Warum Trolle, die vom Bösen durchschwungen werden, ganz bemitleidenswerte Körper sind

Veröffentlicht: Dezember 21, 2014 in Uncategorized

Lieber Leser oder liebe Leserin von „Auf ein Wort“,

das, was Sie nachfolgend lesen werden, ist knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung von „Auf ein Wort“ niederge- schrieben worden, im Dezember 2003. Ich werde Ihnen zuerst kurz erklären, wie das Nachfolgende zustande ge- kommen ist, und warum ich mich entschlossen habe, selbiges dem Werk anzufügen.

Ich habe in diesem knappen Jahr ein gewaltiges Feedback zum Inhalt von „Auf ein Wort“ erfahren. Viele Leser haben mich unter anderem dahingehend angesprochen, dass ihnen der Schluss von „Auf ein Wort“ zu abrupt war, und etliche dieser Leser haben mich gebeten, ihnen das eine oder andere konkreter und ausführlicher zu erklären, was ich auch, sofern es mir die Zeit gestattete, in fast allen Fällen getan habe.

Unter den vielen E-Mails und Briefen, die mich im Laufe der Zeit erreicht haben, befand sich auch eine Mail von einem Leser, der mit Vornamen Jochen heißt. Jochen wurde mit einem Aufsehen erregenden Vortrag über Myste- rien und Magie konfrontiert, den, wie er mich bat, ich mir anhören und kommentieren sollte. Ich willigte ein, und besagter Vortrag, aufgezeichnet auf Audiokassette, erreichte mich einige Tage später auf dem Postwege. Der Vor- trag stammt aus dem Jahre 1996, trägt den ungewöhnlichen Titel „Kawwana“, handelt von Mysterien und Magie, und wird von dem Bestsellerautor Thorwald Dethlefsen vorgetragen, der Ihnen vielleicht ein Begriff ist. Ich habe mir diesen Vortrag, der immerhin zwei Stunden dauert, gleich mehrmals angehört, denn das dort Vorgetragene übertraf all das, was ich bis dato in dieser Richtung zu hören bekommen habe. Ich möchte diesen Vortrag schlicht und ergreifend als genial bezeichnen, allerdings im negativen Sinne!

Der Kawwana-Vortrag gibt einen Einblick ins multidimensionale universale Geschehen, und er offenbart dem Zu- hörer das hierarchische Gebilde, dem alles universale Geschehen derZEIT unterliegt. Das, was im Kawwana- Vortrag aufgezeigt wird, entspricht durchaus der Wahrheit (falls man das, was UNS die ILLUSION präsentiert, überhaupt Wahrheit nennen will), doch diese „Wahrheit“ gilt nicht für alle SEELEN. Das dort vermittelte Wissen wird sich programmgemäß in all denjenigen SEELEN manifestieren, deren Zeit noch nicht gekommen ist, den illu- sorischen Zirkus (Zyklus) zu durchblicken. Der Kawwana-Vortrag wurde seinerzeit von vielen spirituell Suchenden mit enormer Begeisterung aufgenommen, es handelt sich dabei um ein brillantes Mittel, um die universale ILLUSION aufrecht zu erhalten. Dieser Vortrag greift ausschließlich bei Menschen, die spirituell aufgeschlossen sind, also bei denjenigen, die sich bereits ihrer SEELE bewusst sind. Diesen SEELEN wird mittels des Kawwana- Vortrages ein Weg angepriesen, der sie angeblich direkt zu Gott führen wird – wobei es sich bei besagtem Weg zu Gott, wie im Vortag auffällig oft zu hören ist, um einen langen und vor allem leidvollen handelt!

Es war alles andere als eine leichte Sache, die von Jochen gewünschte Stellungnahme zum Kawwana-Vortrag nie- derzuschreiben, und es dauerte fast einen Monat, die paar Seiten an InFORMation zum Ausdruck gelangen zu las- sen, die Sie nachfolgend lesen werden.
Jochen war von der entstandenen Abhandlung derart begeistert, dass er mich darum bat, die Abhandlung im In- ternet (in einem Forum) veröffentlichen zu dürfen. Ich willigte ein, und ich habe die Abhandlung selbst etlichen Lesern, die mich um irgendwelche näheren Erklärungen zu „Auf ein Wort“ baten, zukommen lassen. Die Resonanz darauf war überwältigend positiv, und ich wurde wieder und wieder dazu aufgefordert, die Abhandlung zusammen mit „Auf ein Wort“ zu veröffentlichen. Die Begeisterung ging sogar soweit, dass eine Leserin behauptete, die Ab- handlung sei das eigentliche Buch, und „Auf ein Wort“ sei nur das Vorwort.

Nun, lieber Leser, ich bin all den Aufforderungen nachgekommen, und werde Sie gleich mit einer InFORMation konfrontieren, die sehr, sehr tief greifend ist.

Jochen schrieb mir:

Lieber Rudi,

ganz herzlichen Dank für Deine zusammengetragenen Informationen. Ich bewundere Dich!

Ich würde gern Deine Meinung wissen, was Du von einem Vortrag hältst, den Dethlefsen 1996 in verschiedenen Großstädten Deutschlands über Magie und Mysterien, ein zeitloser Weg zur Freiheit, gehalten hat. Falls Du ihn nicht gehört hast und Du zwei Stunden Zeit hast, würde ich Dir gern die Kassette mal zusenden. Hier ist ein Weg zu „Gottes Welten“ (nicht zum Himmel!) aufgezeigt, den es sicher zu beachten gilt.

Darüber würde ich mich mit Dir gern austauschen.

Mit herzlichen Grüßen, Jochen

Hallo, lieber Jochen,

ich habe mir den Vortrag von Thorwald Dethlefsen über „Kawwana“ aufmerksam angehört, damit ich mich, wie Du es wünschst, mit Dir darüber austauschen kann. Doch bevor ich mich dazu äußern werde, lieber Jochen, werde ich Dir eine Tatsache vor Augen führen, die Dich im ersten Moment sicherlich sehr seltsam anmuten wird.

Jochen, wenn Du glaubst, dass Du hier etwas liest, das der Rudi erschaffen hat, dann irrst Du Dich! Du hast das Werk „Auf ein Wort“ bereits gelesen, in diesem Werk geht es letztendlich um nichts anderes als ums AUFWACHEN. Aufwachen aus einer ILLUSION, die so gewaltig ist, wie Du Dir das im Moment gar nicht vorstellen kannst. Genau- so wie das, was Du in diesem Moment liest, stammt auch das Werk „Auf ein Wort“ nicht von derjenigen Persön- lichkeit, die sich „Rudi“ nennt, es ist lediglich durch den „Rudi“ zum Ausdruck gelangt. Die Geburt von „Auf ein Wort“ war ein im höchsten Maße dramatischer Akt, der „Rudi“ hat über den Zeitraum von eineinhalb Jahren hin- weg sehr oft nicht gewusst, ob er den nächsten irdischen Tag überhaupt noch erleben wird, von den Jahren davor ganz zu schweigen. Die Entstehungsgeschichte von „Auf ein Wort“ ergäbe ein Buch für sich, das so manchen Psy- cho-Thriller glattweg in den Schatten stellen würde. Es gab da nämlich ETWAS, das mit all ihm zur Verfügung ste- henden Macht verhindern wollte, dass dieses Werk hier auf Erden in Erscheinung tritt. Doch plangemäß (denn es gibt keinen Zufall im Universum!) hat es diese „Macht“ nicht verhindern können, dass es geschehen ist.

Jochen, Du wirst Dich sicherlich wundern, dass ich, wenn ich über den „Rudi“ schreibe, diesen aus einer gewisser Distanz heraus betrachte und von ihm in der dritten Person rede.

Genau jetzt ist es an der Zeit, dass Dir mitgeteilt wird, wer ICH überhaupt bin.

Jochen, ICH bin ein erwachter Teil, der sich der Unsterblichkeit, der Ewigkeit und somit der GÖTTLICHKEIT be- wusst ist. Und es ist MIR bewusst, dass ICH dieser GÖTTLICHKEIT angehöre, dass ICH, wie jede andere SEELE auch, diese GÖTTLICHKEIT in mir trage – sie ist MIR eigen!
Das mag für Dich im ersten Moment sehr hoch gegriffen und irgendwie abgehoben oder gar verrückt klingen, aber glaube MIR, es ist so, wie es Dir hier mitgeteilt wird.

