“ an, der ja permanent als angebliche Rechtsgrundlage genannt wird und angeblich auch in „Landesgesetze“ überführt wurde. Dieser „Vertrag“ ist zunächst nicht unterschrieben. Gemäss § 126 BGB müsste er aber sämtliche Unterschriften sämtlicher Vertragspartner (oder mindestens aller minus einer) auf dem Vertrag selber tragen, um überhaupt wirksam zu werden!

Auszug aus § 126 BGB (Absatz 2): „Bei einem Vertrag muss die Unterzeichnung der Parteien auf derselben Urkunde erfolgen. Werden über den Vertrag mehrere gleichlautende Urkunden aufgenommen, so genügt es, wenn jede Partei die für die andere Partei bestimmte Urkunde unterzeichnet.“

Weiterhin ist überhaupt nicht klar, ZWISCHEN WELCHEN PARTEIEN der Vertrag angeblich geschlossen worden sein soll. Wir lesen in der „Präambel“ zu diesem so genannten Vertrag lediglich (bitte bis zur „Anlage“ herunterscrollen): „Das Land Baden-Württtemberg, der Freistaat Bayern… schließen nachstehenden Staatsvertrag“. Super interessant, oder? ZWISCHEN wem wurde denn der Vertrag angeblich geschlossen? Zwischen genau niemandem! Denn eine zweite Vertragspartei ist hier schlicht nicht genannt. Würde hier stehen „schließen UNTEREINANDER nachstehenden Staatsvertrag“, wäre die Sache klar. Das genau steht aber nicht da und auch sonst ist keine zweite Vertragspartei erkennbar. Es ist für mich kaum vorstellbar, dass bei einem derart „wichtigen“ Vertrag das entscheidende Wort „untereinander“ einfach „vergessen“ wurde…

Gut, ich möchte mich mit diesen Dingen nicht allzu lange aufhalten, da sie für die hier vorgestellte Methode vollkommen irrelevant sind. Ich wollte lediglich darstellen, dass es ÜBERHAUPT KEINE Rechtsgrundlage für die Erhebung der GEZ-Gebühr gibt. Ein „Landesgesetz“, das auf einem nicht rechtsgültigen Staatsvertrag beruht, ist genau was? Eben: Von Anfang an nicht rechtsgültig!

Die GEZ schlägt uns das im Prinzip in ihrer Verhöhnung auch noch mitten ins Gesicht. Denn über dem angeblichen Staatsvertrag steht auf der GEZ-Seite ganz deutlich: „EINE INFORMATION“. Und mehr ist das ganze Ding auch nicht. Bestenfalls ein nie zustande gekommener Vertragsentwurf, den die GEZ hier frech „zur Information“ ins Netz stellt. Wer dann GLAUBT, dass das eine Rechtsgrundlage sein könne, der ist selber schuld. Die GEZ hat ganz eindeutig von vornherein kund getan, dass es – nur – „eine Information“ ist.

Update: Von einer meiner vielen Quellen wurde ich auf diesen äußerst bemerkenswerten Artikel aufmerksam gemacht: http://www.kraftzeitung.net/news/vermischtes/strafantrag-gegen-beitragsservice.html

Bitte unbedingt lesen!
Hier direkt die entsprechende Strafanzeige: http://www.kraftzeitung.net/images/KZ/upload3/2015/150326/150205_01_StAW-LA.gif

Update: die Ermittlungen bezüglich der vorgenannten Strafanzeige wurden inzwischen – erwartungsgemäß – eingestellt: http://www.kraftzeitung.net/news/vermischtes/keine-ermittlung-gegen-bayerischen-rundfunk-aus-koln.html
(Gerade deshalb lohnt es sich aber, sich den gesamten Vorgang einmal ausführlich anzusehen)

WICHTIG! ICH GEBE IM NACHFOLGENDEN KEINE RECHTSBERATUNG! ICH GEBE LEDIGLICH DIE ERGEBNISSE MEINER RECHERCHEN, MEINE ÜBERLEGUNGEN UND PRAKTISCHEN ERFAHRUNGEN WIEDER. WER DIE HIER VORGESTELLTE METHODIK UND DIE VERÖFFENTLICHTEN BEISPIEL-DOKUMENTE ANWENDET, IST VOLL UND GANZ SELBER FÜR DIE DAMIT ERZIELTEN RESULTATE VERANTWORTLICH.

DIE UNGETEILTE UND UNWIDERRUFLICHE ZUSTIMMUNG HIERZU WIRD DURCH VERWENDUNG ODER BEGUTACHTUNG DER NACHFOLGENDEN METHODE UND DOKUMENTE AUSDRÜCKLICH UND AUTOMATISCH DURCH JEDEN LESER ERTEILT.

Okay, das musste leider vorher kurz sein😉.

Die im folgenden vorgestellte Methode ist selbstverständlich noch als experimentell anzusehen. Wer sie anwendet, muss in erster Linie Spass daran haben, neue Wege zu gehen und auszuprobieren. Eine „sportliche“ Einstellung mit der gesamten Thematik ist die beste Voraussetzung, um am Ende Erfolg zu haben…

NOCH EINE WARNUNG: Wer die hier vorgestellte Methode anwendet, wird sehr unmittelbar, durch ganz eigene praktische Erfahrung, feststellen, dass es innerhalb der auf den allgemein zugänglichen Landkarten und Globen sichtbaren Grenzen dessen, was wir Deutschland nennen, vermutlich keinen handlungsfähigen Staat, bzw. keine staatlichen Strukturen gibt. Wem diese möglicherweise tiefgreifend kathartisch wirkende persönliche Erfahrung nicht geheuer ist, der sollte jetzt besser diese Seite gleich wieder verlassen…

Wenn es anscheinend keinen Staat in den Grenzen Deutschlands gibt, was gibt es dann?

Nun: ein seit mindestens dem „Ende“ des 2. Weltkrieges (der 2. Weltkrieg wurde völkerrechtlich nie beendet, weil es keine Friedensverträge gibt) bestehendes bestens eingespieltes System aus rein privatwirtschaftlich agierenden Unternehmen, die, wie es aussieht, allesamt leidiglich die Aufgaben staatlicher Organe übernehmen und ausführen. Es wird anscheinend lediglich so getan, als sei die Grundlage des Handelns dieser Organe staatlicher Natur. Ein echter Staat zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass er „staatliche“ Gesetze für sich reklamiert, die es ihm ermöglichen, in bestimmte Rechte seiner Bürger so einzugreifen, dass diese sich zwar vor Gericht in bestimmten Fällen gegen deren – falsche – ANWENDUNG, aber sonst nicht dagegen wehren können. Ein Staat kann oder darf HOHEITLICH handeln. Er darf echte Gesetze erlassen und er darf beispielsweise Bürger besteuern oder eben auch so etwas wie einen allgemein zu zahlenden GEZ-Beitrag festsetzen, OHNE DASS der Bürger hierin konkret und im Einzelfall einwilligen müsste. In einem echten Staat ließe sich der GEZ-Beitrag unter gar keinen Umständen umgehen.

