Betriebsanleitung um auch als Mitglied in einer Krankenkasse eine gute ärztliche bzw. zahnärztliche Behandlung zu erhalten:

Veröffentlicht: Januar 10, 2013 in Uncategorized

Eigenbericht:

Betriebsanleitung um auch als Mitglied in einer Krankenkasse eine gute ärztliche bzw. zahnärztliche Behandlung zu erhalten:

Es ist mittlerweile weithin bekannt, daß ein Krankenkassenpatient bei Vorlage eines Krankenscheines bzw. einer Kassenchipkarte keine ordentliche Behandlung mehr bekommt.

Leider aber wissen viele Menschen nicht warum das so ist und was sie dagegen tun können.

Krankenkassenmitarbeiter sind hier keine Hilfe, da sie sich entweder selbst nicht auskennen oder aber von den Chefs dieser ehemaligen Körperschaften (jetzt Privatfirmen) genau gesagt bekommen, was sie sagen sollen, auch wenn das mit der Wahrheit nichts zu tun hat.

Fangen wir beim Problem der Krankenkassenchipkarte an:

Der Patient betritt als noch relativ freier Mensch die Arztpraxis.Zahn-Neonleuchte

In dem Moment, wo er dort eine Krankenkassenchipkarte abgibt, verbietet er dem Mediziner und dessen Mitarbeitern ausdrücklich bei ihm gute Heilkunde anzuwenden.

Die sogenannten „gesetzlichen Krankenkassen“ nennen das:

Der Patient „outet“ sich als Krankenkassenpatient.

Sie verschweigen ihren Mitgliedern aber vorsätzlich, daß sich der Patient in diesem Moment tatsächlich aus der guten bzw. ordentlichen Heilkunde verabschiedet.

Er beauftragt den Mediziner in seinem Namen ein kleines elektronisches Konto zu führen, das bei Vorlage der Chipkarte jedes Quartal neu „aufgeladen“ wird.

Am einfachsten ist es, das Geschehen am Beispiel der Zahnmedizin zu erklären, da sich diese Medizinergruppe seit langer Zeit für feste Verrechnungsbeträge eingesetzt hat:

Egal wie viel Euros vom Bankkonto des Patienten „abgepumpt“ werden, erhält dieser per Chipkarte für die gesamte Behandlung eines Vierteljahres maximal etwa 160,- Euro.

Man nennt das ein so genanntes Budget, auf Deutsch: Mengenbegrenzung.

Holt er dieses Budget in diesem Vierteljahr nicht ab, verfällt es auf Nimmerwiedersehen.

Krankenkassen.KartenDaher auch das schmerzverzerrte „Lächeln“ des Mediziners, wenn ihm ein Patient völlig naiv erklärt, er habe soundsoviele Jahre die Krankenkasse nicht beansprucht. Jetzt habe er aber einen hohen Anspruch auf medizinische Erstattung seiner Auslagen.

Das ist eines der Hauptprobleme der sogenannten Chipkartenabrechnung.

Damit aber nicht genug:

Der grob gerundete Preis für z. B. eine Krankenkassenzahnfüllung war früher 300,- DM.

Seit dem DM-Euro-Betrug sind das nun ca. 300,- Euro.

Der Patient bekäme heute für eine Krankenkassenfüllung theoretisch einen Zuschuß von ca. 200,- Euro. Wir reden von einer undichten, quecksilberhaltigen unzureichenden Arbeit.

In Deutschland ist es aber dem Patienten, der eine Chipkarte zur Abrechnung vorlegt verboten für eine ordentliche Zahnfüllung etwas dazuzubezahlen.

Man kann das Problem dahingehend lösen, daß man, was sowieso viel vernünftiger ist, eine so genannte Einlagefüllung mit höherem Aufwand macht. Auch hier würde der Patient den Füllungszuschuß erhalten. Das sind 50,- Euro für die Füllung selbst plus die sogenannten Nebenleistungen (Beratung, Kältetest, Spritze, usw.). Maximale 200,- Euro insgesamt.

Das Chip-Budget von 160,- Euro langt also noch nicht einmal für eine Kassenfüllung!

