USrael – Der Weltpolizist und sein Terrorismus – zur Erinnerung

Veröffentlicht: Juli 27, 2013 in Uncategorized

Betrachtet man die einzelnen Staaten dieser Welt wie einzelne Personen mit ihrem unterschiedlichen Charakter, so erscheint es nicht verkehrt für diese Welt zu sein, gemeinsame, anerkannte Regelsysteme zu haben und eine Exekutive, die dafür sorgt, dass sich alle an die Regeln halten. Ja, der längst über die einzelnen Länder hinaus reichende Verkehr auf den Strassen, den Meeren und in der Luft, macht es jedem einsichtig, dass internationale Regelsysteme heute zwingend notwendig sind. Das Völkerrecht, welches 1945 mit der Charta der Vereinten Nationen geschaffen wurde, stellt solch ein Regelsystem dar. Einzelne Regelungen über alle Völker hinweg, wie der Bann von biologischen und chemischen Massenvernichtungswaffen, stellen in diesem System wertvolle Einzelregeln dar, gibt es doch immer wieder Kriege, wenn die falschen Führer nach oben kommen und dort die Nerven verlieren. Zur Verteidigung der Ehre des Vaterlandes oder zur Befreiung des vermutlich unterdrückten Nachbarn greifen die Staaten in solch einem Fall dann gern auf die Mithilfe ihrer Bürger zurück. Mit den Menschenrechten, die am 10.12.1951 deklariert wurden, existiert nun auch ein Individualrecht über alle Völker hinweg, in dem insbesondere die Ansprüche der Einzelnen gegenüber seinem Staat geregelt werden.

Genauso wenig wie man nun alle Menschen bewegen kann, religiöse Gebote zu befolgen, genauso fällt es manchen Ländern schwer, sich an die internationalen Ordnungssysteme zu halten. Ja, manche Länder sind nicht einmal dazu zu bewegen, es wenigstens einmal zu versuchen. Manche Länder lehnen die internationalen Regeln des Zusammenlebens rundweg ab und wollen auf allen Gebieten machen dürfen, was sie gerade wollen. Nichts desto trotz fordern sie aber, dass die anderen sich an die internationalen Regeln halten sollen.

Bei der Suche nach einem Freiwilligen für die Besetzung der Rolle des Weltpolizisten sind nun die USA ungefragt vorgetreten und haben diese Funktion an sich gerissen, aber es bleibt die Frage, ob man die mit der Rolle verbundene Macht und Verantwortung gerade einem Land überlassen sollte, dass selbst nicht gewillt ist, nach den Regeln zu leben, die es da verteidigen will.

Die US-Regierung beklagte sich beispielsweise 2003 bitterlich, dass die sog. Terroristen biologische und chemische Massenvernichtungswaffen einsetzen könnten, doch beim internationalen Bann solcher Waffen 1972 wollten sie nicht mitmachen. Sie forschen stattdessen auf diesem Gebiet selbst munter weiter,[1] und haben 2002 mit diversen Anthrax-Briefen ein Beispiel für die Misachtung des Banns geliefert. Auch beim internationalen Weltgerichtshof wollen die USA nicht mitmachen. Viele Nationen haben sich bereits beim Weltgerichtshof in Den Haag über das Verhalten der USA beklagt, doch ohne Erfolg. Mit Staaten wie Albanien, Bulgarien und Kroatien haben die USA stattdessen bilaterale Einzelvereinbarungen abgeschlossen, wonach amerikanische Staatsbürger nicht vor den Weltgerichtshof gebracht werden dürfen. Der Weltgerichtshof hatte z.B. die Aussetzung einer in den USA verhängten Todesstrafe an einem Deutschen in Arizona wegen Verfahrensfehlern verlangt. Die Amerikaner richteten ihn aber trotzdem hin. Und auch bei anderen Todeskandidaten schalteten sie nicht die diplomatische Vertretung des ausländischen Staatsbürgers ein, wie internationales Recht es eigentlich verlangt. Manche Familien erfuhren nur zufällig davon, dass ein Familienmitglied in den USA hingerichtet wurde.