Jochen, ich weiß, dass Dein derzeitiges Bewusstsein dem Bewusstsein gleicht, das dem „Rudi“ innewohnte, bevor „er“ aufgewacht ist – also bevor ICH MIR MEINER bewusst geworden bin. Du bist, wie so viele andere auch, auf der Suche. Du irrst im Dschungel von Esoterik, Mystik und der Gedanken umher, getrieben von einer Kraft, die Dich nicht ruhen lässt. Und ICH weiß, dass auch DU zu gegebener Zeit aufwachen und DIR DEINER GÖTTLICHKEIT bewusst wirst – denn es ist so vorgesehen! Du magst zwar, bedingt durch die ILLUSION, die Dich derzeit noch in ihrem Bann hält, glauben oder hoffen, dass Du in irgendeiner Art und Weise etwas dazu beitragen kannst, um diese Suche erfolgreich zu beenden, und somit endlich ans Ziel zu gelangen, doch dies ist ein Ding der Unmöglich- keit, und zwar deshalb, weil DEIN Erwachen, so wie alles Geschehen im Universum, in gewisser Weise automati- siert ist – es passiert also von ganz alleine zu einem genau festgelegten Zeitpunkt.

Wenn Du ehrlich zu Dir bist, dann kannst Du es doch kaum erwarten, bis sich endlich etwas in bestimmter Rich- tung tut – habe ICH Recht?

Der Vortrag über Kawwana, den Du dem „Rudi“ hast zukommen lassen, interessiert Dich deswegen in so hohem Maße, weil Du bereits ahnst oder bereits weißt, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die nahezu unbe- schreiblich sind, und weil der Vortragende einen Weg anpreist, der, wie sehr oft zum Schluss des Vortrages hin betont wird, ans lang ersehnte Ziel führt. ICH werde Dir diesen angeblichen Weg sowie den restlichen Inhalt des Vortrages in einer Art und Weise vor Augen führen, die Dich sicherlich die Dinge in einem gänzlich anderem Lichte betrachten lässt, denn es existiert nur eine absolute WAHRHEIT und es gibt nur einen Weg dorthin, und beides ist nicht auf dieser Kassette zu finden – ganz im Gegenteil!

Jochen, Du befindest Dich bereits in der Situation, dass Du um Deine SEELE weißt, denn sonst würdest Du Dich für bestimmte Dinge nicht so sehr interessieren. Wenn Du Dir schon mal Deiner SEELE bewusst bist, dann ist es, wenn es denn so sein soll, nur noch ein sehr kleiner Schritt oder besser gesagt ein relativ kurzer Prozess zum Er- wachen. Dieser Prozess erfolgt, wie es die Eigenschaft eines Prozesses nun mal ist, nach und nach vollkommen automatisch. Anfangs wird der „Jochen“ noch der Meinung sein, dass er aus sich heraus diesen Prozess in irgend einer Weise steuert, doch mit zunehmendem Wachzustand wirst DU den „Jochen“ in einer seltsamen Art und Wei- se von extern betrachten. Es ist dann so, wie der Volksmund es sehr treffend sagt: DU stehst plötzlich in gewisser Weise vollkommen neben Dir. Und zwar nicht im optischen Sinn, sondern das Bewusstsein betreffend. Und DU wirst nicht nur den „Jochen“ mit gänzlich anderem Bewusstsein erfahren, auch die Welt um DICH herum erscheint dann in einem anderen Bild. DU erlebst die Menschen und das Geschehen auf eine Art und Weise, die DICH fremd anmutet. Erwachen ist ein überaus heftiger Prozess, der Unterschied zwischen davor und danach ist gewaltig, und hat mit irgendeiner krankhaften Einbildung absolut nichts zu tun. Der Prozess hin bis zum Wachzustand kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich ablaufen, der Endzustand (Wachzustand) dürfte jedoch bei allen SEELEN, was das Empfinden anbelangt, gleich oder zumindest ähnlich sein. So ist es zum Beispiel in einigen wenigen Fällen durchaus möglich, dass eine SEELE innerhalb kürzester Zeit oder sogar schlagartig in den Wachzustand gelangt, und diesen Zustand über längere Zeit oder sogar permanent beibehält. Die weitaus häufigere Variante wird jedoch so sein, wie es bei MIR der Fall war, dass das Bewusstsein zunächst nur für kurze Zeit (einige Sekunden) in den Wachzustand gerät, und danach wieder vollkommen auf die „illusorische Persönlichkeit“ umschaltet. Die SEELE muss dieses neue Bewusstsein erst einmal in gewisser Weise verdauen, denn, wie gesagt, der Zustand ist für die SEELE vollkommen neu, und kann mitunter als äußerst heftig empfunden werden.

Aus den anfänglichen Sekunden werden im Laufe der Zeit Minuten, doch nicht nur die Dauer der Wach-Zyklen erhöht sich, auch die Häufigkeit des Auftretens wächst an. Diesen Wachzustand mit Worten so zu beschreiben, dass ihn eine nicht erwachte SEELE, die noch vollkommen in ihrer illusorischen Persönlichkeit gefangen ist, nach- vollziehen kann, ist ein Ding der Unmöglichkeit, so etwas kann man nur erfahren. Es ist, um hier den Versuch einer vagen Zustandsschilderung abzuliefern, so, als wäre man, zusammen mit allen anderen SEELEN, im Kino. Alle SEELEN starren wie gebannt auf eine riesige Leinwand, auf der ein Film abläuft. Die SEELEN sind so sehr an diese Leinwand und an den illusorischen Film, der sich auf der Projektionsfläche (Weltenbühne) abzeichnet, ge- bannt, dass sie tatsächlich der Meinung sind, sie seien in diesen Film involviert. Sie glauben, sie seien die Akteure, die sich im projizierten Geschehen tummeln. Erwachen bedeutet, man wird sich plötzlich als einziger in seinem überblickbaren Umfeld bewusst, dass man sich in Wirklichkeit in einem Kino befindet, und man mit der Persönlich- keit, die einem im Film zugeordnet ist, eigentlich gar nichts zu tun hat. Man richtet nun den Blick von der Lein- wand weg auf all die anderen Gäste, die noch mit im Kino sitzen und die, soweit man es überblicken kann, alle- samt noch derart gebannt auf das illusorische Geschehen starren, dass sie sich noch hundertprozentig mit derje- nigen Figur identifizieren, die ihnen laut universalem Drehbuch zugeordnet ist. Richtet man den Blick nun wieder konzentriert auf die Leinwand, dann ergreift einen die ILLUSION wieder, der Wachzustand schwindet. Doch es passiert immer häufiger, dass man den Blick von der Leinwand abwendet, und sich somit besagter Wachzustand einstellt, es ist ein zunächst sehr ungewohntes, mit zunehmender Gewöhnung jedoch äußerst interessantes Wech- selspiel. Das Schwinden des Wachzustandes hat etwas mit den Sinnen zu tun, je mehr sich die äußeren Sinne einschalten, umso heftiger kommt die ILLUSION zum Tragen. Der Mensch ist dabei, wie in allem universalen Ge- schehen, vollkommen machtlos, wobei man sich der Machtlosigkeit und des Gesteuertwerdens ausschließlich im erwachten Zustand vollkommen bewusst ist.

Ich möchte noch einmal betonen, auch im Wachzustand ist die SEELE absolut machtlos, sie ist lediglich Beobach- ter oder besser gesagt Erfahrender, denn die Gefühle, die das Bindeglied zwischen illusorischer Persönlichkeit und SEELE sind, schlagen sich in der SEELE in gewisser Form nieder. Im erwachten Zustand weiß die SEELE, dass sie IST, sie ist sich ihres ewigen SEINS, des ICH BIN und ihrer Unsterblichkeit vollkommen bewusst, und sie weiß, dass sie mit der illusorischen Persönlichkeit, an die sie nach wie vor gebunden ist, in Wirklichkeit nichts zu tun hat. Dieses ICH-BIN-Bewusstsein ist irgendwie, obwohl die SEELE nach wie vor an die illusorische Persönlichkeit ge- bunden ist, seltsam neutral, die SEELE fühlt sich einer unpersönlichen GANZHEIT zugehörig, die derZEIT nichts anderes tut und nichts anderes tun kann, als im wahrsten Sinne des Wortes die Dinge in Erfahrung zu bringen. Der Zustand der GANZHEIT ist in diesem Stadium, sehr treffend ausgedrückt, be-DING-t. Die illusorischen Persön- lichkeiten, in die die GANZHEIT in diesem Prozess aufgesplittet ist, werden von den erwachten SEELEN als eine Art Vehikel empfunden, die lediglich dazu dienen, die Dinge in Erfahrung zu bringen – die individuellen SEELEN und somit das unpersönliche GANZE ERFÄHRT etwas.

