Archiv für August, 2014

Es ist soweit: Die Krise in den Medien nimmt deutlich Gestalt an. Ein riesiger, prachtvoller Glaspalast, der seit einem Jahrhundert auf einflussreichem Podest stand, beginnt jetzt zu splittern, er bricht ein. – Immer mehr Menschen boykottieren die offiziellen Meinungsmacher. – Tag der Wahrheit am 3.Oktober?

 

Von Eva Herman

Es ist soweit: Die Krise in den Medien nimmt deutlich Gestalt an. Ein riesiger, prachtvoller Glaspalast, der seit einem Jahrhundert auf einflussreichem Podest stand, beginnt jetzt zu splittern, er bricht ein. Warum? Ganz einfach: Weil sein Fundament instabil ist: der Sturz war programmiert. Denn es fehlte von Beginn an der Wille zur reinen Wahrheit. Nun fordern immer mehr Menschen von unseren Journalisten einen Tag der Wahrheit. Gerade am Beispiel der Ukraine-Russland-Berichterstattung werden die Medienlügen derzeit immer deutlicher.
Ein Blick in die westliche Presse: Da wird ganz aktuell „den Russen“ eine biologische Kriegsführung unterstellt, und zwar mit Ebola-Viren. Bei „Welt online“ lautet die Überschrift eines Artikels am 21. August, wörtlich: „Russland hat Ebola zur Waffe gemacht“. Und weiter wird berichtet: „Schon zu Sowjetzeiten legte Moskau ein geheimes Biowaffen-Programm auf – entgegen aller weltweiten Absprachen und Verträge. Es gelang, das Ebola-Virus waffenfähig zu machen – und noch gefährlicher“. Ah, ja, klar: Der Russe ist praktisch sogar der Erfinder von Ebola, oder?
Kurz zuvor bringt sich ZDF-Chefredakteur Peter Frey persönlich ins Kriegsgeschehen der Ostukraine ein und kann den Einzug deutschen Militärs in das geostrategisch bedeutende Land offenbar gar nicht abwarten. In einem Interview mit dem deutschen Außenminister Steinmeier bricht es einen Tag vorher aus Frey heraus: „Ein weiterer Krisenherd ist die Ostukraine… Und auch die Ukraine wünscht sich ja Waffen von Deutschland zur Unterstützung des Kampfs gegen die Separatisten. Müssen Sie nicht auch darüber nachdenken, wenn Sie eben so leidenschaftlich für den Nordirak plädiert haben?”
Frey vergleicht hier ohne Not das Kriegsgebaren der hochgefährlichen islamistischen Fundamentalisten im Irak mit den verzweifelt kämpfenden Menschen in der Ostukraine, die sich zum größten Teil Russland zugehörig fühlen und sich nicht der erputschten Kiew-Regierung unterwerfen wollen. Welche Signale!
Am 20. August glänzten dann mal wieder die ARD-Tagesthemen mit ihrer Kriegsberichterstattung über die Ostukraine. ARD-Korrespondent Udo Lielischkies spricht von „befreiten“ Orten in der Ostukraine: „Wir treffen einen Teil der 95. Luftlandedivision. Sie haben im Süden von Donezk gekämpft. Jetzt machen sie in kleinen Gruppen rund um die Millionenstadt Jagd auf Separatisten. Sie gelten als Eliteeinheit. Wenn diese Männer ein Dorf befreit haben, übernimmt die Nationalgarde, baut Checkpoints.” Wie hoch sind die GEZ-Gebühren noch mal?
Und als „Spiegel Online“ letzte Woche Freitag meldete, dass ukrainische Truppen den russischen Konvoi angegriffen hätten, stürzten die Börsen ab. Diese unwürdige Panikmache stellte sich zwar kurz darauf als Falschmeldung heraus, als Nachgeplappere der Kiew-Regierungs-Allmachtsphantasien, doch die Hysterie war aus der Flasche gelassen worden und verbreitete sich entsprechend rasch im globalen Äther.
Wundert es da noch, dass es heute in der Presse heißt: Revolte beim „Spiegel“! So berichtet die FAZ: „225 Redakteure proben den Aufstand“. Und zwar gegen den Chefredakteur. Eigentlich geht es um die Frage der Digitalisierung des „Spiegel“, also um die Anpassung des Papierheftes an die neue Welt, das Internet. Interessant, denn diese Kluft reißt das Leitmagazin nun offenbar auseinander! Doch in Wirklichkeit brennt die Luft dort schon länger, aus Gründen von Personalentscheidungen, Auflagenschwund, Erfolglosigkeit. Wer in die Kommentarspalten bei „Spiegel online“ schaut, erkennt massivsten Gegenwind der Leser. So wie es auch allen anderen westlichen Mainstreammedien derzeit ergeht: Die Leser, die Zuschauer laufen in Scharen davon. Sie finden sich in den Propagandaberichten nicht mehr wieder.

 

Derzeit macht übrigens ein Aufruf im Internet die Runde, ein Aufruf an alle Journalisten: zum Tag der Wahrheit. Gedacht ist an den 3. Oktober 2014: An diesem Tag sollen alle Medienschaffenden nur die Wahrheit berichten. Sie sollen sich dem Widerstand ihrer Redaktionsleitungen entgegenstellen, den Vorgaben und den politisch korrekten Richtrahmen sollen sie – nur an diesem einzigen Tag – sprengen. Es ist eine gute, es ist die richtige Idee: Jede erfolgreiche Aktion muss irgendwo ihren Anfang finden.

Können wir auf die Journalisten bauen? Brennt in ihnen der Funke für die Wahrheit schon? Trauen sie sich, die sie in der Mehrzahl ja selbst oft schon unter diesen berufsbedingten Fesseln von Propaganda, Maulkörben und fehlender Meinungsvielfalt leiden, sich gegen ihre mächtigen Verlagsvertreter durchzusetzen? Nur an diesem einen einzigen Tag? Wünschen wir ihnen die Kraft dazu! Bis zum 3. Oktober haben sie noch sechs Wochen Zeit zum Überlegen. Unser Applaus wäre ihnen jedenfalls sicher!

Quelle: Stimme Russlands

Tag der Wahrheit am 3. Oktober

Andreas Popp: Aufruf zum „Tag der Wahrheit“ am 3.Oktober 2014. – An diesem Tag sollen Journalisten einmal von Meinungsmache absehen und nur noch die Wahrheit schreiben. Möglicherweise müssten dann die Zeitungen weiß und die Tagesschau schwarz bleiben. Oder Farbbalken.

 

 

 

www.wissensmanufaktur.net

Heute schrieb mir mein Freund, der Webmaster des Blogs, Kulissenriss,  laut dem  Tomlinson-Link  meines jüngsten Artikels sei Putin kein Royal Arch Freimaurer mehr. Also habe ich versucht, etwas tiefer in die Materie einzudringen – und werde es meinen Lesern überlassen, selbst zu entscheiden, was der Mann wirklich ist.

Ich habe mehrmals Wladimir Putin als Royal Arch Freimaurer bezeichnet. Diese Information rührt von einer Zusammenfassung von Richard Tomlinson´s Buch, The Big Breach aus dem Jahr 2001 her.
Richard Tomlinson wurde  wie alle MI6 -Mitglieder in der Royal Arch initiiert –  die offenbar  mit dem KGB identisch war: Wladimir Putin und die anderen KGB Royal Arch Freimaurer wurden neben Tomlinson ausgebildet. Wie  Tomlinson wollte die MI6 sich im Jahr 1993 auch Putin loswerden, indem sie ihn nicht mehr brauchte.

Die Zusammenfassung (nicht von Tomlinson geschrieben) kommt mit der Schlussbemerkung: “Was bekannt ist, ist, dass Wladimir Putin ist nicht länger  Royal Arch Freimaurer-Mitglied ist. Kann man das Gleiche gilt von Richard Tomlinson sagen?” Keine Erklärung für diese Behauptung.

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Links oben: Putin begrüßt Tymoshenko mit Freimaurer-Handschlag. Rechts oben: Putin zeigt Freimaurer- Zeichen  der Bewahrung”.

Ein weiteres Blog “John Scarlett” (über – nicht durch – Tomlinsons und Putins MI6 Lehrer,  John Scarlett) bringt am 9. Febr. 2007 einen Kommentar von jemandem, der behauptet, eingeweiht worden zu sein, um Wladimir Putin, der im Jahr 1979 erkoren wurde, um den Antichristen der Illuminaten zu werden, zu salben. Putin würde 1993 gesalbt – und “verliess die Royal Arch im Jahr 1994″. Jedoch behauptet der Salber, dass nachdem Putin gesalbt worden sei, beschleunigte sich seine Karriere nach oben blitzschnell – und das begann erst im Jahr 1994! Damals war Putin einer schweren Royal Arch Gehirnwäsche unterzogen worden – so Tomlinson.

Henry Makow 11 June 2012: “Es scheint, dass “Roter Ochse”  auch vom KGB in einem frühen Stadium rekrutiert wurde. Er sieht die MI6 und das KGB als im Wesentlichen ein Ganzes, und ihre Rivalität als Freimaurer-Büro-Politik. Er sagt, die meisten Mitglieder dieser Agenturen seien . . so unterteilt, dass sie keine Ahnung vom Gesamtbild haben, dh beide Agenturen dienen Rothschilds.”

Hat Putin im Jahr 1994 wirklich aufgehört, Royal Arch Freimaurer  zu sein, wie seine Karriere begann? Er würde dadurch wertvolle Informationen aus der MI6/KGB Gesellschaft verloren haben. Wäre ein “Verräter”, der seinen Illuminaten-Eid gebrochen hätte,  in der Lage, im Royal Arch dominierten KGB zu Karriere zu machen – was er tat, bis er 1999 zum Präsidenten  gemacht wurde? Heute ist er der Ober-Chef des KGB Nachfolgers, des FSB (oder ist er dessen Untergeordneter?). Hat er sich wirklich aus dem Griff der Jesuiten/ Rothschild-Pharisäer befreit?

putin necktieTexe Marrs erzählt in seinem Codex Magica  im Kapitel  Flaming Ring of Fire:Putin trägt eine Freimaurer- Krawatte. Die Dreiecke auf Putins Krawatte und auf dem Hemdkragen  haben ihre Spitzen oder Speere nach unten, in Richtung des Bereichs, der die Macht der Freimaurerei kontrolliert.

In Bezug auf den den Geheim-Orden  oder -Gesellschaft symbolisiert sie Opfer des Einzelnen für das Gemeinwohl der Organisation.

Die Krawatte  Putins trägt Illuminaten-Bedeutung. Das X des Osiris ist prominent in der Gestaltung wie die beiden Dreiecke – eines nach oben, das andere nach unten – in einem Diamanten.”

Freimaurer sind Sklaven ihrer Rituale, die sie meistens verraten. Putin setzte viel darauf, die Sochi Winter- OL -Spiele – die teuersten aller Zeiten – eine Show der Kraft seines neuen Russlands zu machen – wie auch ehemalige Diktatoren es getan haben.
Also, verraten Events an den Sochi -Spielen Putin als Freimaurer –  vielleicht sogar mit einer Sonderrolle?

Die folgenden Fotos sind von  Mountain Flame und The World Truth 14 Febr. 2014:prometheus-rockefeller-thumb

Rechts: Prometheus vor dem Rockefeller Center, New York.
The World Truth 14 Febr. 2014  schreibt:
“Warum Sochi?  Nach der griechischen Mythologie wurde Prometheus  vor den Klippen von Sochi gefangen gehalten, wo, während er an einen Felsen gekettet war,  ein Adler seine Leber pickte, worauf sie wieder herauswuchs, um wieder gepickt zu werden. Sein Verbrechen? Diebstahl? des Feuers von den Göttern, um es den Menschen zu geben, wodurch er sie erleuchtete (illuminierte). Grundsätzlich ist er eine andere Version des Luzifer.

Der doppelköpfige Adler unten blinkte bei der Eröffnungsfeier zeitweilig auf. Er geht zurück auf das Byzantinische Reich, und kann wohl noch weiter zurück zu den geheimen Schulen der Mysterien und auch zum  Schottischen Ritus der Freimaurerei (Wie oben, so unten) zurückgeführt werden (Horus war doppelköpfig). Er war 300-jahrelang der Wappen der Romanow-Kaiser/des russischen Imperiums (was Putins Ambitionen zeigt – Eurasien). Die Freimaurer nennen den Doppelkopfadler den Adler von Lagas, und einige Freimaurer Websites behaupten, dass der Schottische Freimaurer

sotchi-doubleheaded-eagleAlbert Pike,  einmal sagte:Wie der Adept weiß, ist der Doppeladler ein hermetisches Symbol, das die göttliche Generative Potenz und Erzeugungs-Fähigkeit der Natur vertritt – wie die menschliche Figur mit zwei Köpfen, ein Männliches das andere weiblich – Gott und die Natur, die ägyptischen Osiris und Isis”.

 

sotchi-phoenix-rouble Rechts: The Economist brachte den doppelköpfigen  Phoenix, der aus der Asche  steigt, in Bezug auf den russischen Rubel und sagte die Eine-Welt-Währung an.
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Unten: Das Pentagramm als Sotchi-Logo  siehe unten

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Rechts oben: Der Phoenix steigt aus der Asche während der Olympischen Sommerspiele London 2012.

Rechts unten: Bei der Eröffnungsfeier in Sochi stieg der Phoenix wiederholt empor.

Links unten: Feuerwerk bildet die Augenbrauen des  “alles-sehenden Auges” des Luzifer/Horus – ebenso wie in London.
Unten rechts: Das Auge nochmals.
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Links: Illuminaten-Pyramiden mit Symbolen, die ich nicht interpretieren kann.

 

 

Links: Russische Troika zieht den “Feuerring”.
Im Jahr 1980 haben die US  die Olympischen Sommerspiele in Moskau boykottiert. Im Jahr 2014 nimmt die russische Troika den gebrochenen roten  olympischen Ring nach Russland zurück .

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 Texe Marrs hat in seiner Codex Magica ein Kapitel  über den Feuerring:
Ehemaliger Freimaurer Bill Schnoebelen schreibt: “Seien wir ehrlich, die Freimaurer Krawattennadeln und Ringe, die so viele Freimaurer  stolz in ihren Kirchen am Sonntag tragen, sind sexuelle Götzen.”
Die Götter, wie Baal, aller heidnischen Nationen um Israel herum waren alle sexuelle Götzen. Dennoch tragen all diese Freimaurer  sowohl ihre Götzen als auch ihre (Kirchen) Mitgliedschaft zur Schau.

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Links: Mond-Kult: Semiramis/ Nimrod, Babylon links. Rechts: Der gefallene Morgenstern (Esajas 14:12-14) ist die Venus/Luzifer und am Platz auf der Eine-Welt Pyramide mit dem Schlussstein jetzt an Ort und Stelle im Völker-Meer. 

 

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Rechts; Sklaven in scharlachfarbener Umwelt (Offenbarung 17) bauen Feuerringe /Räder für eine Maschinerie (den Eine-Welt – Staat?)

 

 

Jetzt wird es wirklich unheimlich. Ich werde es Ihnen überlassen, zu entscheiden, ob dieses Video  überinterpretiert ist. Ich fürchte nein.

 

Der mächtigste Staat der Erde

von Wolfgang Berger

Kaum jemand weiß, dass die City of London – der größte Finanzhandelsplatz der Welt – exterritoriales Gebiet ist und nicht zu Großbritannien gehört. Wenn die Queen die City of London – im Volksmund „Square Mile“ (Quadratmeile) genannt – betreten möchte, muss sie sich wie bei einem Staatsbesuch anmelden.