Ganz anders hingegen in einem „Vereinigten Wirtschaftsgebiet“, genau das ist das heutige Deutschland allem Anschein nach in Wahrheit, in dem PRIVATE Unternehmen möglicherweise Staatlichkeit lediglich für sich in Anspruch nehmen oder gerne in Anspruch nehmen würden. Wo es KEINEN Staat gibt, kann ein x-beliebiges Unternehmen selbstverständlich nicht HOHEITLICH, sondern AUSSCHLIESSLICH auf Basis PRIVATRECHTLICHER Verträge handeln, in die der Einzelne sehr wohl VORHER eingewilligt haben muss. Und genau hier setzt die hier beschriebene Methode an…

Sehen wir uns kurz noch zwei Prachtexemplare der hiesigen Firmen an.

Zunächst die FIRMA Bundesrepublik Deutschland. Ihr könnt so gut wie jede Firma in speziellen Firmendatenbanken, beispielsweise upik.de finden. Wenn Ihr sie da findet, dann gibt es diese Firma auch😉

firmabrd

Dann meine Lieblingsfirma😉 „Freistaat Bayern“ (erinnert Ihr Euch daran, dass diese Firma den Staatsvertrag NICHT geschlossen hat? WARUM WOHL nicht?)

freistaat bayern

Und der Vollständigkeit halber auch gleich noch die GEZ:

firma gez

Die SIC-Nummer (Tätigkeit) verrät uns, dass es sich bei der GEZ um nichts weiter als ein Inkassounternehmen handelt.

Dass es sich bei der GEZ tatsächlich lediglich um ein Inkasso-Unternehmen handelt, sieht übrigens auch der BGH in seinem jüngsten Urteil vom 21.10.2015, auf das die GEZ auf ihrere Website stolz hinweist, so, Zitat: „…sondern entspricht vielmehr der dem Beitragsservice vom Rundfunkbeitragsstaatsvertrag zugewiesenen Aufgabe, als Inkassostelle für die öffentlichrechtlichen Rundfunkanstalten die Rundfunkbeiträge beizutreiben.“

Hieraus ergibt sich allerdings sofort eine aus meiner Sicht sehr wesentliche Frage: Der BGH betont sehr deutlich, was sich bereits aus dem Impressum des „Beitragsservice“ ergibt: dieser ist NICHT RECHTSFÄHIG. Zitat BGH-Urteil: „Der Beitragsservice ist nicht rechtsfähig und damit auch nicht partei- und prozessfähig, sondern dient den Landesrundfunkanstalten, dem ZDF und dem Deutschlandradio aus Praktikabilitätsgründen lediglich als eine örtlich ausgelagerte gemeinsame Inkassostelle.“
NIE UND NIMMER kann eine nicht rechtsfähige, nicht partei- und prozessfähige Person einen VOLLSTRECKBAREN TITEL erstellen (wer nicht rechtsfähig ist, kann schlicht nicht am Rechtsverkehr teilnehmen). Genau das macht aber die GEZ REGELMÄSSIG. Das seht Ihr spätestens dann, wenn Euch so ein „Vollstreckungsauftrag“ von der GEZ ins Haus flattert, weil dort nie die tatsächliche Adresse der jeweiligen Landesrundfunkanstalt als alleiniger Absender angegeben ist, sondern immer mit dem Zusatz „c/o ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“.
Wenn nun eine nicht rechtsfähige Person angeblich einen vollstreckbaren Titel erstellen will, ist das gesamte Vorgehen von vornherein rechtswidrig.
Die Frage, die wir uns an dieser Stelle stellen sollten, ist, weshalb diesen Umstand – anscheinend – noch kein Gericht erkannt hat oder erkannt haben will. Möglicherweise hat noch kein Kläger darauf hingewiesen. Dann würde es höchste Zeit!

Diese Frage lässt sich allerdings auch ganz anders beantworten: die Ebene, auf der sich bislang so gut wie alle mit der GEZ gestritten und zum Schluss immer verloren haben, ist ganz einfach die falsche Rechts-Ebene, weil hier in Deutschland (und nicht nur hier), wie sich aus meinen kurzen Darstellungen einer ineinander verflochtenen Firmenstruktur als Grundlage „behördlichen“ Handelns entnehmen lässt, in Wahrheit ALLES nach Privat- oder Handelsrecht abläuft:
Firmen unterbreiten ANGEBOTE. Seht Euch mal die Schreiben an, die Euch die GEZ schickt. Fällt Euch daran etwas auf? Warum ist den geforderten Beträgen immer ein Minuszeichen vorangestellt? Weil Euer KONTO, das die GEZ ohne Eure Zustimmung führt, im MINUS steht, solange Ihr es durch Eure Zahlung nicht ausgleicht!

Die GEZ unterbreitet Euch also mit ihrer Kontoauflistung tatsächlich lediglich das privatrechliche ANGEBOT, das Konto auszugleichen. Wenn Ihr dieses Angebot FREIWILLIG annehmt – im Privat- und Handelsrecht geschieht ALLES FREIWILLIG – hat die GEZ sowieso schon gewonnen. Die braucht gar keine „Gesetze“. Die braucht auch keinen „Rundfunktstaatsvertrag“. Das alles wird gebraucht, damit Ihr schön brav das ANGEBOT ANNHEMT einer NICHT RECHTSFÄHIGEN Inkassofirma annehmt…

 

Kommen wir nun – endlich😉 – zur Methode.

Zunächst empfehle ich Euch, Euch mit den Grundlagen vertraut zu machen. Ihr solltet, ja aus meiner Sicht MÜSST VERSTEHEN, was Ihr tut!

Zu diesem Zweck gibt es einige sehr schöne Videos:

Schaut Euch bitte alle Videos (1 bis 6) aus dieser Reihe an! Achtung: Das zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels siebte Video „Grundrechtsverzicht“ halte ich für vollkommen ungeeignet! Warum? Weil damit plötzlich wieder die Ebene des Privatrechts verlassen wird…

Dann sollten wir uns kurz Gedanken darüber machen, weshalb es der GEZ trotz der „offensichtlichen“ Rechtswidrigkeit ihrer Forderungen überhaupt gelingt, den Bürgern „das Geld aus der Tasche zu ziehen“.

Ganz einfach: sie blufft mit ungeheurer, nur schwer zu durchschauender „rechtmässiger“ Fassade und sie verbreitet ANGST oder versucht es zumindest. Wer nämlich lange genug einfach nicht zahlt, dem flattert – möglicherweise (es soll Fälle geben, in denen die GEZ einfach nichts macht) – eines Tages ein so genannter „Festsetzungsbescheid“ und zum Schluss dann ein Schreiben des Gerichtsvollziehers ins Haus (oder der GV steht einfach vor der Tür).