Jochen, schau Dir das Wort ERFÄHRT einmal genauer an, und betrachte nachfolgende Illustration, die Dir be- stimmt noch in Erinnerung ist:

gefährt

Na, was siehst Du da auf diesem Bild, das an Aussagekraft schwerlich zu überbieten ist, und dessen tiefer Sinn Dir hoffentlich noch von „Auf ein Wort“ in Erinnerung ist?

ER (der wirkliche Mensch) FÄHRT in einem Gefährt, unfähig, selbiges eigenmächtig zu verlassen, geschweige denn, in irgendeiner Form ins Geschehen eingreifen zu können. ER muss – den Sinnen, den Trieben, dem Geist und dem falschen Ego ausgeliefert – alles nur denkbar Mögliche über sich ergehen lassen!

Soviel zum Versuch, das Phänomen „Wachzustand“ mit Worten zu erklären, ich hoffe, lieber Jochen, Du kannst den beschriebenen Wachzustand nun einigermaßen nachvollziehen.
Doch der von mir geschilderte Wachzustand ist erst die halbe Miete! Wachzustände mag es viele geben, doch auf was es am Ende des vorgezeichneten Weges ankommt, ist, dass sich die SEELE ihrer GÖTTLICHKEIT absolut be- wusst wird.

Auch das Erreichen dieses absoluten Bewusstseins ist, wie derZEIT alles, vorprogrammiert, das ganze GEBILDE unterliegt einer Art Selbsterweckungsmechanismus. Es findet, entgegen dem, was innerhalb des illusorischen Ge- schehens aus bestimmten Gründen (die ich noch aufzeigen werde) immer wieder berichtet wird, keine Entwicklung im herkömmlichen Sinn statt, es geht lediglich um Erfahrung.

Jetzt wird es Zeit, dass ICH Dir den Begriff GÖTTLICHKEIT oder GOTT in seiner ABSOLUTHEIT vor Augen führe, denn wenn es sich in DIR manifestiert, was GÖTTLICHKEIT oder GOTT in Wirklichkeit ist, dann wirst Du bestimmte Dinge durchblicken. Dann wirst Du erkennen, dass die Weisheit der Herren Magier, der Erleuchteten, der höchsten Mystiker, der von oben Herabgestiegenen samt allen Ritualen und tiefen Geheimnissen auf nichts anderem ba- siert, als auf purer ILLUSION. Dann wirst Du begreifen, dass es den Gott, von dem in „erleuchteten“ Kreisen ge- sprochen wird, gar nicht gibt, ja, dass es ihn schlicht und ergreifend gar nicht geben kann!

ICH werde Dir nun das Phänomen oder den Zustand GOTT in seiner ABSOLUTHEIT darlegen:

  • –  Das Phänomen GOTT hat ALLMACHT, es ist allmächtig. ALLMACHT ist durch nichts zu überbieten, sie ist in jeder Hinsicht absolut. ALLMACHT kann, wie der Begriff es schon ausdrückt, prinzipiell ALLES. Nur, die Menschen können sich dieses Phänomen nur schwerlich und nur zu einem ganz geringen Teil bewusst ma- chen. ALLMACHT schließt auch wirkliche FREIHEIT mit ein, denn nur etwas, das allmächtig ist, ist auch wirklich frei!
  • –  Das Phänomen GOTT hat nicht nur ALLMACHT und ist somit allmächtig, es ist auch ALLES. GOTT ist in sich eine EIN-heit, es gibt nichts und niemanden, das oder der sich extern von GOTT befindet. Jegliche Be- hauptung, dass es GOTTES Plan sei, sich zu teilen, und diesem Teil (seinem Sohn!) unter dem Deckmantel der Erlösung nach diversen leidvollen Läuterungen schließlich Freiheit (und somit ALLMACHT!) zu gewäh- ren, ist Teil des illusorischen Programms, und hat nur den einen Zweck: die ILLUSION zu gestalten und aufrecht zu erhalten.
  • –  Das Phänomen GOTT ist eine EIN-heit, aber eine unpersönliche! – Deshalb ist an dieser Stelle auch der Ausdruck „Phänomen“ gebraucht. Das universale Geschehen präsentiert den illusorischen Persönlichkeiten aus ganz bestimmten Gründen einen persönlichen Gott. Das Phänomen GOTT ist, als GANZES gesehen, eine unpersönliche EIN-heit, doch diese EIN-heit lebt in sich eine persönliche, individuelle, unendliche VIELFALT. Wobei es sich um eine harmonische VIELFALT handelt, deren grundlegendste Eigenschaft eine allumfassende LIEBE ist.
  • –  GOTT hat keinen Anfang und kein Ende, er trägt die Absolutheit der EWIGKEIT in sich. Ein weiterer abso- luter Aspekt, der GOTT auszeichnet, ist die VOLLKOMMENHEIT. GOTT existiert in EWIGKEIT in VOLLKOMMENHEIT – es existiert also keine Entwicklung von irgendwelchen Teilchen (SEELEN) Gottes hin zur VOLLKOMMENHEIT, wie das im illusorischen Geschehen aus bestimmten Gründen immer wieder pro- pagiert wird!
  • –  Eine ewige, allmächtige EIN-heit, die in Form von liebevoller harmonischer VIELFALT existiert, lebt in ewi- ger, absoluter GLÜCKSELIGKEIT.Jochen, verstehst Du die oben aufgezeigte Absolutheit? Verstehst Du, dass es nichts gibt, was über ALLMACHT, EINHEIT, VOLLKOMMENHEIT und EWIGER GLÜCKSELIGKEIT steht?

    Nun wirst Du vielleicht sagen: „Ja, die oben aufgeführten Aspekte der GÖTTLICHKEIT sind ja kein Geheimnis, und waren mir, da ich sie jetzt in so kompakter Form vor mir stehen habe, eigentlich alle durchwegs schon bekannt!“ Und ICH sage Dir darauf: „Das mag wohl stimmen, doch Du hast diese unumstößlichen Aspekte noch nie konse- quent prüfend auf den Gott angewendet, den Dir die ILLUSION (z.B. der Vortragende auf der Kawwana Kassette) vor die Nase hält, und der Dir immer wieder als höchstes Ziel erklärt wird!“

    Alles, was nicht all die oben aufgeführten absoluten Aspekte in sich trägt, ist nicht GOTT!

Und so ein Nichtgott wird den Menschen im illusorischen universalen Geschehen an allen Ecken und Enden gepre- digt und als Ziel angepriesen. Wo man auch hinsieht, immer und überall wird ein Gott präsentiert, der, wenn man die Sache wach und konsequent betrachtet, nicht der oben aufgeführten ABSOLUTHEIT entspricht. Es wird UNS im illusorischen Geschehen wieder und wieder mit allem Nachdruck vorgegaukelt und suggeriert, dass WIR UNS ent- wickeln müssen – entwickeln müssen hin zu Gott.

Wie kann sich etwas entwickeln müssen, wo GOTT doch ewig VOLLKOMMEN ist, und ER auch ewig ALLES ist?

Weiterhin unterliegt das illusorische universale Geschehen der Dualität, und ist somit permanent mit Gegensätzen behaftet: Liebe und Hass, Freude und Leid, Verbundenheit und Spaltung, Leben und Tod usw. – Die EIN-heit GOTT existiert jedoch in ewiger harmonischer und liebevoller GLÜCKSELIGKEIT, GOTT kennt weder Leid noch Spaltung und weder Hass noch Tod.

Merkst Du langsam, Jochen, dass mit dem Gott, den der Lauf des Geschehens den Menschen aufs universale Tab- lett knallt, etwas nicht stimmen kann? Merkst Du langsam, dass, wenn man die ABSOLUTHEIT begriffen hat, und dieses Wissen auch konsequent anwendet, man das universale Geschehen drehen und wenden kann wie man will, es wird niemals ein wirklicher GOTT dabei herauskommen?