Leider haben die Krankenkassen bei der vorgegaukelten Chipkartenabrechnung die Möglichkeit, dem Patienten von seinem elektronischen Erstattungskonto beliebig hohe Summen rückwirkend wieder abzuziehen.

Die Bezahlung mit einer solchen ungedeckten elektronischen Karte nennen die Juristen „Checkkartenbetrug“. Dieser ist auf der ganzen Welt strafbar.

Es ist aber nach Ansicht der Politiker und der Krankenkassen hier kein Betrug, weil es ihnen gelungen ist ins so genannte Sozialgesetzbuch hineinzuschreiben, daß ein deutscher Arzt keinen Anspruch auf Bezahlung seiner Arbeit hat. Nur so ist ein Zurückfordern „legal“.

Das war nur ein kleines Beispiel.

In Wirklichkeit ist das Problem noch viel größer.

Zum Beispiel werden vor allem über die neue Krankenkassenkarte (eCard) intimste Daten und eventuell Unwahrheiten über Patienten an beliebige Dritte weitergegeben und gegen die Menschen, die immer noch so naiv sind eine Chipkarte zu verwenden, benutzt.

 Die Lösung:

Um ohne Wenn und Aber an den vollen Kassenzuschuß zu kommen und vor allem selbst wieder Herr der eigenen Gesundheit zu sein, gibt es nur eine Möglichkeit.

Man wählt die Kostenerstattung nach § 13 (2) des Sozialgesetzbuches V.

Das bedeutet, der Patient schließt mit seinem Arzt einen Behandlungsvertrag und holt sich von der Krankenkasse den bestmöglichen Zuschuß dazu.

Das sieht dann beispielsweise so aus:

Der Patient läßt sich von seinem Arzt über das Verfahren der Kostenerstattung aufklären.

Das kann beispielsweise anhand von Aufklärungsblättern wie Anlage 1 oder Anlage 2 geschehen (siehe unten).

Dann informiert der Patient, am besten schriftlich (z. B. per Telefax), seine Krankenkasse, daß er ab jetzt in einem Bereich der Medizin die Kostenerstattung gewählt hat (Anlage 3).

Anders als vor 2011 muß er nicht mehr zu einer Zwangsberatung bei seiner Krankenkasse erscheinen.

Er muß diese lediglich vor Behandlungsbeginn informieren (siehe Anlage 4).

Mit seinem Arzt kann er eine schriftliche Vereinbarung unterschreiben – sie ist seit dem 01.01.2011 zwischen Beiden aber nicht mehr unbedingt notwendig.

Er erhält seine Wunschbehandlung von seinem Arzt und danach vereinbarungsgemäß die Abrechnung. Viele Praxen haben heute die Möglichkeit der Ratenzahlung.

Der Patient reicht die Abrechnung im Original z. B. per Post bei seiner Krankenkasse ein.

Und hier gibt es große Unterschiede (siehe Anlage 5).

Als die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Öffentlichkeit noch die Wahrheit sagen konnten (heute dürfen das diese Privatfirmen nicht mehr, da sie nur noch aus gleichgeschalteten Mitarbeitern bestehen) entstanden so genannte Kostenerstattungs-Reporte.

Das bedeutet, es wurde aufgelistet, wie welche Krankenkasse einen Patienten behandelt, der das übersichtliche Verfahren der Kostenerstattung bei seinem Arzt gewählt hat.

Einen lächelnden Mundwinkel bekommt die Krankenkasse, die sich redlich um den Patienten bemüht und ihm nicht noch Steine in den Weg legt. Das sollte der Normalzustand sein.

Smileys-3-fachDie Krankenkasse, die die Kostenerstattungspatienten schlecht behandelt, erhält ein Symbol mit nach unten gezogenen Mundwinkeln.

Und, man soll es nicht glauben, es gibt sogar Krankenkassen, die sich durch ihr Verhalten zwei Negativsymbole redlich verdient haben. Unglaublich aber wahr.

Daher kommt der Ausspruch: „Die Krankenkassen fürchten die Kostenerstattung wie der Teufel das Weihwasser.“ Wohl wahr, aber das trifft nicht für alle Krankenkassen zu.