Nicht einmal ihren engsten Verbündeten, den Engländern, überstellten die USA die auf Guantanamo gefangen gehaltenen Personen britischer Abstammung. Darum mussten sich die Engländer zwei Jahre lang intensiv bemühen. Die US-Regierung beklagte sich aber umgekehrt bitterlich bei den Engländern, als diese Personen nicht auslieferten, die sie gerne haben wollten. So wollten sie 2003 gern den Universitätsdozenten ägyptisch-irischer Abstammung Dr. Nafi als Terroristen zum Verhör in die USA ausgeliefert bekommen, nachdem sie seine Telefongespräche abgehört hatten. Nach englischem Recht war ihm allerdings nichts vorzuwerfen, und so lieferten die Engländer ihn nicht aus. Ein Offizieller des amerikanischen Justizministeriums beklagt sich mit den zu erwartenden, fast schon erpresserischen Äußerungen: “Ich dachte, die Briten wären auf unserer Seite im Kampf gegen den Terrorismus. Aber wenn so was wie das hier passiert, dann zweifelt man daran.“ [2]

Weder die Verbannung der Landminen noch die Kinderschutzresolution der UN haben die USA ratifiziert, und tatsächlich können Kinder in den USA wie Schwerverbrecher behandelt werden. Im amerikanischen Bundesstaat Mississippi kann die Todesstrafe sogar über 13-jährige Kinder verhängt werden, in Arkansas und in Virginia wartet man immerhin bis sie 14 Jahre alt sind. Hier stehen die USA in einer Reihe mit dem Jemen und Nigeria, welche die Konvention ebenfalls nicht ratifiziert haben. Und die Gefängnisse der USA sind so voll wie in kaum einem anderen Land. An die zwei Millionen Menschen sind in den USA inhaftiert, 726 auf 100.000 Bürger. In Deutschland beträgt die Rate lediglich 96 Inhaftierte auf 100.000 Bürger. Und über 3.000 zum Tode Verurteilte warten in amerikanischen Gefängnissen auf ihre Hinrichtung, so viele, wie sonst nirgendwo auf der Welt.

Aber ihren eigenen Soldaten lässt die amerikanische Regierung in der ganzen Welt freie Hand und deckt ihre Fehltritte und Verbrechen. Die USA schützten beispielsweise ihre Piloten, die mit einem Kampfflugzeug unvorschriftsmäßig so tief in den italienischen Alpen herumflogen, dass sie dabei das Tragseil einer großen Personengondel kappten, worauf diese dutzende Meter in den Abgrund stürzte. Alle elf Skifahrer in der Gondel kamen ums Leben. Die amerikanischen Fliegerraudis aber kamen davon. Das vom Flugzeug automatisch aufgezeichnete Video wurde von der Air Force vernichtet und Entschädigungszahlungen lehnte die US-Regierung ab, weil dafür nach dem NATO-Statut Italien selbst zuständig sei. Als die Sowjetunion zur Zeit des Kalten Krieges in der DDR war, hat sie dort zumindest für ihre Schäden gerade gestanden und selbst kleine Feldschäden ausgebessert. Die Sowjetsoldaten hatten zudem den Befehl, auf keinen Fall zu provozieren. Die amerikanischen Soldaten führen sich dagegen eher wie die Herren der Welt auf, so wie in ihren Superman- oder Terminator-Filmen.

Auch die US-Soldaten und Eltern der amerikanischen Kinder, die von deutschen Brücken Pflastersteine auf Autos fallen lassen haben, wobei eine junge Mutter getötet wurde, kamen davon. Ebenso die Crew der Vincennes, die im Persischen Golf 1988 einen zivilen Airbus abgeschossen hat und 290 zivile Todesopfer verursachte. Und auch die Soldaten, die in Afghanistan Anfang Juli 2002 eine Hochzeitsgesellschaft bombardiert haben. Ende 2002 gab es in Süd-Korea Unruhen, als amerikanische Soldaten versehentlich zwei junge Schülerinnen mit einem Panzer überrollt hatten und ungestraft davon kamen. Und in Japan gab es 2002 Proteste, weil drei amerikanische Marineangehörige nicht vor Gericht gestellt wurden, die auf der Insel Okinawa eine 12-jährige Japanerin gekidnappt, entführt und vergewaltigt hatten.

Auf den Philippinen beklagt die Bevölkerung, dass durch ein „Visiting Forces Agreement“ der Regierung mit den USA die ländlichen Gebiete zu einemTrainingsgebiet mit scharfer Munition geworden sind und dadurch etliche Kinder getötet wurden, man beklagt, dass die US-Truppen das Land ohne Pass und ohne jegliche Personenkontrolle betreten dürfen und das sie weder für Mord noch für Vergewaltigung, nicht für die Belästigung von Frauen oder die Misshandlungen von Landsleuten noch für die Zerstörung der Umwelt belangt werden. Die Menschen sehen das eigene Land nicht als souverän an, wenn die USA im eigenen Land Stützpunkte unterhält und der Regierung bei der Bekämpfung von Aufständen helfen will, hier die neuesten Methoden der Aufstandsbekämpfung entwickelt und Truppen für „geheime chirurgische Spezialaktivitäten“ trainiert werden. [19]

Bewusst nehmen die USA ihre Beamten und Soldaten von jeglicher Verantwortung aus. Für ihre Soldaten verlangen sie Immunität. Verbrechen gegen die Menschlichkeit verfolgen sie nur bei anderen. Jegliche Vorwürfe weisen sie einfach platt zurück. Im Jahre 2003 war in den USA sogar eine Gesetzesvorlage durch den Abgeordneten Gary Ackerman in Vorbereitung, wonach der amerikanische Präsident die Befreiung amerikanischer Soldaten, Beamter und Bürger aus anderen Ländern anordnen kann, sollten diese doch einmal als Verbrecher arrestiert werden. Andersherum benötigen Bundeswehrangehörige für jedes kleinstes Dienstgeschäft in den USA ein Visum.