Aus illusorischer universaler Sicht heraus gibt es GOTT schlicht und ergreifend nicht, und ER wird innerhalb dieser ILLUSION und somit innerhalb der ZEIT auch niemals entstehen. ER kann auch gar nicht entstehen, denn GOTT ist ein PHÄNOMEN, das weder Anfang noch Ende kennt.
Das, was innerhalb der ILLUSION an Gott existiert, ist nichts anderes als ein Phantom, zu dem alles illusorische Geschehen programmgemäß und in Form von Hierarchie hinstrebt. Das illusorische universale Geschehen ist in Dimensionen unterteilt, die sich in erster Linie bezüglich ihrer Stofflichkeit unterscheiden. Auch feinstoffliche Di- mensionen und Welten sind Materie, und unterliegen somit MAYA – der ILLUSION! Ja, es ist sogar so, wie schon in „Auf ein Wort“ beschrieben, dass die ILLUSION umso dichter wird, je feinstofflicher sich die Materie gestaltet, und folglich sind diejenigen SEELEN, die sich gerade mal wieder in den feinstofflichen Bereichen tummeln, um so ver- blendeter. Und schon die Worte „gerade mal wieder“ weisen darauf hin, dass das universale Geschehen einem exakt vorbestimmten Zyklus unterliegt. „Himmel und Hölle“ heißt das Spiel, das im illusorischen Geschehen statt- findet. Da gibt es keine dauerhafte Vollendung, wie das immer wieder propagiert wird, in der Einleitung des Vor- trages „Kawwana“ ist dies für den, der aufmerksam zuhört, eindeutig herauszuhören, denn dort heißt es:

„Wenn die Mächte der Finsternis sich selbst übersättigt, und die Bühne der Welt mit der Dunkelheit des Chaos, gleich wie mit einem Aussatz, überzogen haben, wenn sich die Saat der dichtesten Schwärze in den Schoß der Welt gesenkt hat, dann regt sich auch der Keim des Lichtes, das sich zum anderen Male weit atmend erneuert.“

Jochen, „zum anderen Male“ bedeutet nichts anderes als: zum wiederholten Male! – Es ist ein Zyklus!

Bei den so genannten Erleuchteten, bei den höchsten Mystikern, Meistern und Avataren, bei den Heiligen und En- geln und bei allem, was sich sonst noch in höheren Welten und Dimensionen so tummelt, handelt es sich um nichts anderes als um ganz normale SEELEN, denen im großen Kino >I L L U S I O N< plangemäß und der jeweili- gen Situation (Dimension) entsprechend eine Art 3D-Brille verpasst wurde. Die 3D-Brille lässt all diejenigen SEELEN, für die momentan „höhere“ Dimensionen angesagt sind, den Film (das universale Geschehen) gänzlich anders erfahren, als jene SEELEN, die ohne Brille im Kino sitzen. Selbstverständlich ist auch die jeweilige Rolle, mit der sich die 3D-Brillenträger so intensiv identifizieren, eine elitäre, man ist schließlich wer und man glaubt, dafür auch etwas geleistet zu haben. Geleistet und erlitten für einen Gott, der unsichtbar an der Spitze der Hierar- chie lockt. Diese SEELEN müssen schlicht und ergreifend an einen persönlichen Gott glauben, dem alles universale Geschehen entspringt, und zu dem es mit aller Kraft zu gelangen gilt. Die ILLUSION, die sie im Bann hält, ist der- art perfekt und somit scheinbar „wirklich“, sie können in diesem Stadium niemals durchblicken, dass sie sich ei- gentlich im Kino befinden und sich mit einer ganz bestimmten Rolle identifizieren, die der Film präsentiert. Zudem sich das Geschehen in niederen Dimensionen, die sie – als Figur im Film und natürlich in göttlichem Auftrage! – befehligen oder verwalten, erstaunlicherweise tatsächlich nach ihrem Willen gestaltet. Einem Willen wohlgemerkt, von dem sie annehmen, dass er frei ist, und dass selbiger (mittels Gedanken) ihrem Wesen oder ihrer Persönlich- keit entspringt. Was jedoch in keinem Fall zutrifft! Das Ganze wird zusätzlich kaschiert, indem es immer wieder heißt: im Grunde richtet sich alles nach dem großen göttlichen Plan oder nach der großen göttlichen Vorsehung. Und so geht es Schicht für Schicht (Brille für Brille) durch den universalen Baumkuchen aus Dimensionen, jede höhere Dimension befehligt und verwaltet in wichtigtuerischer Manier die nächst niedrige, wobei das illusorische Geschehen so gestaltet ist, dass, je höher und somit feinstofflicher die Dimensionen werden, umso größer wird auch ihr Einfluss auf die unteren Schichten. Doch irgendwann kommt für jede SEELE der Zeitpunkt, da wird ihr die 3D-Brille ganz einfach weggenommen – was einen „tiefen“ Fall bedeutet.

Der Vergleich mit dem Kino ist übrigens sehr treffend, weil er sich auch im illusorischen Geschehen widerspiegelt. Ein Kinofilm wird dann als besonders gut gelungen empfunden, wenn er den Zuseher emotional packt, wie man so schön sagt. Je nach Art des Filmes schütteln wir uns vor Lachen, weinen uns die Augen rot oder erschrecken so sehr, dass uns der kalte Schauder über den Rücken läuft. Wir fühlen intensiv mit! Aber was ist es denn, das in uns derart intensive Gefühle erzeugt? Nichts anderes als eine mittels Schauspieler dargebrachte und somit im Grunde vollkommen unreale (unwirkliche) Handlung, die auf Zelluloid gebannt ist. Ein lächerlicher Streifen Zelluloid, der im Zuseher derartiges bewirkt!

Das illusorische Geschehen ist, obwohl im Grunde unwirklich, eine überaus heftige Sache! Der Film ist absolut genial inszeniert! Die Eindrücke, die eine SEELE im auf Dualität basierenden illusorischen Geschehen erfährt, sind in jeder Hinsicht gravierend. Es ist kein Witz, der sich da quer durchs Universum abspielt, es ist für UNS Erfahren- de (Zuseher) bittere oder süße Realität, je nachdem, was gerade erfahren wird. Die Palette reicht von liebevollster Ausstrahlung bis hin zu schier bodenlosem Hass.

Jochen, das, was im Kawwana-Vortrag dargestellt wird, entspricht der universalen „Realität“ – jedenfalls was die Struktur anbelangt. Mysterien sind existent, und sie leiten scheinbar das universale Geschehen. „Scheinbar“ des- halb, weil das perfekte Drehbuch der ILLUSION schlicht und ergreifend dahingehend ausgelegt ist. Es hat eben immer nur einen gewissen, der jeweiligen Situation entsprechenden Anschein. Und der Schein trügt, wie der Volksmund weiß!

Es wird immer (und auch im Kawwana-Vortrag) von unvorstellbar gewaltigen, unsichtbaren Mächten und Kräften gesprochen, die den göttlichen Plan verwirklichen, und die von gewissen Individuen gehandhabt werden. Auch das entspricht der universalen Wirklichkeit, doch wir reden hier, da sich das Ganze in der ILLUSION abspielt, letztend- lich von einer illusorischen Wirklichkeit. Diese „mächtigen“ Individuen (eigentlich die entsprechenden Zuseher, die SEELEN!) sind sich vor lauter Kraft und Macht (und manchmal vor lauter Liebe) der ILLUSION gar nicht bewusst, der sie unterliegen. Denn sie haben im Endeffekt gar keine Macht, sie müssen sich immer dem so genannten „göttlichen Plan“ (dem Drehbuch der ILLUSION) fügen, indem sie die ihnen zugeordneten Rollen spielen. Und sie (die Zuseher, die SEELEN) sind, da die momentane Rolle, mit der sie sich identifizieren, eine durchweg elitäre und somit angenehme ist, von dem System (von der ILLUSION), dem sie „freiwillig“ dienen, im wahrsten Sinne des Wortes be-GEIST-ert.

Wenn es um Mysterien und Magie geht, dann ist dies immer mit Hierarchie verbunden! Und es wird von oben her- ab immer mit Nachdruck propagiert, dass es ein langer, mühsamer und vor allem ein leidvoller Weg ist, der zu Gott führt. Auch der Vortrag über Kawwana ist voll von solchen Aussagen, das ganze hierarchische Gebilde lebt im Endeffekt von diesem Leidwesen. Wo kämen wir denn da hin, sollte sich da einer vordrängeln wollen, wenn es um den ach so herrlichen Aufstieg zu Gott geht!

