Über pyramidiale Machstrukturen und das pure BÖSE

Veröffentlicht: April 25, 2014 in Uncategorized

Wissen Sie eigentlich, was „böse“ ist? – Sie wissen es nicht! Sie haben allenfalls eine blasse Ahnung von dem, was „böse“ wirklich ist. Und das ist deshalb der Fall, weil Sie im Alltag lediglich mit einem Gemisch von Gut und Böse konfrontiert werden, und nie mit dem „Bösen“ in seiner reinen Form. Wenn Sie das „Böse“ in seiner pu- ren Form auch nur für einen kurzen Augenblick erfahren und ertragen müssten, Sie würden einen derartigen Schock und Zusammenbruch erleiden, von dem Sie sich – wenn überhaupt – nur schwerlich wieder erholen wür- den. Auch in diesem Fall erzähle ich hier nicht einfach nur so daher, sondern ich hatte bereits das bittere „Vergnü- gen“, dieses in annähernder Form erleben zu dürfen.

Das „Böse“ in seiner reinen Form ist mit Worten gar nicht zu beschreiben, genauso wenig wie die Erfahrung der Unsterblichkeit mit Worten nicht zu beschreiben ist. Worte sind eine Sache, leibhaftige Erfahrung eine andere! Dass es auf dieser Welt „Gut“ und „Böse“ gibt, darüber dürfte ja wohl kein Zweifel bestehen, denn das weiß jeder. Auch ist es bekannt, dass es sich dabei um Kräfte handelt, denn der Volksmund spricht ja: „Von der Kraft des Guten und von der Kraft des Bösen“ sowie von „bösen Kräften und von guten Kräften“. Man kann Gut und Böse auch als gegensätzliche Prinzipien bezeichnen, die letztendlich in der existierenden Dualität ihren Ursprung haben. Tatsache ist, dass das „Böse“ von uns Menschen permanent unterschätzt wird, denn wir sind einfach in manchen Dingen viel zu gut-gläubig. Und das sind wir deshalb, weil jeder Mensch immer gleichzeitig von Gut und Böse durchdrungen wird, und somit in ihm ein Gemisch entsteht. Das Mischungsverhältnis bestimmt letztendlich dar- über, ob wir: einen Menschen als gut oder als böse bezeichnen; ob wir sagen: er ist an und für sich böse, hat aber auch ein paar gute Seiten; ob wir sagen: er ist eigentlich ein guter Mensch, es hat ihn jedoch nur momentan eine böse Kraft gepackt; ob wir sagen: der ist mit Vorsicht zu genießen, mal ist er gut, mal ist er böse; usw.

Das Kräfteverhältnis kann sich jederzeit ändern, sogar den schlimmsten Verbrecher kann eine ehrliche, tiefe Reue packen, und selbige eine Wandlung hin zum Guten bewirken. Und selbst diejenigen, die ihre grauenhaften Verbre- chen beibehalten, haben noch ihre guten Seiten, und sei es lediglich darauf beschränkt, dass sie ihren Hund aus ganzem Herzen lieben. Oder ein eiskalter Diktator wie Adolf Hitler, der musste beim Anblick von Kindern stets mit ehrlichen Tränen der Rührung kämpfen. Also, es stimmt schon, was der Volksmund sagt: „In jedem Menschen steckt etwas Gutes!“ Dass dieses „etwas“ in vielen Fällen viel zu wenig ist, und das Bisschen auch noch zusehends schwindet, das steht auf einem anderen Blatt.

Merken Sie sich gut: Es gibt keinen Menschen auf Erden, mag er auch noch so verkommen sein, der vollkommen böse ist!
Was für den Menschen gilt, gilt jedoch nicht für das Prinzip. Das Prinzip des „Bösen“ ist abgrundtief böse, ohne Wenn und Aber, in purster Form. Und dieses Prinzip wütet zurzeit auf diesem Planeten in verheerendem Maße. Die Menschen sind dem Prinzip des „Bösen“ völlig hilflos ausgeliefert, und werden von ihm – von Mensch zu Mensch unterschiedlich – mehr oder weniger stark in Beschlag genommen. Und jetzt denken Sie sich einmal hinein in die- ses pure böse Prinzip, und zwar kompromisslos und maximal. Versuchen Sie sich in das „Böse“ hineinzuversetzen, seien Sie für einen Augenblick einmal wirklich abgrundtief böse! Was würden Sie anstellen mit dieser Welt? Und, vor allem, wie würden Sie es anstellen? – Ich werde es Ihnen einmal kurz vordenken:

Wenn ICH das „Böse“ wäre, ICH würde nicht nur brachial und grausam Leben vernichten, das wäre MIR auf Dauer gesehen viel zu billig und äußerst unbefriedigend. ICH würde meine hässlichsten Eigenschaften zum Einsatz bringen: die Verblendung, die Täuschung und die Hinterlist! ICH würde MIR stets den Anschein des Guten geben, und aus dieser perfekten Tarnung heraus die Welt in Zwietracht, Hass, Krieg, Terror, Elend und Leid stürzen. ICH wäre der perfekte Wolf im Schafspelz. ICH hätte alles Geld der Welt zur Verfügung, und dank der Gier, mit der ICH die Menschen infizieren würde, wäre mein Geld allmächtig. ICH würde in feinstem Zwirn gekleidet, stets satt gefres- sen und mit höchstem Einfluss und Ansehen ausgestattet in allen Weltmetropolen und Regierungen sitzen, und ein paar willenlose Hampelmänner dazu benützen, weltweit Hunger, Folter, Mord und Terror zu befehlen. Und um MEINER Bosheit noch die Krone aufzusetzen, käme ICH stets als „Retter“ daher, und würde in das von MIR ange- zettelte blutige Szenario auch noch Retter-Blut vergießen, und die dumme Welt würde MIR dafür sogar noch dan- ken und MIR huldigen. ICH würde die Menschen krank und süchtig machen, und MICH durch deren Elend auch noch maßlos bereichern. ICH würde MEINEN Namen stets mit Hilfsorganisationen in Verbindung bringen, in denen sich die Menschen dahingehend aufopfern, das von MIR verursachte Leid zu lindern. Niemand käme auf den Ge- danken, dass ICH es bin, der alles Leid verursacht. ICH würde das Gute – das ICH abgrundtief hasse – wo immer es sich zusammenfindet, geschickt und hinterhältig unterwandern, und ihm somit langsam aber sicher MEINE fins- tere Natur überstülpen. Dort, wo ICH auftrete, würde ICH mich stets national und gottesfürchtig geben, doch in Wahrheit bin ICH international, gottlos und verheize sämtliches Menschenmaterial, ganz wie es MIR beliebt. ICH würde dieser Welt keine ruhige Minute mehr gönnen. All meine Propagandamittel, deren Empfangsgeräte und Einrichtungen ICH weltweit so genial verteilt habe, würden 24 Stunden rund um die Uhr ANGST ausstrahlen, denn in der ANGST sonne ich MICH! ICH würde die Menschen in einen teuflischen Prozess verwickeln, der dazu führt, dass sie sich gegenseitig rücksichtslos bekämpfen, und dass sie ihre Erde gnadenlos ausbeuten, vernichten, ver- giften und verstrahlen. ICH würde die Welt teilen in Arm und in Reich, in Hunger und in Satt, und ICH würde mich an der Gier der Reichen stündlich ergötzen, denn deren Gier ist unersättlich! ICH würde weltweit Terror und Angst verbreiten, in einem Maße, dass die Menschen zu mir gekrochen kommen und MICH um Sicherheit anflehen, und sie würden jeden Preis dafür bezahlen. ICH würde jedem einzelnen von ihnen mein Brandmal aufdrücken, ihn kennzeichnen und für immer kontrollieren. MEINE Augen wären überall auf der Welt installiert, und es würde kei- ner auch nur einen Schritt unternehmen, über den ICH nicht informiert wäre. ICH würde den Menschen die höchs- ten Güter rauben, die sie besitzen – die Freiheit, die Eigenständigkeit, die Individualität und das Bewusstsein. ICH würde sie solange verblöden, bis sie nur noch eine dumme, geile, vergnügungssüchtige, geldgierige Masse sind, die sich in immer größer werdenden Arenen das letzte Stückchen Verstand aus dem Leib schreit. Und als Höhe- punkt würde ICH den Leidenden einen „lieben Gott“ vor die Nase setzen, den sie unaufhörlich anbeten dürfen, nur um MICH weiterhin ertragen zu können. Und ICH würde dafür sorgen, dass selbst MEINE ranghöchsten Sklaven davon überzeugt und dahingehend verblendet sind, dass sie stets glauben, das Richtige zu tun. Niemand, ICH wiederhole, niemand würde MEINEN Namen wirklich in aller Tiefe erfassen, denn ICH bin

DAS BÖSE!

Wie heißt es doch immer so schön: Eventuelle Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen, Institutionen oder Ge- schehnissen sind nicht beabsichtigt und, falls vorhanden, rein zufälliger Natur!