Auch an die Genfer Konvention zur Behandlung von Kriegsgefangenen halten sich die Amerikaner nicht. Ihre Kriegsgefangenen haben überhaupt keine Rechte mehr. In Guantanamo werden gegnerische Soldaten teils wie Hühner eingezäunt und unter freiem Himmel in Haft gehalten. Sie werden dazu rechtlich einfach zu „Terroristen“ umdeklariert, für die kein Soldatenrecht gelte, und das ohne Prozess, ohne irgendeinen Rechtsbeistand und ohne die eigene Botschaft anrufen zu dürfen. Über 30 der 630 Inhaftierten haben unter diesen Bedingungen bereits einen Selbstmordversuch unternommen.

Schon am Ende des II. Weltkrieges ließ die amerikanische Militärführung über eine Million deutsche Kriegsgefangene in offenen Lagern schutzlos dem Wetter ausgesetzt, eingezäunt wie Hühner, einfach verhungern.[3] Es starben auf diesem Weg mehr deutsche Soldaten als im ganzen II. Weltkrieg an der gesamten Westfront. Das Aushungern entspricht dabei einer amerikanischen Militärstrategie, deren Einsatz in Pentagon-Dokumenten gegen verschiedene Staaten zu finden ist: [4]

rheinwiesen-Lager„Schläge gegen Ziele in der Bevölkerung (per se) könnten nicht nur eine kontraproduktive Welle der Auflehnung im Ausland und zu Hause mit sich bringen, sondern auch die Gefahr einer Ausweitung des Krieges mit der Sowjetunion und mit China in sich bergen. Die Zerstörung von Staumauern und Dämmen jedoch – richtig ausgeführt – könnte vielversprechend sein. Das sollte studiert werden. Solche Zerstörung ertränkt keine Menschen. Die Überflutung der Reisfelder führt aber nach einer gewissen Zeit zu einer weiträumigen Hungersnot (mehr als eine Million Tote?), wenn keine Nahrung geliefert wird. Diese könnten wir dann am Verhandlungstischanbieten.“

Gegen Bezahlung, versteht sich. Von den Irakern verlangte die US-Regierung im Krieg 2003 die Beachtung der Genfer Konvention, und der amerikanische Kriegsminister Rumsfeld beklagte sich darüber, dass im irakischen Fernsehen Bilder der amerikanischen Kriegsgefangenen gezeigt würden, die die Würde der amerikanischen Soldaten verletzten. Anders herum war aber keine anständige Behandlung der irakischen Kriegsgefangenen vorgesehen, die Genfer Konvention wurde selbst nicht eingehalten und irakische Gefangene wurden von dem Amerikanern mit über den Köpfen gestülpten Säcken in Haft gehalten und getötete Gegner wurden wie nach einer Safari im Fernsehen präsentiert.

Auch die Anwendung der Folter ist beim amerikanischen Militär und bei Behörden nicht ungewöhnlich. Mehrere Todesfälle durch solche Verhörmethoden sind bekannt. In den USA führt die Polizei Verhöre nach dem sog. „Reid Model of Interrogation“ durch, obwohl dabei auch viele falsche Geständnisse erpresst werden. Wenn da einem Häftling erpresserisch angeboten wird, nur wenn er gestehe, würde er die Todesstrafe vermeiden können, dann geben manche eben auch Morde zu, von denen sie noch nie etwas gehört haben.