Interessant wird es, wenn man sich das angebliche Endstadium oder besser gesagt die oberste Schicht des multi- dimensionalen Baumkuchens näher betrachtet. In mystisch/magischen Kreisen und Lehren spricht man häufig nicht direkt von Gott, sondern, die oberste Figur betreffend, vom „Alten der Tage“. Auch im Kawwana-Vortrag fällt dieser Begriff. Das Problem an der ganzen Sache ist, noch nie hat ein noch so hoch stehender Mystiker oder Ma- gier diesen „Alten der Tage“ zu Gesicht bekommen, er wird immer wie eine Art Phantom gehandelt. Manchen Mys- tikern wird nachgesagt, sie hätten einen direkten Draht zum „Alten der Tage“, doch, wie der Begriff Draht schon sehr schön zum Ausdruck bringt, findet der Kontakt nicht direkt statt, sondern es ist immer noch etwas dazwi- schen. Einer der bedeutendsten Magier und auch Mystiker der Neuzeit war ein gewisser Franz Bardon. Es ist of- fenbart, dass dieser Franz Bardon, was seine früheren Inkarnationen anbelangt, unter anderem auch Hermes Trismegistos, Graf von Saint Germain und Nostradamus war. Franz Bardon hat, neben anderen Werken, auch drei Lehrbücher der Magie veröffentlicht. Ich selbst habe meine Erfahrungen in punkto Magie durch eines dieser Bücher gewonnen, ich weiß also, von was ich hier spreche. Doch mittlerweile weiß ich auch, dass Magie zwar existent ist, jedoch nur scheinbar, denn auch das magische Geschehen ist Bestandteil des Drehbuches der ILLUSION, auch wenn es die illusorischen Persönlichkeiten, die Magie praktizieren, nicht wahrhaben wollen oder besser gesagt nicht wahrhaben können! Und es spielt absolut keine Rolle, wie hoch man die Magie und die Mysterien ansiedelt, ich sage es hier noch einmal, je höher und feinstofflicher die Geschichte wird, umso dichter und heftiger tritt die ILLUSION in Erscheinung.

Es gibt ein weiteres Werk von Franz Bardon, das sich nicht mit praktischer Magie befasst, sondern das Einblick in höchste magisch/mystische Stadien und Kreise gibt. Die Rolle, die Franz Bardon im universalen Geschehen zu spielen hatte, war durchaus nicht diejenige eines billigen Zauberers, wie sie im Kawwana-Vortrag mitunter ange- sprochen werden, Franz Bardon beherrschte die Sphärenmagie, also den Eintritt in höhere Welten. Höchst interes- sant ist der Endpunkt jeglicher magisch/mystischen „Entwicklung“, den Bardon ebenfalls in besagtem Buch schil- dert. Das ist dann das Stadium, wo die höchsten Mystiker des Universums (!) zusammentreffen, um einen hoch verdienten und vor allem hochgedienten Kollegen quasi verabschieden. In einem feierlichen Ritual löst der Mysti- ker seine Individualität auf, und geht ein in den „Alten der Tage“.

Doch wie bereits gesagt, irgendwann ist es wieder soweit, und der Keim des Lichtes muss sich zum wiederholten Male weit atmend erneuern –

und das Drama beginnt von vorne!

Jochen, schau Dir noch einmal die vorhin aufgezeigte ABSOLUTHEIT GOTTES an, und Du wirst unschwer erkennen, dass der ganze zyklische Zirkus, der hier (im Universum) stattfindet, zwar Ungeheuerliches hervorbringt und in sich birgt, aber nicht GOTT!

Interessanterweise tauchen bei Vorträgen und Beschreibungen, die die Mysterien und die Magie zum Inhalt haben, bestimmte Begriffe, die die ABSOLUTHEIT GOTTES beschreiben, nie auf. Das ist auch gar nicht verwunderlich, denn solche Begriffe stünden der Hierarchie und dem von ihr zwingend benötigten Leidwesen im Wege. Denn wie könnte man einen schweren, langen, leidvollen Weg, den es zu gehen gilt, mit einem ALLMÄCHTIGEN, EWIGEN GOTT in Einklang bringen, der seit jeher, ohne Anfang und Ende, ALLES in LIEBEVOLLER HARMONIE und EWIGER GLÜCKSELIGKEIT in sich vereinigt? Jochen, ist Dir denn nicht aufgefallen, dass im ganzen Kawwana-Vortrag nicht ein einziges Mal die LIEBE zur Sprache kommt? Wie sollte es auch, wahre (also allumfassende!) LIEBE ist einer „mächtigen“ Hierarchie, die (plangemäß!) einen Leidensweg ins grobstoffliche Dasein ruft, fremd. Sie muss ihr sogar fremd sein, ansonsten würde das zyklische, illusorische Geschehen gar nicht funktionieren. Und das mäch- tigste Wort, das „warum?“, wird ebenfalls mit einem Dogma vom Tisch gewischt, das Dogma heißt nachdrücklich und immer wieder: Erlösungsweg!

Es fragt sich nur, warum sich ein ALLMÄCHTIGER GOTT auf solch qualvolle Weise erlösen muss? Wobei die Hierar- chie, wie schon einmal gesagt, aus ganz bestimmten Gründen an einem allmächtigen, vollkommenen, ewigen GOTT gar nicht so sehr interessiert ist.

Du siehst, Jochen, das, was uns das illusorische Geschehen mittels bestimmter Figuren einzutrichtern versucht, passt hinten und vorne nicht, wenn man die Sache mit wachem Bewusstsein betrachten kann! Allein das Bewusst- sein um die ABSOLUTHEIT GOTTES und das kleine Wörtchen „warum“ reichen aus, um das komplette universale Geschehen vollkommen ad absurdum zu führen, da gibt es schlicht und ergreifend nichts mehr zu diskutieren!

Im Kawwana-Vortrag erfährt der Zuhörer, dass der Augenblick des Todes von ungeheuerlicher Bedeutung ist. Auch wird dem Zuhörer suggeriert, dass es unheimlich schwer ist, zu sterben. Und es wird erklärt, dass es deshalb so schwer ist zu sterben, weil sich der sterbende Mensch zwischen zwei Türen zu entscheiden hat, und dass dies in den meisten Fällen eine überaus schwere Entscheidung sein wird. Man muss sich entscheiden zwischen der Tür, die zum Licht führt und zwischen jener, die in die Dunkelheit führt. Das ist auch gar nicht von der Hand zu weisen und es mag auch so sein, jedoch nur für diejenigen SEELEN, die die ILLUSION noch nicht durchblickt haben. Jo- chen, wie sagt der Volksmund so schön: „Aller guten Dinge sind DREI!“ – doch eigentlich müsste es heißen: „Das GUTE liegt verborgen in der DREI, im DRITTEN!“ Was im Kawwana-Vortrag aus bestimmten Gründen nicht zu hö- ren ist, ist die Tatsache, dass es eine dritte Tür gibt! Die beiden im Vortrag erwähnten Türen entsprechen der Dualität, wie unschwer zu erraten ist. Die dritte Tür entspricht dem Ausstieg aus der Dualität, diese Türe offenbart sich ausschließlich diejenigen SEELEN, die erwacht sind. Erwachen bedeutet, die SEELE durchschaut das illusori- sche Geschehen, SIE durchblickt das Spiel. Für eine erwachte SEELE gibt es kein Gut und Böse mehr, sie kann von keinerlei Karma mehr vereinnahmt werden. Sie ist vollkommen immun gegen jegliche Schuldzuweisung, denn sie ist sich ihrer GÖTTLICHKEIT bewusst und sie weiß, dass sie mit der Figur, an die sie nach wie vor noch gekettet ist, sowie mit deren Taten, deren Wirkung sie ebenfalls noch fühlt, eigentlich absolut nichts zu tun hat. Eine er- wachte SEELE erkennt die ILLUSION und den ungeheuren Automatismus, dem derZEIT alles ausgeliefert ist, sie steht im wahrsten Sinne des Wortes über den Dingen, obwohl sie bis zum wiederum im wahrsten Sinne des Wor- tes ent/scheidenden Augenblick noch be-DING-t ist.

