Heraus zum Dresden-Gedenken 2013 in Würde!

Veröffentlicht: Februar 12, 2013 in Uncategorized

Seit vielen Jahren ist das Erinnern an die durch den alliierten Bombenterror ermordeten deutschen Zivilisten am 13. Februar in Dresden nicht mehr wegzudenken. Die Idee, die 1998 unter dem Eindruck der unprovozierten Polizeigewalt geboren wurde, ist heute ein fester Termin auf der Agenda national- und geschichtsbewusster Deutscher aller Altersklassen und fernab von Gruppenegoismen geworden. Von nah und fern strömen die Menschen zum jährlichen Dresden-Gedenken in den Abendstunden des 13. Februar und selbst befreundete Gruppen anderer europäischer Nationen senden ihre Delegationen, um sich mit uns gemeinsam vor den ungezählten Opfern alliierter Kriegsverbrechen zu verneigen.

Dresden-Statue-1945

Wenn wir in wenigen Tagen nun wieder zum Ehrendienst antreten, dann tun wir dies in der Gewissheit und der festen Überzeugung, dass der 13. Februar keinen Raum für physische Auseinandersetzungen gleich welcher Art lässt. Unser Ziel ist es, den 13. Februar als Tag der Mahnung und des Erinnerns, als Tag der Würde zu erhalten. Daher schauen wir mit tiefster Verachtung auf die Schmäh- und Drohgebärden von kriminellen Gewalttätern und Demokraten. Sie bestärken uns nur in dem Bewusstsein, wie wichtig unser Aufruf ist, ein würdiges und ehrenhaftes Gedenken der Toten von Dresden auch in diesem Jahr durchzuführen, Tote, die nur stellvertretend für die zahllosen Opfer bombardierter deutscher wie auch anderer europäischer Städte während des letzten großen Völkerringens stehen.

Wenn wir als nationalbewusste Deutsche den Missbrauch der Toten unseres Volkes und ihre Instrumentalisierung zu politischen Zwecken verurteilen, so stehen wir selbst auch als erste in der Pflicht, unsere Form des Gedenkens dementsprechend zu gestalten. Für die Bewertung des Erfolges spielt es keine Rolle, ob wir einige hundert oder einige tausend Meter marschieren (können), ebenso wie es nicht zwingend ausschlaggebend ist, ob sich hunderte oder tausende Teilnehmer versammeln. Unsere öffentlich angemeldeten Trauermärsche können gestört oder vielleicht sogar blockiert werden, aber unsere Botschaft geht weit darüber hinaus. Ein würdiges Totengedenken, zu dem jeder einzelne Teilnehmer durch Selbstdisziplin und Eigeninitiative mit beitragen kann, ist der Markstein, den wir uns selbst gesetzt haben. Dies ist unser Erfolg. In diesem Sinne: Für ein würdevolles Gedenken am 13. Februar in Dresden!

Die Versammlungsleitung verordnet daher für den Gedenkmarsch am 13. Februar 2013 in Dresden folgende Auflagen und Verhaltensregeln. Die aufgeführten Auflagen bilden den gesetzten Rahmen der Veranstaltung. Demnach hat sich jeder Teilnehmer der Veranstaltung am 13.02.2013 an jene Auflagen zu richten. Wer sich damit nicht einverstanden erklärt, möge der Veranstaltung fern bleiben.

Interne Verordnung und Auflagen

·    Gestattet sind Transparente die der Thematik entsprechen. Das heißt, die im direkten Zusammenhang mit dem geschichtlichen Ereignis der Bombardierung Dresdens stehen bzw. dem Andenken der millionenfachen deutschen Opfer dienen.

·    Seitens der Veranstaltungsleitung wird darauf hingewiesen, dass es nicht gestattet ist, englischsprachige Transparente mitzuführen.