Den „Festsetzungsbescheid“ sollten wir uns ein wenig näher ansehen, weil Wissen ja bekanntlich Angst entgegen treten kann.

Zunächst einmal fällt an diesem wirklich sehr ungewöhnlichen „Bescheid“ auf (hier der Vollständigkeit halber noch die Rückseite mit dem Bluff einer Ordungswidrigkeit bis 1.000 €), dass überhaupt nicht klar ist, wer ihn erstellt haben soll. Er kommt in einem Briefumschlag der GEZ, trägt aber neben den ausführlichen GEZ-Absenderdaten dann auch noch den Absender der jeweils verantwortlichen „Landesrundfunkanstalt“. Gleichzeitig wird dann behauptet, dass der „Bescheid“ einen vollstreckbaren Titel darstelle. Dies ist insofern äußerst interessant, als die GEZ selber ausweislich ihres eigenen Impressums angeblich eine „nicht rechtsfähige Gemeinschaftseinrichtung“ sein soll (ich kann gar nicht oft genug darauf hinweisen😉 ). Nun stellt sich aber gleich die Frage, wie eine nicht rechtsfähige Einrichtung IM AUFTRAG der „Landesrundfunkanstalt“ die Möglichkeit zur Selbst-Titulierung haben soll. Die „Landesrundfunkanstalt“ könnte eine solche rechtliche Möglichkeit durchaus haben, wenn sie denn eine echte Behörde wäre. Bei der GEZ ist dies aber bereits mehr als fraglich. Hier wird also einerseits massiv geblufft. Andererseits scheinen die Vollstreckungsgerichte damit überhaupt keine Probleme zu haben. Hier sehen wir das eigentliche Problem, das wir Einwohner Deutschlands haben: die Gerichte spielen solche mehr als fraglichen Spiele teilweise mit, was nichts anderes bedeutet, als dass auf viele Gerichte kaum noch Verlass ist. Dies ist auch nicht weiter erstaunlich, da die Gerichte ein ganz wesentlicher Teil des „Systems“ sind – so gut wie ALLE Gerichte sind anscheinend ebenfalls nichts weiter als Firmen. Praktischerweise wurde § 15 GVG (Gerichtsverfassungsgesetz), der besagte, dass alle Gerichte STAATS-Gerichte sind, einfach stillgelegt. Recherchiert das bitte selber nach!😉.
Was das für die Gerichtsbarkeit und Eure „Pflicht“, dem ANGEBOT eines Gerichts, also einer Firma, einen Prozess mit einem Prozssgegner zu führen auch wirklich nachzuzkommen bedeutet, sei hier jetzt nicht weiter diskutiert. Sollte aber relativ schnell klar werden…

Schauen wir uns aber den „Bescheid“ noch ein wenig weiter an. Hier wird frech behauptet, der „Bescheid“ sei, „da“ maschinell erstellt, ohne Unterschrift gültig. Zitat: „Dieser Bescheid ist maschinell erstellt und ohne Unterschrift gültig“. Hier wird es nun sehr interessant (keine Angst: ich komme gleich „zur Sache“😉. Ich möchte vorher nur ausführlich erläutern, weshalb ich die vorgestellte Methode für sehr wirksam halte): Laut § 37 VwVfG muss ein „schriftlicher oder elektronischer Verwaltungsakt… die erlassende Behörde erkennen lassen und die Unterschrift oder die Namenswiedergabe des Behördenleiters, seines Vertreters oder seines Beauftragten enthalten.“ Wichtig ist hier das Wörtchen ODER. „… die Unterschrift ODER die Namenswiedergabe“. Der GEZ-„Bescheid“ enthält aber weder eine Unterschrift, noch die Namenswiedergabe von irgendwem (Hinweis: das VwVfG ist UNGÜLTIG, da nicht in Kraft. Dies könnt Ihr leicht sehen, wenn Ihr Euch den letzten Paragraphen anseht, § 103 VwVfG. Dort steht ganz verschämt „Inkrafttreten“ und der Paragraph ist LEER. Ein nicht in Kraft getretenes Gesetz ist von vornherein ungültig, was innerhalb des Systems aber NIEMANDEN stört; der Bayerische Rundfunk argumentierte mir gegenüber unumwunden mit dem VwVfG – „natürlich“ aber nach meiner Einschätzung vollkommen unzutreffend.

Wesentlich interessanter ist in diesem Zusammenhang, dass das System „von morgens bis abends“ so genannte Verwaltungsakte (oder „Bescheide“) erlässt, die allesamt auf dem – ungültigen – VwVfG basieren. Hier können wir sehr schön sehen, wie das System arbeitet… (Seht Euch in dem Zusammenhang auch mal §1 Absatz 4 VwVfG an…)

Okay… Ein „Bescheid“ ohne Unterschrift und ohne Namenswiedergabe ist von vornherein rechtswidrig. Eine Ausnahme von der Verpflichtung, Unterschrift oder Namenswiedergabe unter einen Bescheid zu setzen, gibt es lediglich für AUTOMATISCH erstellte Bescheide. Hier fragt sich, was das sein soll. Das könnte z. B. ein massenhaft erstellter immer gleichlautender Bescheid sein, mit dem innerhalb einer Gemeinde für alle Haushalte eine exakt gleiche Gebühr festgelegt und bei dem dann lediglich die jeweilige Adresse des Haushalts nach Art einer Serienbrieffunktion automatisch verändert wird. Hier könnt Ihr Euch ansehen (Randziffer 59), was der BGH dazu sagt…

Der oben bereits erwähnte „Festsetzungsbescheid“ behauptet jedoch noch nicht einmal, AUTOMATISCH, sondern lediglich MASCHINELL erstellt worden zu sein.

Und nun kommen wir zur entscheidenden Frage: Warum riskiert die GEZ durch Weglassen von Unterschrift UND Namenswiedergabe, dass ein solcher Bescheid bei manchen Gerichten allein deshalb wegen Rechtswidrigkeit durchfallen könnte? Ich sage hier sehr bewusst: KÖNNTE😉.

Die einzige mir logisch und sinnvoll erscheinende Antwort ist: WEIL MAN SICH AUS DER HAFTUNG STEHLEN WILL.

Schauen wir uns in diesem Zusammenhang zwei ganz wesentliche, GÜLTIGE, Paragraphen aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch, BGB, an (recherchiert bitte mal selber, weshalb das BGB ein GÜLTIGES Gesetz ist. Ihr werdet staunen):

§ 839 BGB:

„Verletzt ein Beamter vorsätzlich oder fahrlässig die ihm einem Dritten gegenüber obliegende Amtspflicht, so hat er dem Dritten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Fällt dem Beamten nur Fahrlässigkeit zur Last, so kann er nur dann in Anspruch genommen werden, wenn der Verletzte nicht auf andere Weise Ersatz zu erlangen vermag.“

Hinweis: allein an der Existzenz dieses Paragraphen sehen wir, dass es in Deutschland keine so genannte „Staatshaftung“ geben kann. Logisch: wo anscheinend kein Staat, da keine Staatshaftung.