Britische Gesetze greifen in der City nicht, die City of London Corporation hat eine eigene Staatlichkeit, eigene Gesetze und überwacht sich selbst. Ihre Manager handeln mit Wertpapieren und Devisen über alle Grenzen hinweg, aber kein Gericht kann sie belangen und keine Regierung ihre Geschäfte kontrollieren.

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger, Ökonom und Philosoph, hat in Deutschland, Ghana, Frankreich, Indien, Italien, Argentinien, den USA und dem Iran studiert, geforscht, gelehrt und als Industriemanager gearbeitet, am längsten für die Schering AG. Er hat mehrere Bücher und zahlreiche Fachartikel veröffentlicht und 1997 in den USA das Business Reframing Institut gegründet, mit dem er „Flow“ in Unternehmen verankert (www.business-reframing.de). Er ist Mitinitiator einer gemeinnützigen Initiative zur Neuordnung unserer Finanzordnung (www.lust-auf-neues-geld.de) und wissenschaftlicher Beirat der Wissensmanufaktur (www.wissensmanufaktur.net).

HD-Video als MP4 herunterladen (284MB)

Audio-Datei als MP3 herunterladen (33MB)

Auch verfügbar auf unserem Podcast

Als pdf-Datei herunterladen: city-of-london.pdf

 

Die City of London

Der mächtigste Staat der Erde

„Der König von Großbritannien hat die Rechtsprechung behindert. Er hat Richter von seinem Willen abhängig gemacht. Er hat eine Vielzahl neuer Verwaltungen eingerichtet und Schwärme von Beamten entsandt, um unser Volk zu schikanieren und sein Vermögen zu verzehren. Er hat unsere Meere geplündert, unsere Küsten verwüstet, unsere Städte verbrannt und das Leben unseres Volkes zerstört.

Wir, das Volk der Vereinigten Staaten von Amerika, verfügen und errichten diese Verfassung, um eine vollkommene Union zu bilden, Gerechtigkeit zu schaffen, in innerem Frieden zu leben, eine gemeinsame Verteidigung zu ermöglichen, den allgemeinen Wohlstand zu fördern und die Segnungen der Freiheit für uns und unsere Nachkommen zu sichern.

Wir glauben, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit unveräußerlichen Rechten wie Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück ausgestattet sind. Im festen Glauben an den Schutz der göttlichen Vorsehung verbürgen wir einander unser Leben, unser Vermögen und unsere geheiligte Ehre.“

Das ist – ich habe verkürzt zitiert – eine starke Vision der amerikanischen Verfassungsväter im Jahre 1787. „Glück durch Freiheit“ könnten wir darüber schreiben.

Der König von Großbritannien war entsetzt. Die mächtigen Männer Londons – Kreditgeber des Königs und Eigentümer der größten Bank der Welt – nahmen die Nachricht von der Unabhängigkeit Amerikas aber mit größter Freude auf.[1]

 

Das Boston Massaker

Vorausgegangen war der „Tea Act“ der britischen Krone im Jahre 1767: Die Siedler waren im britischen Parlament nicht vertreten. Deshalb konnte Großbritannien in seinen amerikanischen Kolonien keine Steuern erheben und betrieb eine Ausbeutung über Zölle. Am 16. Dezember 1773 enterten amerikanische Widerstandskämpfer Schiffe der „East India Company“, die im Hafen von Boston lagen und warfen die Teeladungen ins Hafenbecken.

Britische Truppen fielen ein und richteten ein Massaker an, das als „Boston Massaker“ in die Geschichte eingegangen ist. Die von militärischer Gewalt erzwungenen Zölle sind nach dem Massaker erhöht worden. Die militärische Aktion hat das Monopol der „East India Company“ verteidigt. Aus dem Kriegsgrund Tee von damals ist der Kriegsgrund Öl von heute geworden. Das Militär verteidigt nach wie vor private Monopole.

Für die Tea Party Bewegung der aktuellen US-Politik ist dieses Massaker der Auslöser für den Unabhängigkeitskrieg 1775 – 1776. Das aber ist eine gezielte Verbrämung, die den wahren Grund vernebeln soll: Auslöser der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung war das Verbot der „Colonial Scrips“ durch den britischen König George.[2]

Colonial Scrips waren Berechtigungsscheine, die in der Kolonie zum Tauschen von Waren benutzt wurden – eine komplementäre Währung, mit der die Kolonisten auch ohne die Pfund Sterling Noten der 1694 gegründeten privaten „Bank of England“ einkaufen und verkaufen konnten.

Die Londoner Bankiers beherrschten Europa, Amerika aber beherrschten sie noch nicht. Hermann Fürst Pückler-Muskau meinte 1828, ohne die Rothschilds könne „keine Macht in Europa Krieg führen.“[3] Und Heinrich Heine schrieb 1841: „Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild ist sein Prophet.“ Die wertvollste Kolonie Großbritanniens war gottlos geworden. Das durfte nicht so bleiben.

 

Ein Brief aus London

Am 25. Juni 1863 haben die Gebrüder Rothschild aus London einen Brief an die Herren Ikelheimer, Morton & Vandergould, in 3, Wall Street, New York City, geschrieben:

„Ein gewisser John Sherman[4]aus Ohio hat uns dargelegt, wie ein kürzlich erlassenes Dekret des Kongresses Gewinne durch Operationen der Nationalbank ermöglicht. Eine Kopie des Dekrets war dem Brief von Herrn Sherman beigefügt. Offensichtlich ist dieses Dekret entsprechend dem Plan verfasst worden, den die Britische Bankiersvereinigung formuliert und ihren amerikanischen Freunden empfohlen hat. Dabei hatten wir darauf hingewiesen, dass sich aus diesem Plan, wenn er Gesetzeskraft bekäme, große Gewinne für die Bankiers auf der ganzen Welt ergeben würden.

  1. Sherman erklärt, dass dieses Gesetz den Kapitalisten eine einmalige Gelegenheit zur Akkumulation von Geld bietet. Das Gesetz überträgt fast die gesamte Macht über die Finanzen der Nation auf die Nationalbank.
  2. Sherman sagt, dass von den Personen, die das System verstehen und an den Profiten interessiert sind oder von denen, die von seinen Vorteilen abhängen, kein Widerstand zu erwarten ist. Die große Masse des Volkes aber ist intellektuell unfähig, die gewaltigen Vorteile zu erkennen, die das Kapital aus dem System zieht, und wird seine Bürde ohne Murren tragen, vielleicht ohne zu ahnen, dass das System gegen seine eigenen Interessen ist.

Ihre ergebenen Diener Gebrüder Rothschild.“[5]

Die amerikanischen Bankengesetze von 1863 bis 1865 haben einigen Banken bei der Ausgabe von Banknoten ein Monopol eingeräumt. Das Haus Rothschild aus London hielt das größte Aktienpaket der ersten amerikanischen Bank, die amerikanische Staatsschulden verwaltete. Das von ihr ausgegebene Geld konnte bis zu 90 Prozent mit Staatsanleihen gedeckt sein.

 

Ein Mörder flieht nach London

Der amerikanische Präsident Abraham Lincoln wollte sich bei dem Bankenmonopol nicht verschulden und keine Schuldzinsen zahlen. Den Bürgerkrieg 1862–1865 finanzierte er mit Scrips, die er „Greenbacks“ nannte. Der Historiker F. William Engdahl berichtet, dass alle Beweise, die über die Ermordung von Lincoln vorliegen, auf die Banker der Londoner City und das Haus Rothschild deuten: Der Mordanschlag von John Wilkes Booth ist von Judah Benjamin finanziert worden. Benjamin flüchtete nach Großbritannien, erhielt dort Asyl und lebte bis zu seinem Tod unbehelligt und in Wohlstand in London.[6]

1910 trafen sich sieben illustre Banker unter absoluter Geheimhaltung auf der Insel Jekyll Island vor der Küste Georgias. Um ihre Identität auch vor den Dienern zu verbergen, redeten sie sich nicht mit ihren Namen an. Nach den Anregungen aus London vor fünfzig Jahren bereiteten sie einen Gesetzentwurf vor, der einer privaten Bank das nationale Geldmonopol übertragen sollte.[7]

Präsident William Howard Taft, ein Republikaner, hätte ein solches Gesetz nie unterschrieben. Die Banker kauften sich einen Kandidaten gegen das Versprechen, ein solches Gesetz zu unterschreiben, wenn sie ihn zum Präsidenten machen würden: den Demokraten Woodrow Wilson. Sie gründeten eine neue Partei, die Progressive Bull Moose Party, deren Wahlkampf sie mit gewaltigen Summen förderten, um Tafts Republikaner zu spalten. Die Rechnung ging auf. 1912 wurde Wilson gewählt und seine Partei erlangte auch die Mehrheit im Kongress und im Senat.

Viele Tage vor Weihnachten mussten die Abgeordneten mit ihren Kutschen und Pferden in ihre Heimat aufbrechen. Zwei Tage vor Heiligabend wurde der Gesetzentwurf in einer fast leeren Sitzung des Kongresses verabschiedet und wenige Stunden später von Präsident Wilson unterschrieben.[8]

Die amerikanische „Nationalbank“ war errichtet. Diese Bank nennt sich heute „Federal Reserve“ (kurz „Fed“). Sie ist aber weder föderal noch national, sondern privat und gehört über verschiedene Zwischenstufen einigen mächtigen Familien.

 

Unglück durch Knechtschaft

Die Vision der amerikanischen Verfassungsväter vom Glück durch Freiheit hat sich in ein Unglück durch Knechtschaft verwandelt. Die „Produktion“ von Geld geschieht heute nicht mehr über die Ausgabe von Banknoten, sondern u. a. durch den Kauf von Staatsanleihen. Dem Staat wird ein Guthaben als Kredit zugeschrieben, das er verzinst zurückzahlen muss.

Der amerikanische Staat ist bei seiner „Fed“ so hoch verschuldet, dass er handlungsunfähig ist – es sei denn die „Fed“ produziert auch weiterhin das Geld, das der Staat benötigt. Das tut sie immer dann, wenn die Regierung ihre Vorgaben erfüllt.

1926 hat Präsident Franklin D. Roosevelt deshalb gezetert: „Wir kämpfen seit vier Jahren erbittert gegen die Hochfinanz und die Wirtschaftsbosse, die gewissenlosen Spekulanten und Kriegsprofiteure. Sie alle haben sich daran gewöhnt, die amerikanische Regierung als Anhängsel ihrer Geschäfte zu betrachten. Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso gefährlich, wie von der Mafia regiert zu werden.“[9]

Die „Fed“ ist so mächtig, dass weder die Regierung der Vereinigten Staaten noch der Kongress oder das Repräsentantenhaus ein Recht haben, in ihre Bücher zu schauen. Die deutsche Bundesbank verfügt über die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Der größte Teil dieser Goldbarren lagert in den Kellern der „Fed“. Auch hier ist eine Inventur offenbar nicht durchsetzbar und die Bundesbank verweigert jede Auskunft dazu.

Der letzte US-Präsident, der die „Fed“ entmachten wollte, hieß John F. Kennedy. Am 4. Juni 1963 hat er den Executive Order No. 11110 unterschrieben – eine Verordnung, die es der US-Regierung ermöglichte, eigenes, durch Silber gedecktes Geld (die United States Note) herauszugeben, anstatt Zinsen für Federal Reserve Notes zu bezahlen.

1963 kursierten vorübergehend Dollar-Noten von zwei verschiedenen Emittenten. Original-Exemplare und Abbildungen, die dies belegen, sind auch heute noch leicht zu finden. Sie unterscheiden sich vor allem durch den mittigen Schriftzug oben. Auf dem Staatsgeld steht „United States Note“. Auf dem Privatgeld der „Fed“ steht „Federal Reserve Note“.[10]

Nach offiziellen Angaben wurde Kennedy am 22. November 1963 durch die Kugel eines geistig verwirrten Einzeltäters getötet. Kennedys Stellvertreter und Nachfolger, Lyndon B. Johnson, hat in seiner ersten Amtshandlung Executive Order No. 11110 ausgesetzt. Das Staatsgeld wurde aus dem Verkehr gezogen, und seither hat sich kein US-Präsident mehr in die höhere Politik eingemischt.

New York mit dem Finanzzentrum in der Wall Street untersteht amerikanischen Gesetzen und unterliegt amerikanischer Gerichtsbarkeit. In einer Demokratie sind das Unwägbarkeiten, die dem Kapital nicht geheuer sind. In einer Theokratie ist das anders. Das altgriechische Te?? (Theós) heißt Gott und ??atei? (kratein) heißt herrschen. In einer Gottesherrschaft vollstrecken diejenigen den göttlichen Willen, die sich als seine Diener sehen.

Das tut Lloyd Blankfein, der Vorstandsvorsitzende der Investmentbank Goldmann Sachs, der von sich gesagt hat: „Ich bin ein Banker, der Gottes Werk verrichtet.“ Diese Bank, durch deren Schule auch der EZB-Präsident Mario Draghi gegangen ist, schafft kein Werk für die Menschen. Nachdem der Investmentmanager Greg Smith bei Goldman Sachs gekündigt hat, berichtet er im März 2012 in der New York Times, dass die Vorstände dieser größten Bank der Welt sich über ihre Kunden lustig machen und sie als „Deppen“ bezeichnen.[11]

 

Der Vatikan ist keine Demokratie

In der Antike wurde das sumpfige Gebiet auf dem rechten Tiberufer zwischen der Milvischen Brücke und der heutigen Ponte Sisto „Vatikan“ genannt. Der Staat Vatikanstadt ist mit 44 Hektar und etwa 1.000 Einwohnern heute der kleinste unabhängige Staat der Welt. Staatsoberhaupt, Legislative, Exekutive und Judikative in Personalunion ist der Papst. Eine Natursteinmauer auf dem Petersplatz, die zwei Flügel eines Säulengangs verbindet, ist die Staatsgrenze. Innerhalb dieser Mauern können Geschäfte abgewickelt werden, die höchster Diskretion bedürfen.

Das als Vatikanbank bezeichnete „Instituto per le Opere di Religione“ (IOR) ist im Besitz des Heiligen Stuhles. Ende der 1970er Jahre sind undurchsichtige Geschäfte des IOR aufgedeckt worden. Dem damaligen Leiter des „Instituto“, Erzbischof Paul Casimir Marcinkus wurden Verbindungen zur Mafia und zu südamerikanischen Drogenkartellen nachgesagt. Die Vatikanbank war eng verflochten mit der Banco Ambrosiano und ihrem Präsidenten, dem „Bankier Gottes“ Roberto Calvi.

Calvi errichtete Briefkastenfirmen auf den Bahamas und in Panama. Mit Wissen von Erzbischof Marcinkus sind über diese Scheinfirmen große Summen aus dem südamerikanischen Kokainhandel verschoben worden. Gegen eine Zahlung der Vatikanbank in Höhe von 224 Millionen Dollar hat die italienische Justiz die Untersuchungen im Zusammenhang mit Roberto Calvi und der Banco Ambrosiano eingestellt. Roberto Calvi ist am 17. Juni 1982 in London ermordet worden, seine Sekretärin Graziella Corrocher ist am gleichen Tage in Mailand ermordet worden. Diese Morde werden dem Vatikan angelastet.[12]

Der Vatikan unterliegt aber nicht italienischen Gesetzen. Er ist ein eigener Staat. Deshalb sind Ermittlungen der italienischen Justiz in dieser Sache beim Vatikan nicht möglich.