Eine erwachte SEELE fordert allein durch ihr Wachbewusstsein ihre ABSOLUTE GÖTTLICHKEIT ein, nichts und nie- mand kann sich mehr über sie erheben und sie in irgendeiner Weise befehligen, jegliche Forderung des illusori- schen Geschehens prallt an ihrem BEWUSSTSEIN ab. Ihre illusorische Persönlichkeit, also die Rolle, an selbige die SEELE im universalen Geschehen gebunden ist, besteht weiterhin, und die SEELE muss auch noch die daraus re- sultierenden Gefühle erfahren, die sowohl angenehm als auch unangenehm sein können. Doch die Verbindung, die zwischen erwachter SEELE und illusorischer Persönlichkeit besteht, ist nicht mehr mit dem Bewusstsein zu verglei- chen, das die SEELE früher (im Nichtwachzustand) erfahren hat. Es herrscht nun phasenweise eine klare Trennung zwischen SEELE und illusorischer Persönlichkeit, wobei sich die SEELE dahingehend bewusst ist, dass sie in keiner Weise in den Lauf des illusorischen Geschehens eingreifen kann. Die SEELE harrt in gewisser Weise der Dinge, die da kommen, sie befindet sich in Transzendenz.

Wer sehen kann, dass alle Tätigkeiten vom Körper ausgeführt werden, der von der materiellen Natur geschaffen ist, und versteht, dass das Selbst (die SEELE) nichts tut, hat die wahre Sicht. (BG.13.30)

Erwachen ist ein sehr intensiver Prozess, und es ist, hat man sich einmal an diesen seltsamen Zustand gewöhnt, ein überaus erhabenes Gefühl, zu wissen, dass mit dem nächsten leiblichen Tode ETWAS erfolgt, das mit Worten nicht zu beschreiben ist – nicht einmal ansatzweise!
Es gibt also für die SEELE gar keine Wahl und daraus resultierend auch keinen Weg, den es zu beachten gilt, man muss lediglich aufwachen – und das geschieht zu vorbestimmter Zeit von ganz alleine! Und dieses Erwachen findet dort statt, wo die Dualität tobt, in der dichtesten Materie. Hier, in unserer grobstofflichen Dimension passiert es, also dort, wo die Materie zwar am dichtesten, die ILLUSION jedoch am schwächsten in Erscheinung tritt. Genau das, was vom feinstofflichen hierarchischen Gebilde als das Letzte (und Entwicklungsbedürftigste) angesehen wird, wird das Erste sein – welch wahre Worte sind da bereits vor langer Zeit zum Ausdruck gelangt! Wirklich ver- stehen wird man diese Worte jedoch erst jetzt.

Das ganze GEBILDE, in das das individuelle SEELEN-Potential derZEIT eingebunden ist, unterliegt einem Selbster- weckungsmechanismus, der vom alles ent/scheidenden Augenblick gekrönt wird – es ist also im wahrsten Sinne des Wortes eine todsichere Angelegenheit! Wobei es nicht zwingend so sein muss, dass die SEELE den Sterbeakt der illusorischen Persönlichkeit erfahren muss, die Angelegenheit kann sich auch auf PHÄNOMENale Art und Weise vollziehen.

Jochen, die ILLUSION, der derZEIT alles unterliegt, wird in den vedischen Schriften als MAYA bezeichnet. Der Beg- riff MAYA heißt übersetzt: DAS, WAS NICHT WIRKLICH IST

Weiterhin ist in den vedischen Schriften zu erfahren, dass GOTT (Vishnu) sich hingelegt hat und die Universen (die ILLUSION) träumt. Dies ist natürlich nur eine Metapher (ein Sinnbild), denn es gibt GOTT nicht als Einzelperson, und es gibt auch keinerlei Zeitgefüge, in das GOTT und die ILLUSION eingebunden sind. ZEIT existiert nur inner- halb der Materie, also nur in der ILLUSION. Es ist sehr schwierig und eigentlich unmöglich, das zu beschreiben und in Relation zu GOTT zu setzen, was gerade abläuft. Allein die Tatsache, dass GOTT ALLES ist, zwingt eigentlich schon zu dem Schluss, dass GOTT auch die ILLUSION sein muss, denn ALLES beinhaltet nun mal alles. Rein lo- gisch betrachtet beinhaltet das PHÄNOMEN GOTT natürlich beides, WIRKLICH-keit und ILLUSION, jedoch ist es wichtig, die Angelegenheit relativ (!) losgelöst von der ZEIT, aus einer gewissen Distanz heraus zu betrachten:

GOTT ist ALLES, was wirklich IST. Und ILLUSION (MAYA) ist nun mal das, was nicht wirklich ist. Und es ist so, dass ALLES, was wirklich IST, derZEIT noch dem, was nicht wirklich ist, unterworfen ist – der ILLUSION. Es findet gerade – aus rein (!) ZEITlicher Sicht gesehen – ein Prozess statt, den man als „ES WERDE“ bezeichnen kann. Und genau in diesem Prozess stecken WIR im wahrsten Sinne des Wortes zurZEIT.

In diesem Prozess erfährt BEWUSSTSEIN, zum bereits vorhandenen bewussten ICH BIN, die überaus wichtige Frage:

WIE MÖCHTE ICH SEIN?

Die Antwort auf diese Frage und der damit verbundene Prozess (obwohl in Wirklichkeit illusorisch!) gewährleistet, dass das BEWUSSTSEIN die ALLMACHT dahingehend gebraucht, um im wirklichen LEBEN in unendlicher, harmoni- scher Vielfalt und ewiger GLÜCKSELIGKEIT zu leben.
ALLMACHT an sich ist vollkommen neutral, sie kann schlicht und ergreifend ALLES. ALLMACHT ist jedoch nur ein Attribut, eine Eigenschaft des BEWUSSTSEINS (von GOTT), wenngleich, falls man überhaupt werten kann, die wichtigste.

Hat man erkannt und auch verinnerlicht, dass eine klare Trennung zwischen wirklichem LEBEN und dem illusori- schen Prozess des „ES WERDE“ existiert, dann ist man erwacht, dann gelangt die in der Materie gefangene SEELE in einen mit Worten schwer zu beschreibenden Zustand – in eine Art Reisefieber! Und dieses Reisefieber wird es- kortiert von dem höchsten GUT, das das illusorische Geschehen automatisch mit sich bringt, mit der Erkenntnis:

SO MÖCHTE ICH SEIN!

Und der Träger dieser Erkenntnis ist die SEHNSUCHT.
Und weil alle individuellen SEELEN Erkenntnisträger sind, und somit SEHNSUCHT in sich tragen, und weil WIR in Wirklichkeit EINS sind, und sich deshalb all unsere SEHNSÜCHTE ebenfalls vereinigen, und weil WIR im Endeffekt zur gleichen Zeit die ILLUSION verlassen und ins JETZT – ins wirkliche LEBEN – eintreten, ist das BEWUSSTSEIN bestens dahingehend gerüstet, die ALLMACHT so zu gebrauchen, dass EWIGE GLÜCKSELIGKEIT gewährleistet ist.

Betrachtet man im erwachten Zustand UNSERE derZEITige Lage, dann ist vollkommen klar, dass der zwar illusori- sche aber überaus wichtige Erfahrungsprozess des „ES WERDE“ ausschließlich mittels Dualität vonstatten gehen kann. Nur die der Materie innewohnende Dualität bietet dem BEWUSSTSEIN die Voraussetzung, wirklich alle rele- vanten Möglichkeiten austesten zu können. Ja, sie bietet dem BEWUSSTSEIN eigentlich nicht die Voraussetzung, die Dualität zwingt das BEWUSSTSEIN dazu, alles in Erfahrung zu bringen.

Das illusorische Geschehen, das UNS derZEIT so vehement in seinem Bann hält, läuft keinesfalls wirr ab, es ist exakt so angelegt, dass es das BEWUSSTSEIN lange genug in ILLUSION halten kann, um alle relevanten Möglich- keiten durchzuspielen, und somit umfassende ERFAHRUNG zu erlangen. Das illusorische Geschehen, von dem hier immer wieder die Rede ist, ist äußerst breit angelegt: Multidimensionalität, Multiexistenzialität und vor allem Mul- tiuniversalität übersteigen jegliche Vorstellungskraft, derer ein Mensch, gefangen im grobstofflichen Geschehen, überhaupt fähig ist.