Die Folterknechte der US-Regierung lassen ihre Opfer die Nähe des Todes deutlich spüren, so zum Beispiel beim „Waterboarding.“ Hierbei werden die Opfer auf ein Brett geschnallt und dann wird ihr Kopf so lange unter Wasser getaucht, bis sie meinen zu ertrinken oder zu ersticken. Im Folter-Leitfaden der CIA, dem „KUBARK Counterintelligence Interrogation Manual“, und dem Leitfaden der SOA (s.o.), dem „Human Resource Exploitation Manual“ werden diese Methoden aufgeführt.[5] Die US-Regierung hat mehrere Studien in Auftrag gegeben um festzustellen, welche Foltermethoden unter den gegebenen gesetzlichen Bedingungen denn gerade noch zulässig wären. Eine Rechtsmeinung aus dem US-Justizministerium aus dem Jahre 2002 war, dass Verhörmethoden, die knapp davor stünden, Schmerzen vergleichbar “Organversagen, Beeinträchtigung von Körperfunktionen oder sogar Tod” zu verursachen, zulässig wären. Auch war man der Auffassung, dass die ratifizierten Konventionen gegen die Folter keine Gültigkeit besitzen würden, wenn sich das Opfer nicht auf dem Territorium der USA befinden würde.[6] Dass Mitglieder der US-Regierung, wie der Ex-Vizepräsident Dick Cheney, so bemüht sind Folter als Methode zu erlauben,[18] wird klar, wenn man versteht, dass die Geständnisse der Täterschaft von Al Kaida zur Entlastung dringend gebraucht werden, weil 9-11 in Wahrheit ein Inside-Job war, Al Kaida eine Erfindung ist, und der Ex-Vizepräsident direkt mit für das Attentat auf das WTC und den Tod von 3000 Amerikanern verantwortlich ist. Dazu später mehr.

Das CIA hat zudem umfangreiche eigene Experiment dazu angestellt, wie man den Charakter von Menschen dahingehend verändern könnte, dass man sie wie willenlose Zombies zu Spionen oder Attentätern umprogrammieren könnte, zu sogenannten „Manchurian Candidates.“ Hat der US-Psychiater Donald Ewens Cameron auch den Nürnberger Prozessen beigewohnt, als die medizinische Forschung in den KZs als unmenschlich verurteilt und die Täter gehängt wurden, so fand er den Ansatz doch nützlich und machte da weiter, wo die Nazis aufgehört haben. Unter dem CIA-Programm MK ULTRA experimentierte er mit den Wirkungen von Elektroschocks, Drogen und Isolationshaft auf die menschliche Psyche. Er induzierte künstliche Schizophrenie und veränderte so die Persönlichkeit seiner Opfer, fügte eine weitere, versteckte Persönlichkeit hinzu, die auf geheime Befehle hin hypnotisch einprogrammierte Befehle ausführen sollte. Schmetterling-MonarchTausende, die wegen Depressionen oder anderer Probleme Hilfe suchten, kamen in das Programm, vielen wurde das Gedächtnis komplett gelöscht, andere behielten Traumata zurück, viele starben. Auch 7000 US-Soldaten wurden für MK ULTRA als Testpersonen missbraucht und erhielten teils sogar elektrische Implantate eingepflanzt. Heute klagen sie wegen der Spätfolgen dieser Experimente vor amerikanischen Gerichten. Einige Forscher halten es für möglich, dass das Attentat auf Robert Kennedy durch einen unter MK ULTRA programmierten Täter erfolgte. Die Bilder von amerikanischen Gefängnissen Abu Graib in Bagdad und von Guantanamo lassen zudem erkennen, dass auch heute weiterhin Elektroschocks und sensorische Deprivation angewendet werden.[7] [8]

Geradeso wie die Amerikaner mit UN-Resolutionen machen was sie wollen und ihren Beitrag an die UN nicht zahlen, ziehen sie UN-Resolutionen gegen den Irak heran, die sie gegenüber dem Verbündeten Israel ignorieren. Die USA lenkten die Zusammenstellung der Inspektionstruppen nach dem ersten Golf-Krieg, ließen diese über ihren UN-Auftrag hinaus das Land für die USA ausspionieren und schadeten dabei nachhaltig dem Neutralitätsanspruch der UN. Zwar forderte der amerikanische Präsident im September 2002 den Krieg gegen den Irak auch, weil dieser die UN-Resolutionen nicht einhalten würde. Doch wenn dies wirklich ein Grund für einen Krieg wäre, müssten die Amerikaner wohl zunächst Israel angreifen, das seit 1967 eine Anzahl von 87 Resolutionen nicht eingehalten hat.

Wie wir wissen, änderte Präsident Bush die Begründung für den Überfall auf den Irak später dahingehend ab, „dass der Irak in größtem Umfang Massenvernichtungswaffen besitzt und eine Bedrohung für die Welt darstellt.“Einige deutsche Politiker unterstützten diese Position indem sie die Mär verbreiteten, irakische Raketen mit Atomköpfen könnten auch Deutschland erreichen. Heute wissen wir, dass selbst nach monatelanger Suche keine Massenvernichtungswaffen gefunden wurden.