§ 823 BGB:

„(1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.
(2) Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz eines anderen bezweckendes Gesetz verstößt. Ist nach dem Inhalt des Gesetzes ein Verstoß gegen dieses auch ohne Verschulden möglich, so tritt die Ersatzpflicht nur im Falle des Verschuldens ein.“

Diese beiden GÜLTIGEN Gesetze solltet Ihr im Schlaf zitieren können😉. Mindestens solltet Ihr von ihrer Existenz wissen.

Und nun stellen wir uns noch einmal die Frage: WARUM unterschreiben z. B. Richter kein einziges Urteil mehr?

Warum nennt die GEZ noch nicht einmal den Namen eines Bearbeiters?

WEIL DIE MITARBEITER DES SYSTEMS ANGST VOR DER PRIVATHAFTUNG HABEN. Mindestens bestimmte System-Mitarbeiter scheinen sehr genau zu wissen, dass das, was sie da tagein, tagaus betreiben, ohne jede Rechtsgrundlage ist und sie sich daher permanent der Gefahr der Privathaftung ausgesetzt sehen. Davor versucht man sich zu schützen, indem man nichts mehr unterschreibt (was im Endeffekt auch nichts nützt, aber anscheinend ein besseres Gefühl gibt).

So, und GENAU HIER, GENAU BEI UND MIT DER V O L L E N Privathaftung packen wir sie jetzt!

GENAU HIER setzt die im folgenden beschrieben Methodik ein.

Wesentlich dabei ist, dass Ihr Eure Schreiben – im Regelfall – immer an den Hauptverantwortlichen, z. B. der GEZ, schickt. Falls sich im Einzelfall ein Mitarbeiter namentlich zu erkennen gibt, wird der gleich mit „beglückt“.

Beschreibung der „Anti-GEZ“-Methode

Wer sich die oben verlinkten Videos angesehen hat, kennt die Methode bereits.

Für alle anderen, aber auch zum jederzeitigen Nachlesen, gebe ich hier eine Schritt für Schritt-Anleitung (Muster-Dokumente findet Ihr am Schluss der Anleitung aufgelistet):

VORAUSSETZUNG: Falls noch nicht geschehen, widerruft bitte als erstes gegenüber der GEZ Eure Einzugsermächtigung. MIT Einzugsermächtigung funktioniert das im folgenden beschriebene zwar auch, aber nicht so reibungslos. Nach Widerruf erhaltet Ihr von der GEZ dann KONTOAUSZÜGE (die viele als Rechnung missverstehen). Dieser Kontoauszug ist aber natürlich gleichwohl eine Forderung, denn er fordert ja dazu auf, den offenen Betrag zu begleichen.

Sodann:

1.) Ihr erkennt die Forderung BEDINGT an. Das mag sich total unlogisch anhören. Bei näherer Betrachtung erschließt sich der Sinn aber sofort. Ihr erkennt nämlich unter der Voraussetzung an, dass die GEZ ihre Legitimation der Befugnis zu hoheitlichem Handeln NACHWEIST. Eine FORDERUNG ist so gut wie alles, das von der GEZ kommt: der Kontoauszug („Bitte zahlen Sie den offenen Betrag“) oder auch ein „Bescheid“. Wir machen uns bei der hier beschriebenen Methode die Tatsache zunutze, dass wir bereits WISSEN, dass es in Deutschland wahrscheinlich keine staatlichen Strukturen, sondern ausschließlich Firmen gibt. Die bedingte Akzeptanz beinhaltet infolgedessen also Forderungen, die das System – hier die GEZ – niemals erfüllen kann. Das ist aber nicht unser Problem. Nicht wir gaukeln etwas vor, sondern die! DURCH die bedingte Akzeptanz machen wir uns § 150 BGB zunutze:

„(1) Die verspätete Annahme eines Antrags gilt als neuer Antrag.
(2) Eine Annahme unter Erweiterungen, Einschränkungen oder sonstigen Änderungen gilt als Ablehnung verbunden mit einem neuen Antrag.“

In WAHRHEIT sendet Euch die GEZ lediglich ANGEBOTE. Indem Ihr dieses Angebot „unter Erweiterungen, Einschränkungen oder sonstigen Änderungen“ ANNEHMT, lehnt Ihr es ab UND legt ein neues Angebot (in der Juristensprache auch als „Antrag“ bezeichnet) vor. Damit seid Ihr privatrechtlich voll und ganz auf der sicheren Seite. Ihr seid darüber hinaus auch psychologisch auf der „sicheren Seite“, denn ihr könnt immer sagen: „Ich habe das Angebot ja sogar akzeptiert. Allerdings hätte ich gerne, dass die GEZ – oder wer auch immer – ihre Befugnis zu staatlichem oder hoheitlichem Handeln mir gegenüber nachweist. Sobald das geschehen ist, werde ich selbstverständlich umgehend zahlen.“

2.) Ihr schickt der GEZ Eure Allgemeinen Geschäftsbedinungen, AGB. WICHTIG: Das sind EURE AGB. Ihr könnt hier alles festlegen, was Euch beliebt, denn ein Geschäftspartner MUSS ja mit Euch keinen Vertrag eingehen. Tut er es dennoch, kommt 3.) ins Spiel. (Ihr solltet alledings, falls Ihr vorhabt, die Rechnungsbeträge auch zu pfänden, die Gebühren nicht „utopisch“ hoch ansetzen, da ein Richter, der den Pfändungs-Titel ausstellen muss, diese sonst wegen Wuchers für ungültig erklären könnte). Das Trickreiche an diesen AGB ist, dass die GEZ durch Kontaktaufnahme JEDWEDER ART mit Euch einen Vertrag eingeht. Da „Vertrag bekanntlich Vertrag“ ist, ist die GEZ an diesen dann auch gebunden. Wichtig an den AGB scheint mir folgendes zu sein:

Gemäß § 151 BGB kommt der Vertrag „durch die Annahme des Antrags zustande, ohne dass die Annahme dem Antragenden gegenüber erklärt zu werden braucht, wenn eine solche Erklärung nach der Verkehrssitte nicht zu erwarten ist oder der Antragende auf sie verzichtet hat.“ Das heißt: sobald die GEZ auf Grundlage Eurer AGB handelt, Euch also kontaktiert, kommt der Vertrag zustande. Unter der Voraussetzung, dass eine GESONDERTE ANNAHMEERKLÄRUNG „nach der Verkehrssitte nicht zu erwarten ist ODER der Antragende auf sie verzichtet hat“. Im Falle von AGB sollte die „Verkehrssitte“ einen Vertragsschluss auf Grundlage der AGB bewirken, einfach, weil sie das immer tut. Um ganz sicher zu gehen, könnt Ihr aber eine gesonderte Annahmeerklärung in Euren AGB AUSSCHLIESSEN. Dann ist unmissverständlich klar, dass der Vertrag automatisch mit einer Handlung der GEZ zustande kommt, die laut Euren AGB den Vertragsschluss begründet.