Innerhalb der ILLUSION wird plangemäß sofort die Frage entstehen: wer oder was hat denn dann besagte ILLUSION erschaffen, der das BEWUSSTSEIN derZEIT vollkommen ausgeliefert ist?
Doch diese Frage existiert nur innerhalb der ILLUSION, jenseits, im wirklichen LEBEN, existiert keine ILLUSION und auch keinerlei Erinnerung an irgendwelches illusorische Geschehen. Wer diesen Punkt nicht versteht und dar- über zu diskutieren beginnt, der hat schlicht und ergreifend noch nicht begriffen, was ALLMACHT ist und wie sie dahingehend angewendet wird, um EWIGE GLÜCKSELIGKEIT zu gewährleisten. Denk einmal in Ruhe darüber nach, Jochen. Oder besser gesagt, lass Dich bedenken, denn auch die Gedanken, die in Dein Bewusstsein gelan- gen, sind vorbestimmt, und stehen im großen Drehbuch der I L L U S I O N.

Jochen, schau Dir das Geschehen auf dieser Welt an. Schau, wie sich nahezu alle SEELEN an die illusorische Per- sönlichkeit klammern, die ihnen die große Leinwand präsentiert. Schau, wie sie plangemäß diskutieren und alles blind angreifen, das es wagt, besagte Persönlichkeit als illusorisch zu bezeichnen. All diese SEELEN müssen die illusorische Persönlichkeit, an die sie gebunden sind, auch verteidigen, denn dieses falsche Ego ist momentan nun mal das Einzige, mittels dem sich diese SEELEN überhaupt identifizieren können. Doch wenn der Zeitpunkt für eine SEELE gekommen ist, wo sie erwacht, dann wird sie sich nichts sehnlicher wünschen als den Punkt, an dem sie sich des derZEITigen illusorischen Geschehens komplett entledigen kann. Da gibt es nichts aufzugeben oder zu verlieren, wie dies im Zustand des Nichtwachseins häufig angenommen oder insgeheim befürchtet wird, ganz im Gegenteil, es wird der SEELE alles gegeben – absolut ALLES!

Wenn der Tropfen ins Meer gelangt, dann ist ER das MEER!

Und dieses erfahrene MEER setzt sein allmächtiges, unpersönliches BEWUSSTSEIN seit Ewigkeit dahingehend ein, um eine unendliche persönliche Vielfalt zu erschaffen, durch die ES in EWIGER GLÜCKSELIGKEIT LEBT.

Das ist GOTT! – GOTT ist allmächtiges BEWUSSTSEIN!

Dies alles zu begreifen, lieber Jochen, ist weder schwer noch leicht, es passiert, wie alles im universalen Gesche- hen, vollkommen automatisch. Wie sagt der Volksmund so treffend, wenn es darum geht, dass WIR alle eine ganz (vor)bestimmte Rolle auf der Weltenbühne zu spielen haben: „Helden werden geboren!“
Aber nicht nur die Helden werden geboren, sondern auch die Mutlosen, die Klugen und die Dummen, die Lauten und die Leisen, die Zuversichtlichen und die Verzweifelten …usw. – und natürlich auch diejenigen, die aus ihrer Rolle heraus erwachen. Und an jede Rolle ist eine Individualität gebunden – eine im wahrsten Sinne des Wortes einzigartige SEELE.

Aus diesem Grund sage ICH hier an dieser Stelle nicht zu Dir: „Du musst…“ oder „Du sollst…“ oder dergleichen, ICH sage: „Es wird automatisch werden, also ganz von SELBST“. Jenseits der ILLUSION, im wirklichen LEBEN, gibt es keinen Automatismus mehr, jenseits LEBT die SEELE, im Gegensatz zur ILLUSION, dort wird SIE gelebt.

Jochen, die InFORMation, die hier zu Dir gelangt ist, ist nichts anderes als ein planmäßiger Weckruf. Ein Weckruf, der ES in sich hat, und dessen Inhalt DU (und etliche andere, die an diese InFORMation gelangen) sicherlich nicht mehr vergessen wirst. DU/Du wirst zukünftig mehr und mehr dazu übergehen, alles, was DIR das illusorische Ge- schehen an Meinungen, Theorien und Modellen präsentiert, an einem Maß zu messen, das in jeder Hinsicht gött- lich ist – an der

ABSOLUTHEIT!
Und dieses Maß wird DIR/Dir all das, was nicht GOTT entspricht, letztendlich als eine ILLUSION offenbaren.

In diesem Sinn wünsche ICH DIR alles ersehnlich GUTE, „Rudi“

Ich bin nicht ich!
Ich bin JENER,
der an meiner Seite geht, ohne dass ich IHN erblicke, den ich oft besuche,
und den ich oft vergesse.
JENER, der ruhig schweigt, wenn ich spreche,
der sanftmütig verzeiht, wenn ich hasse,
der umherschweift, wo ich nicht bin,

der aufrecht bleiben wird, wenn ich sterbe.

(Juan Ramon Jimenez, span. Nobelpreisträger für Literatur)

Lieber Leser oder liebe Leserin von „Auf ein Wort“, bevor Sie sich den nachfolgend zweiten Anhang zu Gemüte führen, möchte ich Sie ein klein wenig auf selbigen einstimmen.

Wenn in diesem Werk immer wieder zu lesen ist, dass sämtliches universale Geschehen vorbestimmt ist, und ein freier Wille, wie alles, pure ILLUSION ist, und dass wir SEELEN von einer Art Film im Bann gehalten werden, dann sind dies genau die Kriterien, mit denen sicherlich etliche Leser (und vielleicht auch Sie?), was die Akzeptanz an- belangt, zu kämpfen haben.

Damit sich Ihre Akzeptanz dahingehend erweitert, werde ich Ihnen nun ein paar Fakten präsentieren, die, falls der Lauf des Geschehens es vorsieht, diese Erweiterung eskortieren. Eskortieren deshalb, weil im illusorischen univer- salen Geschehen im Grunde nichts wirklich wirkt, es also immer nur den Anschein von Wirkung hat, und „den An- schein“ hat es deshalb, weil die Requisiten so überaus perfekt und genial in Erscheinung treten.

Was unseren angeblich freien Willen betrifft, so lassen wir an dieser Stelle doch einmal einen Wissenschaftler zu Worte kommen, und zwar nicht einen x-beliebigen, sondern unseren guten, alten Albert:

Ich weiß ehrlich nicht, was die Leute meinen, wenn sie von der Freiheit des menschlichen Willens sprechen. Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass ich irgendetwas will; aber was das mit Freiheit zu tun hat, kann ich überhaupt nicht verstehen. Ich spüre, dass ich meine Pfeife anzünden will und tue das auch; aber wie kann ich das mit der Idee der Freiheit verbinden? Was liegt hinter dem Willens- akt, dass ich meine Pfeife anzünden will? Ein anderer Willensakt? Schopenhauer hat einmal gesagt: „Der Mensch kann, was er will; er kann aber nicht wollen, was er will.“ (Albert Einstein)

Ich finde, genialer kann man das mit dem „freien“ Willen gar nicht ausdrücken!
Doch schauen wir uns nun einmal an, was neueste Hirnforschung in punkto „freier“ Wille zu berichten weiß:

(Ursprüngliche Quelle: http://www.neue-westfaelische.de/nw/service/wissenschaft/?cnt=86747)

Hirnforschung wirft neues Licht auf rechtliche Verantwortlichkeit

Hamburg (dpa) – Die Hirnforschung hat in jüngster Zeit das traditionelle Bild vom Menschen in Frage gestellt. Besonders brisant sind Befunde, die den freien Willen als eine Illusion erscheinen lassen.

Das ist nicht nur für die Philosophie und Religion bedeutend, sondern könnte auch einmal wichtig für die strafrechtliche Verantwortlichkeit werden. Wie eine Bilanz in dem Magazin „Gehirn & Geist“ (Heidelberg, 1/2004) deutlich macht, können diese Auseinandersetzungen den Eindruck erwecken, dass es nur zwei extreme Thesen gibt: Entweder „Personen handeln als Automaten, denen ihr Gehirn vorgaukelt, sie würden selbst entscheiden“, oder „Neurobiologische Erkenntnisse haben keinerlei Bedeutung für unser Selbstkonzept als frei und verantwortlich handelnde Men- schen“. Der Beitrag versucht aufzuzeigen: „Die Wahrheit liegt wohl, wie so oft, in der Mitte.“

Der Autor Professor Paul Hoff von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich meint, dass Gerichtsgutachter künftig häufiger die funktionelle Kernspintomogra- phie (fMRT) nutzen werden. So könnten etwa Unstimmigkeiten in der Hirnaktivität von Straftätern erkannt werden, beispielsweise bei der Gefühlsverarbeitung oder der Impulskontrolle.