Heute wird das irakische Volk von den amerikanischen Besatzern sicherheitshalber sukzessive entwaffnet. Besonders geschickt gehen die Befreier dabei aber nicht vor. So verwenden sie das in Bagdad einzig dafür brauchbare Schwimmbecken zum Plaisir ihrer Soldaten, während die nationale Schwimm-Mannschaft der Iraker, die sich auf die Olympiade vorbereitete und die wochenlang gearbeitet hat, um nach dem Angriff der Amerikaner das Becken wieder in Schuss zu bekommen, zum Training in den Tigris steigen muss.[9] Und das Stadion der Irakischen Fußball-National­mannschaft haben die Amerikaner zum Abstellen von Panzern und Hubschraubern verwendet. Die vielen Paläste von Saddam Hussein werden systematisch zerstört. Nichts soll an ihn erinnern. Auch die Umbenennung der Straßen von Bagdad nach amerikanischen Alkoholicas wie „Coor’s Street“ (eine Biermarke) dürfte nicht sonderlich viel islamische oder irakische Begeisterung wecken.[10]

Die US-Regierung scheut sich nicht, ihren Willen mit Nachdruck gegenüber ganzen Nationen durchzusetzen. Auch die Mitgliedsländer im UN-Sicherheitsrat sind davon nicht ausgenommen. Entweder ihr stimmt im Sicherheitsrat zu, heißt es, oder wir belegen Euch mit Wirtschaftssanktionen. Schlagt ihr Euch aber auf unsere Seite, so geschieht Euch nichts. Manchmal versprechen die Amerikaner bei solchen Gelegenheiten auch ein paar Milliarden an Zuwendungen. Doch es ist später nie sicher, ob diese Zuwendungen dann auch ankommen. Pakistan hatte F-16 Kampfflugzeuge in den USA bestellt und im Voraus bezahlt. Geliefert wurden die nie. Was konnte den Amis auch schon passieren? Bei wem sollte sich Pakistan da auch beschweren? Verträge gelten nämlich grundsätzlich nur so lange, wie es dem Partner Amerika passt. Sie werden nötigenfalls einseitig gekündigt. So erging es z.B. dem ABM-Vertrag (Anti Ballistic Missiles) mit Moskau, der das Aufbauen von Schutzschilden wie SDI verbot, um durch die Rückschlaggarantie einen Atomkrieg zu verhindern.

Besonders brisant sind in diesem Zusammenhang die amerikanischen Einmischungen in die Geschäftsbeziehungen deutscher Firmen. Deutschland hatte zur Zeit des Schahs Verträge mit dem Iran über den Bau eines Kernkraftwerks abgeschlossen. Der Iran kam allen seinen Verpflichtungen nach und zahlte pünktlich Milliardenbeträge. Beim Bau des Kernkraftwerkes durch deutsche Firmen wurden die Kontrollverpflichtungen der internationalen Atomenergiebehörde genau eingehalten. Dann aber kamen die USA und Israel auf Deutschland zu, weil sie ihre Monopolstellung als Atommächte in der Gegend nicht verlieren wollten und sie zwangen Deutschland, seine Verträge mit dem Iran zu brechen. Ähnlich ging es bei der Lieferung von U-Booten und dem Bau einer Fabrik für Kunstdünger an den Iran zu. Die Bundesregierung schickte damals Jürgen Möllemann, um dem Iran die schlechten Nachrichten zu überbringen.[11] Heute hilft Russland beim Bau an diesen Atomkraftwerken weiter. Auch eine japanische Firma musste unter dem Druck der USA von einem Vertrag zur gemeinsamen Erschließung von Ölfeldern im Iran zurücktreten.Zuletzt nötigte die US-Regierung aufgrund ihres Lybia Syria Sanctions Act die deutsche Thyssen Krupp AG zum Rückkauf von 16,9 Mio eigenen Aktien von der iranischen IFIC AG zu 9 € pro Aktie bei einem Tageskurs von 24 €, so dass der iranische Aktienanteil an Thyssen unter 5% fiel. Das war ein direkter Verlust von 253 Mio € für die damals ohnehin angeschlagene deutsche Thyssen AG. Aber Fettes Kindihre Firmen Coca Cola und McDonald’s lassen sie im Iran verdienen, für die gilt die Blockade nicht.

Während der US Präsident Kennedy einst den Mondflug ankündigte und unter dem Jubel der Menschheit eine friedliche Nutzung des Weltraums versprach, hat sich das unter Bush zum Krieg der Sterne und zu SDI gewandelt, und der Jubel kommt nur noch von den Militärs. 1958 wurde aufgrund einer Resolution der ehemaligen Sowjetunion und der USA noch ein Komitee zur friedlichen Nutzung des Weltraums bei der UN eingerichtet. Die von diesem Komitee erarbeitete sog. Outer Space Treaty von 1967 fordert die Erkundung des Weltraums zugunsten der gesamten Menschheit und untersagt die Inbesitznahme von Raum und die Installierung von Massenvernichtungswaffen. Dieser Vertrag wurde noch von den USA ratifiziert.