Nach der Einreichung sollte der Patient innerhalb von zwei Wochen seine Erstattung erhalten und da er auch Verwaltungskosten bezahlt eine detaillierte Abrechnung (siehe Anlage 6).

Dort muß zu ersehen sein die Leistungsart, die Erstattung und der Überweisungsbetrag.

Da es sich um eine transparente, also überprüfbare Abrechnung handelt, können Mißverständnisse schnell geklärt werden. Per Chipkarte ist das unmöglich.

Dieses Verfahren ist einfach und für jedermann machbar.

Der Patient selbst ist sozusagen Herr des Geschehens.

Das Verfahren der Kostenerstattung funktioniert auch dann immer noch, wenn das elektronische „Irrenhaus“ Chipkartenabrechnung schon längst zusammengebrochen ist.

Der Patient muß nicht wie ein Bittsteller „sein“ Budget jedes Quartal abholen, sondern bekommt die Erstattung entsprechend dem medizinischen Bedarf.

Der Patient hat den bestmöglichen Datenschutz, der per Chipkarte schon längst weg ist.

Etc. etc. …

Hier stellt sich natürlich die Frage: Warum hat mir mein Arzt das nicht gesagt, wenn er doch gesetzlich dazu verpflichtet ist, mich über alle Abrechnungsverfahren aufzuklären.

Oder noch schlimmer: Warum fordert seine Mitarbeiterin sehr forsch an der Anmeldung  der Arztpraxis von mir eine Krankenkassenchipkarte und 10,- Euro. Die ¼-jährliche, falsch bezeichnete „Praxisgebühr“ (eigentlich Quartalszuzahlung), wurde am 1.1.2013 ausgesetzt.

Die Antwort ist einfach:

Es gibt viele Mediziner, die sich vom Druck der Politiker und Krankenkassen haben einschüchtern lassen. Diese versuchen nun möglichst viele Chipkarten einzulesen und haben kein Interesse an einer transparenten Abrechnung. (Viele Patienten auch nicht.)

Am Schlimmsten ist das bei den Allgemeinmedizinern.

Diese erfahren oft erst zwei Jahre nach der Behandlung, was der Patient von der Krankenkasse für die zurückliegende Behandlung gezahlt bekommt.

Aber auch dort ist das Verfahren der Kostenerstattung der „Königsweg“.

Man benötigt dafür lediglich einen guten Arzt und eine ordentliche Krankenkasse.

In diesem Sinne:

Viel Erfolg als Kostenerstattungspatient!

*

Anlagen:

Anlage 1

Anlage 1-Seite 1.

Anlage 1-Seite 2

Anlage 2

Anlage 2-Seite 1.

Anlage 2-Seite 2

Anlage 3

Max Mustermann

Musterstraße 1

99999 Beispielhausen

 An die

Xxxxxxx Betriebskrankenkasse

Beispielstraße 99

11111 Musterhausen

Per Telefax: 0123-999999

Betrifft: Wahl der Kostenerstattung nach § 13 Abs. 2 SGB V für den Bereich Zahnheilkunde

  1. 00. 2013 (?)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 ich wähle für mich ab dem heutigen Tage die Kostenerstattung in der zahnärztlichen Behandlung.

Name:

Herr Max Mustermann, geboren am 01.01.1999.

 Mit freundlichem Gruß,

 ………………………………………………………………………………

                        (Max Mustermann)

….zum Herunterladen:

Anlage 3

Anlage 4

Anlage 4

Anlage 5

Anlage 5-Seite 1.

Anlage 5-Seite 2

Anlage 6

Anlage 6

Anlage 7

Betriebsanleitung für die Kostenerstattung

.

Ziel ist es übrigens, daß mind. ca. 30 – 40 % der deutschen Ärzteschaft vom Schachbrett der Bevölkerungs-Heilkunde entfernt werden sollen. Es ist also kein Mangel an Ärzten zu erkennen, sondern ein Überfluß, nach DEREN Kriterien !

.

Gruß an die guten und wissenden Ärzte

Gelesen auf http://derhonigmannsagt.wordpress.com

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