 

The City of London Corporation

Kaum jemand aber weiß, dass auch die City of London – der größte Finanzhandelsplatz der Welt – exterritoriales Gebiet ist und nicht zu Großbritannien gehört, auch wenn die City im Gegensatz zum Vatikan keinen eigenen diplomatischen Dienst unterhält. Wenn die Queen die City of London – im Volksmund „Square Mile“ (Quadratmeile) genannt – betreten möchte, muss sie sich wie bei einem Staatsbesuch anmelden. An der Grenze der Quadratmeile wird sie vom Oberhaupt der City empfangen.

Seit Mai 2008 ist Boris Johnson „Mayor“ (Oberbürgermeister) von London. Aber die City of London gehört nicht dazu. Das Oberhaupt der City of London trägt einen anderen Titel: „Lord Mayor“. Dieses Gebilde mit 8.000 Einwohnern wird von der „City of London Corporation“ betrieben. 241 ausländische Banken haben ihren Sitz in der City. Brokerfirmen und Investmentbanken der USA haben große Teile ihrer Kundenvermögen dorthin ausgelagert.

Oberhaupt der City und Chef ihrer „Corporation“ ist zur Zeit Sir Alderman David Wooton. Er wird gewählt, wobei jeder Bewohner der City eine Stimme hat. Die dort ansässigen Unternehmen haben aber insgesamt 23.000 Stimmen und damit immer eine ¾ Mehrheit. Der Lord Mayor residiert mit seiner Familie im Manson House. Er empfängt Staatoberhäupter, Regierungschefs und die Vorstandsvorsitzenden von Weltkonzernen in der City.

Er unternimmt etwa zwanzig Auslands- und Überseereisen im Jahr. Dabei will er die Welt von den „Werten der Liberalisierung und von den Segnungen deregulierter, offener, globaler Finanzmärkte“ überzeugen. Er will die Finanzdienstleistungen der City anpreisen und das Kapital der Welt nach London lenken.[13]

Britische Gesetze greifen in der City nicht, die City of London Corporation hat eine eigene Staatlichkeit, eigene Gesetze und überwacht sich selbst. Ihre Manager handeln mit Wertpapieren und Devisen über alle Grenzen hinweg, aber kein Gericht kann sie belangen und keine Regierung ihre Geschäfte kontrollieren.

City-Banker sagen, dass die „moderne Ära“ der City im Jahre 1067 begonnen habe und älter sei als das Parlament. Sie habe ihre Wurzeln in uralten Rechten und Privilegien, die die Bürger vor der Eroberung Englands durch die Normannen im Jahre 1066 genossen haben. Seit tausend Jahren sei die City die Hauptquelle für Darlehen an die Monarchen gewesen.[14]

Oft in der Geschichte hat die britischen Regierung Zivilisten für die Navy zwangsrekrutiert. Der Lord Mayor brüstete sich im 19. Jahrhundert damit, dass die Rekrutierer sich nie in die City getraut hätten.[15]

 

Ein Coup verlängert das Weltreich

Die Geschichte des britischen Empires ist in erster Linie eine Geschichte des Finanzkapitals und der City of London.[16] Aufgrund ihrer Stellung im Kolonialsystem ist die City zu allen Zeiten eine „Bastion des Widerstands gegen jegliche Form des regulierten Kapitalismus“ gewesen.[17]

1956 hatte der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser den Suez-Kanal verstaatlicht und damit der Vormachtstellung Großbritanniens bei der Kontrolle des Welthandels einen Schlag versetzt. Gemeinsam mit Israel und Frankreich versuchte Großbritannien dies mit militärischer Gewalt rückgängig zu machen. Die Rückeroberung der Kanalzone misslang. Die Position der Pfund Sterling als internationale Leitwährung war bedroht. 40 Prozent des Welthandels wurden damals in der britischen Währung abgewickelt.

Der Kapitalabfluss ins Ausland in der Folge dieser Niederlage bereitete der britischen Regierung Sorge. Sie wollte die Vergabe von Auslandskrediten in Pfund Sterling begrenzen, auch um Gelder in die heimische Wirtschaft zu lenken.

Die City aber war nicht an der heimischen Wirtschaft interessiert, sondern an der Fortsetzung der Weltherrschaft mit anderen Mitteln: Die Nationen in einer Schuldknechtschaft gefangen halten – auch wenn das den Zusammenbruch der Industrie im Geburtsland der industriellen Revolution bedeuten würde. Das Verbot der Regierung zur Vergabe von Auslandskrediten in der britischen Währung Pfund Sterling konnte sie nicht verhindern. Und so vergab sie jetzt Auslandskredite in Dollar.

Nach dem Währungsabkommen von Bretton Woods war es allein nationalen Notenbanken erlaubt, ihre eigene Währung herauszugeben. Nur die Bank deutscher Länder (die spätere Deutsche Bundesbank) durfte DM-Kredite vergeben, nur die amerikanische Notenbank „Fed“ durfte Dollarkredite vergeben. Aber weil die City nicht zu Großbritannien gehörte, konnte die britische Notenbank – die Bank of England – nicht eingreifen. Auch die amerikanische Notenbank oder die US-Finanzaufsicht konnten nicht eingreifen, denn die City gehörte auch nicht zu den USA.

So ist unter Bruch internationaler Währungsverträge ein britischer Dollarmarkt entstanden. Weil die City kein Teil Großbritanniens ist, wird er nicht so genannt. Die City liegt aber auch nicht auf dem Mond, sondern – ein Blick auf die Weltkarte offenbart das Erstaunliche – in Europa. Deshalb wurde dieser Finanzmarkt Euro-Dollar-Markt genannt. Es ist der Dollarmarkt der City of London. Mit dem viel später geschaffenen Euro hatte und hat er nichts zu tun.

 

Der Trick mit Kettenkrediten

Die meisten Menschen sind schon einmal mit Kettenbriefen in Berührung gekommen: Sie informieren eine Person und fordern sie auf, die Information an zehn Leute weiterzugeben. Jeder von diesen soll sie wieder an zehn Leute weitergeben etc. Wenn wir ein Drittel Überschneidungen einrechnen, haben Sie nach zehn Durchgängen theoretisch jeden Menschen auf dem Planeten erreicht.

In der City of London heißt dieses Spiel „Re-Hypothecation“ und das funktioniert so: Sie kaufen ein Haus für eine halbe Million Dollar und nehmen bei einer der City-Banken einen Kredit über diesen Betrag auf. Weil Sie kein Eigenkapital haben, überschreiben Sie das Haus der Bank und erhalten die halbe Million.

Die Bank hat Ihr Haus als Sicherheit in ihren Büchern und vergibt mit dieser Sicherheit auch Ihrer Freundin eine halbe Million für deren Hauskauf. Auch Ihre Freundin muss das Haus als Sicherheit abtreten. Das dient dann als Sicherheit für ein drittes Haus, das Ihr Vater kaufen will. Sie können das Spiel so lange fortsetzen, bis alle Immobilien der Welt an die City of London verpfändet sind. Wenn dann jemand seinen Kredit nicht vertragsgemäß bedienen kann, gehört die Immobilie der Bank.

Weil das ein nettes Spiel ist, haben viele Amerikaner ihr Geld nach London geschickt. Dort vermehrt es sich schneller. 1963 wollte US-Präsident Kennedy das verhindern, aber auch er konnte die Massenflucht des Kapitals nicht aufhalten. Das Fluchtkapital der Welt versammelt sich seitdem in der City of London, wird dort legalisiert und schwärmt aus, um das verlorene Weltreich erneut zu erobern.[18]

 

Die Nabe der globalen Finanzdrehscheibe

In der Nabe eines Fahrrads kommen alle Speichen zusammen. Der Antrieb bewegt beim Hinterrad nur die Nabe, aber das ganze Rad dreht sich und treibt das Fahrrad an.

Die City of London ist die Nabe eines globalen Finanzrades, dessen Speichen es mit Inseln auf der ganzen Welt verbinden: den Kanalinseln Jersey und Guernsey direkt vor der französischen Küste, der Isle of Man zwischen Schottland und Irland, dem Felsen Gibraltar am spanischen Festland gegenüber Nordafrika, den Bermudas vor der amerikanischen Ostküste, den Bahamas vor der Küste Floridas, den Turks- und Caicoinseln süd-östlich der Bahamas, den Caymaninseln zwischen Kuba und Mexico, den Virgin Islands östlich von Puerto Rico in der Karibik und einigen Atollen, die Großbritannien in der pazifischen Südsee geblieben sind.

In diesen Inselstaaten hat die Bevölkerung nichts zu sagen, das Kapital ist allmächtig. Wer das auch nur anspricht, wird unerbittlich verfolgt. Der Senator und Minister von Jersey, Stuart Syvret, ist deshalb verhaftet worden und hat Jersey als „das Nordkorea des Ärmelkanals“ bezeichnet. Die politischen Verhältnisse auf den anderen Inseln sind kaum anders.

Die City of London selbst ist dabei „eine an der Themse vertäute Offshore-Insel, der eine Freiheit zur Verfügung steht, die viele andere Offshore-Inseln neidisch macht.“ Eine Analyse über die Möglichkeiten einer Verwaltungsreform Londons stellt fest: „Würden wir einer strikten Logik folgen, so sollten wir eine Verschmelzung der City und Westminsters empfehlen. Doch die Logik hat ihre Grenzen, und der Status der City liegt außerhalb dieser Grenzen.“[19]

Diese Inseln sind Kronkolonien, die noch weniger zu Großbritannien gehören als die City of London. Es sind Inseln mit ihren eigenen Gesetzen, ihren eigenen Regierungen und – sie sind Privateigentum der „Krone“ des Vereinigten Königreichs. Der Gouverneur in jedem dieser Inselstaaten vertritt die Krone.

Die Inseln werden „offshore“ genannt: jenseits der eigenen Küste, der eigenen Gesetze, der eigenen Kontrolle. Das Gegenteil von „offshore“ ist „onshore“. Die „onshore“-Wirtschaft ist die an Land, die Produkte oder Dienstleistungen anbietet, die nützlich sind und unser Leben erleichtern. Der offshore-Finanzsektor hilft nun der onshore-Realwirtschaft sich der Besteuerung oder anderer Zumutungen zu entziehen.

In einem einzigen Bürohaus auf den Cayman Inseln, dem Ugland House, residieren 18.000 Unternehmen. Geld wird mit Privatflugzeugen auf die Insel geflogen und die Überbringer werden mit Polizeieskorte zur Bank geleitet.

Carlos Lehder, Anführer des berüchtigten kolumbianischen Medellín-Drogenkartells, ist am Flughafen der Bahamainsel Norman’s Cay von nackten Frauen abgeholt worden.[20] Die nackten jungen Schönheiten waren Insulanerinnen. Briefkästen, Firmenschilder oder Schreibtische der 18.000 Unternehmen aber gibt es auf keiner dieser Inseln. Sie stehen alle in der City of London.

Raymond Baker, Leiter von „Global Financial Integrity“ in Washington, D.C. bezeichnet das Offshore-System als „hässlichstes Kapitel der Weltwirtschaft seit der Sklaverei“ und der mexikanische Präsident José López Portillo hat 1982 gesagt, dass die „Privatbanken mehr Geld aus dem Land getragen haben als die Kolonialreiche, die uns seit Menschengedenken ausgebeutet haben.“

Brasilianische und argentinische Dollaranleihen hatten damals eine Rendite von fast 45 Prozent. Das Vermögen der Zeichner konnte sich so in weniger als zwei Jahren verdoppeln. Gläubiger der Dollarschulden Brasiliens und Argentiniens waren zum großen Teil Brasilianer und Argentinier, die diese Anleihen über die City of London „offshore“ gezeichnet hatten.[21]

„Henwees“ aus der ganzen Welt nutzen diese Schlupflöcher („Henwees“ steht für „High Net Worth Individuals“ – Personen mit einem hohen Nettovermögen) und benutzen sie als „gigantische Waschmaschine für kriminelles Geld.“ Mit Anspielung auf die 300.000 Russen, die in London leben, wird auch von „Londongrad“ gesprochen.[22]

Die „domicile rule“ Großbritanniens erlaubt es, im Land zu wohnen, aber nicht dort „domiziliert“ zu sein und deshalb keine Steuern zu zahlen. 60.000 „Non-Doms“ leben in Großbritannien, unter ihnen der indische Stahlmagnat Lakshmi Mittal, russische Oligarchen, saudische Prinzen, griechische Reeder und der in Sussex geborene Baron Michael Anthony Ashcroft, Mitglied des britischen Oberhauses, stellvertretender Vorsitzender der regierenden „Conservative Party“ und Schatzmeister der „International Democratic Union“. Steuerlich ist er im mittelamerikanischen Belize domiziliert, der früheren Kolonie Britisch-Honduras.

 

Von Piraten geplünderte Staaten

Das Offshore-System erschwert die Regulierungsbemühungen der Staaten, weil es als Fluchtburg dient, wenn nationale oder auch internationale Regelungen dem Kapital missfallen. Es zersetzt auch mehr und mehr die reale „Onshore-Wirtschaft“. Die Offshorewelt ist die von Piraten, die die Festländer erpressen. Dazu gibt es viele Instrumente:

Ein Unternehmen nimmt z. B. einen Offshore-Kredit auf, die Kosten dafür mindern im Inland die Steuern. Private Equity Firmen gelingt es so, Unternehmensübernahmen mit Kredit zu finanzieren, die Schulden den übernommenen Opfern aufzubürden und die Gewinne aus der Finanzierung offshore und anonym zu kassieren – im Fachjargon ein „leveraged buyout“ (eine mit Fremdkapital gehebelte Firmenübernahme).

Fast 90 Prozent aller internationalen Kredite werden von Offshore-Banken vergeben. Sie sind das, was in der öffentlichen Diskussion immer ehrfurchtsvoll mit „Die Märkte“ umschrieben wird. Alle Welt zittert vor ihnen. Unsere Politiker und ihre Berater bekunden immer wieder untertänig, dass wir diese „Märkte“ nicht verunsichern dürfen.

Ein weiteres Instrument ist das sogenannte „re-invoicing“: Ein Händler in der City kauft Öl für 250 Millionen Dollar, z. B. aus Angola. Der angolanische Geschäftspartner berechnet dafür aber 300 Millionen Dollar und leitet 50 Millionen auf ein offshore verwaltetes Privatkonto. Global Financial Integrity schätzt, dass Entwicklungsländern durch re-invoicing jährlich etwa 100 Milliarden Dollar an die offshore-Welt verloren gehen. Es wird geschätzt, dass auf jeden Dollar ausländischer Entwicklungshilfe zehn Dollar illegal in Offshore-Finanzzentren abfließen.[23]

Der erste Schritt dieser Plünderung: Die Banken der City of London geben Entwicklungsländern Kredite in einer Größenordnung, die sie mit einer wenig entwickelten Infrastruktur gar nicht aufnehmen können. Der zweite Schritt: Die Experten der City zeigen den Führern dieser Länder, wie sie den Reichtum auf ihre privaten Offshore-Konten schmuggeln können. Der dritte Schritt: Die City veranlasst den Internationalen Währungsfonds die Staaten zu zwingen, die Schulden auch zu bedienen.[24]

 

Massenvernichtungswaffen

Ein Kredit ist immer mit einem Risiko behaftet. Wenn der Schuldner nicht mehr zahlen kann, bekommt der Gläubiger, der an den Schuldner geglaubt hat, sein Geld nicht zurück. Dieses Risiko haben die Finanzvirtuosen hinwegkonstruiert: Sie haben Kreditausfallversicherungen erfunden, sogenannte „Credit Default Swaps“ (CDS). Ein Kreditgeber wird von der Versicherung entschädigt, wenn sein Schuldner nicht zahlen kann.

