Victor Bout – der sogenannte “Händler des Todes” und der sogenannte “Herr des Krieges”, und die wahren Gründe hinter seiner Verfolgung nach dem 11. September.

Veröffentlicht: März 15, 2013 in Uncategorized
 

Victor Bout – der sogenannte “Händler des Todes” und der
sogenannte “Herr des Krieges”, und die wahren Gründe
hinter seiner Verfolgung nach dem 11. September.
Victor Bout (trägt ein braunes Gefängnis T-shirt) und der
Autor dieser Zeilen (in einem schwarzen Hemd
im Hintergrund) im Strafgericht in Bangkok, während eines
der letzten Auslieferungsanhörungen in
Victors Fall. Der Mann mit der Brille ist Thilo Thielke –
ein Reporter von „Der Spiegel“. Foto mit
freundlicher Genehmigung von Kurt Pelda, ein weiterer
deutschsprechender Reporter. Das ist die einzige
Aufnahme auf der ich zusammen mit Victor Bout eingefangen
wurde. Das Foto wurde veröffentlicht um
mehrere alberne Aufforderungen, in denen einige Leute
„Beweise“ verlangen, dass ich tatsächlich Victor
Bout kenne, zu befriedigen. Ja, ich kenne ihn wirklich.
Wahrscheinlich kenne ich ihn sogar besser, als er
sich selber.
Darunter: der Autor dieser Zeilen mit Victors Frau Alla und
Victors thailändischem Anwalt – Mr. Lak
Nittiwatwicharn.
Ich habe das Verfassen dieses Kapitels immer
hinausgeschoben, weil der Auslieferungsprozess
gegen Victor Bout (der immerhin mein persönlicher Freund
ist) immer noch im Strafgericht in Bangkok
anhielt und ich Victors Position im Gerichtshof durch die
Veröffentlichung dieser Sache nicht schaden
wollte. Doch seit dem er den Fall letztlich im
Berufungsgericht verloren hatte und sich jetzt in New
York befindet, gibt es nichts mehr zu verlieren. Ich habe
nicht genug Zeit gehabt, um dieses Kapitel zu
beenden, doch seit ich in Eile war um die neue Ausgabe
meines kostenlosen Buches zu
veröffentlichen, habe ich eine kompromissvolle Idee
gefunden. Anstatt dieses Kapitel zu schreiben,
platziere ich hier mein kürzlich gemachtes Interview über
Victor Bout, das ich einem weiteren Freund
gegeben habe – dem mutigen und investigativen Journalisten
Daniel Estulin, der für seine Anti-NWO
Arbeiten gut bekannt ist und besonders für seine
bestverkauften Bücher „Die wahre Geschichte der
Bilderberger“ und „The Shadow Masters“.
Ich platziere das Interview so wie es ist – und wie es auf
Daniels Webseite erschienen ist:
Ich hoffe, dass sie diese Information intrigierend genug
finden und es einen guten Ersatz für das
fehlende Kapitel darstellt.
* * *
Daniel Estulin interviewt Dimitri A. Khalezov über den
Händler des Todes
„Victor Bout“
Dimitri A. Khalezov ist ein früherer sowjetischer
Staatsbürger und ehemaliger Offizier der
sogenannten „Militäreinheit 46179“, auch bekannt als
„Sonderkontrolldienst“ des 12.
Hauptdirektorats des sowjetischen Verteidigungsministeriums.
Er war mit diesem exklusiven
Interview einverstanden und es ist uns eine Freude, imstande
zu sein, den Lesern von
www.danielestulin.com, ein weiteres erstklassiges Angebot
anzubieten. Dimitri ist ein
entscheidendes Stück des Puzzles, im Fall von Victor Bout.
Man kann mit Sicherheit sagen,
dass ohne Dimitris Einsatz um Herrn Bout zu helfen, sowie
seiner Unbestechlichkeit und
Scharfsinn, sich Victor schon längst hinter Gittern in einem
bekannten amerikanischen
Gefängnis wiedergefunden hätte. Dimitri war der erste
Mensch, um Herrn Bout nach seiner
weltbekannten Verhaftung in Bangkok zu sehen und er ist der
Mann, der der US-Regierung
mehr Kopfschmerzen bereitet hat, als irgendjemand anders
zuvor in der Welt. Außerdem ist
Dimitri Khalezov die erste Person in der Welt, der die
wahren Gründe der US-Regierung
hinter der verbissenen Verfolgung von Victor Bout, enthüllt
hat. Herrn Bouts Verhaftung
steht direkt in Verbindung mit dem 11. September (9/11) und
Herr Khalezov, wegen seines
günstigen Aussichtspunktes als ein ehemaliges Mitglied des
sowjetischen „atomaren“ später
„nuklearen“ Geheimdienstes sagt, dass er schon während
seiner Zeit als Soldat beim
sowjetischen Sonderkontrolldienst in den 1980er Jahren über
das integrierte sogenannte
„Notfallsystem zur atomaren Zerstörung“ der Zwillingstürme
bescheid wusste.
Wie wurdest du in den Fall hineingezogen?
Wir beide, Victor und Ich sind Russen. Wir sind beide
ehemalige sowjetische Militär-
Offiziere. Zudem kommen wir sogar aus dem selben Dorf. Ich
denke das sind Gründe genug
um zu versuchen, ihm in seinem Fall zu helfen, unter
Berücksichtigung dass Victor in
Bangkok verhaftet wurde und ich zufällig zur Zeit seiner
Verhaftung in Bangkok gelebt habe.
Des Weiteren habe ich ausführliche Erfahrungen mit dem
thailändischen Rechtssystem,
insbesondere wenn man bedenkt, dass die US-Regierung
versuchte auch mich in Verbindung
mit dem 11.9. zu verhaften und nach Amerika auszuliefern.
Dies ereignete sich in 2003.
Deshalb habe ich genug Motivation um Victor zu helfen.
Im März 2008, hatte Victor Bout den selben schlechten Ruf
auf der Weltbühne wie
Osama Bin Laden. Wie hast du es geschafft Victor Bout am
ersten Tag der Inhaftierung
in Bangkok zu sehen?
Unter dem thailändischen Strafverfahren hat jede Person sein
unanfechtbares Recht, während
des Arrestes, von Freunden besucht zu werden. Auch Victor
Bout, der sogenannte „Händler
des Todes“ (Merchant of Death) und der sogenannte „Herr des
Krieges“ (Lord of War) wurde
nicht von den Vorschriften der Strafprozessordnung
ausgeschlossen. Ich kam einfach zur
Polizeistation, wo er inhaftiert war und beantragte meinen
Freund zu besuchen. Sie mussten
mich ihn sehen lassen, auch wenn es sie noch so sehr gequält
hätte. In Wirklichkeit hatte sich
die Polizei die größte Mühe gegeben um zu helfen. Sie haben
uns beide auf ein Sofa im
Korridor gesetzt und ließen uns nett plaudern. Üblicherweise
erlauben sie es Besuchern nur
durch ein Gitter eines Gefängniskäfigs mit dem Insassen zu
sprechen, aber für Victor und
mich machten sie eine Ausnahme in der Regel.
Gibt es eine Verbindung zwischen deinem Fall, 9/11 und
Victor Bout?
Offenbar schon. Ich wurde von den Vereinigten Staaten
angeblich in Verbindung mit dem
11.9. und mit dem Bombenanschlag von Bali in 2002 (welches
ein Mini-Atombombenanschlag
war) gesucht, während Victor von den Amerikanern anscheinend
wegen des 11.9.
und in Verbindung mit dem El-Nogal Bombenanschlag von 2003
gesucht wurde. Übrigens ist
El-Nogal als ein Mini-Atombombenanschlag bekannt, zumindest
entsprechenden
Sicherheitsbeamten. Wie du sehen kannst, sind da einige
Gemeinsamkeiten.
Halbverbranntes Auto in Bali – eine unmissverständliche
Signatur der Wärmestrahlung einer atmosphärischen Nuklearexplosion.
Wer sind die Hauptakteure: Vereinigte Staaten und Bouts
Lager ?
Es mag sein, dass ein gewisses angebliches „Bout Lager“
existiert, es ist aber ein total
falscher Eindruck. Das sogenannte „Bout Lager“ besteht aus
Victor Bout, seiner Frau, seinem
Bruder, seiner Mutter, seiner Tochter, mir (Dimitri
Khalezov), ein Paar persönlichen
Freunden Victors aus der Sowjetunion, seinem thailändischen
Anwalt – Mr. Lak
Nittiwatvicharn, seinem russischen Anwalt, natürlich Daniel
Estulin, und vielleicht einigen
Journalisten die kamen um Victor und seine Familie, während
ihrer Recherche des Falles,
kennen zu lernen. Wenn man diese bunt zusammengewürfelte
Truppe „Bouts Lager“ nennen
kann, dann ja, es sind zwei Hauptakteure – „Bouts Lager“ und
das US-Lager. Abgesehen von
der US-Regierung gibt es jedoch, durchaus einige andere
einflussreiche Spieler die sich gegen
Victor positioniert haben.
Wer sind diese einflussreichen Spieler und warum haben wir
nie etwas von ihnen
gehört?
Zu aller erst die russische Regierung (zumindest einige
gewisse mächtige Individuen
innerhalb der russischen Regierung), und der russische
Geheimdienst.
Was? Meinst du das im Ernst? Du hast gerade die russische
Regierung beschuldigt
gegen Victor Bout zu arbeiten, während die gesamte Welt
davon überzeugt ist, dass
ohne Putin und Medvedev, Victor Bout schon vor langer Zeit
an die Vereinigten Staaten
ausgeliefert worden wäre!
Du wirst nicht fähig sein, etwas über sie zu hören, weil sie
nicht so dumm sind wie sie sich
aufspielen. Sie würden vielmehr etwas ganz anderes zeigen –
dass sie angeblich Victor Bout
„helfen“. Aber mach keinen Fehler – von Anfang an, in diesem
unerhört abgekarteten Spiel,
war die russische Seite stark mit den Amerikanern in die
gesamte Operation involviert, um
Victor einzuengen und nach Bangkok zu locken. Es wurde von
beiden durchdacht und
ausgeführt – die russischen und amerikanischen Geheimdienste
arbeiten zusammen.
Zusätzlich zu den Russen sind auch noch andere Spieler
genauso gut beteiligt. Primär, die
israelischen Geheimdienste – der Mossad und die Sajaret Matkal.
Sie haben auch starkes
Interesse in diesem Fall. Dies wurde durch die Involvierung
des beispiellosen Sajaret Matkal
in den Fall eines FARC Anführers demonstriert – Raul Reyes
und „sein“ waffenfähiges Uran
welches von „jemandem“ um sein Lager herum im ecuadorianischen
Dschungel platziert
wurde. Verpass diesen Standpunkt nicht – Raul Reyes wurde am
1. März 2008 ermordet,
während Victor Bout planmäßig am 4. März nach Bangkok
gelockt wurde, in direkter
Verbindung mit der FARC und der Uran-Affäre, während aller
gesetzlicher Papierkram
welcher von den Thailändern angefordert wurde, um ihn zu
verhaften, von den Amerikanern
in den letzten Februartagen übermittelt worden war – das war
vor der Ermordung von Raul
Reyes.
Und Bitte beachte, dass diese israelische Sajaret Matkal,
(eine höchst maßgeschneiderte
Organisation ist, welche exklusiv mit nuklearen Waffen von
Feinden handelt und mit nichts
anderem als diesen) in die Aktuelle Ermordung von Raul Reyes
und der „Entdeckung“
„seines“ Urans verwickelt worden war. Vergiss auch nicht in
Kenntnis zu nehmen, dass
Victor Bout nicht alleine in Bangkok eingetroffen war,
sondern in auffallender Gesellschaft
seines angeblichen Freundes – einem gewissen Oberst
(colonel) vom russischen
Geheimdienst FSB, welcher zunächst mit Victor verhaftet
wurde und dann komischerweise
freigelassen und mit dem ersten verfügbaren Flug nach Moskau
zurückgeschickt wurde. Um zu verstehen wie unmöglich das ist, versuch dir die folgende
Situation vorzustellen. Lass uns
sagen, dass es ein gewisser Geheimdienst (z.B. der
französische) arrangiert hat, Osama Bin
Laden nach Paris zu locken. Versprich diesem saudischen
Terroristen, dass er sich mit seinen
moslemischen Brüdern in Paris treffen wird, um über die
Zerstörung des Eiffelturmes mit
einer gestohlenen sowjetischen Mini-Atombombe, zu
diskutieren. Doch Osama Bin Laden
erscheint nicht alleine zum Treffen in Paris, aber in
Begleitung mit einem bestimmten Oberst
des talibanesischen Spionage-Abwehrdienstes, welcher
entschieden hat, zusammen mit
Osama zu Reisen – um gelegentlich eine Möglichkeit zu haben
den Louvre und den
Eiffelturm zu sehen (bevor es atomisiert wird).
Der französische Geheimdienst verhaftet beide – Osama Bin
Laden und den Oberst der
Taliban. Außer dass die Franzosen begreifen, dass der Typ
den sie haben möchten Osama Bin
Laden ist und nicht der Oberst des talibanesischen
Spionage-Abwehrdienstes, welcher in der
Tat nach Paris gekommen war, um ihre Attraktionen zu sehen
und der lediglich Osama Bin
Laden als Begleitung auf den Flug in die Französische
Hauptstadt mitgenommen hat. So
entschied die französische Polizei den Oberst freizulassen
und ihn mit dem nächstmöglichen
Flug nach Kabul zurückzuschicken, nur Osama festzunehmen,
weil NUR er das Ziel dieser
verdeckten Ermittlung war. Klingt dir diese Version
glaubhaft? Genauso glaubhaft hört sich
die Erklärung an, warum die thailändische Polizei und die
U.S. DEA (U.S.-amerikanische
Drogenbekämpfungsbehörde) so schnell Victor Bouts zufälligen
Begleiter – den FSB Oberst
– freigelassen haben, welcher seltsamerweise mit dem
berüchtigten „Händler des Todes“ und
„Herrn des Krieges“ auf dem selben Flugzeug und dem selben
Taxi angekommen war und in
das selbe Hotel eincheckte, aber in der Realität nicht dem
letzteren helfen wollte, nämlich
dem Verkauf „tragbarer Flugabwehrraketen“ an die
blutdurstigen Drogenhändler der FARC –
er wollte nur Bangkok sehen und die Gelegenheit haben, die
berühmte thailändische Massage
auszuprobieren.