Hier noch ein kurzer Ausflug: wie kann das sein, dass ein Vertrag quasi automatisch durch eine bestimmte HANDLUNG zustande kommt? Die Antwort ist das so genannte „konkludente“ oder auch „schlüssige“ Handeln. Dieses recht merkwüdige Konstrukt kommt ursprünglich aus dem angelsächsischen Rechtssystem. Während es alltägliche Rechtsvorfälle vereinfachen KANN, etwa, indem Ihr, wenn Ihr in einem Geschäft etwas kauft oder dieses auch nur betretet, AUTOMATISCH in die AGB des Geschäftsinhabers einwilligt, gegebenenfalls ohne diese überhaupt bewusst zur Kenntnis genommen zu haben, seht Ihr bereits hieran, dass der eigentliche und ursprüngliche Sinn des konkludenten Handelns wohl darin besteht, einen anderen „über den Tisch zu ziehen“. Nach dem Motto: „Sie hätten ja mal vorher lesen können“. Nun, das soll uns hier überhaupt nicht stören. Die hier beschriebene Methode besteht insgesamt darin, die rechtlichen Tricksereien des „Systems“ GEGEN ES SELBER, in diesem Fall gegen die GEZ, zu wenden.

3.) Wenn nun die GEZ – gegen Euren ausdrücklich in den AGB erklärten Willen – mit Euch Kontakt aufnimmt, schreibt Ihr eine entsprechende RECHNUNG. Dies ist der wesentlichste und auch vergnüglichste Teil:

Die wollen etwas von Euch? Prima! Das KOSTET dann eben. Ihr baut hier eine GEGENFORDERUNG auf, die – natürlich – wesentlich höher als die Forderung(en) der GEZ ist. Das sollte ihnen relativ schnell die Lust daran verderben, noch weiterhin Kontakt mit Euch aufzunehmen.

GANZ WICHTIG: Wenn Ihr diese Methode wählt, dann müsst Ihr sie ERNST NEHMEN. Dann schreibt Rechnungen. Schreibt Zahlungserinnerungen und Mahnungen. Und zum Schluss pfändet Ihr (dies wird vermutlich aus verschiedenen Gründen der schwierigste Teil. Diese Gründe und mögliche Lösungsansätze beschreibe ich hier nicht im einzelnen, da das „System“ hier natürlich mitlesen kann😉 ). Ich warne an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang AUSDRÜCKLICH davor, zu versuchen, einen „vollstreckbaren Titel“ von einem DEUTSCHEN Richter, oder, besser gesagt, einem Richter der BRD, zu erhalten. Mir ist folgender Fall bekannt: Jemand wollte gegen einen Gerichtsvollzieher eine Forderung über 500.000 € geltend machen. Der Richter „freute“ sich über die Klage und verlangte gleich mal 1/10 des Streitwertes, also 50.000 €, an Prozesskosten. Der Kläger kann nun nicht nur nicht pfänden, sondern sieht sich plötzlich noch einer Forderung seitens der so genannten „Landesjustizkasse“ i. H. von eben diesen 50.000 gegenüber, die vermutlich mit Genuss „vollstreckt“ werden, bzw. wurden.

Wieder zurück zur GEZ: Ihr SPIEGELT die GEZ 1:1.

Die GEZ geht so vor:

1.) Sie schickt Euch einen KONTOAUSZUG. Das ist KEINE RECHNUNG!!!! (Diese Kontoauszüge könnt Ihr normalerweise einfach wegwerfen. In unserem Fall aber NICHT. Denn: jeder neue Kontoauszug oder jedes weitere Schreiben, das Euch die GEZ nach Zugang Eurer AGB bei denen schickt, ist Auslöser einer von Euch gestellten Rechnung! Die GEZ-Schreiben BEWEISEN also Eure Berechtigung, eine Rechnung zu erstellen).

2.) Sie schickt eine freundliche Zahlungserinnerung (im Geschäftsbericht der GEZ als „1. Mahnstufe“ bezeichnet)

3.) Sie schickt einen „Festsetzungsbescheid“.

4.) Sie schickt den Gerichtsvollzieher

IHR geht nun genau spiegelbildlich vor:

1.) Ihr schickt eine ECHTE Rechnung

2.) Ihr schickt eine freundliche Zahlungserinnerung

3.) Ihr schickt eine MAHNUNG

4.) Ihr pfändet (Falls Euch das gelingt).

Hier die Musterschreiben:

GANZ WICHTIG! Bitte wiederholt niemals, unter keinen Umständen, die Geschäfts- oder Aktenzeichen (oder GEZ-Beitragsnummer) der „Gegenseite“. Andreas Clauss erwähnt in einem seiner Videos, dass damit laut ZPO (die ebenfalls ungültig ist, was auch wieder keinen stört) das betreffende Schreiben sofort als akzeptiert gilt.

Weiterhin wichtig: falls Euch bereits ein „Festsetzungsbescheid“ vorliegt, schreibt an die GEZ, VOR ALLEM ABER an den Intendanten/die Intendantin der jeweils im „Bescheid“ genannten „Landesrundfunkanstalt“. DIE sind verantwortlich, denn ein Inkasso-Unternehmen wie die GEZ arbeitet selbstverständlich ausschließlich im Auftrag.

– Schreiben „Bedingte Akzeptanz„. Ein paar Hinweise dazu: Ihr könnt natürlich, wenn Euch das wichtig ist, Euren „Mensch“-Namen verwenden. Diejenigen, die das wollen, wissen schon, was ich meine😉. Ich gebe in diesem Zusammenhang allerdings zu bedenken, dass nur die PERSON am Rechtverkehr teilnehmen kann. Und in diesem Fall der AGB wollen wir ja gerade am Rechtsverkehr teilnehmen.
Ich habe mir mit dem Zusatz „Als Privatperson und Kaufmann i. S. § 17 HGB“ unter die Namenswiedergabe einen kleinen Spass erlaubt. Bestimmte System-Mitarbeiter unterschreiben ja auch immer ALS irgend etwas, z. B. „als“ Urkundsbeamtin. § 17 HGB ist einer der vielen Tricks, mit denen uns das System zur „Sache“ machen und ins Handelsrecht bringen will. Hier steht nämlich, § 17 HGB: „Die Firma eines Kaufmanns ist der Name, unter dem er seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.“. Der NAME macht uns zum Kaufmann. Gut, diejenigen, die ihren Vornamen als „Mensch“ angeben (und keinen „Perso“ mehr haben), nicht. Ich sage aber: SUPER, dass ich ein Kaufmann bin. Als solcher habe ich SELBSTVERSTÄNDLICH AGB😉. Ihr könnt aber problemlos auch als „normale natürliche Person“ AGB haben.