Diese CDS können aber auch von Leuten abgeschlossen werden, die gar keinen Kredit gegeben haben und einfach nur auf die Pleite einer Person, einer Firma oder eines Staates wetten wollen. Wenn diese Pleite kommt, werden sie bezahlt, auch wenn sie nichts verloren haben. Solche Papiere sind Brandbeschleuniger. Sie wirken so wie eine Feuerversicherung, die jemand auf das Haus seines Nachbarn abschließt. Wenn er dann das Haus anzündet und sich nicht erwischen lässt, kassiert er die Versicherungsprämie.

Die Credit Default Swaps gehören zu den sogenannten Kreditderivaten. Ein Derivat (von lat. „derivare“ – ableiten) ist ein Finanzprodukt, dessen Preis vom Preis anderer Finanzprodukte abhängt. Wenn ich eine Tonne Weizen kaufe und warte bis der Preis um zehn Prozent gestiegen ist, habe ich zehn Prozent verdient. Wenn ich mit einem Derivat auf den Preisanstieg des Weizens wette, kann ich meinen Wetteinsatz vervielfachen, obwohl ich gar keinen Weizen habe. Viele solcher Wetten führen irgendwie dazu, dass der Weizenpreis tatsächlich steigt. Im Jahr 2008 – dem Jahr mit der höchsten Weizenernte seit Menschengedenken – hat er sich verfünffacht. Viele Millionen Menschen sind den Hungertod gestorben. Es war ein Massenmord.

2011 hat die Wirtschaftsleistung der ganzen Welt 70 Billionen Dollar betragen. Über die Hälfte dieses Handels ist schon vor zehn Jahren auf dem Papier über Steueroasen abgewickelt worden. Inzwischen ist dieser Anteil wohl weiter gestiegen. Die Gewinne fallen so in den Steueroasen an.[25] Auf dem Markt für Derivate sind 2011 aber 708 Billionen Dollar umgesetzt worden – mehr als das zehnfache. Dieser Markt wird von internationalen Bankgeschäften und Anleiheemissionen gespeist, die zu 85 Prozent „offshore“ abgewickelt werden.[26]

Die Nabe dieses globalen Finanzkarussells ist die City of London. Hier werden die finanziellen „Massenvernichtungswaffen“ konstruiert, mit denen sich der Finanzsektor in der Krise die ausgebluteten Staaten untertan macht. Bei einem Treffen des Wirtschaftsausschusses der Vereinten Nationen am 14. September 1994 hat David Rockefeller die Strategie offenbart: „Alles was wir brauchen, ist ein richtig große Krise.“[27]

 

Der Krieg gegen den Euro

Diese Krise soll den Euro treffen, denn der wird dem Euro-Dollar-Markt – der Währung, mit der die City of London unbegrenzte Kredite vergibt – bereits gefährlich: 40 Prozent der weltweiten Transaktionen werden in Dollar abgewickelt und 20 Prozent in Euro. Als der Irak auf Euro umsteigen wollte, ist er bombardiert worden. Als Libyen auf Euro umsteigen wollte, ist es bombardiert worden. Großbritannien war jedes Mal an vorderster Front dabei.

In Griechenland geht es auch ohne Bomben – die Methoden sind verfeinert worden. Die öffentliche Pro-Kopf-Verschuldung eines Griechen ist 30.000 Dollar, die eines Amerikaners 200.000 Dollar. Und die Gesamtverschuldung pro Kopf der Bevölkerung ist in Großbritannien die höchste der Welt.

Griechenland ist aber möglicherweise ähnlich ölreich wie Libyen und wird seit dem 11.11.11 von Lucas Papademos regiert. Sein Vorgänger George Papandreou wollte noch das Volk fragen, ob er dem Diktat der „Internationalen Gemeinschaft“ zustimmen soll. Aufgrund dieser Idee hat ihn die „Internationale Gemeinschaft“ innerhalb weniger Tage zum Rücktritt gezwungen. Er hätte den Finanzsektor fragen müssen.

Die neuen Kolonialherren in den Finanzzentren zwingen Griechenland gerade zu umfassenden Privatisierungen. Die Akropolis zum Schleuderpreis? In jedem Fall die Infrastruktur des Landes, Häfen, Telekommunikationsnetze, Verkehrsysteme, viele Inseln und – die Ölgründe im Mittelmeer. Sie werden bald in den Händen angelsächsischer Konzerne sein.

Als Premier Mohammad Mossadegh die Ölreichtümer des Iran für sein Volk haben wollte, ist er gestürzt worden. Der Schah von Persien hat das Tauschgeschäft mit den britisch-amerikanischen Ölkonzernen und ihren Geheimdiensten gemacht: den Thron einer Diktatur gegen Öl. Mit solch einem Tauschgeschäft würden Saddam Hussein und Muammar al-Gaddafi noch leben und ihre Länder regieren. Sehr ähnlich war das Tauschgeschäft der sieben Herren von Jekyll Island mit Woodrow Wilson: Das Präsidentenamt gegen eine private Zentralbank.

 

ESM – Ermächtigungsgesetz für einen Staatsstreich der Mafia

„There are two ways to conquer and enslave a nation,” hat Adam Smith vor 250 Jahren gesagt: „One is by sword, the other is by debt” (Es gibt zwei Wege eine Nation zu erobern und zu versklaven. Der eine ist durch das Schwert, der andere durch Verschuldung). Bei Griechenland ist der zweite Weg gewählt worden.

Aber es geht nicht um Griechenland: Es geht um die Dollarkredite, welche die City of London vergibt, und die sie nur so lange vergeben kann, wie der Dollar Weltleitwährung ist. Die Verbindungen zwischen der City of London und der Wall Street sind eng. Auch die Wall Street lebt von der Weltleitwährung Dollar. Der Ärmelkanal zwischen dem Pfund Sterling und dem Euro ist breiter als der Atlantik zwischen dem Dollar und dem Pfund Sterling. Die Europäische Zentralbank würde einen Euro-Kreditmarkt der City of London verhindern wollen und zu verhindern wissen. Deshalb muss der Euro zerschossen werden.

Damit nicht nur die Griechen, sondern auch andere Europäer nicht mehr befragt werden können, soll der Europäische Stabilitäts-Mechanismus ESM mit einem Grundkapital von 700 Milliarden Euro die Rettung bringen. Er muss schnell reagieren können. Die Finanzmärkte sind ungeduldig, Demokratie irritiert die Märkte. Deshalb müssen die ESM-Mitglieder jedem Kapitalabruf unwiderruflich und bedingungslos innerhalb von sieben Tagen nachkommen.[28]

Die Herrschaft des Finanzsektors über die Dollarwelt wird auf diesem Wege auf die Eurozone ausgedehnt: Der ESM soll gerichtliche Immunität genießen, seine Räumlichkeiten, Finanzwerte und Vermögensmittel sind unverletzlich, sein Personal kann vor keinem Gericht belangt werden. Er soll die „City of London der Eurozone“ werden. Aber es ist ein Verein, aus dem seine Mitglieder nicht mehr austreten können, dem also die Staaten und ihre Regierungen unterworfen sind. Wer einmal bei der Mafia ist, kann – wenn ihm sein Leben lieb ist – auch nicht mehr austreten.

So erfüllt sich Adam Smith’s Vorhersage. Die City of London vollendet das, was der königlichen Marine nicht gelingen konnte: Die Unterwerfung der Welt durch Verschuldung.

 

Ihr Wolfgang Berger, Mai 2012

 

 

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger, Ökonom und Philosoph, hat in Deutschland, Ghana, Frankreich, Indien, Italien, Argentinien, den USA und dem Iran studiert, geforscht, gelehrt und als Industriemanager gearbeitet, am längsten für die Schering AG. Er hat mehrere Bücher und zahlreiche Fachartikel veröffentlicht und 1997 in den USA das Business Reframing Institut gegründet, mit dem er „Flow“ in Unternehmen verankert (www.business-reframing.de). Er ist Mitinitiator einer gemeinnützigen Initiative zur Neuordnung unserer Finanzordnung (www.lust-auf-neues-geld.de) und wissenschaftlicher Beirat der Wissensmanufaktur (www.wissensmanufaktur.net).

 


Quellenverzeichnis

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  1. Reginald R. Sharpe, London and the Kingdom, Vol. 3, London 1895, S. 151
  2. Ellen Hodgson Brown, The Web of Debt. The Shocking Truth about our Money System and Ho We Can Break Free, Third Milleneum Press, Baton Rouge, 2007, S. 42
  3. So berichtet der Historiker Niall Ferguson in „Die Geschichte der Rothschilds. Propheten des Geldes“, München-Stuttgart 2002, S. 37.
  4. John Sherman (1823 – 1900) war sowohl Finanz- als auch Außenminister der Vereinigten Staaten von Armerika. Er hat mehrfach vergeblich versucht ihr Präsident zu werden.
  5. Zitiert nach William Guy Carr (1895 – 1959, Kommandeur der kanadischen Marine im
    1. und im 2. Weltkrieg), „Pawns in the Game“, 1958, Seite 55 – eigene Übersetzung.
  6. F. William Engdahl, Century of War: Anglo-American Oil Politics and the New World Order, 1992.
  7. G. Edward Griffith, Die Kreatur von Jekyll Island, Jochen Kopp Verlag 2006 (ein voluminöser Bericht von 672 Seiten).
  8. Lars Schall, Eine kriminalistische Recherche zu Finanzern, Öl und Drogen, Schild-Verlag 2011, S. 21
  9. Verkürzt zitiert nach Joachim Bischoff und Richard Detje, „Die Krise des Euroregimes, in: Zeitschrift Sozialismus, Heft 1/2011, S. 5f.
  10. Rico Albrecht, „Steuerboykott – Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“, www.wissensmanufaktur.net/media/pdf/steuerboykott.pdf, S. 20/21
  11. Zitiert nach Sebastian Moll, Die Deppen und das Werk Gottes, in: Frankfurter Rundschau vom 16.03.2012.
  12. Gianluigi Nuzzi, Vatikan AG, 2009 (Enthüllungsbuch eines italienischen Journalisten über das Finanzgebaren der Vatikanbank).
  13. Lt. Website der City of London Corporation, www.cityoflondon.gov.uk.
  14. Nicholas Shaxson, Schatzinseln – Wie Steueroasen die Demokratie untergraben, Zürich 2011, S. 326f.
  15. ibid. S. 333
  16. Peter J. Cain and Anthony G. Hopkins, “British Imperialism 1688 – 2000, 2. Auflage 2002.
  17. Lt. dem Sozialwissenschaftler David Harvey, zitiert nach Raphael-Maria Grünwald in www.compact-magazin.com, Ausgabe 2/2012.
  18. Gary Burn, The Re-Emergence of Global Finance, London Palgrave, 2006, S. 160.
  19. John Davis, „Reforming London: The London Government problem, 1855 – 1900, Oxford 1988, S. 51.
  20. Nicholas Shaxson, Schatzinseln, 2011, S. 156.
  21. Eric Helleiner, „States and the Reemergence of Global Finance: From Bretton Woods to the 1990s, New York 1996, S. 177.
  22. Will Stewart, Londongrad – Russia’s Money Laundry, in: Daily Express, 27.08.2010
  23. Nicholas Shaxson, Schatzinseln, 2011, S. 200.
  24. Jim Henry, „The Blood Bankers“, New York 2003.
  25. Nach einer Schätzung von Dominique Strauss-Kahn, damals französischer Finanzminister, zitiert von J. Christensen und M. Hampton in The World Today (Royal Institute of International Affairs), 1999 Vol. 55, Nr. 8/9.
  26. Ronen Palan und Christian Chavagneux, Tax Havens: How Globalization Really Works, Ithaca, N. Y. 2010, S. 51 (Die Autoren werten Zahlen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich – BIZ – in Basel aus).
  27. Zitiert nach Gerhard Wisnewski, „verheimlicht, vertuscht, vergessen. Was 2011 nicht in der Zeitung stand (2012 – Das andere Jahrbuch), Seite 284.
  28. ESM-Vertragsentwurf, Art. 27 und 30

Quelle: http://www.wissensmanufaktur.net

Die Freimaurer zeigen in Jerusalem ihre Macht

Foto: Justiz-Gebäude Jerusalem, Luftaufnahme

Politik-Global-eigene Vorbemerkungen:

nachstehender Bericht wurde mir von einem Juden per E-Mail zugesandt. Insofern bin ich mir mit den Juden einig, die – wie wir alle anderen – ein höheres, ordnendes System – Gott – (egal wie er nun von Religion zu Religion heißt, ob YHWH oder Allah oder Gott oder … ) – als zum Positiven hin gerichtet betrachten.

Daß mir diese E-Mail von jüdischer Seite zugesandt wurde, zeigt auch, daß Antisemitismus viel, viel zu verallgemeinernd ist, daß wir im Gegenteil, sogar mit Recht uns gemeinsam gegen den Zionismus wenden.

Für den gläubigen Juden ist die Rückkehr in das “gelobte Land” dem Moment der Rückkehr des Messiah vorbehalten – erheben sich aber Menschen an die Stelle Gottes (Zionisten) und das auch noch mit den Mitteln Schwarzer Magie, so ist die Machtdemonstration der Zionisten in Jerusalem ein wahrer Affront gegen alle Menschen.

Nicht nur, daß die Shoah, die sie den Palästinensern zufügen, zeigen jeden Tag aufs Neue ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit – aber auch alle Organisationen die von ihnen gegründet wurden und geleitet werden, sehen auch die Shoah und den Holocaust für nahezu die gesamte Menschheit vor.

Die Frage, die bis heute noch unbeantwortet bleibt, ist: werden sich die Menschen, die ihre Abstammung nicht in gerader Linie auf die Nephilim zurückführen, soweit zusammenschließen, daß sie sich gegen diejenigen wehren können, die ihnen das Recht auf Leben und Freiheit streitig machen. Die sichtbaren Organisationen dieser sogenannten “Edel-Menschen” die sich Rechte anmaßen, die ihnen nicht zukommen, sind der Round Table, das RIIA und der CFR, die TC, die Bilderberger, der CoR (alle mit ihren jeweiligen Unterorganisationen).

Daß darüber hinaus sich auch noch Freimaurer Logen innerhalb dieser Organisationen ihr eigenes Netzwerk geschaffen haben, mag bei vielen zum Kopfschütteln führen – WAS ABER, wenn das neue Oberste Gericht in Jerusalem nahezu ausschließlich aus Freimaurer-Symbolen und Symbolen der Magie besteht ?

Wie gesagt, diese Dokumentation wurde mir von einem Juden zugesandt, der allem Anschein nach NICHT zu den Zionisten gehört – während unsere “Westlichen Regierungen” allesamt von den die Menschen verachtenden Zionisten unterworfen sind.

Aber zurück zu dem Text, des mir zugesandten Berichtes:

Dieser Bericht wird schockieren und einige wütend machen. Die Zeit ist gekommen in zu schreiben – aber ich weiß, er kann als anti-semitisch mißverstanden werden. Gott verbietet, daß ich, ein Jude, jemals etwas sage oder tue, was auch nur im entfernten als solches betrachtet werden kann – und ich gebe zu, daß mir dieser Bericht nicht leicht fällt.

Es bleibt jedoch die Tatsache, daß eine Kraft des Bösen nach Jerusalem gebracht wurde und sich in ganz Israel ausgebreitet hat und dies in Vorbereitung auf das Ende der Zeiten und die Herrschaft des Anti-Christen. Denn wenn wir glauben, daß der Anti-Christ seinen Sitz auf dem Tempelberg haben soll, dann müssen wir einige Wahrheiten auf den Tisch legen, die heute nicht gepredigt werden.

Eine dieser Wahrheiten ist die Gründung einer Bewegung durch den Teufel, die im Moment, in dem wir darüber sprechen, bereits auf dem Weg ist – oder wir sind nicht am “Ende aller Zeiten” dieser Epoche. Dieser Bericht hier soll jedoch beweisen, daß solch eine Bewegung bereits seit einiger Zeit auf dem Weg ist.