Wenn Sie jedoch der Meinung sind, dass das Böse zur Zeit gerade mal eine Ausnahme macht, und nicht in oben aufgeführter Art und Weise diesen Erdball knechtet, dann schlafen Sie weiter, aber seien Sie sich um eines ge- wiss:

Jedes böse Erwachen setzt einen tiefen Schlaf voraus!
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das

Böse zulassen. (Albert Einstein)

Und jetzt schauen wir uns einmal an, in welcher Form das „Böse“ auf Erden in Erscheinung tritt.
Da es sich beim „Bösen“ um ein Prinzip handelt, von dem ein Mensch allein nie in purer Form befallen werden kann, tritt es stets als Organisation auf. Und zwar immer als eine Organisation, der eine hierarchische Machtstruk- tur zugrunde liegt. Solche Organisationen sind ausnahmslos pyramidal strukturiert, schauen wir uns so eine Machtpyramide am Beispiel eines kleinen, produktiv arbeitenden Wirtschaftskonzerns einmal näher an:

Eine Pyramide verläuft konisch, hat also eine breite Basis, die sich nach oben hin zuspitzt sprich zentriert. Der Begriff „Konzern“ ist aus den Worten „konisch“ und „zentriert“ abgeleitet. Weiterhin ist eine Pyramide schicht- oder stufenweise aufgebaut, je höher eine Schicht liegt, umso weniger Substanz (Mitglieder) birgt sie. Die unters- te Schicht hat am meisten Substanz und nimmt auch die größte Fläche ein, man spricht deshalb auch von der „breiten Masse“. Weiterhin ist es eine physikalische Tatsache, dass auf der untersten Schicht immer das größte Gewicht lastet. Und es ist auch so, dass die unterste Schicht den geringsten Überblick hat, im Gegensatz zur Py- ramidenspitze, dort ist die Aussicht rundum maximal.

In einem Konzern stellen die einfachen Arbeiter die unterste Schicht dar. Sie verrichten die eigentliche Arbeit, tragen somit die größte Last, und haben den geringsten Überblick. Wenn Sie überhaupt von der Konzernspitze informiert werden, so müssen sie das glauben, was ihnen von dortiger Seite berichtet wird. Die nächste Schichtbilden diejenigen Angestellten, die sich unmittelbar um die Arbeiter zu kümmern haben, und deren geschaffene Produkte kontrollieren. Diese Schicht hat, was bestimmte Belange angeht, schon mehr Ein- und Überblick. Dann kommt eine Schicht, die in vielen Konzernen von den unteren Abteilungen schon hermetisch abgetrennt ist – die Test-, Forschungs-, Entwicklungs- und Sonderbauabteilungen. Personal, das dort beschäftigt ist, hat Zugangsbe- rechtigung zu gewissen Räumlichkeiten, die ein gewöhnlicher Arbeiter unter Umständen nie zu Gesicht bekommt. Ab einer gewissen Schicht speisen die Damen und Herren auch in getrennten Räumlichkeiten, somit ist eine weite- re Abschottung nach unten hin gewährleistet. Die nächste Schicht bildet die Verwaltung: Lohn- und Finanzbuch- haltung sowie Einkaufs- und Vertriebsabteilung sind dort angesiedelt – der Überblick wird immer größer. Dann kommt eine Schicht, die man als „gehobene Verwaltung“ bezeichnet, Finanzmanagement und Controlling haben dort ihren Sitz. Und ganz oben, abgeschottet von allen anderen Abteilungen, mit voller Rundumsicht, eigens be- kocht und emsig umsorgt, hockt die Konzernspitze – diejenigen, die wissen, wohin der Hase im Moment gerade läuft! Das ist der Platz, dem das ganze Gebilde huldigt, und zu dem man sich – koste was es wolle – hinaufdient, egal ob dabei der letzte Rest an Moral vor die Hunde geht!

Wenn es sich in unserem Beispiel um einen Konzern handelt, der Werkzeugmaschinen produziert, dann ist die Sache noch relativ unkritisch. Sollte es sich aber um eine Firma handeln, die Waffen produziert, dann schaut die ganze Sache schon sehr viel bedenklicher aus. Die breite Masse (unterste Schicht) hat nicht die blasseste Ahnung von dem, was die Konzernspitze mit den produzierten Waffen weltweit wirklich so alles treibt und unterstützt, dort ist man froh um den sicheren Arbeitsplatz, und vertraut auf die Konzernleitung. Doch die Vertriebskanäle und Machenschaften von Waffenkonzernen sind sehr oft verschlungen, illegal, korrupt und in vielen Fällen von Ge- heimdiensten und Politik gedeckt und abgesegnet. In der Vergangenheit hat es weltweit schon etliche Fälle gege- ben, in denen die Machenschaften der Rüstungsindustrie – und deren freie Handelsvertreter (die internationalen Waffenschieber!) – in der Öffentlichkeit publik geworden sind. Dass diese aufgedeckten Fälle lediglich die Spitze des oft zitierten Eisberges darstellen, das sollte Ihnen tunlichst bewusst sein.