Der Kalte Krieg war insofern eine vergleichsweise friedliche Zeit. Unter Bush werden heute die GPS-Satelliten aber dazu missbraucht, Cruise Missiles und Präzisionsbomben zu steuern. Man kann davon ausgehen, dass die USA mithilfe der Satelliten auch taktische Atomwaffen und damit Massenvernichtungswaffen steuern würden, womit sie sich auch hier nicht an ein von ihnen unterzeichnetes Abkommen halten würden. Es ist daher nur konsequent, wenn Russland heute Strategien vorsieht, nötigenfalls die amerikanischen GPS-Satelliten vom Himmel zu schießen. Wenn die US-Regierung sagt, die amerikanische Bevölkerung müsse heute gegen die Bedrohung terroristischer Atomraketen geschützt werden, so muss man auch die geopolitische Bedeutung dieses Strategiewechsels bedenken, denn die meisten Staaten erkennen darin kein berechtigtes Schutzinteresse der USA, sondern eher den Wunsch des Bush-Regimes, durch den strategischen Vorteil einer relativen Unverwundbarkeit einen Freibrief zur einseitigen Machtausübung zu erhalten.

Schon in den 50er-Jahren machten sich die Amerikaner Gedanken darüber, welche Rolle Deutschland spielen sollte, wenn es zu einem Krieg mit der Sowjetunion käme. So wollten sie entlang der damaligen deutsch-deutschen Grenze atomare Landminen verlegen. Die deutschen Bewässerungsanlagen, Wasserkraftwerke, Fabriken, Öl-Raffinerien, Eisenbahnknotenpunkte und Kanäle sollten bei einem Angriff der Sowjets prophylaktisch atomar vernichtet werden.[12] Der ehemalige Verteidigungsminister und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt hatte glücklicherweise genug Rückgrat, diese atomare Verminung Deutschlands zu verhindern.[13] Noch Anfang 2005 lagerten die Amerikaner in Europa über 400 Atombomben,[14] die meisten davon in Deutschland.

Eigentlich verbietet die Monroe-Doktrin von 1823 der US-Regierung die Einmischung in die Angelegenheiten anderer Nationen, denn nach ihr darf sich keine Macht in amerikanische Verhältnisse einmischen und die Amerikaner sollen sich umgekehrt nicht bei anderen einmischen. Heute mischen sich die Amerikaner überall ein. So hält sich die US-Regierung nicht einmal an die eigenen politischen Grundsätze.

Trotz angeblicher Meinungsfreiheit geht die amerikanische Regierung heute wieder so „patriotisch“ gegen die eigene Bevölkerung vor wie einst zu McCarthy-Zeiten, als die Angst vor kommunistischer Unterwanderung das Land beherrschte. Nach dem 11. September 2001 wurden über tausend Personen prophylaktisch verhaftet, gegen die eigentlich nichts vorlag.

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass die amerikanische Regierung primär finanziellen und weniger kulturellen Kriterien folgt, ergeben sich insgesamt erhebliche Bedenken, ihnen die Führung der Welt zu überlassen. Während des Irak-Krieges 2003 haben sich die Amerikaner sofort um den Schutz der Ölfelder und des Ölministeriums bemüht und sie haben die Gelder der irakischen Banken konfisziert, aber die wertvollen archäologischen Museen haben sie schutzlos ihrem Schicksal überlassen, das Nationalmuseum ließen sie plündern und die Nationalbibliothek abbrennen.

Und so wie es heute aussieht, ist die US-Regierung auch selbst für den Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 verantwortlich, der am Anfang des Krieges gegen den Terrorismus steht und unsere Zeit politisch kennzeichnet. Immer mehr Bücher und Webpages, Professoren, Politiker, ja ganze Pilotenverbände und Vereinigungen von Ingenieuren und Architekten, legen immer mehr Fakten offen, die eindeutig auf die US-Regierung zeigen. So wie es heute aussieht, haben der Islam-Expert Peter Scholl-Latour und der amerikanische Professor und Schriftsteller Michel Chossudovsky mit der Annahme Recht, dass das gesamte Al-Qaida Terrornetzwerk nur ein Mythos ist:[15] [16]

seismographieche-Aufzeichnung-11.9.2001Abb. 32: Eines der vielen Rätsel um den 11.09.2001 sind seismografische Aufzeichnungen, die eher auf starke Explosionen hinweisen als auf einen strukturellen Kollaps der WTC-Türme.