In diesem Bericht werden viele Bilder gezeigt, die die Errichtung eines Illuminaten errichteten Beweises zeigen, daß es eine Verschwörung von denen gibt, die wir die New World Order nennen, gezeigt im Architektur-Entwurf des Gebäudes des neuen Israelischen Obersten Gerichtshofes, entworfen und bezahlt von den Rothschilds, als Zeichen der Freimaurerei und Illuminaten in Israel. Ich [Jerry Golden] habe alle Fotos hier (außer einem) selbst aufgenommen von Dingen die real sind und derzeit bereits verwirklicht sind.

Die gleichen Familien, denen die Federal Reserve (NB.: FED = angeblich “US”-Zentralbank) gehört und die sie auch kontrollieren, sowie andere bedeutende Finanzinstitutionen (NB.: z.B. Bank of England, EZB aber auch BIS in Basel oder auch Banken wie die Morgan-Chase oder UBS-Warburg u.v.v.a.m.) haben längst ihren Blick auf den Tempel-Berg und die heilige Stadt Jerusalem geworfen. So wie die Schriften sagen, wird der Mensch, der als Anti-Christ offenbart wird, dort seinen Platz einnehmen, und viele werden ihn als ihren Messiah annehmen, bevor der Jüdische Messiah Yeshua HaMashiach erscheint.

Wie es ausgeht, bleibt abzuwarten, aber von einem bin ich überzeugt, Gott gläubige Menschen werden nicht den Tempel wiedererbauen, es werden die Illuminati sein.

Denn Gott würde nicht Menschen in diesen Platz schicken, um Blut-Opfer zu vollziehen. Das Blut seines Sohnes war das vollkommenste Opfer; es bedarf nicht mehr, noch das Blut von unwissenden Tieren zu vergießen. Yeshua hat eine vollendete Tat vollzogen und sie war beendet. Aber er wird wiederkehren und die Herrschaft über den Tempel einnehmen – Tempel von dem ich meine, daß er bald gebaut werden wird.

Der Anti-Christ wird von vielen “Christen” als Retter, der Frieden und Ordnung in die Welt zurückbringt, akzeptiert werden können. Aber dann kennt ihr den Rest der Geschichte.

Die, die auf die Idee kämen, dieser Artikel sei antisemitisch, bitte ich folgenden Artikel zu lesen: The House of Satan, denn dort sind die, die sich selbst Juden nennen, aber die dem Haus Satans entstammen. Und viele unter ihnen haben den Weg in die Knesset gefunden und sie erwähnen noch nicht einmal oder handeln nach dem Bund mit YHWH.

Noch einmal, Yeshua wird in diesen Platz begeben – Gottes Heiligen Berg – und ihn reinigen. Aber bevor dies geschieht, wird in Jerusalem und in der Welt alles zusammenbrechen.

Mit all dem Gesagten, werde ich jetzt euch das zeigen, was noch nie zuvor veröffentlicht wurde, die Wenigen, die darüber Bescheid wußten, hatten Angst darüber zu sprechen. Bitte betet für diesen Diener Gottes um Schutz, da ich mit diesen Wahrheiten fortfahre. Die Wahrheit muß aufgedeckt werden, damit die Menschheit erfährt wie nahe wir dem Ende der Zeiten sind.

Der gesamte Bericht rankt um den Bau dieses Gebäudes, unter der Bauherrschaft von Rothschild. Ein Freund von mir hat das Foto vom Obersten Gerichtshof aufgenommen, als er mit seiner Frau über das Gebäude flog. Das Oberste Gericht befindet sich auf einem Stück Land gegenüber der Knesset und in der Nähe des Außenministeriums und der Zentralbank von Israel.

Wichtig ist, im Gedächtnis zu behalten, daß es auf einer Linie mit der Knesset liegt, mit anderen Geo-Linien, die unter der Pyramide kreuzen und zum Zentrum Jerusalems und dem Rockefeller-Museum führen. Alles in diesem Gebäude wurde bis in das feinste Detail durchdacht und erweist sich als diabolisch. Der Plan des Teufels wurde realisiert, bevor wir es überhaupt bemerken konnten. Er weiß, daß die Endschlacht hier in Jerusalem stattfinden wird.

Die Bauingenieure, die für diesen Auftrag von Rothschild ausgewählt wurden, waren der Enkel und die Enkelin von Ben-Zion Guine aus der Türkei, Ram Kurmi, geboren 1931 in Jerusalem, und Ada Karmi-Melanede, geboren 1936 in Tel-Aviv. die für Baron Rothschild arbeiteten.

Hier etwas für die, die mit Zahlen etwas anzufangen wissen: Für die Baumeister war es wichtig, daß alles im Einklang mit den richtigen Zahlen erfolgte. Es gab 1000 Pläne, 1200 Positionen mit Zement, sie arbeiteten am Gebäude während dreier Jahre oder 750 Tage. 20 Arbeiter jeden Tag für 200.000 Arbeitstage, 250.000 Steine – ein jeder plaziert per Hand.

Das erste, was bemerkt, ist die Pyramide mit dem alles Sehenden Auge, genau so wie das, das man auf dem Dollar-Schein sieht. Sie befindet sich in einem Kreis auf der linken Seite. Darüber noch später ausführlicher im Artikel.

Der größere Kreis unten im Foto enthält ein auf dem Kopf stehendes Kreuz, bestimmt darauf zu laufen. Es stellt das einzige religiöse Symbol dar, das dazu bestimmt ist, mit den Füßen getreten zu werden.

Oben auf dem Bild ist eine Moslemische Grabstelle und außerhalb des Blickfeldes ein ägyptischer Obelisk (Foto rechts —>).

Foto Hindu Altar

Und überall findet man Altare für den hinduistischen Glauben. All dies macht erst Sinn, wenn wir von der Errichtung einer Regierungsform sprechen, die durch den Anti-Christ führt.

Foto: Hinweis auf die Rothschild / Grab

Es gibt nur wenige Hinweise im Gebäude selbst über die enge Verbindung mit den Rothschilds – jedoch sind auf der Außenseite diese beiden vorzufinden:


Stein mit hebräischen Schriftzeichen
Dieser Stein weist in den Garten mit dem ägyptischen Obelisken. Nach passieren der Sicherheitskontrollen findet man im Gebäude auf der linken Seite ein großes Gemälde:

Foto Gemälde mit Rothschild

Das Gemälde erweist den Rothschilds Referenz, oben bemerkt man das Emblem der Rothschilds. Es ist das Symbol für den Gründer der Rothschild Dynastie und seiner fünf Söhne, die in ganz Europa die Zentralbanken gründeten. Die Rothschilds erließen mehrere Bestimmungen für die Israelische Regierung, bevor mit dem bau begonnen wurde, darunter:

Die Rothschilds erwerben das Land um das Oberste Gericht zu bauen, sie verwenden ihre eigenen Architekten und niemand darf wissen, wieviel der Bau kostet. Es hat vier Jahre gedauert, die Struktur zu bauen – mit vielen Geheimnissen innerhalb des Gebäudes.

Auf dem Gemälde erkennt man links Teddy Kollek, dann Rothschild, rechts stehend sieht man Shimon Peres und sitzend unten links Yhzhak Rabin. Und weitere, die uns den Oslo Todes-Prozess einbrachten, mit dem wir jetzt zu tun haben.

Foto. vom Dunkel zum Licht

Hier beginnt unsere Reise so wie wir in das Gebäude eintreten, denn das gesamte Gebäude soll einen aus der Dunkelheit in das Licht zu bringen um ein Illuminat zu werden. Zuerst betritt man das Gebäude in einem Bereich mit sehr abgedunkeltem Licht, jedoch wenn man den Treppenaufgang hinaufschaut, so erkennt man das helle Licht, das von einem riesigen Fenster herrührt, von dem man Teile Jerusalems überblickt.

Foto Fenster mit Blick auf einen Teil Jerusalems
Dabei ist es wichtig, die Stufen zu zählen, es sind drei Absätze je je 10 Stufen, was eine Gesamtheit von 30 Stufen ausmacht. Beim Hinaufsteigen von diesen 30 Stufen kommt man aus der Dunkelheit zum Licht und man die Welt sehen – oder wie hier die Stadt Jerusalem, wie man sie zuvor noch nicht gesehen hat.

Auf der linken Seite sieht man die alten Jerusalem Steine, einige von ihnen sollen im zweiten Tempel verwendet worden sein – aber dies ist nicht beweisbar. Auf der anderen Seite sieht man die leicht gerundete moderne Wand, ferner sind da 6 Lampenständer die hinaufführen um den Menschen während seiner Lebensreise darauf hinzuweisen, Wissen zu erwerben und illuminiert zu werden.

Aber noch einmal erscheint es mir notwendig, darauf hinzuweisen, daß in diesem Gebäude alles vollkommen ist und eine Bedeutung hat – sogar numerisch.

Wenn wir uns nach links wenden und auf die Pyramide zulaufen, bemerken wir einen Metallstreifen im Marmorboden. Die ausgelegten Linien kreuzen sich direkt unter der Pyramide und führen hier von diesem Platz direkt zu anderen Stellen in der Stadt. Es ist diese Stelle, wo die Richter und andere stehen können um Wissen und Macht zu erhalten. Dabei steht man direkt über einem Raum aus Kristall als dem Alles-Sehenden-Auge von Luzifer, dem Träger des Lichts über ihm.

Für die, denen der Ausdruck Ley-Lines nicht geläufig ist, es sind geographische Gitter, auf denen Hexen und Magier den Teufel anrufen. Falls sie es bemerkt haben, so befinden sich Hand-Leser und ähnliche Menschen üblicherweise in der gleichen Straße, die eine Ley-Line ist (NB.: Gitter – so wie z.B. die Kapelle von Chartres, Stonehenge, usw.)

Nachstehend eine Karte von Jerusalem, wo man sieht, daß der Oberste Gerichtshof und die Knesset mit einer geraden Linie verbunden sind und im 90 Grad-Winkel dazu eine Linie auf halbem Weg eine Ley-Line, die rings um verläuft. Diese linie verläuft abwärts in der Mitte der Straße bekannt als Ben Yehuda, einem Platz an dem sich alle Verrückten treffen und an jedem beliebigen Tag findet man wenigstens Einen, der sich selbst als Elijah oder Moses nennt. Israeli nennen die Ben Yehud eine “freak show”. Diese Linie verläuft weiter zum Rockefeller-Museum und vom Rockefeller-Museum verläuft die Linie durch das moslemische Viertel zum Tempel-Berg.

Tut mir leid, daß der Stadtplan nicht besser herauskommt

Auf dem Foto oberhalb des Stadtplanes erkennt man die Ley-Line, die zum Zentrum der Pyramide führt. Kurz bevor man unter die Pyramide tritt erlaubt ein Fenster den Blick hinauf auf die Pyramide.

Foto mit Fenster zur Pyramide
Noch einmal kurz eine Betrachtung zu den 30 Stufen. Wir wissen, daß die Freimaurerei 33 Grade enthält wobei in der Freimaurerei die letzten drei Stufen den Grad des höheren Lernens enthalten und die Vorbereitung auf das Illuminaten-Sein sind.

So schreiten wir vom oberen der Stufen zur Pyramide und finden eine große Bibliothek mit drei Teilen zu den drei Stufen des höheren Lernens. Die letzten drei Stufen in der Freimaurerei und danach, wenn jemand sich entscheidet noch weiter fortzuschreiten und akzeptiert worden ist, werden sie in den höchsten Grad der Illuminati aufgenommen. Wichtig ist auch in diesem Gebäude, daß der 33. Grad an der Basis der Pyramide endet.

Foto Bibliothek
Dies ist eine sehr große und teure Bibliothek, aber es ist etwas weiteres, das bemerkt werden sollte. Das untere Drittel ist “nur” für Anwälte. Das zweite (mittlere) Drittel ist reserviert “nur” für die Richter. Das oberste Drittel ist reserviert nur für Richter im Ruhestand, was auch Aussagekraft hat über die Ordnung der Dinge unter den Illuminaten: jemand muß akzeptiert/ angenommen werden um zum nächst höheren Niveau aufzusteigen, bevor er Zugang zu diesem Wissen erlangen darf.

Und direkt über dem dritten Niveau befindet sich die Pyramide mit dem Alles-Sehenden-Auge Luzifers. Dort beginnt die Reise in die Illuminati.

Direkt unter der Pyramide sieht man 6 Quadrate. Sechs ist die Ziffer des Menschen und jedes Quadrat hat 4 Seiten die sich an die Welt richten. Im Zentrum direkt unter der Spitze der Pyramide ein Kristall, so daß wenn jemand über ihm steht, so befindet er sich in direkter Linie zwischen der Spitze der Pyramide und dem Kristall darunter. Foto mit unter der Pyramide die Quadrate

Es gibt 5 Gerichtssäle, jeder hat einen Eingang nach Art Jüdischer Grabstätten – mit einer Öffnung über der Tür um dem Geist/Seele/Roach die Freiheit zu geben, den Raum zu verlassen. Die Wand zu den Gerichtssälen verläuft in einem leichten Bogen, während die äußere Wand gerade verläuft.

Es gibt zwei Deutungen hierzu, die gerade Linie bezeichnet die Justiz und der Bogen weist auf die Gnade hin – die andere Deutung bezieht sich auf die Ordnung aus dem Chaos, was das Motto der Illuminati ist. Es sind jeweils drei Richter in jedem Gerichtssaal und über den Sitzen der Richter befinden sich kleinere Pyramiden die das Licht in die Richter leitet, wenn sie über die richten, die aus den Gefängnis-Zellen darunter gebracht werden. Die Richter-Zimmer befinden sich über den Gerichtssälen und sie steigen hinab um Erleuchtung zu bringen, die von unten zu ihnen gebracht werden.

Foto ‘Eingänge zu Gerichtssälen

Ich habe einen kleinen Grundriß vom gesamten Gebäudeplan gemacht, um den Entwurf eine Jüdischen Miskan, wie er in diesem Plan eingebracht wurde. So sind alle wichtigeren Religionen der Welt in der einen oder anderen Weise wiedergegeben. Von der Pyramide gelangt man entweder zu den Gerichtssälen oder den Richterzimmern. So sieht das Gebäude aus, die Pyramide ist das Heiligste des Heiligen in diesem Miskan “Tempel” des bösen.

Foto Grundriß
Der untere Teil auf der Skizze ist der Gerichtshof und da gibt es bearbeitete Steine die aus der Wüste nahe Mitzpe Ramon hergebracht wurden, dort wo sich der größte natürliche Krater der Welt befindet. Ein enger Wasserkanal fließt unaufhörlich und teilt die Steine. Die Architekten sagen, daß sie von den Schriften Psalm 85:11 inspiriert wurden: Die Wahrheit wird der Erde entspringen und die Gerechtigkeit wird vom Himmel herabsehen, denn die Richter sitzen über dem Gerichtssaal und sehen hinab.

Wenn man den zentralen Gerichtssaal verläßt direkt über die Öffnung, findet man die Treppen, die hinab führen. An der Basis des Treppenhauses befindet sich das Symbol der Fruchtbarkeit, das in keiner Illuminatenstruktur fehlen darf – oftmals versteckt aber immer vorhanden. Es gibt viel über dieses Symbol zu sagen und das Symbol der Freimaurer mit dem Zirkel und Winkel mit dem “G” in der Mitte, aber darüber später oder jemand anderes schreibt darüber.