Eine pyramidal strukturierte Organisation muss nicht zwangsläufig etwas Materielles produzieren, die Politik ist dahingehend ein Paradebeispiel. Dort gibt es auch eine breite Parteibasis. Das sind diejenigen, die unermüdlich Plakate kleben, sich die Füße platt stehen und sich hinter Tapeziertischen die Lippen fransig reden – und das alles, um Sie für deren Partei zu gewinnen. Eine Partei, deren niederes Fußvolk zwar glaubt, alles von ihr zu wissen, doch da irren sich diese Leute gewaltig. Es mag zwar das Parteiprogramm bekannt sein sowie der frustrierende Inhalt der endlosen Bundestagsdebatten, aber was die Parteispitze – und das ist in Deutschland der Bundeskanz- ler – hinter verschlossenen Türen bei einem so genannten „Gespräch unter vier Augen“ mit seinem jeweiligen Gegenüber abspricht, davon hat keiner (oder nur ein ganz enger Kreis) eine Ahnung. Die Öffentlichkeit und die Parteibasis müssen sich zwangsläufig mit dem zufrieden geben und das glauben, was das Oberhaupt letztendlich vorgibt, angeblich besprochen zu haben. Ganz zu schweigen vom Inhalt von nichtoffiziellen Gesprächen, die man mit Freunden aus Wirtschaft und Hochfinanz führt, wie das ja gang und gäbe in bestimmten Kreisen ist.

Ein altes Sprichwort sagt:

„Die Politik ist eine Hure!“ – und diese Aussage kommt nicht von ungefähr!

Wenn Sie sich in der Politik nach oben dienen wollen, dann müssen Sie von Stufe zu Stufe immer stärker mit den Wölfen mitheulen, ansonsten kriegen Sie einen Tritt (oder man hängt Ihnen eine Affäre an), und schon hat sich die Sache für Sie erledigt. Und falls Sie es auf Ihrem Weg nach oben wirklich schaffen, ihren unbestritten edlen politischen Absichten stets treu zu bleiben, und Sie sich irgendwie durch das Wolfsgeheul durchgemogelt haben, und der Lauf des Geschehens Sie dann tatsächlich an die Spitze der Macht katapultiert, und das Volk Sie verständ- licherweise auch noch liebt, dann können Sie dahingehend sicher sein, dass Ihnen ganz zufällig (!) irgendein Wahnsinniger den Garaus macht. Oder der eigene Geheimdienst, wie das im Falle von John F. Kennedy der mitt- lerweile faktisch bewiesene Hergang war. Wer sich als Staatsoberhaupt wirklich und ehrlichen Herzens kompro- misslos für die Menschen einsetzt, der stirbt! – Die historische Vergangenheit ist voll, was derartige Fälle anbe- langt!

Das Traurige, was viele pyramidal strukturierte Organisationen anbelangt, ist die Tatsache, dass sich die unteren Schichten ehrlich bemühen und unaufhörlich schuften, und dass diese breite Basis von der jeweiligen Organisati- onsspitze maximal ausgenützt und ideologisch brutal hintergangen wird. Der breiten Basis wird eine Organisati- onsideologie suggeriert, die genau das Gegenteil von dem darstellt, was die Oberen in Wirklichkeit beabsichtigen und weltweit treiben. Verstehen Sie, man treibt es unter dem Deckmantel einer positiven Ideologie! Eine bessere und hinterhältigere Tarnung gibt es nicht! Eine vorgeschobene positive Ideologie macht das Verbrechen, das sich dahinter verbirgt, nahezu unangreifbar! Greift man ein derart getarntes Verbrechen an, dann erscheint es der breiten Basis – die ja noch immer von ihrer Organisation absolut überzeugt ist – als greife man das Gute an! Wenn die Menschen wirklich wüssten, was auf dieser Welt in vielen Organisationen getrieben wird – der sie als breite Basis dienen – dann hätte es sich mit so manchem Verein ruck zuck erledigt! Aber die Menschen wissen es nicht, und viele wollen es auch gar nicht wissen und wahrhaben –

das ist das Problem!

Und wenn Sie das von mir hier Geschriebene anzweifeln, dann sage Ich nur: Schauen Sie sich den Verlauf des Weltgeschehens einmal genau an! Sehen Sie nicht, in welch verheerende Zustände wir mehr und mehr hineinge- raten? Da ist doch etwas nicht in Ordnung, da ist doch einiges faul!

Und außerdem können Sie sich das Ganze anhand von drei Fingern abzählen, die ich Ihnen eigentlich schon ge- nannt habe: Sie müssen sich als Erstes darüber bewusst sein, dass das Böse existiert, und zwar prinzipiell in furchtbarster und purer Form. Wenn Sie sich dessen bewusst sind (und das kann ja wohl angesichts dessen, was auf Erden passiert, nicht sonderlich schwer sein!), dann müssen Sie als Zweites auch akzeptieren, dass das Böse rücksichtslos zu genialsten und hinterhältigsten Mitteln greift, die ihm zur Verfügung stehen – zu Hinterlist und Täuschung. Und als Drittes müssen Sie erkennen, dass es weltweit drei Bereiche gibt, in denen die beiden Haupt- geschwüre des Bösen – die Macht und das Geld – zum Ausdruck kommen: Wirtschaft, Politik, Kirche.

Einfacher, kürzer und verständlicher kann ich es Ihnen nicht klar machen!