Selbstverständlich kam der FSB Oberst „fälschlicherweise“
nach Bangkok, deshalb wurde
dieser „Fehler“ schnell durch die ehrenhafte und ehrliche
thailändische Polizei korrigiert,
welche prompt begriffen hatte, dass der Freund des „Händler
des Todes“ unschuldig war und
ihn unverzüglich zurück nach Hause schickte. Glaubst du
diesen Unsinn? Ich nicht. Letzten
Endes waren vier Länder stark an der Falle Victor Bouts
beteiligt: Russland, die Vereinigten
Staaten, Israel und Thailand. Es gibt plausible Hinweise
darauf, dass andere Nationen in diese
abscheulichen Falle verwickelt sind, aber in einem kleinerem
Umfang als die oben erwähnten
vier. Es scheint, dass die Dänen, die Holländer und die
Rumänen ebenfalls beteiligt sind;
zumindest erscheint es so aus den gerichtlichen
Schriftstücken, verfügbar in Victors Akten im
thailändischen Strafgericht.
Die Gesamte Welt hat den Eindruck, dass die russische
Regierung und die russische
Botschaft in Thailand über den eigenen Rahmen hinaus
gegangen ist um Herrn Bout zu
helfen. Die US-Regierung hat sogar öffentlich verbittert
geklagt, über den
offensichtlichen Druck den Putin und seine Gesellschaft
hinter den Kulissen angeblich
auf die Thailänder ausüben, um Victor Bout freizulassen.
Bedauerlicherweise ist das eines der größten Fehler zu
denken, dass die russische Regierung
vermeintlich in Victor Bouts Auslieferungsfall im
thailändischen Gericht auf der Seite von
Victor beteiligt ist. In der Tat wird nach offizieller Linie
in vielen hysterischen
Veröffentlichungen in der westlichen und selbst in der
russischen Presse der Eindruck
vermittelt, dass die russische Bürokratie vermeintlich
„versucht unnachgiebig Victor zu helfen“ als ob Victor angeblich „einige russische Politiker“
wegen irgendwelcher Verbrechen
mit hineinziehen könnte.
Dieser Eindruck wurde irgendwie durch die Tatsache
unterstützt, dass Beamte der russischen
Botschaft regelmäßig das thailändische Gericht während
Victors Anhörungen im
Auslieferungsfall besucht haben und ebenfalls das Ergebnis
von Äußerungen die vom
russischen Außenministerium gekommen sind. Genau dieses
hinterlässt einen falschen
Eindruck. Der Besuch von Victor Bout und das beiwohnen von
Gerichtsanhörungen durch
russische Botschaftsbeamte ist nichts weiter als eine
konsularische Unterstützung eines
russischen Staatsbürgers; ob es jetzt ein Bürger namens
Victor Bout ist oder ein unbekannter
Sergej Ivanov.
Abgesehen davon kann ich dir versichern, dass selbst durch
das begleiten aller
Gerichtsverhandlungen durch den russischen Konsulat, die
thailändischen Richter durch die
russische Delegation keinem Druck ausgesetzt sind. Es ist
normal für die Konsuln,
Anhörungen von ausländischen Angeklagten zu begleiten und
die Richter sind daran
gewöhnt. Also, auf keinen Fall kann der Fakt, dass der
russische Konsulat fleißig seine
Pflichten vorgeführt hat, als eine Art „außergerichtlicher
Beistand“ des Angeklagten Victor
Bout im Gerichtsaal angesehen werden.
Wenn es zu den offensichtlichen Aussagen und der
unermüdlichen Unterstützung kommt, die
vom russischen Außenministerium gemacht worden sind, dann
darf dich beides nicht in den
Glauben irreführen, dass die russischen Beamten angeblich
„Victor Bout helfen“. Sie können
und werden ihm überhaupt nicht helfen, aber tun so ziemlich
ihr bestes um seiner Position im
thailändischen Gericht zu schaden. Für einen westlichen
Laien hört sich das merkwürdig an,
doch du musst einige Besonderheiten verstehen, wenn es um
Russen geht. Vor allem gibt es
neben Putin, Medvedev und Co., noch andere politische Mächte
in Russland – sogenannte
Patrioten unter Führung von Vladimir Zhirinovsky zum
Beispiel, oder die Kommunisten, nur
um einige zu erwähnen. Einige der „Alten Russen“ glauben
aufrichtig, dass man es der USRegierung
nicht erlauben darf, einen russischen Staatsbürger im
Ausland zu verhaften,
insbesondere in einem Drittstaat. Denn wenn es mit
Straffreiheit erlaubt wäre, dann würde es
einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen. Heute trauen sie
sich einen mutmaßlichen
„Händler des Todes“ hereinzulegen und zu verhaften, welcher
keine Regierungsgeheimnisse
kennt. Aber Morgen könnten sie einen echten Oberst von der
russischen Strategischen
Raketenstreitkraft verhaften, welcher entschieden hat seinen
Urlaub in Thailand zu
verbringen. Die US-Regierung kann diesen Oberst, wegen einer
„Planung zur Vernichtung
der gesamten Vereinigten Staaten“ mit einem massiven
thermonuklearen Angriff,
beschuldigen und seine Auslieferung nach Amerika fordern.
Außerdem würde eine solch
angenommene Beschuldigung in Wahrheit zutreffen, weil solch
ein Oberst in der Tat, wegen
seiner dienstlichen Aufgaben, einen vernichtenden Schlag
gegen die Vereinigten Staaten
planen könnte.
Bitte versteh, dass eine große Mehrheit der russischen
Bürger als auch der russischen
Streitkräfte extrem unglücklich sind, dass die Vereinigten
Staaten so arrogant ihren
Zuständigkeitsbereich über Territorien geltend machen, die
nicht Teil der Vereinigten Staaten
sind, und sie sind besonders verärgert, wenn solche
Schikanen direkt russische Staatsbürger
betreffen. Medvedev, Putin und seine Gesellschaft sind sich
dessen bewusst und müssen es in
ihre Berücksichtigungen mit einnehmen, wenn sie ihre
öffentlichen Aussagen machen. Deswegen schwört die Öffentlichkeit auf die Unterstützung
des russischen
Außenministeriums, was sich so anhört, als ob sie sich
wirklich um Victor Bout und seinen
Fall kümmern. Doch es sollte niemand von diesen
tränenreichen Versprechen getäuscht
werden. Sie sind nichts als ein öffentliches Kunststück. In
der Realität sind sie den
Amerikanern und ihrer Angelegenheit nicht mehr schädlich als
das Bellen von streunenden
Hunden um das thailändische Strafgericht. All diese
Handlungen des russischen
Außenministeriums sind lediglich beabsichtigt worden um die
russische Bevölkerung ruhig zu
stellen und den Eindruck zu erwecken, dass die russische
Regierung angeblich „für Russland
arbeitet“ und immer noch „eine Herausforderung gegenüber der
US-Vorherrschaft in der Welt
stellt“. Jedoch ist keines von beiden in der Realität wahr.
Außerdem, wenn die russische
Regierung überhaupt nichts getan hätte um Victor Bout in
seinem Auslieferungsfall zu helfen,
dann würde er eine viel bessere Chance haben diesen Fall zu
gewinnen.
Suchen die Vereinigten Staaten Victor Bout als
Waffenhändler, wie er von der UN und
dem US-Journalisten Douglas Farah porträtiert wird oder ist
da mehr in seinem Fall?
In Wahrheit wird Victor Bout nicht als mutmaßlicher
„Waffenhändler“ gesucht, wie er
dargestellt wird und von Leuten wahrgenommen wird, die mehr
Inhalt in einem
Zeitungsartikel sehen als es die Fakten aufweisen. Wenn
Victor wirklich für das gesucht
wäre, was du vermutest, dann würden die Amerikaner nicht bis
März 2008 darauf warten um
ihn zu verhaften – sie hätten eine strafrechtliche
Verfolgung gegen Victor Bout schon in den
90ern eingeleitet oder spätestens am Anfang des neuen
Millenniums. Das Problem ist, Victor
wird NICHT als Waffenhändler gesucht, zumindest nicht in dem
Sinne, wie er im
berüchtigten Film gezeigt wird oder vom verantwortungslosen
Bericht eines ehemaligen
Waffeninspekteurs der Vereinten Nationen (UN), Johan
Peleman, beschrieben wird. Victor
wird wegen etwas ganz anderem gesucht, aber vielleicht
werden wir das weiter, mehr im
Detail diskutieren.
Wie aussichtsreich ist die Klage der US-Regierung?
Vom gerichtlichen Standpunkt aus gesehen ist die Klage der
US-Regierung sehr schwach,
Victor könnte sie leicht gewonnen haben. Kannst du dir
vorstellen, dass die Kläger (USRegierung)
es versäumt haben, dem thailändischen Gericht eine einzige
„tragbare
Flugabwehrrakete“ vorzuweisen, welche Victor angeblich
illegal an „höchstbietende Käufer“
verkauft haben soll? Doch das größte Problem war, dass die
russische Regierung und der
russische Geheimdienst ihr bestes getan haben um Victors
Position im thailändischen Gericht
zu schaden, ihn zwangen sich vom gerichtlichen Standpunkt
aus selbst in die falsche Richtung
zu verteidigen, machten falsche Versprechungen welche seine
Wachsamkeit trübten, und
zusätzlich Victors Gelder beraubten, so dass er einfach kein
Geld mehr haben würde um seine
Verteidigung im thailändischen Gericht in einer effektiven
Weise fortzuführen. Wenn die
russische Regierung tatsächlich um Victors Verteidigung
bekümmert wäre, wie von den
meisten Leuten geglaubt, dann würde sie zumindest seine
Gerichtkosten subventionieren. Es
wäre Normal von der russischen Regierung zu erwarten, dass
sie wenigstens die besten
Rechtsexperten von russischer Seite aus unentgeltlich
bereitstellt und einen Zuschuss von ein
Paar Millionen US-Dollar leistet um die Gerichtskosten auf
der thailändischen Seite
abzudecken. Zumindest ist es logisch dies zu erwarten. Was
sind schon 2 Millionen USDoller
für die Regierung eines Landes mit über 150 Millionen
Einwohnern, welche Gas und
Öl verkauft und mit nuklearen Waffen herumfuchtelt, die in
der Lage sind, die Erde über
hundertmal zu zerstören. Solche geringfügigen Beträge sind
für Mutter Russland ein klein zu
8
zahlender Preis, um seine namhaften Bürger in so einem
notorischen Fall zu beschützen, nicht
wahr?
Aber in Wahrheit zahlte nicht nur die russische Regierung
nichts, weder etwas offen noch
heimlich (in Tarnung einer „privaten Spende“), an Victor
Bout und seine Familie; der
russische Geheimdienst hat sogar sein bestes getan um
Victors Bruder und Victors Frau zu
absolut überflüssigen Ausgaben zu zwingen, welche sie in den
totalen Bankrott trieben.
Anstatt ihnen finanziell zu helfen, hat die russische
Regierung in der Tat ihre letzten
Ersparnisse ausgesaugt. Wenn man noch hinzufügt, dass es die
russischen Behörden waren
die Victor beraten haben, seine Verteidigung im
thailändischen Gericht in der höchst
fehlerhaften Weise zu führen und wenn man hinzufügt, dass einer
von Victors Anwälten – ein
nachgewiesener Lockvogel der Amerikanischen DEA – ebenfalls
von russischen Behörden
empfohlen wurde, dann wirst du das Zerrbild und die
Ungerechtigkeit und den verwickelten
Verrat verstehen. Lass es mich noch mal sagen, die russische
Regierung arbeitete vom aller
ersten Augenblick an, geheim, aber sehr effizient mit den
Amerikanern zusammen, um Victor
Bout in die Vereinigten Staaten zu bringen, vor Gericht
stehen zu lassen und zur selben Zeit
den Eindruck zu erschaffen, dass Russland immer noch „groß“
ist und immer noch in der
Lage ist „ihre Staatsbürger zu verteidigen“.
Lass uns zu den grundlegenden Fakten dieses Falles
hinübergehen. Zu aller erst schaffte es
der russische Geheimdienst Victor und seine Frau Alla zu
überzeugen, die Verteidigung im
thailändischen Gericht nicht so zu führen, der den Fakt
beweist, dass es tatsächlich keine
verfügbaren tragbaren Flugabwehrraketen gab, um sie an die
FARC zu verkaufen. Anhand
dieses Beweises alleine, hätte der Fall abgewiesen werden sollen.
Die russischen Offiziellen
schlugen stattdessen vor, die Verteidigung so zu leiten die
dem thailändischen Gericht
beweist, dass dieser Fall angeblich „politisch“ war, weil
die FARC eine politische
Organisation ist, eine kommunistische Partei. Das war eine
selbstmörderische Methode der
Verteidigung, wenn man diesen Fall durch die Augen eines
professionellen Anwaltes sieht.
Durch den Beweis, dass der Fall politisch war, hat Victor
damit automatisch bewiesen, dass er
mit der Existenz des aktuellen „Falles“ einverstanden ist,
das sind Raketen und derartige
Sachen. Dieser Fall könnte einfach gewonnen werden, wenn man
den Nachweis erbringt, dass
es „überhaupt keinen Fall“ gegeben hat und solch ein nicht
vorhandener „Fall“ nicht politisch
sein kann, weil es nichts „politisches“ gab.
