Die perverse und menschenverachtende Geldmacherei mit Krebspatieten 2.0

Veröffentlicht: Juli 7, 2013 in Uncategorized

Experten: Langes Leben mit Krebs ist möglich

HB23hopc_Pxgen_r_300xADie Diagnose Krebs bedeutet nicht mehr den baldigen Tod. Neue Therapien verhelfen Patienten zu einem längeren Leben. Krebs wird zur chronischen Krankheit. Zwei Konzerne sind bei der Medikamentenentwicklung besonders weit.

Angelina Jolie hat das Thema Krebs mit ihrer öffentlich gemachten Brustamputation brachial ins Rampenlicht gebracht. Viele Menschen sind dadurch verunsichert worden. Doch die mediale Dauerpräsenz hat auch ihr Gutes: Die Debatte über die Krankheit, ihre Früherkennung und die Behandlungsmöglichkeiten bringt auch die Fortschritte ins Bewusstsein, die die Medizin in den vergangenen Jahren im Kampf gegen diese Geißel der Menschheit erzielt hat.Und die sind zum Teil enorm. Während die Rate der an Krebs gestorbenen Menschen im vergangenen Jahrhundert ständig stieg, nimmt sie seit den 90er-Jahren immer weiter ab. Und die Zeit, die ein an Krebs Erkrankter noch hat, wird immer länger.

Chronische Krankheit

Trotz dieser Erfolge ist Krebs in den Industriestaaten nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache. Jeder zweite Mensch in den OECD-Staaten bekommt irgendwann im Laufe seines Lebens Krebs. In Deutschland geht ein Viertel aller Todesfälle auf das Konto der verschiedenen Krebsleiden – vor allem von Brust- und Lungenkarzinomen. Doch ähnlich wie bei der Immunschwächekrankheit Aids erleben die Patienten viele Krebsarten heute nicht mehr als ihr baldiges Todesurteil, sondern als eine chronische Krankheit, mit der sie eventuell sogar Jahrzehnte leben können.

Statt einer aggressiven Chemotherapie, die dem Kranken auch viel Kraft raubt, arbeiten die Krebsspezialisten heute in der Regel mit kombinierten Therapieansätzen. Wenn die Effizienz einer Therapie oder eines Mittels nachlässt, lassen sich diese oft durch andere und anders wirkende ersetzen. Immer mehr greift hier der neue Ansatz einer personalisierten Medizin.

Dabei helfen Gentests den Ärzten, schon vorab festzustellen, ob ein Medikament speziell bei diesem Patienten überhaupt anschlagen wird. Die früheren Therapieversuche nach dem Versuch-Irrtum-Schema werden so weitgehend überflüssig. Dem Patienten ersparen die Mediziner damit im besten Fall schmerzhafte, aber dennoch erfolglose Behandlungen.