Foto Fruchtbarkeitssymbol
Zusammengefaßt läßt sich sagen, wir haben nur oberflächlich die Bedeutung(en) dieses Gebäudes gestreift, denn dort sind buchstäblich Hunderte von Details die auf die Illuminaten verweisen und ihre Pläne für die Menschheit. Aber wichtiger in diesem Bericht, er stellt eine Grundlage her für den Sitz dessen, der von den meisten als der Messiah akzeptiert werden wird, bevor Yeshua wiederkehrt um seine Herrschaft über die Erde anzutreten.

Ich habe keinen Zweifel, daß viele diesem bericht widersprechen werden, und daß eher der Berichterstatter – als der Bericht selbst – angegriffen wird. Aber ich habe versucht es offenzulegen mit Beweisen und Tatschen . Es könnte noch sehr viel mehr gesagt werden und ich bin mir sicher, daß dies andere dazu bringen wird mehr dazu zu sagen – und das ist der Grund meines Berichtes.

Fotomontage des künftigen Salomons Tempel

http://www.solomonstemple.com/modules.php?name=News&file=article&sid=39

Anmerkungen Politik-Global:

Besehe ich mich so den künftigen Tempel Solomons … dann sehe ich wenigstens, wo alles gold der Welt hin soll.

Gerade einmal, was mir eben mal so dazu einfällt:

Pyramiden: im Gravitationszentrum einer Pyramide wird Fleisch bzw. organische Materie dehydriert, Rasierklingen werden wieder scharf, … auf jeden Fall findet ein Energiefluß statt – von? – nach? – leider kann ich das nicht sagen.

Möglich ist, daß Pyramiden Empfänger? / Sender? sind und eine Verbindung zum Obelisken haben, der das ergänzende Komplement darstellt. Die Stellung eines Menschen zwischen Spitze der Pyramide und dem spiegelnden Kristall könnte Wissen entziehen oder fokussieren. Unbestreitbar ist in meinen Augen, daß Wissen universell ist und über örtliche und zeitliche Grenzen hinaus verfügbar ist. Durch die Praxis der Nutzung der Pyramiden verschafft sich eine Minderheit einen Vorsprung gegenüber dem Rest der Menschheit, kann diese in die Irre leiten …

Eingänge zu den Richterzimmern: die Öffnung über den Türen der Richterzimmer zum freien Ausgang der Seele erinnert mich an das Buch von Christopher Bird und Peter Tompkins “La vie secrète des plantes” – “Das geheime Leben der Pflanzen” in dem nicht nur die Kirliansche Fotografie gezeigt wurde, d.h. den Ätherischen Körper der Pflanzen – sondern auch den Ätherischen Körper des Menschen und darüber hinaus auch der Seele beim Verlassen des Körpers eines gerade Verstorbenen.

Tatsache ist für mich, daß die Seele (Rouach) unsterblich ist – und manche Menschen sich an vergangene, frühere Leben erinnern können. Dies würde auch die Existenz der Hindu-Tempel auf dem Gelände des Obersten Gerichtshofes begründen. Nur über ein einziges Leben vor dem “Jüngsten Tag” zu verfügen, wurde in der römisch-katholischen Kirche beim Konzil zu Nizäa festgeschrieben, um dem Kaiser Konstantin eine bessere Beherrschbarkeit der Bürger zu erlauben – ein einziges Leben erlaubte die Menschen mit der Angstdrohung klein zu halten, denn wer nur ein Leben hat, fürchtet den Tod.

Dummerweise hatten die Zensoren im Neuen Testament einen Satz übersehen: “Johannes ist Elias, nur ihr habt ihn nicht erkannt.” Upps, ja was soll denn das besagen? Wissen sollte man dazu, daß der Prophet Elias 800 Jahre zuvor schon einmal gelebt hatte – also gibt es Wiedergeburt – sogar im Neuen Testament. Aber das wird der Gemeinde bewußt verschwiegen, so läßt sie sich besser gängeln. Immer ist alles eine Frage der Macht.

Solomons Tempel: wesentlich daran ist, wie auf dem Bild dargestellt, das “Anbeten des Goldenen Kalbes”, obwohl es doch heißt: “Ich bin der Herr … du sollst keine anderen Götter neben mir haben.” Aber was hat es mit dem Gold auf sich?

Zieht man Zecharia Sitchin zu Rate, so hatten die “Götter” (Annunaki) den Erdmenschen dazu benutzt, Gold heranzuschaffen. So wie die Rothschilds sich Schritt für Schritt des Goldes der Erde bemächtigt haben, die Golddeckung der Federal Reserve abgeschafft hatten, physisches Gold gegen verbriefte (Papier) Rechte auf Gold genommen haben und weltweit die Goldreserven der Zentralbanken ausplündern und dafür wertloses Papier geben.

Der falsche Messiah: nimmt man den Namen von Prince Charles und die kabbalistischen Entsprechungen in Zahlen, so ergibt sich die Zahl des Tieres.

Und was nun sonstige Prophezeiungen betrifft, sind wir überhaupt nicht mehr so weit davon entfernt, daß niemand mehr kaufen oder verkaufen kann, ohne die Zahl zu tragen – die RFID-Chips oder Tätowierungen der Zahl – sind an den Menschen schon teilweise durchgeführt worden. Und was nun die Präsidentschaftswahlen in den USA betrifft, so wird auf jeden Fall ein (wenn auch weit entfernter) Verwandter der Merowinger Präsident der USA. Und ein McCain hatte anläßlich früherer Reden bereits einen 100-jährigen Krieg angekündigt.

Tatsache ist, daß die Zentralbanken überwiegend den Rothschilds gehören und einer Reihe jüdischer Bankiers.

Tatsache ist ferner, daß über Institutionen, wie den Bilderbergern, Trilateral Commission, Council on Foreign Relations, Royal Institute for International Affairs, Club of Rome, Round Table die politischen Geschicke der Welt gelenkt werden – und diese innerhalb der Freimaurerlogen ausgekungelt werden, in denen auch das englische Königshaus dick wie Pech und Schwefel repräsentiert ist.

Gerade ist mir ein Bericht auf den Tisch geflattert, in dem von einer “goldenen” Zukunft für die Menschheit geschrieben wird. Darin heißt es, daß die Erde nur für höchstens eine Milliarde Menschen sorgen kann, diese Menschen dann aber eine gesicherte Existenz haben werden. Aber die anderen fünf ein halb Milliarden Menschen, was ist mit ihnen? Ab in den Müllschlucker?

Oder als Biomasse auf zwei Beinen zu Treibstoff verarbeitet? Heute wird aus Nahrungsmitteln “Bio-“Kraftstoff hergestellt, während die Menschen verhungern. Und morgen? Woraus wird dann “Bio-“Kraftstoff hergestellt? “Pack den Nachbarn in den Tank?”

Was geschrieben steht, ist in den großen Linien vielleicht nicht aufzuhalten – aber vielleicht gibt es Gegenden auf der Erde, auf die Rothschild und Konsorten keinen Zugriff erhalten.

Aber über diesen auf meinen Tisch geflatterten Bericht, verfaßt in einem Übermaß an Hypokrisie, werde ich noch gesondert schreiben. Vorübergehend jedoch werde ich mich ein paar Tage lang den Aktualitäten des Tages widmen, obwohl Tagespolitik mitunter mehr Theorie ist, als das, was erfolgreich indoktrinierte als Verschwörungs”theorie” bezeichnen – letztgenannter Theorie-Ausdruck ist auch wiederum nur ein “Frame” – ein Bild, eine Vorstellung, die zur Irreführung in die Köpfe der Menschen gepflanzt wurde.

http://politikglobal.blogspot.com/2008/06/0806-04-die-freimaurer-zeigen-in.html

Die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel lässt sich von den Finanzlobbyisten treiben und fällt eine Entscheidung nach der anderen welche von Josef Ackermann und Co empfohlen oder sollte man lieber sagen, vor-diktiert wird. Von also allesamt nicht unabhängigen Experten, sondern von Leuten welche eigene Interessen verfolgen und somit keine Handlungsentscheidungen empfehlen, von denen sie nicht selber profitieren würden.

Die wahren Hintergründe welche zur Krise geführt haben und letztendlich auch langfristig zum Kollaps führen werden, werden nicht erkannt. Zudem gibt es nur wenige echte unabhängige Experten und Banker welche die wahren Hintergründe überhaupt erkennen und diese dann gewillt sind kund zu geben. Fast alle „Experten“ sprechen von einer Finanz- oder Wirtschaftskrise, so wie es auch in den Mainstreammedien publik gemacht wird, doch das es sich um eine Systemkrise handelt welche viel tiefere Ursachen in unserem Geld- und Zinssystem hat, davon hört man nur sehr selten und schon gar nicht im Mainstream.

Im folgenden Video sprechen 3 Professoren das aus, was uns wirklich in die derzeitige Krise geführt hat und was sich noch zu einer viel größeren Krise entwickeln wird. Unter anderem spricht Prof. Wilhelm Hankel in einem Vortrag „Über die wahren Ursachen der Finanzkrise“. Dabei geht er sowohl auf die gefährlichen Innovationen der Kreditinstitute ein, wie auf deren Macht und erläutert die nach seiner Auffassung drei größten Kartelle der Welt.

Auch wird kurz ein Beitrag von Prof. Harald Lesch beigeschnitten, zwar ist er kein Wirtschaftsexperte aber er trifft einige wahre Aussagen, welche die Krankheit des jetzigen Geldsystem wunderbar auf den Punkt bringen.

Als letztes wird im Video ein Beitrag von Prof. Dr. Eberhard Hamer eingespielt, welcher u.a. über die ungeheure Geldmengenvermehrung -welche seit der Aufhebung der Golddeckung seit 1971 erst ermöglicht wurde- zu sprechen kommt. Auch für Prof. Dr. Eberhard Hamer ist das jetzige System ein eindeutiger Weltgeldbetrug an die Bevölkerung. Die Geldmenge hat sich nach seinen Untersuchungen allein in den letzten 35 Jahren vervierzigfacht, die Gütermenge gerade mal vervierfacht.

Die jetzige Staatsschulden-Krise wird entweder zu dem Zusammenbruch des Geldsystems, zu einer Währungsreform oder einer starken Inflation führen, davon sind die Prof. Dr. Eberhard Hamer, Prof. Wilhelm-Hankel und Prof. Harald-Lesch offenbar überzeugt.
Infolge dessen werden die US-Schuldenobergrenze und die Staatsschulden der Euro-Länder (EU Schuldenkrise) immer weiter erhöht, bis zum endgültigen Kollaps bzw. dem Restart des Geldsystems wie wir es heute kennen. Bis es allerdings soweit ist, werden noch mehr Schulden gemacht und neue Steuern eingeführt oder bestehende erhöht bis zum Punkt „No Return“. Wir werden (hoffentlich) noch viele weitere medienwirksame EU-Sondergipfel, einen nach dem anderen erleben. Bis dahin, bleibt uns noch Zeit unsere Ersparnisse in wahre Werte abzusichern.

Eines ist allerdings auch gewiss, mit jeder weiteren Verzögerung wird der Crash umso gewaltiger sein. Schon heute -wie Prof. Dr. Eberhard Hamer im Video sagt- hat sich die Geldmenge, allein in den letzten 35 Jahren, mehr als 10 mal so stark entwickelt wie die Realwerte. Mit anderen Worten droht also schon jetzt bei einer kommenden Währungsreform bzw. Hyperinflation eine Korrektur der Geldwerte -wie Riester/Rürp, Lebensversicherung, Bausparer, Sparkonto, Anleihen, Zertifikate- im Verhältnis 100 zu 10, d.h. 100 Euro würden voraussichtlich nur noch 10 Euro an Kaufkraft haben. Wenn man sich allein in den letzten 2 Jahren die dramatische Geldmengenerhöhung anschaut, dann möchte ich nicht wissen wie hoch die Anpassung in den nächsten 2 Jahren sein wird. Zur Erinnerung: Die USA haben die Staatsverschuldung um circa 50% seit der Immobilienblase erhöht, von etwa 10 Billionen US-Dollar auf aktuell circa 15 Billionen US-Dollar, ähnlich stark Deutschland, von etwa 1,5 Billionen Euro auf derzeit circa 2 Billionen Euro. Das jetzige Verhältnis könnte also in den nächsten 2 Jahren -bei einem eventuellen Restart des Systems- schon bald bei etwa 100 zu 5 liegen, d.h. 100 Euro wären nach bspw. einem Währungsschnitt eventuell nur noch 5 Euro an Kaufkraft wert. Ganz egal und unabhängig davon ob nun nach dem Währungsschnitt eine komplett neue Währung kommen sollte oder ein Euro2 eingeführt wird.

Doch auch diese Rechnung ist nicht so einfach, denn eine faire weltweite Entwertung bzw. neue Anpassung oder Bürgung wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht geben. Es könnte also auch noch weitaus schlimmer ausfallen.

Eine weitere interessante Aussage welche Herr Prof. Dr. Eberhard Hamer im Video im Zusammenhang über den Geldweltbetrug tätigt, ist die Verbindung zwischen der FED und der Ratingagenturen. Einrichtungen welche über eine gewaltige unvorstellbare Macht verfügen und das gesamte weltweite Geldsystem kontrollieren. Interessant dabei ist allerdings, das alle diese Einrichtungen privat sind und zugleich den selben Besitzern gehören. Eine Einrichtung zugleich, welche das Geld sprichwörtlich aus dem „Nichts“ schöpft. Stellen Sie sich mal vor Sie wären die FED und könnten einfach so Geld aus dem Nichts drucken und selbst der Staat würde bei ihnen ankommen weil er neue Kredite benötigt. Man sieht daran eindeutig wie krank das jetzige System ist und wem es dient, einer kleinen Elite von Macht besessenen Menschen die niemand kennt. Das erinnert mich dann immer an einige Diktatoren, welche gestürzt wurden und wo man kurz in der Öffentlichkeit erfahren hat, dass diese mehr Vermögen besaßen als die offiziell Superreichsten wie Bill Gates und Co. Diese Leute im Hintergrund der FED brauchen kein Geldvermögen, sie kontrollieren das Geldvermögen der ganzen Welt. „Gebt mir die Kontrolle über das Geld und es ist mir egal wer die Gesetze macht“, dieser Satz stammt von den Rothschilds, einer der angeblichen Eigentümer der privaten Einrichtung FED.

US-Imperium vor dem Zusammenbruch ?

Veröffentlicht: August 26, 2014 in Uncategorized

Der wahre Kriegsgrund!
Warum nach dem Irak nun der Iran im Schussfeld der USA ist.
Iranische Ölbörse als ultimative „nukleare Waffe“ ??

Dieser Text, welcher aus der Feder eines amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers stammt, ist ausgesprochen wichtig. Denn der Autor zeigt den strategischen Hintergrund des gegenwärtigen Getöses gegen den Iran. Die geplante iranischen Ölbörse, welche im März 2006 eröffnet werden soll, könnte die ultimative „nukleare Waffe“ darstellen, den unausweichlichen Kollaps des Dollars auslösen und hat damit das Potential, der Sargnagel für das amerikanische Imperium zu werden.

Autor dieses Artikels: Krassimir Petrov am 25.1.06
Redaktion: INITIATIVE Information-Natur-Gesellschaftwww.initiative.cc
Quelle: http://www.choices.li/item.php?id=163&CFID=58313&CFTOKEN=57149750

1. Ökonomie der Imperien

Während ein Nationalstaat seine eigenen Bürger besteuert, kann ein Imperium andere Nationalstaaten besteuern. Die Geschichte der Imperien, von den Griechen und den Römern, bis zu den Osmanen und den Briten lehrt uns, dass das wirtschaftliche Fundament jedes einzelnen Imperiums die Besteuerung anderer Staaten ist. Der Fähigkeit andere Staaten zu besteuern, lag immer die größere Wirtschaftskraft des Imperiums zugrunde, und als dessen Folge, die größere Militärkraft. Ein Teil der vom unterworfenen Staat eingetriebenen Steuern diente der Erhöhung des Lebensstandards des Imperiums, während der andere Teil in die Stärkung des Militärs floss, um die Steuereintreibung durchzusetzen.