Stattdessen waren Victor und seine Frau mit dem Vorschlag
der russischen Offiziellen
einverstanden und beschränkten ihre Verteidigung im
thailändischen Gericht durch die
Behauptung, dass der Fall des Handels mit der FARC „politisch“
war, ohne den eigentlichen
„Fall“, welcher Art auch immer, anzufechten. Der
allerwichtigste Punkt im gesamten Fall –
dass noch nicht einmal, eine einzige angebliche „tragbare
Flugabwehrrakete“ sichergestellt
wurde – wurde im Gerichtssaal nicht geäußert. Und keine
Fragen wurden von Victors Anwalt
an die Belastungszeugen gestellt, WARUM es die Kläger
versäumt haben, die angeblichen
„Raketen“ zu verfolgen, sie sicherzustellen und um den
sogenannten „Händler des Todes“
seines tödlichen Arsenals zu berauben. Von dieser Richtung
aus, führte Victors Anwalt die
eigentliche Verteidigung durch und den Richtern erschien es
so, als ob Victor tatsächlich die
Raketen verkaufte, doch der Grund der berücksichtigt wurde,
war nur ob die FARC eine
terroristische Organisation war (wie von den Amerikanern
behauptet) oder eine politische
(wie von Victor angegeben). Wie schließlich erwartet,
stimmte das Gericht dieser
Interpretation nicht zu und urteilte, dass der Fall NICHT
politisch war, während Victor und
sein damaliger Anwalt (der ein amerikanischer Lockvogel war)
absolut nichts getan haben um
dem Gericht zu beweisen, dass es keinen Fall, keine Raketen
und keine FARC gab – anstatt zu beweisen, dass die sogenannte FARC von den US-Bürgern
repräsentiert wurde, während
die Raketen lediglich ein Produkt ihrer kranken
Vorstellungen sei und nur in ihren erfundenen
Papieren existierte, schafften es Victor und sein damaliger
Anwalt automatisch zu beweisen,
dass die eigentliche Anklage der Amerikaner einige Gründe
hatte.
Zweitens hat der russische Geheimdienst Victor und seiner
Frau versprochen, dass wenn
Victor seine Verteidigung im thailändischen Gericht wie in
der oben genannten Weise führt
(zu beweisen, dass der Fall politisch war, ohne die
gegenwärtigen Behauptungen und das
totale fehlen eines Beweismittels der Amerikaner
herauszufordern), dann würde die russische
Regierung Victor garantieren, dass Victor den Fall gewinnt.
Wie du erwarten konntest, waren
dieses Versprechen und diese Garantie nur eine billige
Masche des russischen
Geheimdienstes um seine Wachsamkeit abzustumpfen und zu
gewährleisten, dass Victor
seinen Fall im thailändischen Gericht verliert, trotz des
absoluten Fehlens der angeblichen
Raketen und trotz einer absoluten Präsenz von reichlichen
Hinweisen, dass der gesamte Fall
nur eine Falle der amerikanischen DEA war.
Des weiteren hatte Victors Frau, auf mein Drängen hin, eine
sehr wirksame Beschwerde
gegen die illegale Inhaftierung gemacht (weil die Aktuelle
Inhaftierung Victors in der Tat
illegal war, aufgrund von Formsachen und während der
gesamten Auslieferungsanhörungen
im thailändischen Gericht musste Victor befreit und nicht
hinter Gittern sein). Der Vortrag
dieser Beschwerde von Victors Frau erwischte alle Feinde
Victors – die Thailänder, die
Russen und die Amerikaner – praktisch mit herunter
gelassenen Hosen. Das Problem war,
dass die Inhaftierung Victors tatsächlich, von fachlicher
Sicht her, illegal war und er hätte
umgehend freigelassen werden müssen. Die Formalitäten dieser
illegalen Inhaftierung waren
ersichtlich, um nicht zu sagen erwiesen und wurden durch die
schriftliche Beschwerde von
Alla Bout in solch einer eindeutigen Weise präsentiert, dass
sie noch nicht einmal durch die
besten Anwälte der Welt angefochten werden konnten. Der
einzige Ausweg der Richter war,
diesen Rechtsfall zu berücksichtigen und entschieden Victor
Bout aus der rechtswidrigen Haft
zu entlassen, um die Auslieferungsanhörungen mit ihm als
Nichtinhaftierter fortzuführen.
Anscheinend war es keine Auswahlmöglichkeit für die Russen,
Amerikaner und Thailänder,
die zu hart gearbeitet haben um Victor zu verhaften, hinter
Gitter zu werfen und jeglicher
Einkommen zu berauben. Doch was konnten sie in dieser
Situation tun? Leider haben sie
einen Ausweg gefunden: die „vertrauten Jungs“ vom russischen
Geheimdienst haben sich
Victors Frau genähert und überredeten sie, ihre Beschwerde
gegen die illegale Inhaftierung
ihres Mannes, freiwillig zurück zu ziehen, (mit der Aussage,
dass die Beschwerde das
thailändische Gericht in eine schwierige Position bringt und
dass das Gericht so etwas
überhaupt nicht mag – was allerdings der Wahrheit entsprach)
im Austausch für den Deal:
sobald die Beschwerde zurückgezogen ist, dann würde das
„dankbare“ thailändische Gericht
unverzüglich entscheiden, Victor gegen Kaution zu entlassen
– als eine Art Ausgleich,
welches jedem erlaubt sein Gesicht zu bewahren.
Victor und seine Frau haben ihr Vertrauen wieder in die
russische Regierung gesteckt und
stimmten zu, die Beschwerde zurück zu nehmen. Außer, dass
das „dankbare“ thailändische
Gericht, Victor nie auf Kaution freigelassen hat, wie es
versprochen wurde. Das ist nur ein
weiteres Beispiel dafür, wie die russischen Offiziellen,
Victor wirklich geholfen haben. Die
Liste ihrer Hilfe ist sehr lang, aber ich möchte es nicht zu
lang und zu langweilig machen.
Ich möchte erwähnen, dass Victors Bruder auf Empfehlung des
russischen Geheimdienstes,
120.000 US-Dollar für Victors Kaution bezahlte, doch das
Geld wurde gestohlen, die Kaution
wurde nie bewilligt und das Geld kam nie zurück. Und wieder
zahlte Victors Bruder 250.000
US-Dollar auf Empfehlung des russischen Geheimdienstes für
eine angebliche
„außergerichtliche Einigung“ wohingegen Victor, vor
Abschluss des Falles, freigelassen
werden sollte. Laut dem Versprechen der russischen
Offiziellen würde Victor zum 1. Mai
2008 freigelassen werden, wenn die 250.000 US-Dollar gezahlt
würden. Das Geld wurde wie
verlangt gezahlt, doch nichts passierte im thailändischen
Gericht – der Fall ging einfach
weiter und niemanden plagte es, das Geld zurückzusenden oder
Verantwortung für das falsche
Versprechen zu übernehmen.
Als Ergebnis dieses abscheulichen Verhaltens von Seiten der
russischen Offiziellen, ging
„Victor Bouts Lager“ wie du es nennst; das Geld zu solch
einem Umfang aus, dass wenn es
notwendig wurde einige wichtige Gerichtsdokumente vom
Thailändischen ins Englische zu
übersetzen, um zu verstehen was die thailändischen Zeugen im
Gericht gesagt haben, konnte
Victor es sich nicht leisten die 2.000 US-Dollar für die
Übersetzung zu bezahlen und bis heute
bleiben einige wichtige Papiere der Akte nur in
thailändischer Sprache übrig. Ich hoffe das ist
Beweis genug dafür, wie die russische Regierung Victor Bout
in Wirklichkeit „hilft“ seinen
Auslieferungsfall im thailändischen Gericht zu verlieren.
Wieso arbeitet dann die russische Regierung gegen Victor
Bout?
Wegen der russischen, um genau zu sein der sowjetisch
gefertigten Rakete die das Pentagon
am 11. September getroffen hat.
Was? Ich denke du erklärst das besser, aber Bitte langsam.
Die Amerikaner verlangen verständlicherweise von den Russen
einen Prügelknaben oder
einen Sündenbock (oder eine Gruppe von Prügelknaben) der/die
für die Rakete verantwortlich
ist/sind, die in der Mitte des Pentagons gefunden wurde.
Wenn man berücksichtigt, dass die
Rakete sogar nuklear bestückt war (mit einem thermonuklearen
Sprengkopf von einer halben
Megatonne Sprengkraft, das mehr als dem 25-fachen der Größe
der Hiroshima Bombe
entspricht), dann kannst du dir vorstellen, dass die
Amerikaner ganz hartnäckig mit ihren
Forderungen an die Russen sind, um schließlich einen
Schuldigen zu finden und um ihn an
die US-Justiz zu übergeben.
 Das Pentagon, gleich nach dem es von einem Marschflugkörper
(Cruise Missile) getroffen wurde, bevor die Mauer eingestürzt war und bevor die Laternenmasten
umgestürzt wurden um den Umsturz durch die „Flügel des Flugzeugs“ zu imitieren.
Es ist wirklich ernst. Doch was die Russen anbelangt, sie
können die Wahrheit nicht
eingestehen – dass die „Granit“ Rakete mit ihrem
thermonuklearen Sprengkopf vom
versunkenen „Kursk“ U-boot gestohlen wurde, weil Putin im
Jahr 2000 der Welt feierlich
erklärte, dass es keine nuklearen Waffen an Bord des
versunkenen U-Bootes gab.
Was ist eine „Granit“?
Die P-700 „Granit“ Rakete (auch bekannt durch ihre Nato Klassifizierung
als „Shipwreck“
oder „SS-N-19“, wobei das „N“ offensichtlich für „Navy“
[Marine] steht), ist die am
weitesten entwickelte Marine Rakete aus der Sowjetzeit. Es
ist beabsichtigt die Rakete von
U-Booten in untergetauchter Position abzufeuern und es ist
primär beabsichtigt USFlugzeugträger-
Kampfgruppen zu zerstören. Das ist eine höchst entwickelte
und höchst
„intelligente“ Rakete. Die „Granit“ Raketen könnten benutzt
werden um Kampfgruppen und
andere Schiffsverbände anzugreifen, während sie in Schwärmen
von 12 Raketen in einer
Salve abgefeuert werden, aber könnten genauso gut als
einzelne Schüsse genutzt werden –
abgefeuert gegen einzelne Flottenziele als auch gegen
stationäre Bodenziele (wie es im Falle
des Pentagon Angriffs am 11.9. demonstriert wurde). Jede
„Granit“ Rakete wiegt über 7
Tonnen, hat eine Länge von über 10 Metern und könnte bis zu
625 km weit mit
Überschallgeschwindigkeit von 2.5 Mach (in optimaler Höhe
ca. 2800 km/h) fliegen. Jede
Rakete ist typischerweise mit einem Standard „Marine-Typ“
500 Kilotonnen thermonuklearen
Sprengkopf ausgerüstet; obwohl konventionelle Sprengköpfe
für diese Rakete in der Theorie
existieren, werden sie nie in der Realität genutzt – so dass
ohne jede Ausnahme alle „Granit“
Raketen im Dienst nuklear bestückt sind.
 „Granit“ Rakete in der Fabrikhalle.
Die Rakete wird als total unzerstörbar erachtet, weil es der
NATO an Möglichkeiten fehlt die
Rakete abzuschießen, selbst wenn Sie sie im Voraus
entdecken. Tatsächlich wurde es im Falle
des Pentagon-Angriffs am 11.9. demonstriert – NORAD hatte es
geschafft die ankommende
12
„Granit“ Rakete, mindestens 6 Minuten vor dem Einschlag ins
Pentagon, aufzuspüren.
NORADs einsatzleitende Offiziere läuteten den Atom-Alarm,
als Reaktion darauf folgte ein
Alarmstart der sogenannten „Doomsday Plane“
(Weltuntergangs-Flugzeug), aber waren nicht
fähig den aktuellen Einschlag zu verhindern – die Rakete
schaffte es erfolgreich an
Washington D.C. heranzukommen und traf die Mauer des
Pentagons obwohl sie von NORAD
6 Minuten im voraus entdeckt wurde. Mach deine eigenen
Schlussfolgerungen – hinsichtlich
der Gefährlichkeit dieser Waffe. Ich möchte noch gerne
erwähnen, dass gemäß den
sowjetischen und russischen Strategie-Plänen, die U-Boote
mit den aufgerüsteten „Granit“
Raketen als Reserve-Option für den nuklearen
Vergeltungsschlag gegen die Vereinigten
Staaten benutzt werden könnten (während die primäre Funktion
in solch einem Angriff
selbstverständlich zu den strategisch interkontinentalen-
und U-Boot-gestützten ballistischen
Raketen gehört).
Für den Fall eines möglichen Einsatzes in einem
Vergeltungsschlag, wurden die „Granit“
Raketen ebenfalls entworfen, um Luftdetonationen über
US-Städten zu erzeugen – deshalb
sind sie zusätzlich zu den Kontakt Sprengkapseln mit
speziellen kontaktfreien Sprengkapseln
für eben diesen Grund ausgerüstet worden. Ich sollte auch
erwähnen, dass die „Granit“ Rakete
ein sehr fortgeschrittenes Inertiales Navigationssystem
besitzt und auch eine vorinstallierte
Liste mit den wichtigsten NATO-Zielen hat. Während des
Fluges über dem Ozean wird die
„Granit“ Rakete das operative Einsatzgebiet abtasten und
auskundschaften und versucht
Schiffsformationen zu unterscheiden, insbesondere
Flugzeugträger-Kampfgruppen, dann
wählt sie die wichtigsten Ziele in der Schiffsformation aus
und greift sie in automatisierter
Weise an. Wenn die Rakete über dem Territorium fliegt, wird
sie es erkunden und wird
versuchen die wichtigsten Bodenziele ausfindig zu machen,
indem sie die Koordinaten mit
den vorinstallierten in ihrem Sprengkopf vergleicht. Sobald
auf solche Ziele gestoßen wird,
wird der Bordcomputer in der Rakete sofort das wichtigste
Ziel durch die Prioritätenfolge
auswählen und die Rakete wird es angreifen. Nachdem die
Rakete Richtung Washington D.C.
abgefeuert wurde, verglich sie die zwei wichtigsten Ziele –
das Weiße Haus und das Pentagon
und zog es vor das letztere anzugreifen, wie es ihrer
„Beurteilung“ nach das wichtigste Ziel
war. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass dies die am
schwersten gepanzerte Rakete in
der Welt ist – sie ist aus sehr dickem Stahl gefertigt und
in Fakt könnte sie mit einem
fliegenden Panzer oder mit einer riesigen Kugel verglichen
werden. Wegen ihrer ungeheuren
Geschwindigkeit, des Gewichts und der Stärke ihres Rumpfes,
konnte die Rakete 6 große
Wände des Pentagon Gebäudes durchschlagen als sie es am
11.9. getroffen hatte.