– AGB. Das KERNSTÜCK des ganzen Vorgehens. Diese solltet Ihr sehr sorgfältig ausarbeiten. Die in den oben verlinkten Videos gezeigten waren mir viel zu „lasch“. Außerdem enthalten sie z. B. keinerlei Frist, innerhalb derer die Forderung nur zurückgezogen werden kann (wodurch, laut AGB, die Rechnungen hinfällig werden). Dadurch könnte theoretisch folgendes passieren: Ihr versucht, zu pfänden. In dem Moment zieht die GEZ – oder die „Landesrundfunkanstalt“ – ihre Forderungen zurück. Bingo! Forderung läuft ins Leere und Ihr zahlt auch noch für den misslungenen Pfändungsversuch.

– Begleitschreiben zur ersten Rechnung. Die GEZ soll ja verstehen, weshalb sie die Rechnung bekommt…😉

– BeispielrechnungACHTUNG! Die Rechnung sollte – wie die Beispielrechnung – ALLE zutreffenden Punkte enthalten. Andererseits „darf“ sie aber NUR die zutreffenden Punkte enthalten. Sollte „eigentlich“ klar sein… Damit es aber auch „wirklich“ klar ist, wollte ich es noch einmal klar machen😉.

– Wer möchte: vorsorgliches Schreiben an den Intendanten „Eurer“ „Landesrundfunkanstalt“

Woher wissen wir, dass es in Deutschland vermutlich keine staatlichen Strukturen gibt?

Die Antwort auf diese Frage ist: Einen eindeutigen Beweis gibt es hierfür selbstverständlich nicht. Ein System, das aus einem undurchschaubaren Firmengeflecht besteht, das allem Anschein nach zu dem einzigen Zweck geschaffen wurde, die Aufgaben staatlicher Strukturen zu übernehmen, wird sich kaum hinstellen und sagen: Hey, wir sind nur Firmen und handeln in Wahrheit nach Privatrecht.

Allerdings „pfeifen die Spatzen es allmählich von den Dächern“. Jedenfalls im Internet. Recherchiert das bitte bei Interesse selber. (Ein aus meiner Sicht sehr guter Übersichtsartikel findet sich hier).

Der für mich wesentliche, wenn auch immer noch indirekte Beweis war, dass der Bayerische Rundfunk komplett in der Deckung verschwand, nachdem ich die hier beschriebene Methode anwandte. Ich erhielt – selbstverständlich – keinen der geforderten Nachweise zur Legitimation hoheitlichen Handelns. Insbesondere erhielt ich keine notariell beglaubigte Kopie der geforderten Gründungsurkunde des Staates, für den der BR so gerne hoheitlich handeln würde. Nun könnte man natürlich sagen: warum sollte eine Behörde sich legitimieren? Das hat sie doch gar nicht nötig.

Anders herum aber: warum sollte sie es NICHT tun? Immerhin habe ich ja eingewilligt, die Forderungen zu akzeptieren und zu bezahlen, wenn mir entsprechende Beweise vorliegen. Damit hätte ich im Falle einer Zwangsvollstreckung ganz schlechte Karten, weil ich ja SCHRIFTLICH eingewilligt habe.

Noch wichtiger erscheint mir aber folgende Überlegung: der BR hat inzwischen von mir Rechnungen erhalten, weil er, so arrogant (und vermutlich auch unwissend) wie „Behörden“ nun mal sind, der Ansicht war, meine AGB seien „unbeachtlich“ und mir demzufolge einen so genannten Widerspruchsbescheid schickte (ich hatte parallel auch noch „Widerspruch erhoben“: unter der alleinigen Voraussetzung, dass es sich beim BR um eine Behörde handele).

Weshalb entledigt sich der BR nicht spätestens jetzt der Verpflichtung zur Bezahlung dieser Rechnungen – freiwillig zahlen die natürlich nie -, indem er sich als staatlich legitimiert? Ich kenne niemanden, der das nicht unerhebliche Risiko einer Zwangsvollstreckung nicht sofort aus der Welt schaffen würde, wenn er die Möglichkeit dazu hätte.

Die einzige mir logisch und schlüssig erscheinende Antwort darauf ist: weil sie es nicht können. Weil es allem Anschein nach keine staatlichen Strukturen in Deutschland gibt. Folglich ist diese Methode aus meiner Sicht unschlagbar, weil sie uns die Möglichkeit gibt, von vornherein komplett rechtswidrigen Forderungen immense Gegenforderungen gegenüber zu stellen. Selbst wenn die erst in „besseren Zeiten“, in denen wieder ein Rechtssystem herrscht, das auf Privatrecht basierende Forderungen gegenüber „Behörden“ rechtlich würdigt, aktiviert werden können. Mir persönlich geht es auch weniger um die Aktivierung solcher Forderungen, als vielmehr darum, in Ruhe gelassen zu werden. Und die Chancen dafür stehen aufgrund der Höhe der von uns aufzubauenden – möglichen – Gegenforderungen meines Erachtens sehr gut.

Ein weiteres wesentliches Indiz für das Nicht-Vorhandensein echter staatlicher Strukturen sind die vielen ungültigen „Gesetze“. Das ungültige VwVfG habe ich bereits genannt. Ebenso ungültig ist das „berühmte“ OWiG, das „Ordnungswidrigkeiten-Gesetz“. Auch hier ist der Inkrafftretungs-Paragraph ebenso leer wie § 415 der so genannten Abgabenordnung, AO, auf deren „Grundlage“ die so genannten Finanz-„Ämter“ ihre Steuerforderungen durchzusetzen versuchen. Dies sind nur einige wenige Beispiele. Bei der ZPO wurde schlicht das so genannte „Einführungsgesetz“ in den entscheidenden Paragraphen so kastriert, dass dadurch die ZPO als solche ungültig wurde. Das ist noch viel raffinierter, weil wesentlich weniger offensichtlich… Nachzulesen ist das hier.

Wieso sollte ein echter Staat Gesetze erlassen, die aufgrund leerer Inkrafttretungs-Paragraphen allesamt ungültig sind? Eine mögliche Antwort: Erstens, weil das hier womöglich kein Staat, sondern eine Struktur aus Privatunternehmen ist. Zweitens: PRIVATHAFTUNG! Da es hier anscheinend keine staatlichen Strukturen gibt, können die so genannten „Gesetzgeber“ dann immer sagen: „Haben wir etwa ein Gesetz gemacht? Nein! Das war doch nur ein Entwurf! Und ein Gesetz zu entwerfen ist ja nicht verboten. Wer sich an von vornherein ungültige Gesetze hält, ist selber schuld. Ist doch nicht meine Verantwortung.“ Hier kommt wieder die vorher erwähnte Konkludenz ins Spiel: wenn Ihr Euch nach UNGÜLTIGEN „Gesetzen“ richtet und die Forderungen bezahlt, dann habt Ihr KONKLUDENT EINGEWILLIGT. Und aus der Situation kommt Ihr anschließend nur sehr schwer bis gar nicht mehr heraus, WEIL wir eben PERMANENT im PRIVATRECHT sind.