·    Untersagt sind militärische, militärähnliche und gewaltverherrlichende Kleidungsstücke sowie Erscheinungsformen, die nicht dem Anlass entsprechend sind. Jeder Teilnehmer hat sich daher diszipliniert und dem Anlass angemessen zu kleiden und zu verhalten.

·    Gestattet sind ausschließlich schwarze Fahnen und Länderfahnen (auch Vertreibungsgebiete). Delegationen aus befreundeten Nationen ist es gestattet, ihre Nationalflagge mitzuführen. Die Aufstellung und Einteilung der Fahnenträger wird seitens der Ordnerkräfte vorgenommen. Außerdem ist es nicht gestattet, Fahnen leger über die Schulter zu tragen.

·    Das Anfertigen von Film- und Foto-Material ist nur einer bestimmten Personengruppe, die seitens der Versammlungsleitung festgelegt wird (Anmeldung muss im Vornherein erfolgen), gestattet. Anderen Personen ist es nicht erlaubt, während des Marsches die Marschformation zu verlassen, um zu filmen bzw. zu fotografieren.

·    Den Aufforderungen und Weisungen der eingesetzten Ordnungskräfte sind Folge zu leisten!

·    Während des Trauermarsches herrscht ein striktes Rauchverbot. Sollte es zu einem Stillstand kommen, ist das Rauchverbot aufrecht zu erhalten.

·    Der Konsum von Alkohol ist während der gesamten Dauer der Veranstaltung untersagt. Teilnehmer, die bereits alkoholisiert zur Veranstaltung anreisen, werden von dieser ausgeschlossen!

·    Sollte es zu Provokationen außerhalb des Marsches kommen, ist diesen kein Gehör zu schenken. Es ist Disziplin zu wahren!

·    Der Presse werden keine Fragen beantwortet. Für diesen Fall wurden entsprechende Personen benannt bzw. steht die Versammlungsleitung zur Verfügung.

Sonstige Auflagen der Versammlungsbehörde

·    Fahnen- und Transparentstangen dürfen eine Höhe von 1,50 m nicht überschreiten.

·    Frontal in Laufrichtung mitgeführte Transparente haben eine Länge von 4,00 m nicht zu überschreiten. Der Abstand zwischen diesen Transparenten und den vorausgehenden Versammlungsteilnehmern hat 10,00 m nicht zu überschreiten.

·    Seitlich getragene Transparente dürfen nicht länger als 2,00 m sein und dürfen nicht mit dem Fronttransparent bzw. etwaigen weiteren frontal zur Laufrichtung mitgeführten Transparenten verknüpft sein. Zwischen den seitlich mitgeführten Transparenten muss ein Mindestabstand von einem Meter sein. Die Transparente dürfen untereinander nicht verknüpft sein.

·    Während der Versammlung ist das Mitführen von Behältnissen wie Flaschen, Bechern, Krügen oder Dosen, die aus splitterndem oder besonders hartem Material bestehen, sowie Waffen und Gegenständen, die als Wurfgeschosse dienen können (u.a. Eier, Farbbeutel, Steine), verboten. Auch ist es während der gesamten Versammlung verboten, pyrotechnische Erzeugnisse mitzuführen.

Anreise

Treffpunkte sowie Infonummer, unter der wir am 13. Februar erreichbar sein werden, damit letzte Belange geklärt werden können, werden kurzfristig bekannt gegeben. Der Beginn des Trauermarsches ist auf 18.00 Uhr angesetzt! Es ist demnach wichtig, dass jede Reisegruppe die Anreise so plant, dass der Beginn um 18.00 Uhr realisiert werden kann. Alle Reisegruppen mögen uns bitte vorab Ihre Anreise bekannt geben. Bei Fragen jeglicher Art stehen wir Euch gern unter der E-Postadresse: dresden@gedenkmarsch.de zur Verfügung.

http://www.gedenkmarsch.de/dresden/startseite/heraus-zum-dresden-gedenken-2013-in-wurde/

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