 Die tatsächlichen Details der Durchschlagskraft die durch
die Rakete während des Pentagonangriffs am 11.9. demonstriert wurde.
Ok, Bitte fahre fort.
Du musst verstehen, dass es Putin sich jetzt nicht leisten
kann, seine edelmütigen
Präsidentschaftswörter zurückzunehmen und zugeben kann, dass
er glatt an die
Weltgemeinschaft gelogen hatte und dass alle nuklearen
Raketen von der „Kursk“ in
Wahrheit gestohlen wurden. Eine andere Lösung wird dringend
gebraucht, um die
amerikanischen Ansprüche, für den „Schuldigen“ hinter dem
Pentagon Angriff, zu
befriedigen. Und diese Lösung wurde schließlich gefunden.
Das Problem ist, dass alle
„Granit“ Raketen, trotz der Fertigung zu Sowjetzeiten, nur
zu Russland gehören konnten und
zu keiner anderen ehemaligen sowjetischen Republik.
Kannst du das beweisen?
Absolut. Die „Granit“ ist die Marine Rakete; sie wird von
niemandem außer der Marine
verwendet. In der Sowjetunion gab es vier Marineflotten –
die Arktische Flotte, die Pazifische
Flotte, die Baltische Flotte und die Schwarzmeerflotte. Von
diesen vier übernahm Russland
drei Flotten im vollen Umfang – die Arktische, die Baltische
und die Pazifische. Nur die
Schwarzmeerflotte wurde zwischen Russland und der Ukraine
aufgeteilt. Dennoch waren die
„Granit“ Raketen nur auf der Pazifischen Flotte und der
Arktischen Flotte im Dienst; deshalb
konnten solche Raketen nie in den Händen von Ukrainern
enden, auch nicht theoretisch. Alle
„Granits“ mussten alleine von Russland übernommen werden.
Wie auch immer, um die
Schuld wegen des Pentagon Angriffs von sich zu schieben,
hatten die russischen Offiziellen
keine andere Chance, als den Vorwurf zu äußern, dass einige
„Granit“ Raketen angeblich ein
Teil der Schwarzmeerflotte waren und irgendwann waren sie
angeblich vorübergehend im
Besitz der Ukrainer, während des Tumults der durch den
Zusammenbruch der Sowjetunion
verursacht wurde und durch die darauffolgende Teilung ihres
Eigentums (inklusive der
nuklearen Waffen und der Schwarzmeerflotte). Aus diesem
Grund hatte der russische
Geheimdienst ein erfundenes zurückdatiertes Schriftstück
zurechtgelegt, welches aufdeckte,
dass es angeblich für einen der schweren Kreuzer der
Schwarzmeerflotte vorgesehen war, ihn
mit den „Granit“ Raketen wieder aufzurüsten und aus diesem
Grund wurden angeblich, in den
letzten Jahren der Sowjetherrschaft, mehrere „Granit“
Raketen an die Schwarzmeerflotte
übertragen und dort aufbewahrt und eventuell landeten sie
angeblich bei den Ukrainern nach
dem Zerfall der Sowjetunion. Und von diesen Ukrainern wurden
diese „Granit“ Raketen
angeblich „gestohlen“ und endeten demnach bei den
Terroristen (welche eventuell eines
dieser Raketen ins Pentagon am 11.9. abfeuerten). Diese
Version ist lächerlich, weil selbst
wenn du dir vorstellst, dass mehrere „Granit“ Raketen
tatsächlich in der Ukraine aufbewahrt
wurden, mit der Absicht den schweren Kreuzer wieder
aufzurüsten, wie behauptet, dann
würden diese Raketen niemals zusammen mit ihrem nuklearen
Sprengkopf gelagert werden.
Laut den Vorschriften in der Sowjetunion, wurden Raketen an
einem Ort gelagert, während
die Sprengköpfe an einem anderen Standort aufbewahrt wurden,
zudem noch unter Kontrolle
verschiedener Militärabteilungen. Nur Laien, die keine
Ahnung über die sowjetischen
Streitkräfte und ihren Vorschriften haben, können eine
derartige Version glauben, dass es für
die „unverantwortlichen Ukrainer“ angeblich möglich war, die
Raketen und die nuklearen
Sprengköpfe zur selben Zeit zu verlieren. Die Raketen mit
den angebrachten nuklearen
Sprengköpfen konnten nur von einem Ort gestohlen werden –
von einem U-Boot im Dienst.
Allerdings scheint es so, dass einige verantwortliche
Sicherheitsbeamte diese lächerliche
Version der „Ukrainischen Spur“ glauben (oder „vorgeben zu
glauben“), welches die Russen
anscheinend entlastet.
In diesem Fall sind die Russen überhaupt nicht schuldig.
Einige „böse Jungs“ die die Raketen
aus der Ukraine (und nicht aus Russland) gestohlen haben,
sind angeblich die Schuldigen.
Jetzt brauchen sie die wirklichen „bösen Jungs“. Wer,
glaubst du, entspricht den
Anforderungen? Du hast es erraten, der berüchtigte „Händler
des Todes“ und „Herr des
Krieges“, danke an den Umstand, dass seine Persönlichkeit
lange zuvor dämonisiert wurde
und jeder es einfach glauben würde, dass es tatsächlich
Victor Bout war, der nicht nur
Waffen, sondern nukleare und selbst THERMONUKLEARE Waffen an
die Höchstbietenden
verkaufte. Genau deshalb sind die Russen und die Amerikaner
diese anscheinend
merkwürdige Vereinbarung eingegangen, um Victor Bout
hereinzulegen. In Wahrheit ist es
nicht so außergewöhnlich, wenn du versuchst die
gegenwärtigen Umstände zu analysieren –
weil beide Parteien den Pentagon Fall unbedingt abschließen
möchten und sie können einfach
keinen besseren als Victor Bout für die Rolle des
Sündenbocks finden, der solche Raketen an
die Terroristen verkaufen könnte. Es gibt einfach keinen
anderen in der Welt, der in diese
Rolle passen könnte.
Lass uns zu Bouts angeblichen Partner im FARC Handel
übergehen, Andrew Smulian,
welcher zusammen mit Victor verhaftet wurde. Was passierte
mit ihm?
Der sogenannte „Mitverschwörer Smulian“ war Bouts ehemaliger
Freund und ehemaliger
Geschäftspartner. Doch in diesem Speziellen Fall war Smulian
eher ein „Mitverschwörer“ der
DEA Agent Provokateure, welcher Victor hereinlegte, als dass
er ein „Mitverschwörer“
Victor Bouts war. Es ist unwahrscheinlich, dass man ein
„Mitverschwörer“ eines
Unschuldigen sein kann. Das ist eine Klarstellung des
Sprachgebrauchs, wenn es dir nichts
ausmacht, dass ich so kleinlich bin mit solch einer
Verbesserung. Andrew Smulian war
derjenige, der Victor mehrmals in Moskau besuchte und sich
mit seinen Geschäftsangeboten
vorstellte – insbesondere versprach er, gute Kunden für das
letzte Flugzeug zu finden,
welches in Victors Besitz ist und immer noch in den
Vereinigten Arabischen Emiraten
geparkt steht und Victor davon träumt es loszuwerden, im
Austausch für dringend benötigtes
Geld. Beachte als Nebenbemerkung, dass Victor schon vor der
Verhaftung in Bangkok total
pleite war und der Verkauf seines letzten Flugzeuges ein
großer Deal für ihn gewesen wäre.
Letztendlich lockte Smulian Victor nach Bangkok – um endlich
mit den Kaufinteressenten zu
verhandeln. Während den Verhandlungen, laut den Dokumenten
der US-Regierung die in
seinem Fall präsentiert wurden, stellte Smulian dem Victor
mehrere Leute vor, die angeblich
lateinamerikanisch aussahen und angeblich Spanisch
gesprochen haben. Diese Leute waren
angeblich von einer kolumbianisch revolutionären Organisation,
genannt FARC – welche im
Grunde eine marxistische Guerilla-Bewegung ist, die seit
Dekaden gegen die kapitalistische
Regierung Kolumbiens kämpft. Der Deal für den Verkauf des
Flugzeuges wurde im Hotel
Geschäftszentrum abgehalten. Einige Minuten später, nach dem
das Treffen begonnen hatte,
stürzten die thailändische Polizei und die amerikanischen
DEA Agenten der örtlichen USBotschaft
hinein und verhafteten jeden – Victor Bout, seinen Freund
aus Moskau (welcher
sich als FSB Oberst herausstellte), und Andrew Smulian. Von
diesen drei wurde natürlich nur
Victor verhaftet und eingesperrt. Victors Freund, der FSB
Oberst, wurde unverzüglich
freigelassen, auf den ersten verfügbaren Flug gesetzt und
erschien am nächsten Morgen in
Moskau.
Andrew Smulian entkam (d.h. entkam aus der Haft der
thailändischen Polizei) und
verschwand. Behalte im Gedächtnis, dass er angeblich aus
einem abgesperrten Hotel entkam,
welches von 150 thailändischen Kommandotruppen überwacht
wurde. Folglich, ohne dass
jemand sein verschwinden bemerkte, hat er vermeintlich mit
Handschellen hinter seinem
Rücken ein Taxi zum Flughafen herausgewinkt. Am Flughafen
kaufte er sich angeblich ein Ticket ohne Geld und ohne Pass in die Vereinigten Staaten,
dem einzigen Land in der Welt,
wo er nach einer Verhaftung auf 30 Jahre Gefängnisleben
blicken würde. Das ist die
amerikanische Version der Ereignisse. Herr Andrew Smulian
„erschien“ plötzlich in Amerika
und wurde in New York verhaftet, weil er angeblich ein
„Mitverschwörer“ von Victor Bout
gewesen seien soll. Es gibt bestätigte Informationen
darüber, dass Andrew Smulian zum
Belastungszeugen gewendet wurde, welcher gegen seinen
ehemaligen Freund aussagen
würde. In Amerika ist Smulian nicht im Gefängnis – sondern
in „Schutzhaft“.
Was ist deine Meinung über die beiden Anwälte: Lak und
Chamroen?
Lak war für viele Jahre mein Anwalt und natürlich kenne ich
ihn sehr gut. Eigentlich war ich
derjenige der ihn für Victors Fall empfohlen hatte. Lak,
wurde Victor am 7. März 2008
vorgestellt, als Victor zum ersten mal zur Polizeistation
gebracht wurde, d. h. bevor er zum
ersten mal zum Gericht gebracht wurde. Als er zum Gericht
gebracht wurde, war Lak dort und
die ersten Verteidigungsaussagen – sowohl in Wort als auch
in Schrift – wurden von Lak
gemacht. Lak war auch derjenige der es geschafft hat,
Victors Pass und seine persönliche
Habe zurückzubekommen – Mobiltelefone und Victors
persönlichen Computer, obwohl die
Amerikaner verlangten, dass diese Gegenstände in die
Vereinigten Staaten überwiesen
werden sollten. Lak schaffte es, mit der Ortspolizei einen
guten Deal auszumachen, um all
diese unbezahlbaren Gegenstände fast augenblicklich
zurückzubekommen, zum Ärger und
Unglauben der Vereinigten Staaten. Später arbeitete Lak
schwer an Victors Strafsache und
auch am Auslieferungsfall, wie auch an Victors Beschwerde
gegen die illegale Inhaftierung.
Jedoch wurde Lak, dank der geheimen Bemühungen der
russischen Geheimdienste, vom Fall
abgewiesen und durch den neuen Anwalt „Chamroen“ ersetzt.
Chamroen war ein Lockvogel der amerikanischen DEA und wurde
Victor durch eine lange
Kette von Leuten vorgestellt, welche für die DEA als
unoffizielle Agenten gearbeitet haben.
Doch täusche dich nicht – Chamroen ist zu 100% ein
bewiesener Lockvogel der Amerikaner,
der durch niemanden anders als durch russische
Geheimdienstbeamte vorgestellt wurde,
welche genau wussten, was sie taten: die Russen die
Chamroen, Victor vorgestellt hatten,
WUSSTEN MIT SICHERHEIT, dass er der amerikanische Lockvogel
war und TROTZ
dieses WISSENS haben sie ihn Victor vorgestellt und haben
nachdrücklich empfohlen seine
Dienste zu nutzen. Chamroen war derjenige, der sich allen
positiven Versuchen, um Victor zu
verteidigen, widersetzte und blockierte, und der Victors
Verteidigung im Auslieferungsfall in
der Fehlerhaftesten Weise führte. Chamroen hat sein bestes
getan, um zu verhindern, dass
dein oben genanntes „Bout Lager“ dem thailändische Gericht
Dokumente vorlegt, welche die
Lächerlichkeit der amerikanischen Anklagepunkte aufklären
und als echte Verteidigung
Victors dienen könnten.
Wie du aufrichtig erwarten kannst, war Chamroen auch nicht
billig – er kostete Victor gut
über 100 Tausend US-Dollar, welches ein absolut sagenhafter
Geldbetrag für thailändische
Maßstäbe ist. Während der Zeit, als die Arbeit des Anwalts
wichtig war – d.h. während der
Zeit als das Gericht der ersten Instanz, Zeugen angehört und
Dokumente akzeptiert hatte –
hatte Chamroen den Fall unter Kontrolle. Es war mir möglich,
Lak wieder in den Fall durch
einen außergewöhnlichen Trick einzuführen: er war zwar nicht
mehr länger der Anwalt von
Victor, aber der Anwalt von Victors Frau Alla, welche dem
Gericht eine zusätzliche
Beschwerde gegen die illegale Inhaftierung ihres Mannes
vorlegte und Lak dadurch dem
Haupt-Auslieferungsfall beigetreten war. Mit dieser
Befugnis, konnte Lak im letzten Moment
in den Fall zurückkehren. Trotzdem war es bis dahin schon zu
spät – der Fall wurde effektiv
durch Chamroen verloren, welcher absichtlich verfehlte, die
richtigen Zeugen für die
Verteidigung aufzurufen und welcher das Kreuzverhör der
Belastungszeugen sabotierte.