GENAU DENSELBEN TRICK wendet auch die GEZ an: Sie schickt Euch LEDIGLICH KONTOAUSZÜGE. Wenn Ihr die dort erbettelte Summe dann bezahlt, sitzt Ihr sofort in der Konkludenzfalle. Übrigens: wenn Ihr bei dem Wort „Beitragsservice“ das 1. „i“ streicht und dann noch einen weiteren Vokal austauscht, dann habt Ihr das, was die GEZ in meinen Augen tatsächlich darstellt…😉.

Was tun, wenn der Gerichtsvollzieher doch kommt?

Falls Euch der Gerichtsvollzieher doch besucht oder besuchen will, habt Ihr vermutlich etwas falsch gemacht. Wahrscheinlich waren Eure Rechnungen zu niedrig😉.

Ich möchte hier noch einen ganz generellen Tip geben:

Wenn Ihr diese Methode anwendet, DISKUTIERT NICHT. Versucht auch nicht, die „Gegenseite“ von irgend etwas zu überzeugen. Gebt denen keinerlei Andockmöglichkeiten. Geht GENAUSO VOR WIE DIE. Die stellen ihre Forderungen, ihr Eure. Mehr nicht. Ganz „clean“ und nüchtern.

EGAL WAS KOMMT: SCHREIBT EINE RECHNUNG. Zeigt, dass es Euch absolut ernst mit dieser Methode ist.

Okay, zurück zum Gerichtsvollzieher.

Bleibt ganz cool! Fragt ihn erst mal, ob er von der GEZ nicht Eure AGB mitgeteilt bekommen habe. Falls er dies verneint, bringt Euch allein das aufgrund der – Beispiel – AGB eine Forderung über 10.000 Feinunzen Silber ein. Diese Methode macht, richtig angewandt und verstanden, einfach nur Spass😉. Denn egal, was die GEZ macht: Ihr „verdient“ daran. Wesentlich mehr, als die je fordern können (weil in den meisten AGB-Gebührenpunkten die ursprüngliche GEZ-Forderung zu Eurer Forderung noch addiert wird).

Als erstes solltet Ihr wissen, dass der Gerichtsvollzieher KEIN BEAMTER IST. Das sagt sogar ein Gerichtsurteil GANZ OFFEN, Zitat, Hervorhebung von mir: „Ein Gerichtsvollzieher sei auch weder selbst eine „Behörde“ im Sinne der genannten Vorschrift, noch „Teil einer Behörde“. Gerichtsvollzieher seien auch in die Organisation der Amtsgerichte nicht wie andere Beamte eingebunden. Abgesehen von den Ihnen eingeräumten besonderen Befugnissen, wie z.B. zum zwangsweisen Eingriff in Grundrechte, würden Gerichtsvollzieher nach außen nicht als Beamte oder Angehörige eines Amtsgerichts in Erscheinung treten. Die Stellung eines Gerichtsvollziehers unterscheide sich auch deutlich von der eines Vollstreckungsbeamten des Finanzamts.“ (Hinweis: Vollstreckungs-„Beamte“ sind natürlich auch keine Beamten😉 ). Denn es gibt in Deutschland nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts seit dem 8. Mai 1945 keine Beamten – mehr?. Leitsätze, Zitat: „Alle Beamtenverhältnisse sind am 8. Mai 1945 erloschen.“

Wenn der GV aber kein Beamter ist, dann hat er selbstverständlich KEINERLEI HOHEITLICHE BEFUGNISSE. Wenn Ihr GLAUBT, dass er sie hat und in seine Forderung einwilligt, sind wir wieder bei der schicken Konkludenz. Aus dieser Situation ergeben sich mehrere äußerst interessante Straftatbestände, denen sich der GV schuldig macht, wenn er lediglich so tut, als sei er ein Beamter.

Als erstes käme da Amtsanmassung, § 132 StGb, in Betracht. Aber möglicherweise noch wesentlich mehr, wie Ihr in diesem bemerkenswerten Artikel lesen könnt.

Wenn der GV Euch also keinen AMTS- oder BEAMTENAUSWEIS zeigen kann, sitzt er bereits in der Patsche.

Es wird aber noch besser: Laut § 315 ZPO (die nicht mehr gilt, was aber keinen interessiert und WIR NICHT WISSEN😉 ) muss ein so genannter Vollstreckungsauftrag, also das, was der Richter nach einem Vollstreckungsersuchen ausstellt, von dem oder den Richter(n) UNTERSCHRIEBEN sein. Da aber dem Vernehmen nach kein deutscher Richter mehr derartiges unterschreibt, ist der Vollstreckungsauftrag von vornherein rechtswidrig und der GV macht sich der Rechtsbeugung, § 339 StGb, strafbar.

Dieses Wissen können wir hervorragend nutzen. Sollten wir zufällig😉 nicht zu Hause sein, wenn uns der GV besuchen will, wird er eine Nachricht im Briefkasten hinterlassen. Evtl. schickt er auch gleich nur den Vollstreckungsbescheid per Post. Das ist genau der Moment, in dem wir wieder die oben beschriebenen Schritte 1.) bis 3.) der Methode anwenden.

Ich würde das „Bedingte Akzeptanz“-Schreiben folgendermassen abändern: Bedingte Akzeptanz Gerichtsvollzieher

Falls Euch der GV überrascht, drückt Ihr ihm folgendes Schild in die Hand: Vertragsanbahnung Gerichtsvollzieher

Vermutlich will der GV die AGB haben😉. Dann händigt Ihr sie ihm zusammen mit dem „Bedingte Akzeptanz“-Schreiben aus und fordert ihn freundlich auf, sich mal in aller Ruhe zu überlegen, ob Ihr hier miteinander über Amtsmissbrauch und Rechtsbeugung und gegebenenefalls auch über von ihm zu bezahlende Rechnungen sprechen müsst. Das sollte ihn erst mal auf Distanz halten.