Dass die Politik weltweit sehr eng mit Wirtschaft und Geld verknüpft ist, das ist ja kein großes Geheimnis. Aber dass die Kirche über Finanzen verfügt, deren Höhe Ihre kühnsten Vermutungen bei weitem übertreffen, ist nur demjenigen bekannt, der sich näher dafür interessiert (in Finanzmagazinen werden Sie dahingehend aus verständ- lichen Gründen nichts lesen). Finanzen, Transaktionen und vornehmlich Aktienanteile sind nämlich, und seien sie noch so geschickt getarnt, letztendlich nachweisbar. Was Geld, Macht und die Vorspielung falscher Tatsachen an- belangt, gibt es kein besseres Negativbeispiel als die katholische Kirche.

Diese gigantische, weltweit vertretene und pyramidal strukturierte Organisation hat ein sehr, sehr großes Prob- lem. Das Problem besteht aus einer irrsinnigen Anhäufung von Reichtümern sowie aus einer kleinen Gruppe machtbesessener Personen, die der römischen „Kurie“ angehören. Bei der „römischen Kurie“ handelt es sich um die zentrale Kontroll- und Herrschaftsinstanz der katholischen Kirche und einer – im Vatikanstaat ansässigen – Organisation, der – wenn auch inoffiziell – die gesamte kirchliche Macht innewohnt. Die Kurie ist ein verschwore- ner elitärer Kreis, der sich aus einigen Kardinälen und Diözesanbischöfen zusammensetzt, diese Organisation be- herrscht das Geschehen im Vatikan seit Gründung der katholischen Reichskirche. Zwar glauben die Menschen, dass der Papst im Vatikan das Sagen hat, doch diese Annahme ist irrig, und entspricht – abgesehen von einigen Ausnahmen – absolut nicht den Tatsachen. Die Einschränkung auf ein „abgesehen von einigen Ausnahmen“ rührt daher, weil es in der Vergangenheit immer wieder Päpste gegeben hat, die Entscheidungen getroffen haben, die nicht im Sinne der Kurie waren. Wenn ein Papst sich den Bestrebungen der Kurie widersetzt, und eigenmächtig (was ihm eigentlich zusteht!) entscheidet, dann wird dieser Papst massive Probleme bekommen. Etliche der weit über 300 Päpste, die seit dem Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) im Amt waren, haben diese Tatsache – mehr oder weniger hart – zu spüren bekommen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Volk keinerlei Zweifel daran hegt, dass sich die römische Kurie in der Vergangenheit schon etlicher unbequemer Päpste auf verbrecherische Weise entledigt hat. Nun, das ist lange her, sagt man, die Vergangenheit der römischen Kirche ist nun mal von übelsten Gräueltaten durchzogen, und ein paar historische Verbrechen hin oder her, was kümmert das die gegenwärtige Gesellschaft schon? Problematisch wird die ganze Sache jedoch, wenn einige dahingehend deutende Vorfälle noch gar nicht so lange her sind, wie ich Ihnen gleich darlegen werde.

Ein seit jeher großes Problem für die Kurie stellt das Reglement dar, dass der Papst von allen weltweit existieren- den Kardinälen, die das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, in geheimer Wahl bestimmt wird. Die Kurie ist natürlich sehr darauf bedacht, dass ein Papst gewählt wird, der die Bestrebungen der Kurie verfolgt, oder der sich zuminderst deren Bestimmungen fügt. Der Idealfall für die Kurie wäre natürlich ein gewählter Papst, der aus den eigenen Reihen stammt. Dieser Idealfall ist in der Vergangenheit schon auffällig oft eingetreten. Und dies nicht ohne Grund, denn was Intrigen, Manipulation und Beeinflussung anbelangt, so dürfte der Akt der Papstwahl wohl mit an der Spitze stehen. Das fängt schon damit an, dass die Kurie es ist, die letztendlich eine anstehende Papst- wahl organisiert und überwacht, von diverser Propaganda und Beeinflussung mal ganz abgesehen.

Was in vielen Fällen – bezogen auf die Kurie – gut geht, läuft in manchen Fällen schlecht – so ist das Leben! Und so einen „schlechten“ Fall, noch dazu aus relativ junger Vergangenheit, schauen wir uns jetzt einmal an.