Beispielsweise sind seismische Messungen um New York liegender Institute bekannt geworden, die zeigen (s. Abb. 32), dass es genau zu dem Zeitpunkt des beginnenden Zusammenbruchs eines jeden Towers Explosionen unter dem jeweiligen Tower gegeben hat mit einer Stärke von 2,1 und 2,3 auf der Richterskala. Die Explosionen müssen am Fuße der WTCs stattgefunden haben, genau an den Stellen wo jeder Turm in seiner Mitte mit 49 Stahlträgern an den Granitfelsen unter Manhattan befestigt war, denn nur so konnten sich die Schockwellen so ausbreiten, dass die seismografischen Institute diese hohen Intensitäten registrierten. Im Vergleich dazu führte die Explosion 1993 im Keller eines WTC-Turmes zu keinem wesentlichen seismografischen Ausschlag, und auch die Kollisionen der Flugzeuge selbst mit den Türmen waren seismografisch gering, wie in der Abbildung zu erkennen ist. Der Einsturz jedes WTC-Turms begann dagegen mit einem Paukenschlag. Man kann auf manchen Videoaufnahmen des brennenden WTC auch sehen, dass die Stative der Kameras von einer Bodenerschütterung erfasst wurden, kurz bevor dann die Türme in sich zusammenbrachen. Zudem fanden sich bei den Aufräumarbeiten am Fundament Verankerungen mit geschmolzenem Stahl. Verschiedene physikalische Analysen, Analysen des Filmmaterials, Aussagen von Feuerwehrleuten und Befunde an der Einsturzstelle zeigen, dass mit Explosivmaterial nachgeholfen wurde. Inzwischen wurde eindeutig Thermit in Staubresten des WTC nachgewiesen, ein Stoff, der beim Sprengen von Gebäuden zum Durchbrennen von Stahlträgern verwendet wird.Vergessen werden sollte auch nicht, dass das nahe gelegene Gebäude WTC 7, in das kein Flugzeug abstürzte, ebenfalls in sich zusammen brach.

Abbildung 33 zeigt Szenen aus der Detailanalyse eines Films mit einem der Flugzeuge, kurz bevor es in den Turm stürzt. Die Flugzeugkonturen zeigen an der rechten Unterseite des Flugzeugrumpfes einen Behälter, der dort normalerweise bei diesem Flugzeugtyp nicht vorhanden ist. Phototechnische Analysen der Bilder haben erwiesen, dass es sich hier nicht um bloße Lichtreflexe handelt. Das Vorhandensein dieses Behälters spricht für ein Präparieren des Flugzeuges, wie es von arabischen Entführern nicht hätte vorgenommen werden können.

Flugzeug-WTC-TürmeAbb. 33: Ein weiteres Rätsel um den 11.09.2001 stellt der rechts am Rumpf von Flug 175 befestigte Zusatzkörper dar, der wie ein Raketenträger MK-84 aussieht, der auf den Videos aus verschiedenen Videos Richtungen zu erkennen ist. Sowas ist an einer zivilen Boing 767 nicht vorhanden.http://letsroll911.org/

Auch der deutschen Bundesregierung liegen keine Beweise dafür vor, dass ein Bin Laden und El Kaida hinter dem Anschlag stecken. Anfang Oktober 2001 forderte der FDP-Chef Westerwelle die Bundesregierung wegen der Ausrufung des Bündnisfalls dazu auf, die Beweise für die Urheberschaft von Bin Laden vorzulegen. Zumindest die Spitzen der Parteien sollten davon erfahren. Doch es war später nur zu hören, dass die USA auch NATO-intern keine Beweise mitteilen würde, das sei aber abgesprochen und in Ordnung so.[17]

Die US-Regierung behinderte alle Untersuchungen nach besten Kräften. Die Hinterbliebenen der Opfer erhielten großzügigste Entschädigungszahlungen teils in Höhe von Millionen von Dollar pro Person, aber mit der Auflage zu schweigen und keine gerichtlichen Schritte zu unternehmen. Einige Hinterbliebene verzichteten jedoch darauf und wollten lieber die Aufklärung. Ohne diese Angehörigen der WTC-Opfer wäre überhaupt gar keine offizielle Untersuchung zustande gekommen. Es wurde nur mit geringstem Aufwand untersucht. Während die US-Regierung 40 Mil $ für die Aufklärung des Columbia-Unglücks bereit gestellt hatte, gab sie für die Untersuchung der Angriffe auf das WTC gerade mal 3 Mil $ aus.