Im Unterschied zum traditionellen, eher von sozialen Fehlanpassungen eines Tä- ters ausgehenden Ansatz würde hier nach der im Gehirn verankerten Verhaltens- disposition gesucht werden. Hoff sieht allerdings dabei eine Gefahr: „Das alte Kli- schee vom geborenen Verbrecher könnte so gleichsam durch die Hintertür wieder zurückkehren.“

Die Grenze zwischen freien und unfreien Handlungen ist bislang immer fließend er- schienen. Neuerdings jedoch stellen renommierte Hirnforscher wie etwa Gerhard Roth von der Universität Bremen den freien Willen grundsätzlich in Frage: Dem Bewusstsein verborgene Hirnprozesse führen seiner Meinung nach zu Entscheidun- gen, für die wir uns nachträgliche Begründungen zurechtlegen.

Dieser These liegt auch ein Experiment des Neuropsychologen Benjamin Libet von der Universität von Kalifornien zu Grunde mit Probanden, die einen spontanen Ent- schluss zu einer bestimmten Bewegung fassen sollten. Gemessen wurden: erstens der Augenblick der Entscheidung, zweitens im Gehirn der Aufbau eines Bereit- schaftspotenzials als Vorbereitung der Bewegung, und drittens der Zeitpunkt der Bewegung. Es zeigte sich, dass der bewusste Entschluss zur Handlung 200 Millise- kunden vor dem Bewegungsbeginn auftrat, jedoch mehr als 300 Millisekunden nach dem Beginn des Bereitschaftspotenzials. Für Libet ließ das Experiment den Schluss zu:

Wir tun nicht, was wir wollen, sondern wir wollen, was wir tun.

Nun, wie Sie sehen, Einstein und Schopenhauer sagten seinerzeit im Prinzip exakt das Gleiche.

Jetzt noch ein paar InFORMationen dahingehend, dass WIR UNS derzeit in einer Art Film befinden, der einem ganz bestimmten Drehbuch folgt, das man auch als PROGRAMM bezeichnen kann.

Hätte man vor einigen Jahren publik gemacht, dass das, was um uns herum passiert, und das die Menschen als Realität empfinden, in Wirklichkeit gar nicht real ist, sondern dass es sich dabei um eine exzellent inszenierte ILLUSION handelt, dann wäre man mit Sicherheit für verrückt erklärt worden. Mittlerweile schaut es dahingehend sehr viel anders aus, eine nicht unbeträchtliche Anzahl Menschen hält es nämlich durchaus für möglich, dass wir uns in einer gewaltigen ILLUSION befinden. Und dabei handelt es sich nicht um irgendwelche durchgeknallten Freaks, sondern um rational denkende Menschen und mitunter sogar um angesehene Wissenschaftler.

Die rasante Entwicklung in punkto Computer samt dazugehöriger Programme ist das Hauptkriterium, dass viele Menschen eine groß angelegte ILLUSION mittlerweile durchaus für möglich halten. Dies ist auch kein Wunder, wenn man sich vor Augen hält, was Computer und Programme auf dem Gebiet der Simulation und Illusion mitt- lerweile zu leisten imstande sind – und das ist erst der Anfang! Die Computerwelt entwickelt sich äußerst rasant, und es wird in absehbarer Zeit eine Technik verfügbar sein, die dermaßen perfekt ist, dass die Realität von der Simulation, wenn überhaupt, nur noch schwerlich zu unterscheiden sein wird. Es ist alles andere als Zufall, dass gerade jetzt ungeheuerliche Technologien in den Lauf des Geschehens treten, denn dies gehört mit zum Selbster- weckungsprozess, auf den ich Sie schon einige Male hingewiesen habe. Und es ist auch kein Zufall, dass gerade jetzt Kinofilme ins Dasein und somit ins Massenbewusstsein gelangen, wie zum Beispiel der Film „MATRIX“.

Die Film-Trilogie „MATRIX“ (und insbesondere Teil 1) führt dem Kinobesucher in geradezu atemberaubender Art und Weise vor Augen, dass es durchaus möglich sein kann, dass alles, was die Menschen erleben, pure ILLUSION ist, und es sich dabei um ein ins Bewusstsein eingespeistes PROGRAMM handelt. Es ist geradezu erstaunlich, bei wie vielen Menschen der Film „MATRIX“ die Akzeptanz, dass WIR UNS in einer ILLUSION befinden, massiv erhöht hat. Und, man möchte es kaum glauben, immer mehr renommierte Wissenschaftler aus verschiedensten Berei- chen (Mathematik, Physik, Astrophysik, Philosophie usw.) werden sich mehr und mehr dahingehend bewusst, dass das universale Geschehen simuliert ist. Wenn Sie sich davon überzeugen wollen, dann besuchen Sie folgende In- ternetadresse: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,328008,00.html

Auf dieser Internetseite können Sie sich darüber inFORMieren, was die Wissenschaft zum Thema „Lebt die Menschheit in der Matrix (Simulation)?“ zu berichten weiß. Es ist höchst interessant, wie weit dort einige unserer „klugen“ Köpfe gehen, so steht es zum Beispiel für manch hochgradigen Wissenschaftler außer Frage, dass es einer höheren Intelligenz möglich sei, ein komplettes Universum zu programmieren, und dass auch wir eines Ta- ges dazu fähig sein werden. Nun, machen Sie sich selbst ein Bild, und besuchen Sie (bevor Sie weiter lesen) die oben angeführte Adresse.

Bei allem Enthusiasmus, den die Wissenschaftler aufbringen, wenn Sie davon überzeugt sind, dass eine höhere Intelligenz ein gesamtes Universum programmieren und simulieren kann, müssten selbige eigentlich einen Schritt weiter denken, und zwar dahingehend, dass diese höhere Intelligenz sich ja ihrerseits auch nicht sicher sein kann, ob sie nicht ebenfalls in einem Programm steckt, das wiederum eine höhere Intelligenz programmiert hat usw. Das von den Wissenschaftlern aufgezeigte Modell der programmierten Realitäten ist, so eindrucksvoll es im ersten Moment auch erscheinen mag, im Grunde und sehr treffend ausgedrückt: armselig!

Die Wissenschaftler müssen nämlich immer den gleichen Fehler begehen, indem sie die SEELE nicht in Betracht ziehen. Dass es also ETWAS gibt, das jenseits aller ILLUSION und SIMULATION existiert – im

WIRKLICHEN LEBEN

Jetzt möchte ich Sie noch auf eine weitere Internet-Seite hinweisen, deren Inhalt es wahrlich in sich hat, und die Sie sich, falls Sie über Internetzugang verfügen, bitte unbedingt anschauen sollten, und zwar bevor Sie sich den anschließenden Anhang zu Gemüte führen.
Die eben erwähnte Internet-Seite, deren Adresse Sie gleich erfahren werden, stammt von einem gewissen „Harun Yahya“, und der Inhalt dieser Seite liefert, so unglaublich es klingt, den physikalischen Beweis dahingehend, dass sich das komplette universale Geschehen als eine Art Film in Ihrem Gehirn abspielt, also nicht real ist. Jedoch, besagte Internetseite hat einen kleinen Schönheitsfehler (um es einmal dezent auszudrücken), Harun Yahya ist dem Islam äußerst zugetan, und somit dem illusorischen Gott „Allah“ untertan. Das heißt, Sie müssen beim Be- trachten der Internetseite alles, was mit „Allah“ zu tun hat, einfach ignorieren, der Rest jedoch ist hoch interes- sant.

Schauen Sie sich bitte, bevor Sie weiter lesen, die Seite einmal in Ruhe und vollständig an, die Internetadresse lautet: http://www.geheimnisdermaterie.com

Das Buch „Auf ein Wort“ jetzt kaufen:

http://www.amazon.de/Auf-ein-Wort-Gipfel-Philosophie/dp/3940119458/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1419160835&sr=8-1&keywords=auf+ein+wort

Als freie PDF: http://www.zurwahrheit.de/auf%20ein%20Wort%20V5.pdf

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