Obwohl Lak nur der Anwalt von Alla und nicht von Victor ist,
hat er es trotz allem irgendwie
geschafft, den Fall im letzten Moment in etwas günstigeres
zu verwandeln: anstatt Alla nur
zur einer Zeugin im illegalen Inhaftierungsfall zu machen,
schaffte er es, sie zu der
wichtigsten Zeugin im Auslieferungsfall zu machen, trotz
aller gegenteiligen Bemühungen
Chamroens.
Allas Zeugenaussage war wahrscheinlich der stärkste Beweis,
der Dank Lak, je dem
Auslieferungsfall hinzugefügt wurde. Außerdem hat es Lak
geschafft, gegen die letzte Reihe
neuer „Beweise“ Einspruch zu erheben, welche die Amerikaner
im Letzten Moment den
Richtern vorlegen wollten, als die Anhörungen des Falles
fast vorbei waren. Die Amerikaner
haben sogar ihre letzte Reihe neuer „Beweise“ unter der
stillen Zustimmung von Chamroen
vorgelegt, doch Lak hat sich erhoben und mit lauter Stimme
seinen Einwand geäußert
(obwohl er eigentlich ein Anwalt in einem anderen Fall ist –
d.h. er hatte eigentlich kein
Recht dazu) und diese gefährlicheren Zusätze in den Fall
durch die Amerikaner, wurden vom
thailändischen Gericht nicht akzeptiert. Nun kannst du
selber schlussfolgern, was Lak und
was Chamroen ist. Als Victor seinen Fall letztendlich
verloren hatte und nach Amerika
ausgeliefert werden sollte, war Chamroen einfach
verschwunden und es war Lak der Victor
vor der sofortigen Auslieferung an die Vereinigten Staaten
bewahrte.
Um es klarzustellen, ist der Jet eigentlich in Bangkok
angekommen oder ist er gleich
nach dem abheben aus den Vereinigten Staaten umgekehrt?
Der eigentliche Jet war mit den bewaffneten
US-Gerichtsmarschällen eingetroffen, doch Dank
Lak flog er leer wieder zurück.
Was du gerade sagst, ist absolut schockierend. Nicht so sehr
der Verrat der russischen
Regierung und Victors Anwalt, doch mehr die kollektive
Dummheit der Leute die in
diesen Fall verwickelt sind. Warum um alles in der Welt,
hast du nichts gesagt und
warum ist es möglich, dass Victor und seine Frau nicht
realisiert haben, was ihnen
angetan wird? Es tut mir Leid, doch das klingt völlig
unplausibel.
Für mich klingt es ebenfalls unplausibel, und ich kann mich
nur wundern wie es dazu
kommen konnte. Doch wenn man rein psychologische Aspekte
dieses Problems
berücksichtigt und den Fakt, dass Victor und seine Frau
keine erfahrenen Kriminelle sind,
sondern unschuldige Leute sind, dann könnte es begründet
werden. Das Problem ist, dass
Victor keine Ahnung hat, dass er der jenige ist der
angeblich die Rakete an die „Terroristen
verkaufte“, welche das Pentagon getroffen hatte. Es scheint
so, dass erst jetzt, wo er den Fall
im Berufungsgericht verloren hatte (wie ich es ihm lange
Zeit zuvor gesagt habe), er langsam
zu verstehen begann, was wirklich mit ihm passierte und wer
hinter der gesamten Affäre mit
dieser Falle stand. Doch davor, war er zuversichtlich, dass
er den Fall gewinnen würde, weil
seine Wachsamkeit durch die falschen Versprechen und die
verantwortungslosen
Zusicherungen der russischen Offiziellen effektiv
eingeschläfert wurde, welche Victor
trotzdem ernst genommen hatte. Stell dich einfach in seinen
Schuhen vor. Du bist hinter
Gittern und dir wird ständig von Offiziellen deines Landes
zugesichert, dass alles „OK“ ist
und alles unter Kontrolle ist, darüber hinaus sendet dir
deine Frau ähnliche Nachrichten von
den russischen Offiziellen aus Moskau, die die selben Dinge
versprechen (vergiss nicht, dass
Alla Bout immer von hochrangigen Regierungs- und
Geheimdienstbeamten eingeladen wurde
und den reinen Fakt, dass diese „großen Kerle“ sich herabließen
um mit ihr zu reden und ihr
zudem versicherten, dass alles angeblich „unter Kontrolle“
sei und erschufen diesen
gewünschten Effekt). Stell dich einfach in solch einer
Situation vor: würdest du zweifeln,
wenn dir Geheimdienstbeamte und Regierungsbeamte, jede
mögliche Hilfe versprechen und
sie versprechen es dir im Namen des Staatspräsidenten und
alles ist mit den dazugehörigen
Behördenangaben des Außenministeriums verbunden. Würde eine
solche Vorführung deine
Wachsamkeit nicht auch abstumpfen?
Victor und seine Frau hatten einfach keinen Grund, um die
russischen Offiziellen
irgendwelcher Fehlverhalten in diesen Tagen zu verdächtigen.
Du musst zynisch sein, um
imstande zu sein, die russischen Offiziellen in dieser
Situation zu verdächtigen, doch Victor
ist dafür einfach zu gutmütig und zu unschuldig. Außerdem
waren die Russen, die dazu
bestellt waren Victors Position im thailändischen Gericht zu
schaden, Professionelle vom
Geheimdienst und die kennen ihren Job sehr gut. Die wissen
wie sie ihre Lügen plausibel und
überzeugend klingen lassen können. Es ist schwierig mit
diesem Typ von Professionellen zu
verhandeln, wenn man selbst einfach nur eine Unschuldige
Person ist, welche keinen
Kriminellen Hintergrund hat, kein Vorstrafenregister hat,
bis dahin noch nicht einmal mit dem
Justizsystem in Berührung kam und keine Erfahrung mit der
inneren Arbeit eines
Geheimdienstes hat. Wenn du eine unschuldige Person bist,
dann kannst du einfach nicht
begreifen, wie dreckig die heutige Welt des Geheimdienstes
ist. Dazu kommt, dass weder
Victor noch seine Frau Anwälte sind und deshalb sah für sie
die lächerliche Methode der
Verteidigung, die ihnen von den russischen Offiziellen
aufgezwungen wurde, als ganz
vernünftig aus und sie versäumten es, das dreckige Spiel dahinter
wahrzunehmen.
Du weißt mehr über diesen Fall als jeder andere. Die
US-Regierung weiß wie gefährlich
du bist. So auch die russische Regierung. Haben diese
Regierungen versucht dein
Schweigen zu kaufen oder dich zu bedrohen?
Ja, das haben sie. Die Amerikaner versuchten mich in
mehreren Gelegenheiten entweder mit
aussichten auf eine Inhaftierung zu bedrohen und mich mit
etwas zu belasten oder mit einigen
Geldangeboten zu locken. Zuerst versprachen sie mir eine
unbekannten Geldbetrag, wenn ich
ihnen helfen würde, Victor nach Amerika zu bekommen, während
ich heimlich Victors Fall
im Gericht schaden würde – in der selben Weise, wie es
Chamroen gemacht hat. Als ich
ablehnte, sagten sie, dass sie mir trotzdem fürs nichts tun
zahlen würden, so lange ich mich
aus dem Fall zurückziehe, Victor nicht mehr im Gefängnis
besuche, die Gerichtsanhörungen
nicht mehr begleite und Victor und seine Frau nicht mehr
berate. Das habe ich ebenfalls
abgelehnt.
Doch was die russische Regierung angeht, die haben es sich
nicht gewagt mir irgendwelches
Geld anzubieten oder mich zu bedrohen, weil es für ihre
Story einfach zu gefährlich wäre.
Vergiss nicht, dass während die Amerikaner offene Feinde von
Victor waren, waren die
Russen öffentlich „Victors Freunde“, deswegen konnten es
sich die Amerikaner leisten Geld
anzubieten oder jemanden zu bedrohen der Victor hilft und es
würde natürlich aussehen.
Doch die Russen konnten es sich nicht leisten, weil sie sich
sonst selbst betrügen würden.
Die Russen haben ihre Unzufriedenheit nie offen gegenüber
meinen Aktivitäten gezeigt, sie
haben eher versucht meinem Ruf zu schaden, indem sie böse
Gerüchte über meine angebliche
„Zusammenarbeit mit den Amerikanern“ verbreitet haben und
dem „Dimitri kann nicht
vertraut werden“ und so weiter. Tatsächlich haben diese
Bemühungen ein gewisses Ergebnis
im Anfangsstadium des Falles erbracht – ab einem bestimmten
Punkt habe ich bemerkt, dass
Victors Frau plötzlich aufhörte mir zu vertrauen, auch als
die Russen es schafften Lak
abzuweisen und ihn gegen einen neuen Anwalt auszutauschen,
basierte auf der selben Sache.
Wie wertvoll ist Victor Bout für die Amerikaner?
Wenn Du meinst, dass Victor für die Amerikaner vermeintlich
„wertvoll“ als ein angeblicher
„Händler des Todes“ oder „Herr des Krieges“ ist, dann liegst
du total falsch. Viele Leute die
der westlichen Propaganda glauben schenken, denken dass
Victor Bout in Amerika angeblich
für seine Verwicklung in illegale Waffengeschäfte gesucht
wird, wie es im Hollywoodfilm,
im Buch und durch hysterische westliche Veröffentlichungen
behauptet wurde. Es ist alles
überhaupt nicht wahr. Du musst verstehen, dass Victor
niemals Waffen verkauft hatte, weder
legal noch illegal in Afrika, in Asien oder sonst wo. In
seinem gesamten Leben hat er noch
nie eine einzige Makarov Pistole oder eine einzige AK-47
verkauft, ganz zu schweigen von
großen Mengen sowjetischer oder anderer Waffen. In einigen
Fällen hatten Victor Bout und
sein Bruder Sergej Bout mit ihren Flugzeugen tatsächlich
Waffen, Munition und auch
bewaffnete Truppen transportiert, doch das Problem ist, dass
es NICHT IHRE Waffen waren,
sondern die Waffen ihrer Kundschaft. Außerdem waren alle
diese Kunden LEGALE
KUNDEN. Wohin auch immer Victors und Sergejs Flugzeuge
Waffen und bewaffnete
Truppen transportierten, so waren es IMMER Regierungstruppen
und die Waffen gehörten
immer den Regierungen! Nicht ein einziges mal hat Victor
Bouts oder Sergej Bouts Flugzeug,
Waffen eines illegalen Kunden transportiert!
Doch die Leute scheinen diesen offensichtlichen Fakt nicht
zu begreifen. Victor Bout kann
durch die hysterischen westlichen Medien nicht in „einen
illegalen Waffenhändler“
umgewandelt werden. Nur ein Gerichtsurteil kann das tun.
Während all den Jahren hat Victor
Bout nicht ein einziges mal eine Vorladung zu irgendeinem
ordentlichen Gericht bekommen,
wo ihn jemand als einen illegalen Waffendealer verklagte. Es
gab nicht mal einen einzigen
Versuch durch irgendeine Regierung, oder einen Staatsanwalt,
oder der UN, oder durch
irgendeine andere Organisation, oder selbst durch eine private
Person, Victor als einen
mutmaßlichen „Händler des Todes“ zu verklagen.
Du fragst, warum nicht? Die Antwort ist sehr simpel: weil
kein fester Beweis existiert, der in
einem ordentlichen Gericht berücksichtigt werden könnte. Das
Image von Victor Bout als ein
angeblicher „Händler des Todes“, basiert ausschließlich auf
dem Hollywood Film, auf
Douglas Farahs Buch und auf dem erfundenen UN-Bericht der
von einem skrupellosen
Inspektor, Johan Peleman, ausgeheckt wurde. Eine Nummer von
Johan Pelemans ehemaligen
Mitarbeitern sind bereit hervorzutreten und vor einem
ordentlichen Gericht auszusagen, dass
in jedem UN-Bericht, Victor Bouts Name in die Endfassung des
Berichts hinzugefügt wurde
und dass sein Name in jedem vorläufigen UN-Bericht über
Waffenhandel gefehlt hatte. Du
kannst Victor Bout nicht einfach dafür verklagen, dass er
ein illegaler Waffenhändler ist,
deren Beweise durch einen unverschämten Johan Peleman
zusammengestellt wurden oder
indem der Film „Lord of War“ zum Gericht als ein Ersatz für
den Beweis gebracht wird.
Genau deshalb wollen die Amerikaner Victor Bout nicht für
irgendeinen Waffenhandel
drankriegen, wie es den meisten Leuten in der Welt
erscheint. Wenn sie ihn wirklich dafür
gesucht hätten, dann hätten sie es vor langer Zeit getan.
Der Beweis ist einfach nicht da.
Die Amerikaner verfolgen Victor für etwas anderes. Und für
dieses etwas war sein
offensichtliches Hollywood inspirierendes Image des „Händler
des Todes“ nicht genug, weil
es vor einem amerikanischen Gericht gesetzlich unzulässig
wäre. Einige WAHRE und
BEWEISBARE Vorwürfe mussten erschaffen werden, um ihn
wirklich zu verhaften. Aus
diesem Grund fanden die amerikanischen Offiziellen niemanden
besseres als die DEA (Drug
Enforcement Administration – amerikanische
Drogenbekämpfungsbehörde) einzusetzen. Weil
der Arbeitsbereich der DEA, Drogen und Drogendealer ist, ist
ihre Arbeitsweise auch
dementsprechend – das unterschieben von Drogen bei einem
Opfer, um es deswegen
verhaften zu können. Die selbe Vorgehensweise wurde auch in
Victors Fall angewendet: Die
DEA Lockspitzel erschufen eine gewisse Provokation, die für
einen typischen
Drogenpolizisten vielleicht „normal“ aussah, doch lächerlich
für jeden anderen. Die DEA hat
ihren Agenten entsendet um Victor Bout zu treffen. Es
stellte sich heraus, dass dieser Agent
Bouts ehemaliger Freund war, Andrew Smulian, der ihm einen
Deal angeboten hatte. Doch
anstatt, dass Victor Bout Drogen untergeschoben wurden, hat
die DEA erfundene Dokumente,
gefälschte „abgefangene“ E-Mail Austauschungen und angebliche
Telefongespräche
untergeschoben, welche aussagen, dass Victor Bout angeblich:
1) tragbare Flugabwehrraketen
in seinem besitz hatte; 2) bereit war diese an die FARC
Rebellen in Kolumbien zu verkaufen;
3) auf diese Weise plante er bereitwillig an der Ermordung
[sic] der US-Bürger/US-Beamten
die in Kolumbien gearbeitet haben, mitzuwirken.