Eine der Hinterbliebenen, Mindy Kleinberg, fragte die Kommission:

„Ist es ein Zufall, dass die immensen Wertpapiergeschäfte um den 11.9. nicht beobachtet wurden und nicht zurückverfolgt werden? Ist es ein Zufall, dass 14 Visa der Terroristen aufgrund unvollständig angegebener Daten ausgegeben wurden? Ist es ein Zufall, wenn die Sicherheitsüberprüfung am Flugplatz es den Entführern ermöglichte, Flugzeuge mit Teppichmessern und Pfefferspray zu besteigen? Ist es ein Zufall, wenn Notfallmeldungen der Flugsicherheitsbehörde FAA und NORAD-Protokollen nicht nachgegangen wird? Ist es Zufall, wenn ein nationaler Notstand nicht rechtzeitig an hohe Regierungsangehörige berichtet wird?
Für mich ist Zufall etwas, das einmal geschieht. Wenn man dieses wiederholte Muster von misslungenen Protokollen, Gesetzen und Kommunikationen betrachtet, dann lässt sich das nicht mehr als Zufall verstehen. Wenn wir nicht ab einem gewissen Punkt die Personen verantwortlich zu machen suchen, die ihre Aufgabe nicht ordentlich erfüllt haben, wie können wir dann jemals erwarten, dass Terroristen nicht wieder ihren Zufall finden? Wir müssen die Antworten auf das finden, was an diesem Tag geschehen ist, um sicher zu stellen, dass ein weiterer 11. September nicht wieder geschehen kann.”

Langsam bahnen sich immer mehr Wahrheiten zum 11.9. den Weg ans Licht der Öffentlichkeit. Es ist bewundernswert, wie einzelne Schriftsteller, Journalisten, Filmemacher, Bürgerrechtler, Wissenschaftler und Politiker überall auf der Welt mutig diese unerbetene Ansicht vertreten und an der weiteren Aufklärung arbeiten. Die Spitze des Geschehens hat im Juni 2008 soweit Gestalt angenommen, dass der Kongressabgeordnete Dennis Kucinich im US-Repräsentantenhaus eine Resolution für ein Amtsenthebungsverfahren von Präsident Bush vorgelegt hat und diese per Mehrheitsbeschluss an einen juristischen Ausschuss weitergeleitet wurde.

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass für die zusammenwachsende Welt gemeinsame Regelsysteme wichtig sind, man aber bestimmt nicht zulassen sollte, dass gerade das eine Land die Rolle des Weltpolizisten an sich reißt, das wie kaum ein zweites Zweifel an der Eignung für diese Rolle erregt. Die US-Regierung zeigt zweifellos nicht die moralisch-ethische Qualität, die von einer Führungsnation zu erwarten wäre.

Und abschließend noch der passende Song zu diesem Artikel …

[1] Harald Neuber: USA, Kein Interesse an Biowaffen, Telepolis, 12.05.2003.
[2] Alasdair Palmer and David Bamber: US furious as Britain ignores extradition plea, news.telegraph.co.uk, 23.02.2003.
[3] James Baque: Other Losses, Stoddard, Toronto, 1989.
[4] Aus einem Buch von Noam Chomsky zitiert von Arundhati Roy.
[5] Nick Abbe: Langsames Ertrinken. Telepolis, 28.12.2007.
[6] Douglas Jehl: Report Warned C.I.A. on Tactics In Interrogation, New York Times, 9.11.2005. [7] RTL2 TV-Sendung „Welt der Wunder“ zum Thema am 12.10.2008, 18.00h.
[8] Veterans sue CIA for diabolical tests. www.presstv.ir, 13.01.2009.
[9] Telepolis, 26.06.2003.
[10] Preußische Allgemeine Zeiting, 29, 19.7.03, S. 24.
[11] Jürgen Möllemann: Klartext für Deutschland, Bertelsmann, 2003.
[12] Guardian, 17.7.2003 unter Berufung auf das Fachmagazin des Atomic Weapons Establishment.
[13] Aussage von Helmut Schmidt in einem Fernsehinterview am 28.06.2003.
[14] http://www.orf.at,9.2.2005
[15] http://www.ngo-online.de, 09.06.2006 und ZDF Morgenmagazin vom 26.11.2002.
[16] Michel Chossudovsky: America’s War on Terrorism. 2006.
[17] FAZ.NET, 13.10.2001: Nato-Bündnisfall, Westerwelle fordert Beweise.
[18] Jonathan S. Landay & Warren P. Strobel: Intel Experts – Dick Cheney was wrong about Bush administration moves.www. BostonHerald.com, 24.5.2009.
[19] Roland G. Simbulan: Die Militärbesatzung der Philippinen durch die US-Armee. http://www.tlaxcala.es/, 30.5.2009.

http://sklaven-ohne-ketten.blogspot.com/search/label/Genfer%20Konvention

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Liebe Grüße an die inzuchterzeugten Genozid-Zionisten/Vatikanjuden

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