Begeben wir uns ins Jahr 1958, das Jahr, in dem ein Papst den weltlichen Thron Gottes bestieg, der sich „Johan- nes XXIII.“ nannte. Dieser Papst entwickelte sich innerhalb seiner knapp 5-jährigen Amtszeit nicht so ganz im Sinne der Kurie, denn er wollte etwas durchführen, was die Kurie schon immer verabscheute, und das sie im Laufe der Geschichte sehr oft zu verhindern wusste – Reformen! Viele Gläubige, Priester, Bischöfe und auch etliche Kar- dinäle sind seit jeher mit dem, was die Führungsspitze der römischen Kirche verkündet und fordert, in hohem Maße nicht einverstanden. Doch Treuegelübde und vor allem die pyramidale Machtstruktur des Kirchenapparates zwingen diese positiven Kräfte in die Knie. Einzige reelle Chance, dass sich am modrigen Urgestein Kirche etwas Grundlegendes ändert, ist ein Papst, der entsprechende Reformen anstrebt. Und Johannes XXIII. war in der Tat ein Hoffnungsschimmer dahingehend, denn dieser Mann hatte den Mut und die Kraft, wenigstens teilweise gegen die Bestrebungen der Kurie zu handeln. Johannes XXIII. war nämlich der Ansicht, dass sich die Kirche weg von geistigen Zielen und hin zu immer mehr Materialismus bewege. Außerdem machte er sich um die starre Haltung der Kirche Sorgen, was das Reizthema „Geburtenkontrolle“ anbelangt. Das ist auch durchaus nachvollziehbar, denn seit geraumer Zeit ist aus dem einstigen Slogan „wachset und mehret euch“ ein „mehret euch und verhun- gert“ geworden. Mittlerweile sterben an den Folgen des Hungers jährlich 40 Millionen Menschen, und nicht zuletzt deswegen, weil die Kirche ihren Gläubigen nach wie vor Empfängnisverhütung aus vollkommenen schwachsinnigen Gründen verbietet. Dieses Verbot hat mit göttlichen Geboten absolut nichts zu tun. Warten Sie ab, was ich Ihnen über das göttliche Fundament – auf dem die katholische Kirche aufbaut – noch erzählen werde. Es ist schlicht und ergreifend ein Verbrechen, was hier den Gläubigen aufgezwungen wird, zumal es von einer Institution kommt, die irrsinnige Reichtümer angesammelt hat, während eine Ecke weiter die Menschen elendiglich verhungern. Doch wie

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reich die katholische Kirche summa summarum wirklich ist, das wusste selbst Johannes XXIII. nicht, denn die Finanzen werden von bestimmten Mitgliedern der Kurie verwaltet. Und es ist ein ungeschriebenes Gesetz im Vati- kan, dass sich ein Papst keinen Einblick in die Finanzen des Vatikans verschafft, jedenfalls nicht unmittelbar, son- dern ein Papst hat sich immer auf das zu verlassen, was ihm die Kurie in punkto Finanzen mitteilt. Und wehe dem Papst, der es wagen würde, dieses Gesetz zu durchbrechen, es sei denn, er stammt selbst aus der Kurie und weiß somit sowieso um den Stand der Dinge Bescheid! Johannes XXIII. jedenfalls ahnte nur, welche Reichtümer der Vatikan in Wirklichkeit verwaltete, und er brachte mit dem „Zweiten Vatikanischen Konzil“ zumindest einige kleine kirchliche Reformen auf den Weg. Am 3. Juni 1963 verstarb Johannes XXIII., als Nachfolger wurde ein Papst ge- wählt, der sich den Namen „Paul VI.“ gab. Auch dieser Papst richtete sich nicht ganz hundertprozentig nach dem Willen der Kurie, seine immerhin 15-jährige Amtszeit wies jedoch ein Ereignis auf, das dem positiven Teil der ka- tholischen Kirche einen gewaltigen Schlag versetzte. Papst Paul VI. verkündete am 25. Juli 1968 die „Enzyklika Humanae Vitae“, dabei handelte es sich um ein päpstliches Sittengesetz, das für alle Katholiken bindend war, und das – kurz gefasst – folgenden Inhalt hatte:

Die einzige Methode der Empfängnisverhütung, die die Kirche ihren Gläubigen gestattet, ist die Kalendermethode (kein Geschlechtsverkehr an fruchtbaren Tagen), außerdem sei jeder geschlechtliche Akt zwischen Eheleuten (und nur Eheleuten ist er gestattet) rein zum Zwecke der Erzeugung menschlichen Lebens zu sehen.