Trotz dem Fakt, der das Typische unterjubeln von echtem
Heroin an ihre Klienten vergleicht,
hat die DEA es versäumt, Viktor irgendwelche gegenwärtige
tragbare Flugabwehrraketen
unterzuschieben. Diese lächerliche Tatsache wurde von den
DEA Vorgesetzten als „solide“
genug beurteilt, um sie vor Gericht zu bringen. Erst nach
DIESER Provokation der DEA,
haben die US-Beamten es endlich gewagt, Victor Bout zu
verhaften und diese Angelegenheit
an das Gericht zu übergeben. Deshalb können wir noch nicht
einmal über angeblich frühere
„Kriminelle Aktivitäten“ von Victor Bout in Afrika oder
sonst wo, in Verbindung mit seinem
aktuellen Fall im Gericht, sprechen. Im gegenwärtigen Fall
geht es bloß um den angeblichen
Versuch mutmaßliche „tragbare Flugabwehrraketen“ an die FARC
zu verkaufen und nichts
anderem als das.
Das ist der offiziell „offene“ Teil der Geschichte. Dennoch
gibt es einen offiziellen
„geheimen“ Teil der selben Geschichte. Victor Bout wird in
Amerika nicht wirklich für diese
absurden und nicht existierenden tragbaren Flugabwehrraketen
gesucht. Dieses lächerlich
abgekartete Spiel kann nie von der US-Regierung erfolgreich
im US-Gericht gewonnen
werden. Victor wird in Wahrheit für etwas viel ernsteres
gesucht, was nicht öffentlich
gemacht werden kann und im Gerichtssaal nicht in einem
offenen Verfahren diskutiert
werden kann. Ich meine du kannst es mit dem Fall vom
berüchtigten nuklearen
Bombenattentäter Timothy McVeigh vergleichen, welcher offen
für den Einsatz von
Massenvernichtungswaffen (Massenvernichtungswaffen, doch in
Form eines Ryder
Lastwagens mit billig gefülltem Dünger) gegen US-Bürger
verklagt worden ist, doch dessen
Fall merkwürdigerweise hinter verschlossenen Türen geleitet
wurde. Die selbe Sache gilt
auch für Victor Bouts Fall.
Natürlich sind die US-Beamten und erst recht die US-Beamten,
welche für die rechtlichen
Angelegenheiten verantwortlich sind, offenbar realistisch
genug um zu begreifen, dass es
ihnen niemals möglich sein wird diese lächerliche Klage
gegen Victor zu gewinnen, basierend
auf der obengenannten Vorgehensweise der DEA Provokation und
hauptsächlich deswegen,
weil keine aktuellen Flugabwehrraketen je gefunden wurden
und nicht ein einziger Versuch
von der DEA unternommen wurde, diese Raketen zu finden.
Warum denkst du, ist das so?
Weil sie wussten, dass die gesamte Story erfunden war und
keine Raketen irgendwo gefunden
werden könnten. Deswegen haben sie es noch nicht einmal
versucht nach den Raketen zu
suchen. Der wahre Anlass für das Auslieferungsbemühen gegen
Victor Bout sind nicht diese
nicht existierenden tragbaren Flugabwehrraketen. Der wahre
Grund ist, dass die USRegierung
in Zusammenarbeit mit der russischen Regierung im geheimen
ein Individuum
namens Victor Bout beschuldigt, eine sowjetisch gefertigte
„Granit“ Rakete an die Terroristen
verkauft zu haben, welches das Pentagon am 11.9. getroffen
hatte. Und DAS ist der wahre
Grund hinter Victors Fall. Und DAS ist der geheime Teil des
Falles, den die amerikanischen
Rechtsexperten planten, um ihn hinter verschlossenen Türen
im US-Gericht zu gewinnen. Es
erscheint so, als ob der russische FSB im geheimen ein Paar
„plausible“ Beweise ausgeheckt
hat, welche Victor Bout in diesen angeblichen Deal hineinziehen
und die US-Beamten
scheinen naiv genug zu sein, um den russischen Kollegen zu
glauben und dass ein solcher
„Beweis“ zu einem erfolgreichen Abschluss, im immer noch
ausstehenden Pentagon-Fall des
11. Septembers, führen würde. Zusätzlich wird Victor im
geheimen bezichtigt, tragbare
nukleare Waffen – auch bekannt als „mini-nukes“
(Mini-Atombomben) oder „suite-case
nukes“ (Koffer-Atombomben) an verschiedene
Terrororganisationen verkauft zu haben,
welches sich von den kolumbianischen FARC bis hin zu Osama
Bin Ladens Al Quaida
erstreckte. Anscheinend werden einige neuere echte und
angebliche Mini-Atombombenanschläge
Victor vorgeworfen. Das allerwichtigste von denen ist der
berüchtigte „El-Nogal“
Nuklearbombenanschlag in Bogotá, der uneingeweihten als ein
Autobombenanschlag
präsentiert wurde, in dem laut der US-Sicherheitsbeamten der
selbe Typ einer Mini-
Atombombe verwendet wurde, wie beim Oklahoma Bombenanschlag
von 1995.
Dimitri, du bist ein ehemaliger Offizier des nuklearen
Geheimdienstes des 12.
Hauptdirektorats der russischen Streitkräfte. Am 26. August
2009 hat der Staatsanwalt
Berufung eingelegt und verkündet, dass Bout sich verschworen
hatte die FARC mit
Ferngelenkten ballistischen Raketen zu versorgen. Wollten
die damit andeuten, dass
Bout in nuklearen Terrorismus verwickelt sei?
Ja, dass war nur ein Versprecher. Das Freudsche Syndrom. In
den offiziellen Papieren von
Victor Bouts Fall im thailändischen Gericht, als auch im
offiziellen (öffentlichen) Teil des
amerikanischen Auslieferungsersuchen, sprechen sie nicht
über irgendwelche „Ferngelenkte
ballistische Raketen“. Sie sprechen über „tragbare
Flugabwehrraketen“ (die klein genug sind,
um sie von der Schulter einer Person abzufeuern). Hinter
verschlossenen Türen haben die USBeamten
jedoch versucht, ihre thailändischen Kollegen davon zu
überzeugen, dass die
Provokation mit den Flugabwehrraketen in der Tat sehr
unausgearbeitet und lächerlich war,
doch die wahre Ursache für die Auslieferung, wegen der
Victor Bout gesucht wird, viel
ernster ist, doch bedauerlicherweise der Öffentlichkeit
nicht offenbart werden kann oder im
Gericht in einem offenen Verfahren diskutiert werden kann.
Damit die US-Beamten die Thailänder überreden konnten den
Auslieferungsfall trotz
Beweismangel und zahlreicher Verstöße gegen die
thailändischen Gesetze zu akzeptieren,
hatten sie keine andere Wahl, als zumindest einigen
thailändischen Beamten die „schreckliche
Wahrheit“ zu offenbaren. Hochrangige thailändische
Polizisten und Sicherheitsbeamte, wie
auch einige Gewählte der thailändischen Staatsanwälte,
wissen daher sehr gut, dass Victor
nicht für den Verkauf der kleinen tragbaren
Flugabwehrraketen gesucht wird, sondern für den
Verkauf des Marschflugkörpers mit einem nichtexplodierten
500 Kilotonnen thermonuklearen
Sprengkopf, der das Pentagon am 11. September getroffen
hatte und dank seinem kaputten
Detonator es knapp verfehlte ganz Washington D.C.
einzuäschern.
Doch seit Thailand ein Nichtraketen- und ein
Nichtnuklearstaat ist, können die Thailänder
keinen großen Unterschied zwischen einem Marschflugkörper
und einer ballistischen Rakete
sehen, deshalb glaubte der Staatsanwalt irrtümlicherweise,
dass das Pentagon von einer
ballistischen Rakete mit einem thermonuklearen Sprengkopf
getroffen wurde, während es in
Wahrheit von einem Marschflugkörper mit einem
thermonuklearen Sprengkopf getroffen
wurde. Doch den Thailändern ist ein solcher Fehler
verzeihbar, weil es in diesem Sinne
keinen wirklich großen unterschied macht. Jedoch besteht ein
großer unterschied darin, wenn
du eine tragbare von einer Schulter abgefeuerte
Flugabwehrrakete, die nur ein Paar
Kilogramm wiegt, mit einer über Zehn Meter langen
ballistischen Rakete vergleichst, die
mehrere Tonnen wiegt. Während es für einen thailändischen
Staatsanwalt (der nebenbei ein
Korporal ist) verzeihbar ist, die ersten beiden zu
verwechseln, mit der Berücksichtigung dass
er ein Thailänder ist, so ist es ihm unverzeihlich, dass er
die anderen beiden miteinander
verwechselt (dafür, dass er ein Korporal ist).
 Schultergestützte tragbare Flugabwehrrakete.
Typische ballistische Rakete.
Im thailändischen Sicherheitsrat gab es eine Diskussion
darüber, dass Bout für den gesamten
Pentagon-Angriff am 11. September beschuldigt wird – sowohl
für die Rakete als auch ihrem
thermonuklearen Sprengkopf. Anscheinend hatte der
Staatsanwalt diese Idee aufgegriffen und
als er seine Berufung zusammengestellt hatte, hat er in
einem Versprecher versehentlich die
„Ferngelenkte ballistische Rakete“ erwähnt, anstatt im
„politisch korrekten“ die „tragbaren
Flugabwehrraketen“. Um den zweiten Teil deiner Frage zu
Beantworten – ja, Victor Bout
wird offensichtlich für nichts anderes als NUKLEAREN
TERRORISMUS gesucht. Er wird
zumindest heimlich beschuldigt für: 1) den Verkauf der
sowjetischen „Granit“ Rakete mit
ihrem thermonuklearen Sprengkopf von einer halben Megatonne
Sprengkraft an die
Terroristen, welche die Rakete ins Pentagon am 11.9.
abfeuerten; 2) den Verkauf von
mindestens 3 oder mehr sowjetischer Mini-Atombomben, auch
bekannt als „RA-115“ und
„RA-116“ an die Terroristen vor dem 11.9. (zumindest
erscheint es so aus dem „El-Mundo“
Zeitungsartikel vom 16. September 2001 und ebenfalls aus
John D. Negropontes [der
ehemalige Leiter des US-Inlandsgeheimdienstes] offiziellem
Kommunikee, welches gleich
nach Victor Bouts Verhaftung in Bangkok im März 2008
veröffentlicht wurde –
hier erhältlich: http://www.csis.org/media/csis/pubs/tnt_03-08.pdf ); und 3) den Verkauf von
waffenfähigem angereicherten Uran an Terroristen – so
erscheint es aus der tatsächlichen
Vorgehensweise gegen die FARC und insbesondere gegen Raul
Reyes’ Gruppe im
ecuadorianischen Dschungel, nur 5 Tage bevor Victor
eigentlich nach Bangkok gelockt
wurde, um dort verhaftet zu werden.
Kannst du zu Gunsten unserer Leser, den Unterschied zwischen
einer ballistischen
Rakete mit einem thermonuklearen Sprengkopf und einem
Marschflugkörper mit
einem thermonuklearen Sprengkopf erklären?
Eine ballistische Rakete wird vertikal abgeschossen und sie
fliegt mit einer Geschwindigkeit
vergleichbar der mit ersten kosmischen Geschwindigkeit gut
über der Erdatmosphäre auf
einer ballistischen Flugbahn – das bedeutet, dass ihre
Triebwerke die ballistische Rakete in
den sogenannten „Weltraum“ befördern und sie dann mit ihrem
Sprengkopf auf ihr Ziel wie
ein Meteorit aus dem Weltraum herabfällt. Du kannst die
Flugbahn einer ballistischen Rakete
ungefähr mit der Flugbahn eines Fußballs vergleichen, wenn
ein Torwart den Ball von seiner
Seite zur anderen Hälfte des Fußballplatzes schießt. Ein
Marschflugkörper ist im vergleich
zur ballistischen Rakete viel langsamer – ihre
Geschwindigkeit beträgt nur Unterschallgeschwindigkeit
oder geringfügig Überschallgeschwindigkeit und die Rakete
fliegt Richtung
Ziel (mit angebrachtem Sprengkopf) in der Atmosphäre – auf
die selbe Weise wie es ein
typischer Kampfjet machen würde. Besonders im Falle der
„Granit“ Rakete, die sehr teuer
und sehr fortgeschritten ist, beträgt die Geschwindigkeit
über 2,5 Mach (ca. 2800 km/h) in
Reiseflughöhe und ist auf nur 1,5 Mach begrenzt, wenn die
Rakete herabsteigt und sich auf
die endgültige Angriffsbahn einstellt – welches parallel zum
Boden ist (genauso wie es im
Pentagon-Angriff am 11.9. demonstriert wurde). Doch was den
eigentlichen thermonuklearen
Sprengkopf betrifft, da gibt es keinen Unterschied. Du wirst
keinen Unterscheid spüren, wenn
ein thermonuklearer Sprengkopf mit einer halben Megatonne
plötzlich einen erblindenden
weißen Blitz erzeugt und dich in den nächsten Paar
Millisekunden mit seiner intensiven
Wärmestrahlung verbrennt. Es macht keinen Unterschied, ob solch
ein Sprengkopf mit einer
halben Megatonne von einer ballistischen Rakete geliefert
wurde, die aus dem Weltraum
herabfällt oder durch einen horizontal fliegenden
Marschflugkörper. Die Effekte der
eigentlichen thermonuklearen Explosion und ihre verursachte
Zerstörung werden
ununterscheidbar sein.
Victor Bouts Name wird oft mit dem angeblichen Verkauf der
X-55 Raketen an Iran
und China erwähnt. Kannst du uns mehr erzählen?