Experten hoffen auf Immuntherapie

Neben der personalisierten Medizin, die auf maßgeschneiderte Medikamente setzt, erhoffen sich die Krebsexperten für die Zukunft am meisten von der so genannten Immuntherapie. Diese stand Anfang Juni im Mittelpunkt des weltweit wichtigsten Onkologentreffens, der jährlichen Asco-Konferenz in Chicago. Die Ergebnisse, die die führenden Krebsexperten und Pharma-Firmen dort vortrugen, waren so ermutigend, dass Asco-Präsidentin Sandra Swain, die auch dem Washington Cancer Institute vorsteht, erklärte: „Wir stehen an der Schwelle zu maßgeblichen Fortschritten in der Prävention, Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen.“Konkret heißt das: Die Zahl der neu zugelassenen Medikamente nimmt seit zwei Jahren wieder zu. Allein in den USAwerden 1000 neue Krebsmittel klinisch getestet – dreimal so viel wie noch zu Anfang dieses Jahrtausends. 14 neue Wirkstoffe wurden dort 2012 zur Behandlung zugelassen, während es im vergangenen Jahrzehnt oft nur ein paar waren. Auch in Deutschland hat Krebs Priorität, so der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa): Über ein Drittel aller Entwicklungsprojekte bezieht sich bei uns auf die Krebsforschung.Die Pharmakonzerne strengen sich auch deshalb so an, weil sie dringend Innovationen brauchen. Denn ansonsten drohen sie, angesichts wegbrechender Umsätze bisheriger Blockbuster auf Grund von auslaufenden Patenten und Neuentwicklungen aus der Biotechszene den Anschluss zu verlieren. Wie wichtig der Onkologiebereich geworden ist, sieht man allein schon daran, dass sich die Umsätze mit Krebsmitteln in den vergangenen zehn Jahren von 20 auf 62 Milliarden Dollar verdreifacht haben und nach einigen Schätzungen in fünf Jahren sogar die 100-Milliarden-Dollar-Schwelle überschreiten könnten.
HBN7DPNG_Pxgen_r_467xAKünftige StandardtherapieDie Immuntherapie könnte schon bald neben der operativen Entfernung sowie Strahlen- und Chemotherapie zur wesentlichen Behandlungsmethode bei Krebs werden, schätzt etwa Andrew S. Baum von Citi Research. Auch die Experten von Goldman Sachs glauben, dass die Immuntherapie „die aufregendste Entwicklung der Krebsforschung“ ist, die „zu einem Paradigmenwechsel führen“ und „zur dominierenden Story“ in der Behandlung werden wird. Baum hat in der Medizingeschichte gestöbert und festgestellt, dass die Anfänge der gegenwärtig modernsten Therapieform auf das Jahr 1850 zurückgehen. Damals beschrieben deutsche Ärzte das Phänomen, dass Tumoren nach einer Entzündung manchmal wieder schrumpften. Heute, 163 Jahre später, rechnet Baum damit, dass die Immuntherapie in zehn Jahren „das Therapierückgrat in bis zu 60 Prozent aller Krebsbehandlungen darstellen wird“. Zum Vergleich: Heute sind es erst drei Prozent.

Massiv steigender Umsatz

Das Umsatzvolumen für immuntherapeutische Anwendungen beziffert Experte Baum in den kommenden zehn Jahren auf bis zu 35 Milliarden Dollar. Damit würden Immuntherapie-Medikamente mehr einspielen als die klassischen Blockbuster, wie etwa Statine gegen hohes Cholesterin oder Betablocker gegen Bluthochdruck. Für die Unternehmen ökonomisch interessant: Der Umsatz je Patient wird mit den neuen Medikamenten aller Wahrscheinlichkeit nach höher sein als heute. Dass sie künftig vielleicht verstärkt in Kombinationstherapien eingesetzt und die Patienten auch dadurch länger leben werden, dürfte das ökonomische Potenzial sogar noch erhöhen.

Zwei Marktführer ringen um die Vormacht

Citi-Experte Baum hat auch untersucht, welche Unternehmen am besten aufgestellt sind, um bei dieser rasanten Entwicklung ganz vorn dabei zu sein. Er favorisiert unter den global aktiven Firmen Roche und Bristol-Myers Squibb (BMS). Vor allem BMS ist speziell in dieser Forschungs- und Entwicklungsrichtung führend und nach Einschätzung von Citi Research der Konkurrenz um Jahre voraus. Auch Goldman Sachs hält das Unternehmen, das allein über sieben Wirkstoffe für die Immuntherapie verfügt, für am besten aufgestellt.

BMS hat mit Yervoy das erste zugelassene Medikament dieser „Checkpoint-Agents“ genannten Klasse. Yervoy werden sieben Milliarden Dollar Umsatz zugetraut, mit Nivolumab will Bristol 2015 einen weiteren Checkpoint-Agent auf den Markt bringen. Zwar hat BMS aktuell mit dem Auslaufen von Patenten für die bestehenden Blockbuster Plavix und Avapro zu kämpfen, was den Gewinn je Aktie für 2013 drückt. Danach geht es allerdings steil nach oben. Für 2015 bis 2020 hat Goldman Sachs seine Schätzungen für das durchschnittliche jährliche (!) Gewinnwachstum auf 18 Prozent erhöht – das mit Abstand höchste im Pharma-Sektor.

Roche bietet Paroli

Ebenfalls sieben Milliarden Dollar Umsatz traut Goldman Sachs dem Checkpoint-Agent-Wirkstoff MPD3280A von Roche nach der erwarteten Zulassung 2016 zu. Er funktioniert ähnlich wie Bristols Yervoy, hat aber wohl geringere Nebenwirkungen. Auf Grund seiner großen Expertise und seiner acht Milliarden Dollar Forschungsinvestitionen ist Roche  schon heute der dominierende Marktführer bei Krebsmedikamenten. Das dürfte auch nach der Etablierung der revolutionären Immuntherapie so bleiben.