Historisch gesehen erfolgte die Besteuerung des unterworfenen Staates in verschiedenen Formen. Normalerweise wurde dort Gold und Silber verlangt, wo Gold und Silber als Geld fungierten, aber auch Sklaven, Soldaten, Getreide, Rinder oder andere landwirtschaftliche Güter oder Rohstoffe, bzw. was auch immer für Güter das Imperium verlangte und der unterworfene Staat liefern konnte, wurden als Steuer eingehoben. Historisch gesehen war die Besteuerung durch ein Imperium immer direkt: der unterworfene Staat lieferte die Güter dem Imperium direkt ab.

Zum ersten Mal in der Geschichte konnte Amerika im 20. Jahrhundert die Welt indirekt durch Inflation besteuern. Es brauchte keinen Anspruch auf direkte Zahlungen erheben wie es alle Vorgänger-Imperien zu tun pflegten, sondern die USA verteilen statt dessen ihr eigenes Papiergeld, den US-Dollar, an andere Länder und erhalten dafür reale Güter. Das alles geschieht mit der Absicht, den US-Dollar durch Inflationierung abzuwerten und damit jeden Dollar später mit weniger Gütern zurückzuzahlen – die Differenz entspricht der US-amerikanischen imperialen Steuer. Und so spielte sich der Prozess ab.

Wie die USA die Welt besteuert

Im frühen 20. Jahrhundert begann die amerikanische Wirtschaft die Weltwirtschaft zu dominieren. Der US-Dollar war an Gold gebunden, d.h. weder erhöhte noch reduzierte sich der Wert eines Dollars, sondern er entsprach fortwährend derselben Menge Gold. Die Weltwirtschaftskrise, mit der in den Jahren 1921 bis 1929 vorausgehenden Inflation [d.h. Ausweitung der Geldmenge; Anm. d. Ü.] und den nachfolgenden explodierenden Budgetdefiziten, erhöhte die im Umlauf befindlichen Banknoten signifikant, was die Deckung des Dollars mit Gold unmöglich machte. Folglich entkoppelte Roosevelt [US-Präsident Franklin D. Roosevelt, Anm. d. Ü.] 1932 den Dollar vom Gold. Bis zu diesem Punkt mögen die USA wohl die Weltwirtschaft dominiert haben, aus einer ökonomischen Perspektive waren die USA jedoch kein Imperium. Die Bindung an das Gold erlaubte es den Amerikanern nicht, sich auf Kosten anderer Länder zu bereichern.

Seine ökonomische Geburtsstunde erlebte das amerikanische Imperium mit dem Bretton-Woods Abkommen im Jahre 1945. Der US-Dollar war nicht mehr voll in Gold konvertierbar, sondern nur mehr für ausländische Regierungen in Gold konvertierbar. Das begründete den Status des Dollars als Weltwährungsreserve. Dies war möglich, weil die Vereinigten Staaten während des 2. Weltkrieges gegenüber ihren Verbündeten darauf bestanden, dass Güterlieferungen mit Gold bezahlt werden mussten, wodurch die USA einen Großteil des weltweit verfügbaren Goldes akkumulieren konnten. Die Ausbildung eines Imperiums wäre niemals möglich gewesen, wenn, wie im Bretton Woods Abkommen festgeschrieben, die Geldmenge des Dollars derart begrenzt geblieben wäre, sodass eine Rückwechslung des Dollars in Gold möglich geblieben wäre.

Allerdings entsprach die „Butter und Kanonen“-Politik der 1960er Jahre bereits einer imperialen Politik: die Geldmenge des Dollars wurde schonungslos erweitert, um den Vietnamkrieg und Lyndon B. Johnsons [US-Präsident von 1963 – 1968; Anm. d. Ü.] „Great Society“ zu finanzieren. Der Großteil der Dollar floss im Austausch für Güter ins Ausland, ohne dass die USA jemals ein ehrliches Interesse gehabt hätten, die US-Dollar zum selben Wert zurückzukaufen. Die ständigen Handelsbilanzdefizite führten zu einem Anstieg der Beteiligungen in US-Dollar von Ausländern und das ist gleichbedeutend mit einer Steuer – die klassische Inflationssteuer, die ein Land seinen eigenen Bürgern auferlegt, hoben dieses Mal die Vereinigten Staaten vom Rest der Welt ein.

Als die Ausländer 1970-1971 ihre Dollarbestände in Gold wechseln wollten, bezahlte die amerikanische Regierung per 15. August 1971 ihre Schulden nicht mehr. Während die vox populi die Geschichte von der „Trennung der Verbindung von Dollar und Gold“ erzählt, ist die Weigerung der amerikanischen Regierung Dollar in Gold einzulösen, in der Realität eine Form des Bankrotts. Im Wesentlichen erhoben sich damit die USA zum Imperium. Die USA konsumierten eine Unmenge an ausländischen Gütern, ohne jemals die Absicht oder die Fähigkeit zu haben, diese Güter eines Tages zurückzusenden und die Welt hatte nicht die Macht, ihre Ansprüche durchzusetzen – die Welt wurde besteuert und konnte nichts dagegen tun.

Um das amerikanische Imperium aufrecht zu erhalten und um den Rest der Welt weiter zu besteuern, mussten die Vereinigten Staaten seither die Welt dazu zwingen, den beständig an Wert verlierenden Dollar im Austausch für Güter zu akzeptieren und immer größere Menge des beständig an Wert verlierenden Dollar zu halten. Die USA mussten eine ökonomische Begründung finden, warum die Welt Dollar halten sollte und diese Begründung war das Rohöl.

Öl für US-Dollars

1971 wurde es immer offensichtlicher, dass die amerikanische Regierung nicht mehr imstande war, ihre Dollar mit Gold zurückzukaufen, und so traf sie 1972/73 mit Saudia Arabien die unumstößliche Vereinbarung, dass die USA das Königshaus Saud fortan unterstützen würden, wenn dieses als Gegenleistung nur mehr US-Dollar für ihr Rohöl akzeptiert. Die restlichen Mitglieder OPEC taten es Saudi Arabien gleich und akzeptierten ebenfalls nur mehr Dollar. Weil die Welt Öl von den Arabischen Ländern kaufen musste, bestand ein Grund, Dollar für die Bezahlung des Öls zu halten. Weil die Welt immer größere Mengen an Öl benötigte, konnte die Nachfrage nach Dollar nur steigen. Auch wenn Dollar nicht mehr länger in Gold gewechselt werden konnte, waren sie nun gegen Öl wechselbar.

Die ökonomische Quintessenz dieser Vereinbarung war, dass der Dollar nun von Öl gedeckt wurde. Solange dies der Fall war, musste die Welt Unmengen an Dollar akkumulieren, weil sie diese Dollar für den Einkauf von Öl benötigten. Solange der Dollar die einzig akzeptierte Währung im Ölgeschäft war, war die Dominanz des Dollars in der Welt gesichert und das amerikanische Imperium konnte den Rest der Welt besteuern. Falls, aus welchem Grund auch immer, der Dollar seine Öldeckung verlöre, würde das amerikanische Imperium untergehen. Der Überlebensdrang des Imperiums diktiert daher, dass Öl nur für Dollar verkauft werden darf. Er diktiert auch, dass die verschiedenen Länder mit Ölreserven nicht stark genug sein dürfen, politisch oder militärisch, um für die Bezahlung des Öls etwas Anderes als Dollar zu verlangen. Falls jemand ein anderes Zahlungsmittel verlangte, musste er entweder mit politischem Druck oder militärischen Mittel überzeugt werden, seine Meinung zu ändern.

Saddam wollte Öl in Euro handeln, der
Im Irakkrieg ging es natürlich nicht um nukleares potential oder Demokratie, es ging allein darum den Dollar und somit das US-Imperium zu verteidigen.

Der Mann, der tatsächlich Euro für sein Öl verlangte, war Saddam Hussein im Jahr 2000. Zunächst wurde seine Forderung mit Spott und Hohn begegnet, später mit Gleichgültigkeit, aber als es klarer wurde, dass er es ernst meinte, wurde politischer Druck ausgeübt, damit er seine Meinung ändert. Als andere Länder, wie der Iran, die Bezahlung in anderen Währungen, insbesondere in Euro und Yen, verlangten, war die Gefahr für den Dollar offensichtlich und gegenwärtig und eine Strafaktion stand an. [George W.] Bushs Operation „Schock und Ehrfurcht“ [shock and awe] im Irak drehte sich nicht um Saddams nukleares Potential, nicht um die Verteidigung der Menschenrechte, nicht um die Verbreitung der Demokratie und auch nicht darum, die Ölfelder zu erobern; es ging allein darum, den Dollar zu verteidigen, sprich das amerikanische Imperium. Es sollte ein mahnendes Exempel statuiert werden, dass jeder, der andere Währungen als den US-Dollar akzeptieren wollte, auf die selbe Art bestraft würde.

Viele kritisierten Bush für seinen Angriff auf den Irak, weil sie glaubten, dass es Bush um die Eroberung der irakischen Ölfelder ging. Allerdings können diese Kritiker nicht erklären, warum Bush es überhaupt nötig hätte, diese Ölfelder zu erobern – er könnte ja einfach kostenfrei Dollar drucken und mit diesen soviel Öl kaufen, wie er benötig. Er muss daher andere Gründe für seine Invasion gehabt haben.

Die Geschichte lehrt uns, dass ein Imperium aus zwei Gründen in den Krieg ziehen soll: (1) um sich zu verteidigen oder (2) um vom Krieg zu profitieren; falls nicht, wie Paul Kennedy in seinem richtungweisenden Werk „The Rise and Fall of the Great Powers“ ausführt, die militärische Überdehnung die ökonomischen Mittel erschöpft und den Kollaps des Imperiums herbeiführt. Ökonomisch betrachtet muss der Nutzen eines Krieges dessen militärische und soziale Kosten übersteigen, damit ein Imperium einen Krieg vom Zaun bricht. Der Gewinn aus den irakischen Ölfeldern ist kaum die Kosten über viele Jahre hinweg wert. Nein, Bush musste den Irak angreifen, um sein Imperium zu verteidigen. Genau das ist in der Tat der Fall: zwei Monate nachdem die Vereinigten Staaten in den Irak einmarschierten, wurde das „Oil for Food“ Programm beendet, die auf Euro lautenden irakischen Konto in Dollar-Konten rückgewandelt und das Öl wurde wieder nur für US-Dollar verkauft. Die Welt konnte nun nicht mehr irakisches Öl mit Euro erwerben. Die globale Vormachtstellung des Dollars war wiederhergestellt. Siegreich stieg Bush aus einem Kampflugzeug aus und erklärte die Mission für vollendet – er hatte den US-Dollar erfolgreich verteidigt und damit das amerikanische Imperium.

2. Die Iranische Ölbörse

Die iranische Regierung hat schlussendlich die ultimative „nukleare“ Waffe entwickelt, die über Nacht das Finanzsystem zerstören kann, auf dem das amerikanische Imperium aufgebaut ist. Diese Waffe ist die iranische Ölbörse, die laut Plan im März 2006 starten soll. Die Börse wird auf einem Euro-Öl-Handelssystem basieren, was natürlich die Bezahlung in Euro impliziert. Dies stellt eine viel größere Bedrohung für die Hegemonie des Dollars dar als seinerzeit Saddam, weil es jedermann ermöglicht, Öl für Euro zu kaufen und zu verkaufen und damit den US-Dollar völlig zu umgehen. Es ist wahrscheinlich, dass fast jeder das Euro-Öl-System übernehmen wird:

  • Die Europäer bräuchten keine Dollar mehr zu kaufen und zu halten, um Öl zu kaufen, sondern würden statt dessen mit ihrer eigenen Währung bezahlen. Die Einführung des Euro für Öltransaktionen ließe die europäische Währung den Status einer Reservewährung einnehmen, was den Europäern auf Kosten der Amerikaner zum Vorteil gereichen wird.

  • Die Chinesen und Japaner werden mit besonderem Eifer die neue Börse annehmen, weil es ihnen erlaubt, ihre enormen Dollarreserven drastisch zu reduzieren und mit Euro zu diversifizieren, womit sie sich gegen die Abwertung des Dollars schützen können. Einen Teil ihrer Dollar werden sie auch in Zukunft halten wollen; einen zweiten Teil ihrer Dollarreserven werden sie vielleicht sofort auf den Markt werfen; einen dritten Teil werden sie für spätere Zahlungen verwenden, ohne diese Dollarbestände je wieder aufzufüllen, denn sie werden dafür ihre Eurobestände erhöhen.

  • Die Russen haben ein inhärentes ökonomisches Interesse an der Einführung des Euro – der Großteil ihres Handels ist mit europäischen Ländern, mit ölexportierenden Ländern, mit China und mit Japan. Die Einführung des Euro würde mit sofortiger Wirkung den Handel mit den ersten beiden Blöcken abdecken, und im Laufe der Zeit den Handel mit China und Japan erleichtern. Darüber hinaus verabscheuen die Russen offensichtlich das weitere Halten von an Wert verlierenden Dollar, weil sie seit kurzem wieder auf Gold setzen. Die Russen haben außerdem wieder ihren Nationalismus belebt, und falls die Übernahme des Euros die Amerikaner umbringen kann, werden sie ihn mit Freude übernehmen und selbstgefällig den Amerikanern beim Sterben zu schauen.

  • Die arabischen erdölexportierenden Länder werden den Euro begierig übernehmen, um auf diese Weise den Anteil ihrer steigenden Mengen an an Wert verlierenden Dollar zu senken. Wie die Russen handeln sie vornehmlich mit europäischen Ländern, weswegen sie die europäische Währung sowohl wegen ihrer Stabilität als auch als Schutz gegen Währungsrisiken präferieren, ganz zu schweigen von ihrem Jihad gegen den ungläubigen Feind.

  • Nur die Briten befinden sich in der Zwickmühle. Sie haben bereits seit Ewigkeiten eine strategische Partnerschaft mit den USA, aber sie verspüren auch eine natürlich Anziehungskraft zu Europa. Bislang hatten sie viele Gründe, sich an die Seite des Siegers zu stellen. Wenn sie allerdings ihren alten Verbündeten fallen sehen, werden sie dann standhaft hinter ihm stehen oder ihm den Gnadenstoß versetzen? Wir sollten nicht vergessen, daß im Augenblick die beiden führenden Ölbörsen die New Yorker NYMEX und die in London ansässige „International Petroleum Exchange“ (IPE) sind, auch wenn beide de facto im Besitz der Amerikaner sind. Es ist wahrscheinlicher, dass die Briten mit dem sinkenden Schiff untergehen werden, denn andernfalls würden sie ihrem nationalen Interesse an der Londoner IPE zuwiderhandeln und sich ins eigene Knie schießen. Es darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass das gesamte Gerede über die Gründe für die Beibehaltung des Britischen Pfund die wahre Ursache verkennt; es ist sehr wahrscheinlich, dass die Briten dem Euro nicht beitraten, weil die Amerikaner sie zu diesem Verzicht drängten: ansonsten hätte die IPE den Euro übernehmen müssen, was den Dollar und Englands strategischen Partner tödlich verwundet hätte.
Die USA wird mit allem Mitteln versuchen die Iranische Ölbörse zu verhindern

Unabhängig davon, wie die Briten entscheiden: Sollte die iranische Ölbörse erfolgreich starten, sind in jedem Fall die Eigeninteressen der bedeutenden Mächte – die der Europäer, Chinesen, Japaner, Russen und Araber – so gelagert, dass diese Länder den Euro auf schnellstem Wege übernehmen werden und damit das Schicksal des Dollars besiegeln. Die Amerikaner können es niemals erlauben, dass das passiert und, falls notwendig, werden sie auf eine Vielzahl an Strategien zurückgreifen, um die Inbetriebnahme der Börse zu stoppen oder zu behindern:

  • Sabotageakte gegen die Börse – das könnte ein Computervirus sein, eine Attacke gegen ein Netzwerk, gegen die Kommunikationseinrichtungen oder gegen den Server, verschiedenartige Angriffe auf die Serversicherheit oder eine Attacke nach dem Muster von 9/11 gegen das Haupt- oder ein Nebengebäude.