Das ist eine Art „kontrollierte durchgesickerte Information“
die absichtlich erzeugt wurde, um
einige „Gründe“ zu schaffen und um damit einige Offizielle,
die nicht berechtigt sind die
ganze Wahrheit zu kennen, zu überzeugen und sie mit einigen
Halbwahrheiten füttern zu
können. Die Story mit dem illegalen Verkauf der X-55 war nur
eine zurechtgelegte
Vertuschungsgeschichte, um die Aufmerksamkeit vom wahren
Täter abzulenken – der
schrecklichen „Granit“ Rakete. Es ist TABU, um über die
„Granit“ Rakete zu sprechen,
welches das Pentagon getroffen hatte. Es ist verboten. Nur
ein Paar hochrangige
amerikanische Sicherheitsbeamte (als auch hochrangige
Sicherheitsbeamte aus Russland und
einige hochvertraute US-Verbündete) sind berechtigt zu
wissen, dass es die “Granit“ Rakete
war. Für den Rest ist es ein Tabu dieses Wort zu kennen.
Doch viele Leute wissen, dass es
diese Rakete war (und viele wissen auch, dass es eine
gewisse russische oder sowjetische
Rakete war) die das Pentagon traf. Das Problem ist aber,
dass die Leute die die schreckliche
Wahrheit kennen oder diese vermuten, viel mehr sind als die
Leute die berechtigt sind die
Wahrheit mit allen Einzelheiten zu kennen. Deshalb wurde die
Story mit den X-55 erfunden,
um die Leute die die Wahrheit nicht im vollen Umfang kennen,
mit Halbwahrheiten zu
füttern.
 Luftgestützter Unterschall-Marschflugkörper X-55 (NATO
Klassifizierung: AS-15 „Kent“)
Selbst vom technischen Standpunkt aus gesehen, kann die
Geschichte mit den X-55 nicht
wahr sein – dieser Rakete ist es technisch nicht möglich 6
(sechs!) große Wände des
Pentagons zu durchschlagen, wie es im Angriff am 11.9.
demonstriert wurde. Nur eine Rakete
in der Welt – die „Granit“ – könnte einen solchen
meisterhaften Durchschlag bewirken. Das
heißt, dass die Amerikaner und die Russen gemeinsam
versuchen die tatsächliche Wahrheit
hinter dem Pentagonangriff mühevoll zu verschleiern, während
sie gleichzeitig einen
[angeblichen] Schuldigen für den eigentlichen Angriff
verhaften und seiner gerechten Strafe
zuführen. Daher die Hetzjagd gegen Victor Bout. Deshalb auch
die lächerliche Geschichte
über den angeblichen illegalen Deal mit den X-55 Raketen
(die nebenbei ebenfalls
nuklearfähig sind – verpass diesen Punkt nicht: der Fakt,
dass die X-55 Raketen geradezu
nuklearfähig sind, wird immer fleißig mitsamt den Äußerungen
erwähnt, dass Victor und
seine Gefährten diese Raketen angeblich von Ukraine nach
Iran verkauft haben).
Ich habe gehört, dass die erste Frage die von der DEA an
Bout während des Verhörs
gestellt wurde, der Name nach der Rakete war, die er an Iran
verkauft hatte. Warum
haben sie ihn danach gefragt?
Ja, es ist wahr. Die erste Frage an Victor, nach seiner
Verhaftung, war nicht über den
lächerlichen Deal mit den nichtexistierenden
Schultergestützten Flugabwehrraketen, die
angeblich der kolumbianischen FARC zugedacht waren. Die
erste Frage war über den
angeblichen Marschflugkörper, den Victor angeblich an Iran
verkauft hatte. Das war deshalb
so, weil diese mittelrangigen DEA Agenten zu weit unten
waren, um berechtigt zu sein, die
ganze unangenehme Wahrheit über den „Granit“
Marschflugkörper zu kennen. Doch sie
wurden von ihren Vorgesetzten mit Halbwahrheiten über den
angeblichen „X-55“
Marschflugkörper versorgt, was in der vorherigen Frage
diskutiert wurde.
Die amerikanische und europäische Mainstreampresse hatte
einen großen Aufwand
betrieben um Bout mit der FARC und dem Uran in Zusammenhang
zu bringen. Was
haben die mit Bout zu tun?
Die amerikanischen Sicherheitsbeamten haben im Moment
doppelte Arbeit. Erstens: Sie
müssen den Fall mit der Rakete abschließen, die das Pentagon
am 11.9. getroffen hatte.
Zweitens: Sie müssen mehrere Fälle abschließen, in denen
Mini-Atombomben tatsächlich
oder angeblich als Tarnung in sogenannten „Selbstmord“ und
„Nichtselbstmord“
„Autobombenanschlägen“ verwendet wurden. Die
allerwichtigsten – der Fall des nuklearen
Bombenanschlags auf die US-Botschaft in Kenia und Tansania
von 1998 zum Jahrestag des
Atombombenabwurfs in Hiroshima, der nukleare Bombenanschlag
auf den Khobar Tower
von 1996, der nukleare Bombenanschlag in Oklahoma von 1995,
der nukleare
Bombenanschlag in Bali von 2002, der erste nukleare
Bombenanschlag von 1993 auf das
World Trade Center in New York, einige neuere nukleare
Bombenanschläge in Irak, Pakistan,
Algerien und Saudi-Arabien, die dem leichgläubigen Pöbel als
Autobomben gemeldet
wurden, und ebenfalls der nukleare Bombenanschlag auf das
EL-Nogal in Bogotá (Hauptstadt
Kolumbiens) von 2003 als auch der vorangegangene nukleare
Bombenanschlag in Bogotá
vom November 1999, beide werden der FARC zur Last gelegt.
Weil nicht so viele
Spezialisten für Nukleare Waffen als Beratung verfügbar
sind, ist es möglich den Laien eine
Vorstellung zu präsentieren, dass es angeblich möglich ist
eine selbstgemachte kleinkalibrige
nukleare Bombe aus Uran herzustellen (während alle
Mini-Atombomben in Wahrheit
exklusiv aus Plutonium gemacht sind und nichts mit Uran zu
tun haben).
Nun, ist es möglich eine hausgemachte kleinkalibrige
nukleare Bombe zu erschaffen?
Dank der allgemeinen Ignoranz der Leute (inklusive vieler
Sicherheitsbeamter und
hochrangiger Politiker) ist der oben erwähnte Irrglaube
hinsichtlich der nuklearen Waffen
weit verbreitet: in der Tat glauben viele Sicherheitsbeamte
und Politiker, dass es ernsthaft
möglich ist, 50 kg (kritischer Masse) vom hochangereicherten
Uran-235 auf dem
Schwarzmarkt zu erlangen, um daraus eine Mini-Atombombe
herzustellen. In der Realität ist
es unmöglich irgendeine Mini-Atombombe aus Uran
herzustellen, auch nicht in einem
industriellen Verfahren, ganz zu schweigen in der
Hausindustrie, doch viele Leute glauben
das Gegenteil.
Ein Beispiel solch einer Leichtgläubigkeit. Der Abgeordnete
Kurt Weldon versucht andere amerikanische Kongressmitglieder mit einer hypothetischen Koffer-Atombombe
zu verängstigen, mit denen die sogenannten „Terroristen“ angeblich bewaffnet seien.
Aufgrund der Bauform ist die gezeigte Atombombe, von technischer Sicht her, nicht
funktionstüchtig.
Deshalb nutzen einige Skrupellose Individuen diese
Leichtgläubigkeit schamlos aus, die in
Wahrheit hinter diesen „Auto und Lkw Bombardierungen“
stecken. Im besonderen Fall der
FARC Gruppe und deren Anführer Raul Reyes, wurde ihnen fast
50 kg waffenfähiges Uran
untergeschoben und um Reyes’ Lager im ecuadorianischen
Dschungel herum versteckt. Dann
ermordeten sie Raul Reyes und erschufen zusätzlich einige
erfundene Computer Dateien, die
sie in Reyes’ Computer platzierten, und aus denen
ersichtlich wurde, dass Reyes und seine
Gruppe angeblich für den nuklearen Bombenanschlag in Bogotá
von 2003 verantwortlich sind
und ebenfalls nach noch mehr waffenfähigem Uran suchen. Die
naiven Sicherheitsbeamten
die etwas von echter nuklearer Waffentechnologie verstehen,
würden diesen Standpunkt nicht
verpassen, so wie er angedeutet wurde – wenn sie auf 50 kg
vom ECHTEN waffenfähigen
Uran um Reyes’ Lager herum stoßen, während sie ganz genau
wissen, dass beide
Bombenanschläge in Bogotá von 1999 und 2003, tatsächlich
Mini-Atombombenanschläge
waren. Jedoch sollte dieses Theater keine seriösen Leute in
die Irre führen: beide
Bombenattentate in Bogotá als auch das Oklahoma
Bombenattentat von 1995 und die
restlichen gut bekannten und weniger bekannten
„Autobombenanschläge“ wurden von Mini-
Atombomben verursacht, die aus PLUTONIUM und NICHT AUS URAN
hergestellt waren,
und deshalb sollten die 50 kg vom Uran-235 die um Reyes’
Lager platziert worden sind, keine
ernsthafte Person betrügen um etwas anderes zu glauben.
Was Victor Bout anbelangt, wenn du sorgfältig öffentliche
Quellen durchsuchst, dann wirst
du herausfinden dass: 1) Victor Bouts angebliche Verbindung
mit der FARC in der selben
Liste von „Beweisen“ erwähnt wurde, die in Reyes’ Computer
„gefunden“ wurde, gleich
neben Reyes’ Versuch, 50 kg (genug einzelne kritische Masse
um eine Atombombe in der
Größe vom Hiroshima-Abwurf zu erstellen) waffenfähiges
Uran-235 zu bekommen und der
angeblichen Verantwortung von Reyes für das El-Nogal
Autobombenattentat (welches allen
und jedem Sicherheitsbeamten als ein Nuklearanschlag bekannt
ist); und 2) mutmaßliche „internationale Kanäle“ durch die die angeblichen „tragbaren
Flugabwehrraketen“ von Victor
Bout angeblich transportiert wurden – nämlich:
Russland-Armenien-Rumänien-Dänemark-
Niederländische Antillen-Kolumbien, merkwürdigerweise mit
dem Land mit der angeblichen
Transportroute des waffenfähigen Urans übereinstimmt,
welches von Reyes empfangen
wurde und tatsächlich um sein Lager herum gefunden wurde,
nachdem Reyes von den
Amerikanern am 1. März 2008 ermordet wurde – nur 5 Tage vor
Victor Bouts Arrest in
Bangkok. Jeder kann nun seine eigenen Schlussfolgerungen
ziehen.
Ich füge noch hinzu, dass die US-Offiziellen eigentlich zwei
Stufen der „Wahrheit“ in Bezug
auf die Zerstörung des WTC während des 9/11 Ereignisses
benutzten. Stell dir mal vor, dass
es ziemlich viele mittelrangige Sicherheitsbeamte und
Politiker gibt, die erfahren genug sind,
um zu verstehen, dass Kerosin den „Stahl“ nicht zu schwebend
leichtem mikroskopischen
Staub „schmelzen“ kann und dass „ground zero“ vor dem 11.9.
in der englischen Sprache
keine andere Bedeutung hatte als „die Stelle einer nuklearen
Explosion“.
“ground’ ze’ro” – Der Punkt auf der Erd- oder
Wasseroberfläche direkt unter, direkt über, oder an der exakten Stelle, an der  
eine Atom- oder Wasserstoffbombe
explodiert.
Aus:
Webster’s Encyclopedic Unabridged Dictionary of the English Language (Edition
1989, gedruckt in 1994, ISBN
0-517-11888-2).
Deshalb würde dieser Typ von Leuten die öffentliche Version
der „Flugzeuge die die Türme
am 11.9. zum Einsturz gebracht haben“ nicht schlucken. Eine
„höhere“ und plausiblere
Version der „Wahrheit“ musste erfunden werden, um sie zu
befriedigen. Gemäß der
Zwischenstufe der 9/11 „Wahrheit“ (welche beabsichtigt
wurde, um mittelrangige
Sicherheitsbeamte und mittelrangige Politiker in Amerika und
im Ausland zu befriedigen),
wurden die Zwillingstürme des WTC und das Gebäude Nr. 7 des
WTC durch 3
Mini-Atombomben zerstört, die angeblich Osama Bin Laden
angehörten. Du kannst eine
Bestätigung im Artikel „Mi Hermano bin Laden“,
veröffentlicht im Spanish daily, El Mundo,
vom 16. September 2001 finden, um zu verstehen was ich
meine.
Wie auch immer, sobald du sagst, dass das WTC durch die drei
sowjetischen Mini-
Atombomben zerstört wurde, welche von Osama aus der Ukraine
gekauft wurden und du bist
ein verantwortlicher Sicherheitsbeamter, dann müsstest du
auch russische oder ukrainische
Staatsangehörige finden, die zuerst diese Mini-Atombomben
aus einem sowjetischen nuklear
Arsenal gestohlen haben und jemanden der diese furchtbaren
Waffen tatsächlich an die
Terroristen verkaufte. Nicht Wahr? Deswegen gab es einen
weiteren Angriff der Amerikaner
– um Victor Bout in den Handel von Mini-Atombomben und
waffenfähigem nuklearen
Material zu verwickeln, zusätzlich zu den Raketen mit
thermonuklearem Sprengkopf von
einer halben Megatonne Sprengkraft, die gewöhnlich durch die
Gegend fliegen und Pentagons
treffen. Es scheint so, als ob Victor Bout einfach für alles
zum Sündenbock gemacht wurde,
was nuklear ist. Ich möchte noch hinzufügen, dass die
Amerikaner ihre beispiellose
Verfolgung gegen Victor Bout erst nach dem 11.9. begonnen
haben und in einer
offensichtlichen Verbindung mit dem 11. September. Ließ das
„nukleare“ Kommunikee von
John D. Negroponte (hier verfügbar: http://www.csis.org/media/csis/pubs/tnt_03-08.pdf
),
dass gleich nach Victors Verhaftung in Bangkok im März 2008
veröffentlicht wurde und das
direkt mit seiner Verhaftung verbunden ist und außerdem
gänzlich seinem Arrest gewidmet
ist. Vergleich das Kommunikee von John D. Negroponte mit dem
oben erwähnten „El-
Mundo“ Artikel über die drei Mini-Atombomben die von Osama
aus Ukraine gekauft worden
sind und angeblich für die Zerstörung der drei WTC Gebäude
am 11.9. benutzt worden sind
und du wirst die Hauptsache ganz sicher nicht verpassen. Es
gibt noch zwei weitere Fälle, die
die angeblichen „nuklearen“ Verbindungen von Victor Bout,
FARC, und den derzeitigen
sogenannten „Autobombenanschlägen“ und den
Lkw-Bombenanschlägen (Stellen die
merkwürdigerweise mit dem seltsamen Namen „ground zero“
benannt werden) aufklären
könnten. Die ersten Fälle ereigneten sich sehr bald nach der
Verhaftung von Victor Bout.