Falls nicht, habt Ihr dennoch mit dieser Methode einen unschätzbaren Vorteil auf Eurer Seite: selbst WENN Euch die GEZ noch keine andere Gelegenheit zur Erstellung von Rechnungen gegeben hat, tritt dies in dem Moment ein, in dem der GV Kontakt mit Euch aufnimmt. Dann könnt Ihr ganz einfach Eure Forderung gegen die Forderung der GEZ AUFRECHNEN. Spätestens dann sollte sich der GV wieder trollen…

Zum Schluss wäre bezüglich des Gerichtsvollziehers und der von vielen – zu Unrecht – gefürchteten „Eidesstattlchen Versicherung“ noch das hier zu sagen:

Seht Euch bitte ERST das obere Video an, damit Ihr VERSTEHT, warum das funktionieren kann. Wenn Ihr das verstanden habt, könnt Ihr gerne die folgenden Musterschreiben benutzen. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass Richter sehr erfinderisch sein können, um nur ja nicht über den Eid belehren zu müssen, aber dem Gerichtsvollzieher dennoch – rechtswidrig – zu ermöglichen, die Abgabe der Vermögensauskunft ODER – rechtswidrig – z. B. die Eintragung des „Schuldners“ in das so genannte Schuldnerverzeichnis vorzunehmen. Verschiedene Menschen haben mir folgende Abwehrstrategien der Richter berichtet:
– Die Entsprechung des Eides mit der Versicherung an Eides Statt (EV) wird RÜCKWÄRTS interpretiert: WEIL der Eid ebenso gilt wie die EV wird dann einfach gesagt, es könne – angeblich – der Richter (oder Gerichtsvollzieher) entscheiden, ob ein Eid oder eine EV angezeigt sei. Also würde der Gerichtsvollzieher über die EV belehren und man müsse leider die Auskunft über sein Vermögen mit der EV abgeben. Das ist natürlich VÖLLIGER Blödsinn. IHR entscheidet, was Ihr wollt! Diese Methode der Richter war bei weitem die beliebteste.
– Angeblich belehrt der Gerichtsvollzieher über den EID. SCHWACHSINN. § 480 ZPO spricht EINDEUTIG von einem RICHTER.
– Aus § 802c ZPO würde sich kein Recht ableiten lassen, den Eid vor einem RICHTER abzulegen. Das stimmt natürlich. Hat aber auch niemand so BEANTRAGT.
– Ein „ganz cleverer Trick“ ging so: der GERICHTSVOLLZIEHER übernahm den Part des Richters und behauptete, DA ein Eid mit der EV gleichzusetzen sei, müsse man leider, leider, zu ihm kommen und eben per EV die Auskunft über sein Vermögen abgeben. In einem solchen Fall muss man eben sehr deutlich seine eigene Position nochmals klar machen…

Wir sehen hieran relativ deutlich, WEM Richter dienen. In erster Linie, wie immer, SICH SELBER. In zweiter Linie dem so genannten „System“. In dritter Linie schlicht NIEMANDEM. „Uns“ jedenfalls nicht…

Aus diesen Erfahrungen habe ich versucht, die Schreiben, die die Abgabe der Vermögensauskunft blockieren KÖNNEN, so zu verfassen, dass der jeweilige Richter sofort erkennen sollte, dass sein Repertoire an Tricks nicht ausreichen wird…😉

Abwehr-Schreiben an Direktor des Amts- ODER, falls dieses separat ist, Vollstreckungsgericht (in den meisten Fällen ist das Amts- gleichzeitig das Vollstreckungsgericht)
Abwehr-Schreiben an Gerichtsvollzieher

Summa summarum glaube ich, dass die hier vorgestellt Methode vor allem aus einem Grund erfolgreich ist: die GEZ wird sehr schnell begreifen, dass Ihr den GV „nach Hause schickt“. Ohne GV ist die GEZ VOLLKOMMEN MACHTLOS. Sie kann schlicht gar nichts tun. Ohne funktionierende Zwangsvollstreckung ist das gesamte System an sehr vielen Stellen komplett machtlos.

Wenn aber der GV nichts pfändet, dann muss die GEZ ohne den geringsten Gegenwert dessen Gebühren zahlen. Und da die GEZ ja eine Firma ist und Firmen bekanntlich sehr gut wirtschaftlich rechnen und denken, lohnt es sich schlicht nicht, den GV zu jemandem zu schicken, bei dem die Chance groß ist, dass man selber dabei VERLIERT.

Die hier beschriebene Strategie hat auch noch einen weiteren potentiellen Vorteil: Die GEZ wurde extra geschaffen, um rieisge Datenmengen von so gut wie allen deutschen Haushalten zu verwalten. Wenn Ihr nun aber Eure AGB an die Intendanten der jeweiligen „Landesrundfunkanstalten“ schickt, dann werden die auf einmal mit genau dem zusätzlichen Verwaltungsaufwand konfrontiert, den sie eigentlich auf die GEZ abwälzen wollten. Stellt Euch nur mal vor, jede „Landesrundfunkanstalt“ erhält plötzlich 100.000 oder Millionen völlig unterschiedlicher AGB… Die werden bald keine Lust mehr an ihren „Gebühren“ haben.

In diesem Sinne: VIEL ERFOLG!

Update: Wenn Ihr an der hier beschriebenen Methode richtig Gefallen findet und einen angeblichen Festsetzungsbescheid bekommt, könnt Ihr diesen Widerspruch schreiben. Der Widerspruch wird natürlich NUR unter der Voraussetzung erhoben, dass es sich bei der Rundfunkanstalt um eine echte Behörde handelt. Wir wollen ja nicht konkludent in einen Bescheid einwilligen😉.

Der Hintergrund ist folgender: Die System-Mitarbeiter wie die der Rundfunkanstalten kennen das System-„Recht“ sehr gut. Darin kennen sie sich aus. Das verstehen sie. Auf dem „Festsetzungsbescheid“ wird darauf hingewiesen, dass ein Widerspruch gemäß § 80 Absatz 2 VwGO keine aufschiebende Wirkung hat. GERADE DESHALB besteht nun aber laut System-„Recht“ ein Rechtswidrigkeitszusammenhang zwischen dem Ursprungsbescheid und seiner Vollstreckung, solange der Bescheid noch nicht rechtskräftig (bestandskräftig) ist. Ein Widerspuch HEMMT die Rechtskraft eines jeden Bescheides. Würde also vollstreckt, solange über Euren Widerspruch noch nicht endgültig (endgültig wäre in dem Fall nur das Bundesverwaltungsgericht, falls Ihr so lange klagen wollt😉 ) entschieden ist, wäre die Vollstreckung rechtswidrig und die von den System-Mitarbeitern so gefürchtete Privathaftung würde greifen. DAS wissen und verstehen sie. In dem Widerspruchsschreiben weist Ihr nun darauf hin, dass Ihr einen ungesetzlichen ablehnenden Widerspruchsbescheide BERECHNEN werdet. Damit bringt Ihr den Intendanten in eine schöne Zwickmühle.

Falls er sich FÜR den ablehnenden Widerspruchsbescheid entscheidet (der wird IMMER ablehnend sein, EGAL, was Ihr vorbringt. DAS ist das Spiel der Rundfunkanstalten: die bringen Euch immer in die „unterlegene“ Position, in der Ihr dann z. B. klagen und erst mal ca. 100€ beim Verwaltungsgericht einzahlen müsstet), stellt Ihr NOCH eine Rechnung.

Falls er sich hingegen dafür entscheidet, KEINEN Widerspruchsbescheid zu erlassen, bleibt Euer Widerspruch ad infinitum bestehen, der „Festsetzungsbescheid“ ist gehemmt und sie werden sich vermutlich nicht trauen, zu vollstrecken.

Unser Spiel macht einfach mehr Spass😉.

 

Quelle: Homepage von Matthias, Rabauke aus der Famile Kleespies http://euronia.com