Dass diese Enzyklika nicht gerade mit Begeisterungsstürmen von den Gläubigen – aber auch von der Mehrheit der Priesterschaft – aufgenommen wurde, versteht sich von selbst. Wenn wir von Gläubigen sprechen, dann waren dies zu damaliger Zeit immerhin 800 Millionen Menschen weltweit. Für viele Priester brach damals schlichtweg eine Welt zusammen, hatte man doch auf ein ganz anderes Ergebnis gehofft. Die Enzyklika Humanae Vitae wurde von Papst Paul VI. nicht so einfach aus dem Nichts erlassen, vorausgegangen war die Arbeit einer 68-köpfigen Kommission, deren Meinung dem Papst als Orientierungshilfe in Frage Geburtenkontrolle dienen sollte. Obwohl sich der Bericht dieser Kommission eindeutig für Empfängnisverhütung und ein liberaleres Sexualleben aussprach, entschied Papst Paul VI. genau entgegengesetzt. Schuld daran war die Kurie, die den Papst mit einem Gegenbe- richt derart massiv und geschickt unter Druck setzte, dass er die Empfehlung der 68-köpfigen Kommission einfach ignorierte. Durch diese Entscheidung verlor nicht nur Papst Paul VI. gehörig an Sympathie, das Ansehen der gan- zen katholischen Kirche bekam weltweit einen gewaltigen Knacks. Ganz wohl war es dem Papst nach dieser Ent- scheidung nicht mehr, er wurde sich mehr und mehr dahingehend bewusst, dass die Kurie ihn im Griff hatte, und dass ihm die Kraft fehlte, sich diesem Griff zu entziehen. Sich seiner eigenen Ohnmacht bewusst, begann Paul VI. – geschickt und so unauffällig wie nur irgend möglich – einen Bischof zu fördern, der den Namen Luciano Albino trug. Paul VI. wusste, dass Luciano Albino das Herz am rechten Fleck hatte, und er war sich vor allem der Tatsa- che bewusst, dass einem Luciano Albino die Kraft innewohnte, sich der Kurie entgegenzustellen. Papst Paul VI. ermunterte den stets bescheidenen Bischof Luciano Albino dahingehend, dass dieser seinen berufenen Weg gehen sollte, und er stellte da und dort die Weichen für dessen Karriere. 1970 wurde Luciano Albino Erzbischof von Ve- nedig, 1973 verlieh ihm Papst Paul VI. die Würde zum Kardinal. Aber Paul VI. beschränkte sich in Sache Luciano Albino nicht nur dahingehend, dass er auf dessen Karriere achtete, er begann auch bei einigen anderen Kardinälen Werbung für diesen Mann zu machen. Und zwar Werbung ganz klar hinsichtlich dessen, dass Luciano Albino ein würdevoller Nachfolger wäre, falls er selbst ableben würde. Doch den größten Clou landete Papst Paul VI. im Ok- tober des Jahres 1975, zweiundzwanzig Monate vor seinem Tod. Er erließ nämlich eine Reihe von päpstlichen An- weisungen, die den Fall seines Todes betrafen, beziehungsweise die Neuwahl des nächsten Papstes. Es war Papst Paul VI., der diejenigen Kardinäle, die das 80. Lebensjahr bereits vollendet hatten, von der Papstwahl (Konklave) ausschloss. Weiterhin sorgte der päpstliche Erlass dafür, dass bei der nächsten Papstwahl Vorkehrungen getroffen werden, die jegliche Wahlmanipulation von vornherein ausschlossen. Die im Erlass befohlenen Sicherheitsmaß- nahmen waren perfekt, denn Paul VI. wusste um die Schwachstellen im Vatikan genau Bescheid. Und er wusste vor allem, dass die Kurie bislang jede Papstwahl in heftigster Art und Weise manipuliert hatte. Dass dieser päpstli- che Erlass die Kurie in helle Aufregung versetzte, kann man sich lebhaft vorstellen, der Papst wurde in der Folge massiv unter Druck gesetzt, diesen Erlass für nichtig zu erklären. Aber Paul VI. blieb in dieser wichtigen Sache standhaft bis zu seinem Tode, der am 6. August 1978 eintrat. Es kam zur Neuwahl des Papstes, unter bislang noch nie da gewesenen Sicherheitsvorkehrungen. Und siehe da, nach schier endlosem Wahldrama bestieg am 26. August 1978 ein vollkommen überraschter Luciano Albino den weltlichen Thron Gottes, er gab sich den Namen „Johannes Paul I.“.

Johannes Paul I. ging als „der lächelnde Papst“ in die Geschichte ein, die Menschen schlossen ihn sofort in ihr Herz. Doch es sollte ein Auftritt von sehr kurzer Dauer sein, 33 Tage nach seinem Amtsantritt war Papst Johannes Paul I. tot.

Luciano Albino stammte aus sehr armen Verhältnissen, er kannte die Not der Menschen, die nicht zuletzt auf einen überreichen Kindersegen zurückzuführen war. Luciano Albino war ein Menschenfreund erster Klasse, er war be- scheiden, hilfsbereit und grundehrlich. Außerdem war er von frühester Kindheit an äußerst belesen, er wusste, was in der Welt bislang geschehen war und was gerade geschieht. Und, was das allerwichtigste war, Reichtum war ihm ein Dorn im Auge. Sein Motto, das er im Laufe seiner Karriere mehrmals unüberhörbar und mit Nachdruck äußerte, war:

Ich bin mit weniger als fünf Lire hergekommen, und ich will mit weniger als fünf Lire weggehen.