Etwa zwei Wochen nach seinem Arrest wurde ein Video auf
YouTube veröffentlicht, welches
Filmmaterial von Russia Today zeigt, mit dem Titel „Merchant
of Death denied bail in
Bangkok“ (Dem Händler des Todes wurde die Kaution in Bangkok
verweigert). Wie du
weißt, jeder Registrierte YouTube Nutzer kann einen
Kommentar unter einem Video
abgeben. Rate mal was der erste Kommentar unter diesem Video
war, der von einem
angeblichen „Freund Victors“ veröffentlicht wurde? Das war
der abgegebene Kommentar:
„180
Compact Russian Nukes are missing, soon US will get a nuclear apocalypse up its
ass“
(180 Kompakte russische Atombomben werden vermisst, bald
wird Amerika eine nukleare
Apokalypse unter ihrem Hintern verspüren). Wie gefällt dir
dieser Kommentar? Oder ziehst
du es vor an Zufälle zu glauben? In der Welt des
Geheimdienstes gibt es ein Sprichwort: Es
gibt gut gemachte und schlecht gemachte Operationen. Zufälle
gibt es nicht. Insbesondere
dann nicht, als sich sehr bald nach diesem Kommentar eine
echte nukleare Explosion in
Dubai am 26. März 2008 ereignete – in der Stadt aus der
Victor Bout rausgeworfen wurde
und wo er alle seine ehemaligen Luftfahrtgeschäfte verloren
hatte.
 Explosion einer Mini-Atombombe in Al Quoz, in Dubai am 26.
März 2008, zufällig von einem CNN Kameramann eingefangen (selbstverständlich wurde, wie man
aufrichtig erwarten konnte, diese einzelne Explosion mit beispieloser Explosionskraft dem
leichtgläubigen Pöbel als eine „mehrfache Explosion“ in
einem illegelen Feuerwerkslager gemeldet – welches trotzdem,
merkwürdigerweise, die dringendste Handlung der örtlichen Zivilverteidigung erforderte und die
sofortige Schließung aller benachbarten Schulen.
Du kannst dir die Details der nuklearen Explosion hier auf
YouTube ansehen:
oder du kannst hier (zwischen den Zeilen) lesen:
– Bitte achte im Artikel auf solche Wörter wie „mushroom
cloud“ (Pilzwolke) und „civil
defense“ (Zivilverteidigung). Übrigens – als ich diese
Provokation auf YouTube bemerkt
hatte und es mit der ein Paar Tage späteren Explosion der Mini-Atombombe
in Dubai
verglich, habe ich es unmittelbar danach dem
Sicherheitsbeamten in der russischen Botschaft
mitgeteilt. Und was glaubst du passierte? Am nächsten Tag
wurde der provokative
Kommentar/das Versprechen über die „180 gestohlenen
Mini-Atombomben“ und die
„nukleare Apokalypse“ von YouTube entfernt.
Glücklicherweise habe ich einen Bildschirmschnappschuss von
der YouTube Webseite, noch
zusammen mit diesem Kommentar, machen können. Ich habe es
jedenfalls noch.
Oh, ich habe es fast vergessen. Seitdem ich hier in Bangkok
in die Rechtsverteidigung von
Victor Bout, gleich am nächsten Tag nach der Verhaftung,
involviert war – nämlich vom 7.
März 2008, habe ich verständlicherweise von der US-Seite
eine Menge Aufmerksamkeit
angezogen. Der dortige DEA Offizier – Herr Derek Odney, der
für Victors Festnahme in
Bangkok am 6. März 2008 verantwortlich war, hatte mich Mitte
April zum Kaffeetrinken
eingeladen, um „etwas zu diskutieren“. Weil ich neugierig
war, um zu erfahren was sie mich
über Victor fragen würden, und ich vielleicht auch eine
Chance hatte sie etwas zu fragen, das
die Rätsel dieses Falles klarstellen könnte, habe ich dem
Kaffeetrinken zugestimmt.
Derek erschien mit jemandem, der wahrscheinlich von einer
anderen Dienststelle war,
vielleicht vom US-Militärgeheimdienst oder von der CIA. Das
Gespräch begann auf
Umwegen und ohne Erwähnung von Victor Bout. Sie fragten
mich, ob ich der DEA helfen
könnte, einige Drogenhändler in Bangkok zu fassen.
Oberflächlich hört es sich logisch an,
was die DEA tut, doch bestimmt nicht normal, wenn man die
eigentlichen Umstände
berücksichtigt – dass ich Victor helfe und sein Fall nichts
mit Drogen zu tun hat. Jedenfalls
bewegte sich die Diskussion von den Drogen und Drogendealern
langsam zu etwas anderem:
Dereks Begleiter fragte mich, ob ich etwas über einen
Schwarzmarkt für nukleares Material,
besonders angereichertes Uran, bescheid wüsste und wie viel
ein solch waffenfähiges Uran
auf dem Schwarzmarkt meiner Meinung nach kosten würde. Der
Höflichkeit halber habe ich
meine bescheidene Meinung zum Fach geäußert, mit der
Zufügung, dass es nur meine
bescheidene Meinung ist und ich die genauen Zahlen nicht
kenne, weil ich nicht in den
illegalen Handel von nuklearem Material involviert bin.
Im Gegenzug habe ich sie gefragt, ob sie mir diese Frage
wegen dem hochangereicherten
Uran gestellt haben, welches um Reyes’ Lager herum im
ecuadorianischen Dschungel
gefunden wurde. Sie sagten mir ja, sie wollten die Antwort
zu der Frage aus genau diesem
Grund, weil die US-Regierung diese Angelegenheit sehr ernst
nimmt. Das lächerlichste war,
dass während des Gesprächs keine mutmaßlichen „tragbaren
Flugabwehrraketen“ erwähnt
wurden, sondern alleine nur das Uran der FARC (und keine
„tragbaren Flugabwehrraketen in
Verbindung mit Victor Bout wurden in Reyes’ Computer
erwähnt, sondern nur der Deal mit
dem waffenfähigen Uran und dass die FARC für die nuklearen
„Auto-“ Bombenanschläge
verantwortlich ist…). Das war meine erste Unterhaltung mit
Herrn Derek Odney.
Dimitri, lass uns zum heutigen Tag vorspulen. Wo ist Victor
jetzt und was ist von seinen
Verteidigungsmöglichkeiten übrig geblieben?
Victor Bout ist immer noch in Bangkok, um genau zu sein in
der Nonthaburi Provinz (am
Stadtrand von Bangkok) im Hochsicherheitsgefängnis
Bangkwang, vielen Leuten auch als das
„Bangkok Hilton“ bekannt, dank dem berühmten Film mit dem
selben Namen. Er wurde
dorthin am 20. August aus dem Untersuchungsgefängnis in
Bangkok überführt, der Tag an
dem das Gerichtsurteil für die Auslieferung vorgelesen
wurde.
Es ist aber nicht so leicht den zweiten Teil deiner Frage zu
beantworten. Einige
Verteidigungsmöglichkeiten sind zwar verfügbar, doch ich
ziehe es vor sie nicht der
Öffentlichkeit preiszugeben, weil die Amerikaner dieses
Interview mit großem Interesse lesen
werden und einige Gegenmaßnahmen einleiten könnten. Doch mit
Sicherheit gibt es noch
einige ausstehende Rechtsmittel um Victor Bout zu
verteidigen. Sein Anwalt Lak ist immer
noch dort und arbeitet hart an seiner Verteidigung. Obwohl
Victors Auslieferungsfall nach
dem Urteil des Berufungsgerichtes „entgültig“ entschieden
erscheint, ist es in Wahrheit doch
nicht so „entgültig“. So Gott will, können noch viele Dinge
getan werden.
* * *
Leider habe ich mich geirrt. Dieses Interview wurde gemacht,
als Victor immer noch in Thailand war,
während er noch zwei ausstehende Fälle im thailändischen
Strafgericht hatte. Einer seiner Fälle war
in einem Wiederaufnahmeverfahren, welches noch nicht beendet
war, und der andere Fall war noch
im Berufungsverfahren. Deshalb hatte die thailändische
Regierung kein Recht um ihn auszuliefern –
die Auslieferung hätte nur dann vollzogen werden können,
wenn beide Fälle Victors im Amtsgericht
rechtskräftig geworden wären. Jedoch war die thailändische
Regierung so begierig, um ihr
amerikanisches Gegenstück zu beglücken, dass sie geradezu
Victors Entführung aus dem
thailändischen Gefängnis anordnete und dabei gegen das
ordnungsgemäße Rechtsverfahren
verstoßen hatte: ohne ihren eigenen Gerichtshof zu
informieren, ohne die örtliche russische Botschaft
zu informieren, ohne Victors Anwalt zu informieren und ohne
Victors Angehörige zu informieren, hatte
die thailändische Regierung plötzlich den Kabinettsbeschluss
veröffentlicht, um ihn nach Amerika
ausliefern zu lassen. Als die Entscheidung durch das Radio
bekannt gemacht wurde, stürmte Victors
Anwalt zum Strafgericht um eine Klage zu verfassen, um das
illegale vorgehen zu verhindern, doch
Victor Bout wurde bereits gefesselt in ein spezielles
Flugzeug Richtung New York geladen.
 Victor Bout trifft in New York ein, umzingelt von
heldenhaften DEA Agenten. Derek Odney (ein kräftiger Mann) ist auf der linken Seite.
Victor wurde nicht erlaubt sein persönliches Eigentum mit
nach Amerika zu nehmen, noch nicht
einmal sein Telefonbuch (mit allen Telefonnummern seiner
Anwälte, Freunde und Familienmitglieder),
keinen Stift, keine Zahnbürste, keine Unterwäsche und noch
nicht einmal Taschengeld. Er wurde
dann zum Todestrakt geführt, dort komplett nackt gemacht,
dann wurde ihm Angeordnet einen
schmutzigen Trainingsanzug anzuziehen (der Trainingsanzug
wurde wahrscheinlich von einem zuvor
hingerichteten Insassen des „Bangkok Hilton“ übernommen und
seitdem nicht mehr gewaschen) und
ohne Schuhe in diesem Aufzug wurde er in die Vereinigten
Staaten von Amerika geflogen – dem
„demokratischsten“ Land in der Welt, das stolz auf ihre
Justiz ist. Dank seines kostenlosen
amerikanischen Anwaltes (der vom Gericht in New York
zugestellt wurde), der Victor 100 Dollar
gegeben hatte, konnte sich Victor eine Zahnbürste und andere
grundbedürftige Sachen im New
Yorker Gefängnis kaufen.
Jetzt kann ich nur meine aufrichtige Hoffnung aussprechen,
dass die DEA und das FBI es nicht schafft
Victor zu verschlingen. Ich hoffe sie ersticken an ihm. Und
vielleicht ersticken sie bis zum Tod. Die
gesamte Jagdperiode auf den „Händler des Todes“ durch die
„heldenhaften“ DEA Jungs und Mädels
(welche in 5 Sterne Hotels wohnen und exklusiv mit der 1.
Klasse fliegen) kostet den amerikanischen
Steuerzahler gut über 50 Millionen US-Dollar und ich wünsche
mir, dass der amerikanische
Steuerzahler diesen Leuten niemals verzeihen wird, dafür
dass sie die 9/11 Tragödie mit diesen
luxuriösen Ausgaben so schmarotzerisch ausnutzen.
Doch in jedem Fall möchte ich jeden aufrufen der diese
Zeilen ließt, jede Hilfe bereitzustellen die
möglich ist, um diesem unschuldigen Mann zu helfen. Dem
Mann, der bloß ein Opfer dieser
sogenannten „Neuen Weltordnung“ ist und dessen einziges
vergehen es war, ein unternehmerischer
Russe zu sein, der es gewagt hat ein Geschäft in Internationaler
Größenordnung zu führen, um mit
Westländern zu konkurrieren. (In Wahrheit ist Victor Bout
ein Deutscher, dessen Familie lange Zeit in
Russland lebte und in Russland nennen wir diese Art von
Leuten „Deutsche“, und so steht es auch in
ihren offiziellen Dokumenten: „Deutsche“, doch die Kerle der
Neuen Weltordnung kümmert es nicht –
sie wollen dass er ein „böser Russe“ ist, weil sie „böse
Russen“ brauchen – denn die Story mit den
„bösen Arabern“, die Wolkenkratzer mit Kerosin zum Einsturz
bringen, ist ausgeschöpft.)
Victors Aktuelle Adresse im amerikanischen Gefängnis ist:
Victor A Bout, Registration Number
91641-054,
MCC NEW YORK
METROPOLITAN CORRECTIONAL CENTER 150 PARK ROW NEW
YORK, NY 10007”.
Alternativ können sie mich, Dimitri Khalezov, kontaktieren
und ich werde sie, wenn nötig, mit Victor
oder seiner Frau in Kontakt bringen.
Über Dimitri Khalezov und seine Recherche:
Wichtige Informationen und Download Links:
http://www.dimitri-khalezov-video.com
Direkter Download der Videos und anderer wichtiger Dateien:
http://911-truth.net
Aktualisierte Informationen, Forum, usw:
http://www.911thology.com
Kontaktinformationen: http://www.dkhalezov.com/

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