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Roche Holding AG…
194,00 EUR
+3,25 (+1,70%)
Roche Holding AG Inhaber-Genussscheine - Finanzen100

Bristol-Myers Squibb

33,07 EUR
-1,07 (-3,15%)
Bristol-Myers Squibb - Finanzen100

Überblick: Therapien gegen Krebs

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Immunabwehr mobilisieren 
Die neueste Waffe, in den USA seit drei Jahren zugelassen: Bei der therapeutischen Impfung lernen Immunzellen des Patienten, mit Antikörpern die Eiweißstoffe des Tumors zu erkennen und mit eigenen Killerzellen zu bekämpfen.Nährboden entziehen 
Um zu wachsen, braucht die Krebszelle Sauerstoff und Nährstoffe, die sie über Moleküle bei Blutgefäßzellen „anfordert“. Seit 2005 werden Medikamente eingesetzt, die diese Neubildung blockieren und so den Krebs „aushungern“.Signale blockieren
Seit 2001 verordnen Ärzte Wirkstoffmoleküle, die genau das Enzym in der Krebszelle blockieren, das den Befehl zur Teilung in den Zellkern schickt. Die Stärke solcher Signalhemmer hängt davon ab, wie die Krebszelle aufgebaut ist.Krebszelle markieren 
Künstlich hergestellte Eiweißstoffe, so genannte monoklonale Antikörper, docken an der Außenwand der Tumorzelle an und markieren sie so als Angriffsziel für körpereigene Immunzellen. Die seit 1995 eingesetzten Antikörper blockieren auch verschiedene Wachstumsfaktoren und können sogar andere Wirkstoffe an den Tumor koppeln.

Hormone stoppen

Bereits seit rund 40 Jahren werden Antihormone verwendet. Ihre Aufgabe: Sie wirken gegen Sexualhormone wie zum Beispiel Östrogen oder Testosteron, die das Wachstum vieler Brustkrebs- oder Prostatakrebszellen fördern.

Wachstum hemmen 
Zytostatika (Wachstumshemmer) auf Stickstoffbasis wurden erstmals 1942 gegen schnell wachsende Krebszellen verwendet. Sie stören deren Stoffwechselvorgänge, schädigen aber auch gesunde Zellen und haben viele Nebenwirkungen.
Mehr Zeit und LebensqualitätDie Zahlen sind beeindruckend: Während in den 70er- und 80er-Jahren die Sterberaten bei Krebs zunahmen, gehen sie seit den 90er-Jahren zurück.
Bis 2023 soll die Quote von 17 auf 35 Prozent steigen. Bei vielen Krebsarten ist die Überlebensrate fünf Jahre nach der Diagnose doppelt so hoch – bei Hoden- und Prostatakrebs leben sogar fast alle Patienten.Überlebensraten 5 Jahre nach der Diagnose in Prozent der betroffenen Krebspatienten
kursiv = 1970 bis 1974, fett = 2002 bis 2006 (Quellen CDC, Citi Research)
Hoden   65   97
Prostata   62   89
Haut   38   85
Harnblase   40   75
Nieren   52   70
Darm   32   58
Blut   16   43
Magen   17   30
Lunge   7   15

.

Anmerkung:

Schon spannend wie sich Pharmakartell und Onkologen gemeinsam überlegenwie man zusammen LANGE und VIEL verdient – da wird

Krebs zur chronischen Erkrankung und der Rattenschwanz der daraus folgenden Konsequenzen ist Ellenlang.

Wiederholt wird mit falscher Hoffnung und noch mehr Lügen das Schlafschaf zur Schlachtbank geführt.

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/

 

Bittere Aprikosenkerne (Vitamin B17) contra Krebs

 

Die 5 Biologischen Naturgesetze – Die Dokumentation

 

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Kommentare
  1. Die 5 Biologischen Naturgesetze : EIN MUSS für mindestens alle Krebspatieten !

  2. Hat dies auf mein Info-Sammelsurium rebloggt und kommentierte:
    die Geldmacherei mit Krebs…unglaublich.
    DANKE Mainstreamsmasher

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