Als Erzbischof von Venedig verzichtete er auf die ihm zustehende Yacht, der Erzbischof von Venedig fuhr – sehr zum Entsetzen des venezianischen Geldadels – stets mit Gondel und Fahrrad zu den Kranken und Hilfsbedürftigen. Und so ein Mann wurde nun Oberhaupt einer Institution, deren elitäres Machtzentrum eine Unmenge an Besitztü- mern und Geldmitteln verwaltete, von deren Höhe sich ein Außenstehender gar keinen Begriff machen kann. Hinzu kommt noch, dass der Geldapparat des Vatikans Hand in Hand mit der Mafia zusammenarbeitet, und etliche Ku- rienkardinäle und Bischöfe hochrangige Mitglieder von Organisationen sind, die in die düstere Rubrik „gehobene Freimaurerei“ fallen. Aber Luciano Albino ging nicht gänzlich unwissend in die Höhle des Löwen, er war über einen Gutteil des dortigen finsteren Geschehens bereits im Vorfeld informiert. Außerdem hatte Luciano Albino bereits hautnah erfahren, mit welchen Methoden der Vatikanstaat in punkto Banken und Finanzen vorging, und zwar an- hand eines Skandals, der ihn 1972 tief erschüttert hatte. Damals hatte ein gewisser Paul Marcinkus – seinerzeit Bischof und Präsident der Vatikanbank – die „Banka Cattolica Veneto“ (das war die Hausbank der Priester) hinter- rücks an Robert Calvi verschachert. Robert Calvi war Mafioso und hochrangiges P2-Logenmitglied, offiziell jedoch Chef der Mailänder Bank „Ambrosiano“. Die gesamte italienische Priesterschaft, die sowieso ihre Geldmittel größ- tenteils für karitative Zwecke sparte, verlor durch diesen hinterhältigen Akt einen Großteil ihrer Ersparnisse, die Vatikanbank dagegen bereicherte sich bei diesem hinterhältigen Deal. Wie gesagt, dieser Akt hat Luciano Albino tief erschüttert und in punkto Vatikanbank nachhaltig geprägt. Und jetzt war er völlig unverhofft Papst und somit oberster Chef dieser Schlangengrube. Außerdem kam er noch in Besitz einer Liste, die an Brisanz kaum noch zu überbieten war. Es war eine Aufstellung derjenigen Mitglieder der Kurie, die nebenbei einer Freimaurerloge ange- hörten. Papst Johannes Paul I. war fest entschlossen, im Vatikan gründlich aufzuräumen. Er begnügte sich nicht mit Auskünften der Kurie, was die Finanzen der katholischen Kirche anbelangt, er verschaffte sich direkten Ein- blick in die Geldgeschäfte des Vatikans. Und die Summen, die er dort zu Gesicht bekam, verschlugen ihm gänzlich die Sprache, hatte er doch zuvor um jede dringend benötigte Lira beim Vatikan betteln müssen.

Ich habe ja bereits erwähnt, dass ein Papst, der sich gegen den Willen der Kurie Einblicke in die Finanzen ver- schafft, massive Probleme bekommt. Noch dazu wenn es sich um einen Papst handelt, der die Kirche zu dem ma- chen will, was sie eigentlich sein sollte. Die Alarmglocken der Kurie rasselten schon seit dem Amtsantritt von Jo- hannes Paul I., doch jetzt war für gewisse klerikale Individuen ALARMSTUFE ROT angesagt! – In der Nacht vom 28. auf den 29. September 1978 starb Papst Johannes Paul I.:

Alter: Gesundheitszustand am Tag vor seinem Tode: Zeitpunkt des Todes: Todesursache: Obduktion: Sofortige Maßnahme:

Sonstige Maßnahme:

65 Jahre!
kerngesund!
unbekannt!
unbekannt!
keine!
feierliche Vergatterung (Verpflichtung zum Schweigen) sämtlicher Personen, die im näheren Umfeld des Papstes tätig waren! Leichnam schnellstens einbalsamieren!

Sofort nach Bekanntgabe des Todes von Johannes Paul I. wurde der „Osservatore Romano“ (Presseorgan des Va- tikans) aktiv. Der Öffentlichkeit wurde sofort ein vollkommen falsches Bild von der Person Johannes Paul I. ein- suggeriert, plötzlich hieß es, der Papst sei schon seit längerer Zeit schwer krank gewesen, was nachweislich eine glatte Lüge war. Weiterhin stellte man Johannes Paul I. als einfältigen Mann dar, dessen Ableben für die katholi- sche Kirche kein allzu großer Verlust sei. Doch all die Lügen und Verleumdungen konnten nicht verhindern, dass unzählige Gläubige in tiefer Trauer Abschied von ihrem „lächelnden Papst“ nahmen, der damalige Trauerzug woll- te, sehr zum Ärgernis der Kurie, einfach kein Ende nehmen.

Was ich Ihnen hier über Papst Johannes Paul I. und über das Treiben der Kurie aufgezeigt habe, ist nur ein ganz grober Umriss. Ich werde Ihnen jetzt ein Taschenbuch empfehlen, das an Qualität und Offenbarung schwerlich zu übertreffen ist. Lesen Sie den Bestseller des englischen Autors David A. Yallop, mit dem Titel:

Im Namen Gottes? (ISBN: 3499611759)

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