  • ein Staatsstreich – die mit Abstand beste langfristige Strategie, die den Amerikanern zur Verfügung steht.

  • Verhandlung von akzeptablen Konditionen – eine andere exzellente Lösung für die Amerikaner. Gewiss ist ein Staatsstreich die bevorzugte Strategie, weil dieser die Nichtinbetriebnahme der Börse garantiert und daher die amerikanischen Interessen nicht mehr gefährdet wären. Falls jedoch ein Sabotageversuch oder ein Staatsstreich scheitern sollte, dann sind Verhandlungen eindeutig die zweitbeste verfügbare Option.

  • eine gemeinsame UN Kriegsresolution – das wird ohne Zweifel schwierig zu erreichen sein, angesichts der nationalen Interessen der anderen Mitgliedsstaaten des Sicherheitsrates. Die hitzige Rhetorik über das iranische Atomwaffenprogramm dient zweifelsohne der Vorbereitung dieser Vorgehensweise.

  • Unilateraler Angriff mit Atomwaffen – das ist aus denselben Gründen, die mit der nächsten Strategie, dem unilateralen totalen Krieg verbunden sind, eine fürchterliche strategische Wahl. Die Amerikaner werden wahrscheinlich für ihren schmutzigen nuklearen Job auf Israel zurückgreifen.

  • Unilateraler Totaler Krieg – das ist offensichtlich die schlechteste strategische Wahl. Erstens, weil die amerikanischen Streitkräfte von zwei Kriegen bereits erschöpft sind. Zweitens, weil sich die Amerikaner damit weiter von den anderen mächtigen Nationen entfremden. Drittens, weil Länder mit bedeutenden Dollarreserven entscheiden könnten, still und leise Vergeltung zu üben, indem sie ihre eigenen Berge an Dollars auf den Markt werfen, um auf diese Weise die USA von der weiteren Finanzierung ihrer militärischen Ambitionen abzuhalten. Und schließlich hat der Iran strategische Allianzen mit anderen mächtigen Staaten, die bei einem Angriff auf Seiten des Irans in den Krieg eintreten könnten; angeblich hat der Iran solche Allianzen mit China, Indien und Russland, besser bekannt als die „Shanghai Cooperative Group“, auch bekannt als „Shanghai Coop“ und einen separaten Pakt mit Syrien.

Welche strategische Option auch immer gewählt wird, von einem rein ökonomischen Standpunkt aus gesehen, wird die iranische Ölbörse, sollte sie jemals den Betrieb aufnehmen, von den bedeutenden Wirtschaftsmächten rasch angenommen werden und wird so den Untergang des Dollars einläuten. Der kollabierende Dollar wird die amerikanische Inflation dramatisch anheizen und einen starken Druck auf die Erhöhung der Zinsen am langen Ende auslösen. An diesem Punkt wird sich die FED zwischen Scylla und Charybdis wiederfinden – zwischen Deflation und Hyperinflation – sie wird entweder dazu gezwungen sein, die „klassische Medizin“ – Deflation – einzunehmen, indem sie die Zinssätze erhöht und die FED wird so eine größere Wirtschaftskrise, den Kollaps des Immobilienmarktes und eine Implosion des Anleihen- und Aktienmärkte, sowie des Marktes für Derivate, kurz den totalen Zusammenbruch des Finanzsystems, auslösen. Alternativ kann sie den Weg der Weimarer Regierung wählen und inflationieren, indem sie die langfristigen Zinsen festschraubt, die Helikopter aufsteigen lässt und das Finanzsystem in Liquidität ertränkt, inklusive dem bailing out von zahlreichen LTCMs und der damit einhergehenden Hyperinflationierung der Wirtschaft.

Deflation / Hyperinflation

Die österreichische Theorie des Geldes, des Kredits und des Konjunkturzyklus lehrt uns, dass es keine Alternative zu Scylla und Charybdis gibt. Früher oder später muss sich das Geldsystem in die eine oder andere Richtung bewegen und die FED damit zu einer Entscheidung zwingen. Ohne Zweifel wird der Oberbefehlshaber Ben Bernanke, ein renommierter Kenner der „Great Depression“ und ein versierter Black Hawk – Pilot, die Inflation wählen. „Helicopter Ben“, der Rothbards „America’s Great Depression nicht kennt, hat trotzdem die Lehren aus der „Great Depression“ und der vernichtenden Kraft der Deflation gezogen. Der Maestro [Alan Greenspan, Anm. d. Ü.] klärte ihn über das Allheilmittel für jedes einzelne Problem des Finanzsystems auf – die Inflationierung, egal was auch passieren mag.

Er hat sogar die Japaner seine geniale und unkonventionelle Methode gelehrt, wie sie die deflationäre Liquiditätsfalle bekämpfen sollen. Wie sein Mentor träumte er vom Kampf gegen einen Kondratieff-Winter. Um eine Deflation zu vermeiden, wird er auf die Notenpresse zurückgreifen; er wird alle Hubschrauber von den 800 amerikanischen Militärbasen im Ausland zurück beordern; und falls notwendig wird er alles, was ihm über den Weg läuft, monetisieren. Seine endgültige Leistung wird die Zerstörung der amerikanischen Währung durch eine Hyperinflation sein und aus ihrer Asche wird die nächste Reservewährung der Welt emporsteigen – das barbarische Relikt Gold.

Über den Autor
Krassimir Petrov (Krassimir_Petrov@hotmail.com) erhielt seinen Ph. D. in Volkswirtschaftslehre von der Ohio State University und unterrichtet im Augenblick Makroökonomie, Internationale Finanzen und Ökonometrie an der „American University“ in Bulgarien. Er strebt eine Karriere in Dubai oder den Vereinigten Arabischen Emiraten an.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich unter dem Originaltitel „The Proposed Iranian Oil Bourse“ am 18. Jänner auf http://www.EnergyBulletin.net.

http://www.choices.li/item.php?id=163&CFID=58313&CFTOKEN=57149750

Quelle: http://www.initiative.cc/Artikel/2006_02_10%20IranOelboerse.htm

Die NUR-Gründe für einen Irankrieg

Veröffentlicht: August 26, 2014 in Uncategorized

Zum ersten Mal in der Geschichte konnte Amerika im 20. Jahrhundert die Welt indirekt durch Inflation besteuern. Es brauchte keinen Anspruch auf direkte Zahlungen erheben, wie es alle Vorgänger-Imperien zu tun pflegten, sondern die USA verteilen statt dessen ihr eigenes Papiergeld, den US-Dollar, an andere Länder und erhalten dafür reale Güter. Das alles geschieht mit der Absicht, den US-Dollar durch Inflationierung abzuwerten und damit jeden Dollar später mit weniger Gütern zurückzuzahlen – die Differenz entspricht der US-amerikanischen imperialen Steuer. Und so spielte sich der Prozeß ab:

Papier ohne Gold bleibt Papier

Im frühen 20. Jahrhundert begann die amerikanische Wirtschaft die Weltwirtschaft zu dominieren. Der US-Dollar war an Gold gebunden, d.h. weder erhöhte noch reduzierte sich der Wert eines Dollars, sondern er entsprach fortwährend derselben Menge Gold. Die Weltwirtschaftskrise, mit der in den Jahren 1921 bis 1929 vorausgehenden Inflation und den nachfolgenden explodierenden Budgetdefiziten, erhöhte die im Umlauf befindlichen Banknoten signifikant, was die Deckung des Dollars mit Gold unmöglich machte. Folglich entkoppelte Roosevelt 1932 den Dollar vom Gold. Bis zu diesem Punkt mögen die USA wohl die Weltwirtschaft dominiert haben, aus einer ökonomischen Perspektive waren die USA jedoch kein Imperium. Die Bindung an das Gold erlaubte es den Amerikanern nicht, sich auf Kosten anderer Länder zu bereichern.

Seine ökonomische Geburtsstunde erlebte das amerikanische Imperium mit dem Bretton-Woods Abkommen im Jahre 1945. Der US-Dollar war nicht mehr voll in Gold konvertierbar, sondern nur mehr für ausländische Regierungen in Gold konvertierbar. Das begründete den Status des Dollars als Weltwährungsreserve. Dies war möglich, weil die Vereinigten Staaten während des 2. Weltkrieges gegenüber ihren Verbündeten darauf bestanden, dass Güterlieferungen mit Gold bezahlt werden mußten, wodurch die USA einen Großteil des weltweit verfügbaren Goldes akkumulieren konnten. […]

In der Realität eine Form des Bankrotts

Als die Ausländer 1970-1971 ihre Dollarbestände in Gold wechseln wollten, bezahlte die amerikanische Regierung per 15. August 1971 ihre Schulden nicht mehr. Während die vox populi die Geschichte von der ”Trennung der Verbindung von Dollar und Gold” erzählt, ist die Weigerung der amerikanischen Regierung Dollar in Gold einzulösen, in der Realität eine Form des Bankrotts. Im Wesentlichen erhoben sich damit die USA zum Imperium. Die USA konsumierten eine Unmenge an ausländischen Gütern, ohne jemals die Absicht oder die Fähigkeit zu haben, diese Güter eines Tages zurückzusenden, und die Welt hatte nicht die Macht, ihre Ansprüche durchzusetzen – die Welt wurde besteuert und konnte nichts dagegen tun.

Um das amerikanische Imperium aufrecht zu erhalten und um den Rest der Welt weiter zu besteuern, mußten die Vereinigten Staaten seither die Welt dazu zwingen, den beständig an Wert verlierenden Dollar im Austausch für Güter zu akzeptieren und immer größere Menge des beständig an Wert verlierenden Dollar zu halten. Die USA mußten eine ökonomische Begründung finden, warum die Welt Dollar halten sollte, und diese Begründung war das Rohöl.

1971 wurde es immer offensichtlicher, daß die amerikanische Regierung nicht mehr imstande war, ihre Dollar mit Gold zurückzukaufen, und so traf sie 1972/73 mit Saudi Arabien die unumstößliche Vereinbarung, daß die USA das Königshaus Saud fortan unterstützen würden, wenn dieses als Gegenleistung nur mehr US-Dollar für ihr Rohöl akzeptiert. Die restlichen Mitglieder der OPEC taten es Saudi Arabien gleich und akzeptierten ebenfalls nur mehr Dollar. Weil die Welt Öl von den Arabischen Ländern kaufen mußte, bestand ein Grund, Dollar für die Bezahlung des Öls zu halten. Weil die Welt immer größere Mengen an Öl benötigte, konnte die Nachfrage nach Dollar nur steigen. Auch wenn Dollar nicht mehr länger in Gold gewechselt werden konnte, waren sie nun gegen Öl wechselbar.

Die ökonomische Quintessenz dieser Vereinbarung war, daß der Dollar nun von Öl gedeckt wurde. Solange dies der Fall war, mußte die Welt Unmengen an Dollar akkumulieren, weil sie diese Dollar für den Einkauf von Öl benötigten. Solange der Dollar die einzig akzeptierte Währung im Ölgeschäft war, war die Dominanz des Dollars in der Welt gesichert und das amerikanische Imperium konnte den Rest der Welt besteuern.

Falls, aus welchem Grund auch immer, der Dollar seine Öldeckung verlöre, würde das amerikanische Imperium untergehen. Der Überlebensdrang des Imperiums diktiert daher, daß Öl nur für Dollar verkauft werden darf. Er diktiert auch, daß die verschiedenen Länder mit Ölreserven nicht stark genug sein dürfen, politisch oder militärisch, um für die Bezahlung des Öls etwas Anderes als Dollar zu verlangen. Falls jemand ein anderes Zahlungsmittel verlangte, mußte er entweder mit politischem Druck oder militärischen Mittel überzeugt werden, seine Meinung zu ändern.

Ein Dollarkrieg im Irak, sonst nichts

Der Mann, der tatsächlich Euro für sein Öl verlangte, war Saddam Hussein im Jahr 2000. Zunächst wurde seiner Forderung mit Spott und Hohn begegnet, später mit Gleichgültigkeit, aber als es klarer wurde, daß er es ernst meinte, wurde politischer Druck ausgeübt, damit er seine Meinung ändert. Als andere Länder, wie der Iran, die Bezahlung in anderen Währungen, insbesondere in Euro und Yen, verlangten, war die Gefahr für den Dollar offensichtlich und gegenwärtig und eine Strafaktion stand an. George W. Bushs Operation ”Schock und Ehrfurcht” [shock and awe] im Irak drehte sich nicht um Saddams nukleares Potential, nicht um die Verteidigung der Menschenrechte, nicht um die Verbreitung der Demokratie und auch nicht darum, die Ölfelder zu erobern; es ging allein darum, den Dollar zu verteidigen, sprich das amerikanische Imperium. Es sollte ein mahnendes Exempel statuiert werden, daß jeder, der andere Währungen als den US-Dollar akzeptieren wollte, auf die selbe Art bestraft würde. […]

Die iranische Ölbörse Die iranische Regierung hat schlußendlich die ultimative “nukleare” Waffe entwickelt, die über Nacht das Finanzsystem zerstören kann, auf dem das amerikanische Imperium aufgebaut ist. Diese Waffe ist die iranische Ölbörse, die laut Plan im März 2006 starten soll. Die Börse wird auf einem Euro-Öl-Handelssystem basieren, was natürlich die Bezahlung in Euro impliziert. Dies stellt eine viel größere Bedrohung für die Hegemonie des Dollars dar als seinerzeit Saddam, weil es jedermann ermöglicht, Öl für Euro zu kaufen und zu verkaufen und damit den US-Dollar völlig zu umgehen. Es ist wahrscheinlich, daß fast jeder das Euro-Öl-System übernehmen wird. […]

Sollte die iranische Ölbörse erfolgreich starten, sind in jedem Fall die Eigeninteressen der bedeutenden Mächte – die der Europäer, Chinesen, Japaner, Russen und Araber – so gelagert, daß diese Länder den Euro auf schnellstem Wege übernehmen werden und damit das Schicksal des Dollars besiegeln. Die Amerikaner können es niemals erlauben, daß das passiert und, falls notwendig, werden sie auf eine Vielzahl an Strategien zurückgreifen, um die Inbetriebnahme der Börse zu stoppen oder zu behindern. […]
Über den Autor
Krassimir Petrov (Krassimir_Petrov@hotmail.com) erhielt seinen Ph. D. in Volkswirtschaftslehre von der Ohio State University und unterrichtet im Augenblick Makroökonomie, International Finance und Ökonometire an der “American University” in Bulgarien. Er strebt eine Karriere in Dubai oder den Vereinigten Arabischen Emiraten an.

 

Bitte auch hier lesen:

http://www.was-die-massenmedien-verschweigen.de/Was_sie_verschweigen/Iran/iran_Oelboerse.pdf

 

 

http://www.wahrheitssuche.org/irankrieg-hintergruende.html